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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Super schön!

Südkorea
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Ich bin seit Kurzem selber ein Südkorea-Fan, deshalb musste das Buch nun auch bei mir einziehen. Es ist auf jeden Fall eine wunderschöne Einladung, Südkorea mit allen Sinnen zu entdecken. Christin Bohnke ...

Ich bin seit Kurzem selber ein Südkorea-Fan, deshalb musste das Buch nun auch bei mir einziehen. Es ist auf jeden Fall eine wunderschöne Einladung, Südkorea mit allen Sinnen zu entdecken. Christin Bohnke gelingt es, Wissen, Kultur und Alltagsleben auf lebendige und zugleich respektvolle Weise zu vermitteln – ohne Klischees, dafür mit spürbarer Neugier und Begeisterung. Der Text ist informativ, aber nie trocken; man merkt, dass hier jemand mit echter Faszination für das Land schreibt.

Die Illustrationen von Josephine Pauluth ergänzen den Text perfekt: farbenfroh, feinfühlig und voller Details, die Lust machen, länger auf jeder Seite zu verweilen. Sie fangen die Atmosphäre von Straßenmärkten, Tempeln oder modernen Stadtvierteln wunderbar ein und schaffen es, Tradition und Gegenwart harmonisch zu verbinden.

Insgesamt ist Südkorea ein liebevoll gestaltetes Sachbuch, das gleichermaßen für Kinder und Erwachsene funktioniert – informativ, ästhetisch und mit Herz gemacht. Ein echtes Highlight für alle, die ferne Kulturen auf authentische Weise kennenlernen möchten.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Toller Tierwahl, tolle Zeichnungen!

Tom Tauber – Ratte der Lüfte
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Die Geschichte ist bewusst einfach gehalten, trifft aber emotional genau ins Schwarze. Besonders schön ist, wie selbstverständlich die Rattenfamilie als echtes Zuhause dargestellt wird: warmherzig, manchmal ...

Die Geschichte ist bewusst einfach gehalten, trifft aber emotional genau ins Schwarze. Besonders schön ist, wie selbstverständlich die Rattenfamilie als echtes Zuhause dargestellt wird: warmherzig, manchmal chaotisch, aber voller Zusammenhalt. Dadurch wirkt Toms innere Suche nach seiner eigenen Identität umso greifbarer, ohne dabei schwer oder belehrend zu werden.

Sprachlich bleibt das Buch leicht und lebendig, mit kleinen humorvollen Momenten, die das Vorlesen angenehm machen. Die Illustrationen unterstreichen die Stimmung liebevoll und laden dazu ein, immer wieder neue Details zu entdecken.

Insgesamt ist Tom Tauber ein sensibles, warmes Kinderbuch, das wichtige Themen wie Familie, Selbstfindung und Akzeptanz kindgerecht vermittelt – ohne große Worte, aber mit viel Gefühl.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Vielseitiges Wimmelbuch

Hör mal (Soundbuch): Wimmelbuch: Wir machen Urlaub
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Beim "Hör mal Wimmelbuch - Wir machen Urlaub" werden sowohl der Seh-, als auch der Hörsinn angesprochen, was ein unglaublich tolles Leseerlebnis entstehen lässt. So wird das Wimmelbuch quasi eins zum "Anfassen" ...

Beim "Hör mal Wimmelbuch - Wir machen Urlaub" werden sowohl der Seh-, als auch der Hörsinn angesprochen, was ein unglaublich tolles Leseerlebnis entstehen lässt. So wird das Wimmelbuch quasi eins zum "Anfassen" und man hat das Gefühl, hautnah im Geschehen zu sein.

Hier geht es ums Thema Urlaub und es gibt wirklich so ziemlich jedes Urlaubs-Szenarium, das man sich vorstellen kann. Und dabei nicht nur die tollen, sondern es kommt schon mal vor, dass sich gestritten wird oder ein Baby weint :) Ich und meine Nichte mochten das abwechslungsreiche Geschehen sehr, sodass man das Buch wiederholt angucken und auch -hören kann und es nicht so schnell langweilig wird.

Die Geschichten zum Wimmelbuch sind sehr kurz, aber spaßig. Die Hörproben wiederum wirken wirklich sehr authentisch - da hat man auf jeden Fall das Gefühl, als würde die Möwe direkt neben einem fliegen.

Auch die Handhabung ist super einfach. Das Beste: Man kann das Buch immer wieder aufladen, es werden keine Batterien oder Ähnliches benötigt, sodass es sehr langlebig zu sein scheint. Bisher hält der Akku aber noch und wir haben bereits einige Male durch das Buch geblättert.

Die Zeichnungen vom Buch selber sind darüber hinaus modern und ansprechend. Wir können es sehr empfehlen, ist auf jeden Fall mal etwas anderes.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Der Auftakt einer fulminanten Reihe

We Who Will Die
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Das ist der zweite Reihenauftakt von Stacia Stark, den ich nun lese, und im Nachhinein kann ich kaum glauben, dass es dieselbe Autorin ist, da mich diese Reihe doch deutlich mehr angesprochen hat. Die ...

Das ist der zweite Reihenauftakt von Stacia Stark, den ich nun lese, und im Nachhinein kann ich kaum glauben, dass es dieselbe Autorin ist, da mich diese Reihe doch deutlich mehr angesprochen hat. Die Welt von "We who will die" ist ein recht komplexes Universum und ich freue mich unfassbar stark darauf, wieder in sie hinabzutauchen und mehr darüber zu lernen.

In diesem 1.Band geht es um Arvelle, eine Sigillenhüterin, die über schwache magische Kräfte verfügt. In ihrer Welt leben ebenfalls Vampire (sowie weitere magische Wesen), und der Imperator ist ein uralter, machtgieriger Vampir, der immer wieder Kämpfe, bei denen es bis zum Tod geht, in Arenen austragen lässt, um die Zuschauer zu unterhalten. Arvelle muss nach einigen unglücklichen Verwicklungen in Auswahlprüfungen teilnehmen, um dem Imperator nahezukommen und ihn zu töten. Dabei trifft sie auf eine alte Liebe - aber auch ein weiterer Vampir schleicht sich ungewollt in ihr Herz.

Rundherum gibt es zahlreiche Nebenhandlungsstränge, die die Geschichte zu keiner Zeit langweilig werden lassen. Besonder gut gefallen haben mir die Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere. Alle starteten bereits mit einer (meist tragischen) Hintergrundgeschichte und man erfährt nach und nach mehr über ihren Charakter. Dadurch war von Anfang an Spannung gegeben, da man wissen wollte, was mit Arvelle, Tiernon, Rorrick und deren Familien passiert ist. Ebenso gab es die Welt zu entdecken, während monströse Kämpfe immer wieder Charaktere aus dem Leben rissen und darüberhinaus ein mysteriöser Mörder scheinbar willkürlich Gladiants ermordete.

Manches kam für mich überraschend, anderes wiederum war recht vorhersehbar. Insbesondere die Liebesgeschichte war für mich zu Beginn noch einnehmend, doch mit der Zeit hatte ich eine Ahnung, was die Autorin für die Folgebände aufbaut bzw. ins Rollen bringt. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände, keine Frage, aber so war es für mich ein wenig zu offensichtlich, was im späteren Verlauf passieren wird.

Nichtsdestotroz freue ich mich wahnsinnig auf den nächsten Band und wünschte, ihn direkt zu haben. Aber da er noch nicht angekündigt ist, werde ich mich wohl noch eine Weile gedulden müssen. Ich weiß nur, was auch immer da noch kommt, es wird groß werden.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Ein Fantasy-Debüt, das nachhallt

The Poet Empress
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"The Poet Empress" ist das mehr als beeindruckende Debüt der Autorin Shen Tao, dass die Geschichte von Yin Wei erzählt, einer Bauerntochter, die nichts unversucht lässt, um ihr Schicksal und vor allem ...

"The Poet Empress" ist das mehr als beeindruckende Debüt der Autorin Shen Tao, dass die Geschichte von Yin Wei erzählt, einer Bauerntochter, die nichts unversucht lässt, um ihr Schicksal und vor allem das ihrer Familie umzuschreiben. In einer Welt, in der Frauen nicht einmal Lesen und Schreiben lernen, ist ihr einziges Los das einer Konkubine. Wei schafft es bis an den königlichen Hof und wird von Prinz Terren auserwählt, seine zukünftige Braut zu werden - doch dieser Titel geht mit Quälereien einher.

Der Erzählstil von Shen Tao ist sehr direkt und ohne große Ausschweifungen, was meiner Meinung nach perfekt zu diesem Buch gepasst hat. Ich glaube, mit einer blumigeren Art und Weise hätte ich dieses Buch nicht lesen können, da die Inhalte zu roh und brutal sind. Was Wei hier passiert (und viele weiteren Charakteren) ist meist nicht leicht zu lesen. Die Autorin schafft es dennoch in einem unfassbaren Balanceakt, dass sich alle Begebenheiten natürlich und ausgeglichen anfühlen, alle Entscheidungen mehr als nur menschlich und gleichzeitig höchst emotional.

Wei muss ein Herzseelengedicht schreiben, dies ist ihre einzige Möglichkeit, um Prinz Terren zu stürzen. Dabei muss sie tief in seine Vergangenheit dringen, um herauszufinden, warum er zu dem Monster geworden ist, das er jetzt ist. Seine Geschichte ist unglaublich traurig, wie nicht anders zu erwarten - und gleichzeitig gespickt mit vielen spannenden Entwicklungen, die ich selten habe hervorsehen können.

Wei wirkt bei ihren Entscheidungen nie übermenschlich, auch wenn sie schrecklich viel erdulden muss. Bis zum Schluss war sie eine starke Portaonistin, nahbar und wild entschlossen.

Alles in allem war dieses Buch ein kleines Highlight, das sich definitiv in mein Herz geschlichen hat und von dem ich mir wünsche, dass es viele Menschen lesen werden.

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