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Veröffentlicht am 05.03.2026

Die bösen, heißen Jungs

Lost Bastards
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Ich war schon sehr gespannt auf das neue Buch von Sally Dark. Es war auch mein erstes Buch aus ihrer Feder und das wollte ich mir nicht entgehen lassen, zumal mich schon der Klappentext sehr angefixt ...

Ich war schon sehr gespannt auf das neue Buch von Sally Dark. Es war auch mein erstes Buch aus ihrer Feder und das wollte ich mir nicht entgehen lassen, zumal mich schon der Klappentext sehr angefixt hat. Man lernt auch zu Anfang Nyx kennen. Er ist einer der verlorenen Jungs die von ihrem Boss aufgenommen wurde und auch ausgebildet wurde. Sie regieren die Unterwelt und haben es sich zur Aufgabe gemacht, noch mehr verlorene jugendliche aufzunehmen und auszubilden. Nyx gilt dabei auch als der König der Jungs. Zu seiner Gefolgschaft gehört auch noch Nero, Bear, Fox und Eros die seine Brüder sind. Dann gibt es noch Faith. Sie ist die Tochter des berüchtigten Grinsekatze und somit auch eine Rivalin. Zwischen Nyx seinem Clan und dem Clan der Grinsekatze besteht eine große Rivalität und jeder will sich gegenseitig auslöschen. Doch Faith will unbedingt in die Fußstapfen ihres Vaters treten, was er zu verhindern weiß. Hals über Kopf begibt sich Faith in die Unterwelt um sich zu beweisen und geriet dabei in die Finger von Nyx.

Nyx war mir tatsächlich sofort sympathisch. Er war gefährlich und trotzdem waren seine Brüder seine wirkliche Familie. Er versteht Humor, nimmt so einiges locker und hat sein Päckchen zu tragen. Aber auch seine Brüder sind in dem Sinne gebrochen. Jeder der Jungs wurde von der Straße geholt und ausgebildet und jeder ist anders, hat seine Ecken und Kanten. Alle fünf zusammen waren umso gefährlicher und umso interessanter.
Auch Faith war eine interessante Protagonistin. Am Anfang wurde ich erstmal nicht aus ihr schlau. Doch nach und nach hat sie sich ebenfalls in mein Herz geschlichen. Sie ist unglaublich frech und schlagfertig. Dafür aber auch ebenso mutig und stark. Während andere sich vor den Jungs fürchtet, hat Faith keine Angst und es gibt dadurch viel Schlagabtausch zwischen ihr und den Jungs. Sie entwickelt sich im Laufe der Story auch weiter und wächst sogar über sich hinaus.

Der Schreibstil war dabei auch sehr flüssig zu lesen. Man liest die Story aus der Sicht der Jungs und Faith. Am Anfang spielen erstmal die Jungs ihre Rolle, bis dann Faith dazu kommt und man sie kennenlernen durfte. Man erfährt gerade aus Nyx seiner Sicht wie es dazu kam, das sein Boss Hawker Straßenkinder aufgenommen hat und wie alles aufgebaut wurde. Man lernt Nyx, Eros, Bear, Nero und Fox kennen und deren Eigenschaften. Man lernt die Fehde zwischen den Clans kennen. Und auch wie sie vorgehen um weitere Straßenkinder aufzunehmen. Es gibt im Laufe der Story einige spicy Szenen, die aber dafür gut zur Handlung gepasst haben und auch abwechslungsreich waren. An Spannung mangelt es auch nicht. Wobei kurz vor dem Ende die Spannung nochmal an Fahrt aufnimmt. Die Story hatte aber auch ihre tiefgründige und emotionale Seite. Es kommen Geheimnisse hervor, unterdrückte Gefühle und ein paar Wendungen gibt es auch. Das Ende war ein dieser Cliffhanger, der dafür aber Lust auf den zweiten Band macht. Man möchte einfach wissen wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und werden mit diesen definitiv nicht entgehen lassen. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient, allerdings sollte es erst ab 18 Jahre gelesen werden.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Stalker trifft auf Verrückte Protagonistin

Pretty Monster
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Das Buch hat mich schon vom Klappentext her sehr angesprochen. Als ich das Buch dann in der Hand hatte, habe ich nicht lange gezögert und angefangen zu lesen. Aber Achtung, eine Warnung vorab: Es sollte ...

Das Buch hat mich schon vom Klappentext her sehr angesprochen. Als ich das Buch dann in der Hand hatte, habe ich nicht lange gezögert und angefangen zu lesen. Aber Achtung, eine Warnung vorab: Es sollte erst ab 18 Jahre gelesen werden, da es nichts für schwache Gemüter ist. Ich muss auch sagen dass das Cover schon sehr düster und spannend aussieht. Aber der Anfang der Story hat mir einen absoluten Adrenalinschub gegeben. Es beginnt schon düster und blutig. Dabei lernt man den Stalker kennen. Danach folgt die Story um Kyah. Kyah ist eine bekannte Tattoo Artistin und lernt viele Menschen kennen. Dabei auch Männer aus Zwielichtigen Vierteln. Jeden Tag wird sie mit Anmachsprüche konfrontiert, doch das stört sie gar nicht, im Gegenteil genießt sie die Aufmerksamkeit. Sie hat dabei schon zwei Männer in ihrer Nähe, die sie wollen und doch nicht kriegen. Kyah will sich nicht binden und entscheidet selbst über ihren Spaß. Dann gibt es da noch ihren Stalker, die sie ebenfalls möchte. Alle Männer werden aufdringlicher und es beginnt ein gefährliches Machtspiel.

Kyah war mir direkt sympathisch. Sie war ebenfalls skrupellos und hatte eine lockere Zunge. Kyah war einfach eine Bad Ass Protagonistin, die viel Stärke und Mut und vorallem Selbstbewusstsein in sich trägt. Dabei ist sie auch ziemlich kreativ. Sie fühlt sich zu den bösen Männer hingezogen, will sich aber auf keinen Fall binden. Alles an ihr war interessant und spannend. Sie hat drei Männer an ihrer Seite und es geht auch Mal wild und gefährlich zu. Kyah war definitiv verrückt und umso sympathischer für mich.

Der Schreibstil war dabei auch flüssig zu lesen. Man liest die Story hauptsächlich aus der Sicht von Kyah aber auch aus anderen Charakter Sicht. Es war von Anfang an spannend, düster und geheimnisvoll. Man lernt die Männer kennen, die jeder für sich ihre Geheimnisse haben. Der Stalker Reid, der eine Krankhafte Ader hat. Ihr Nachbar Alex, der der symphatischere war. Dann noch Viper, der einer gefährlichen Gang angehört. Alle drei Männer sind so grundverschieden und wollen Kyah. Es wird heiß, verboten heiß und gefährlich. Als Leser weiß man nicht was als nächstes passiert und das macht es so spannend. Man wird in den Bann gezogen und man kann nicht mehr aufhören. Die Atmosphäre dabei ist auch so düster. Wer also Spannung sucht, wird mit diesem Buch definitiv Spaß haben. Dabei werden auch alle moralische Grenzen übertreten. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Überraschende Wendung

Supernatural Academy: Year Two (Supernatural Academy 2)
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Nach dem ersten Band, der so spannend war, habe ich mich total auf Band 2 gefreut. Als es angekommen ist musste ich so schnell wie möglich lesen. Die Story geht auch direkt weiter mit Maddison und Asher. ...

Nach dem ersten Band, der so spannend war, habe ich mich total auf Band 2 gefreut. Als es angekommen ist musste ich so schnell wie möglich lesen. Die Story geht auch direkt weiter mit Maddison und Asher. Doch schnell nimmt die Story eine Wendung. So eine Wendung die mir das Herz gebrochen hat. Ich hatte ja mit allem gerechnet, doch damit nicht. Es wird also wieder sehr spannend. Nebenher begleitet man Maddison ins zweite Jahr in der Academy. Da ich die Story nicht weiter Spoilern will, halte ich mich nun ziemlich kurz.

Man trifft wieder auf bekannte Charakter die man aus dem ersten Band kennt. Dich ein Vorkommniss hat Maddison noch mehr Kraft bekommen. Sie entwickelt sich mit jedem Band weiter, wird immer mutiger und stärker. Allgemein ist sie eine kluge Protagonistin die sich nichts gefallen lässt. Es stellen sich immer mehr neue Probleme in den Weg. Maddison wird immer wieder auf die Probe gestellt. Gleichzeitig möchte sie Asher retten. Ihre Gefühlswelt ist ein reines Chaos mit dem sie selbst zurecht kommen muss. Diejenigen die sie vertraut kann sie plötzlich nicht mehr Vertrauen. Man merkt schnell dass die Story eine wahnsinnige Wendung nimmt. Nur ihre beiden Freundinnen bleiben an ihrer Seite. Als Leser zweifelt man ob man den Jungs noch Vertrauen kann oder nicht.

Der Schreibstil ist dabei auch wieder sehr flüssig zu lesen und vorallem sehr fesselnd. Die Story beginnt erst ruhig, ohne große Vorkommnisse. Kurz darauf nimmt es dann seine Wendung. Man lernt weitere Gottheiten kennen und Atlantis steigt immer weiter auf. Es beginnt ein Krieg und mitten drin sind Maddison und die Atlantischen Fünf. Man lernt auch endlich Maddisons Eltern kennen. Obwohl die Verbindungen zu den Gottheiten auch etwas wirr sind. Man bekommt zwar genügend Informationen, doch scheinen die etwas Wirr und man muss sich selbst zurechtfinden. Atlantis darf man auch kennenlernen. Diese wurde auch bildgewaltig beschrieben, auch wenn es nur ein kurzer Besuch war. Doch am wohlsten fühle ich mich in der Academy. Auch hier wird die Academy wunderschön beschrieben. Sowas finde ich ja immer wichtig, damit man weiß wo man sich gerade befindet. Also die Story hatte alles was man braucht. Spannung, Gefühle, Emotionen und Überraschungen, die das Herz zerbrechen. Das Ende hält auch wieder einiges offen. Es ist kein großer Cliffhanger, aber man hat definitiv Raum für Vermutungen wie es im nächsten Band weiter geht. Ich bin sehr gespannt auf den dritten Band und kann bisher Band 1 und 2 nur weiterempfehlen. Am besten ist es auch erst mit Band 1 anzufangen, da man sonst zu viel von der Story verpasst.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Kleinstadt Romance mit vielen Überraschungen

Harpers Ferry. Lose Me Once
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Ich habe schon das ein oder andere Buch von der Autorin Christina Kaspar gelesen und war gespannt auf ihr neues Werk. Natürlich hat mich dabei auch der Klappentext sehr angesprochen. Als ich dann angefangen ...

Ich habe schon das ein oder andere Buch von der Autorin Christina Kaspar gelesen und war gespannt auf ihr neues Werk. Natürlich hat mich dabei auch der Klappentext sehr angesprochen. Als ich dann angefangen habe zu lesen, hat mich allein der Prolog schon sehr neugierig gemacht. Man lernt da schon Emery kennen, die etwas miterlebt hat und mit sich herum schleppt. Dieses Geheimnis könnte alles zerstören. Sie hat ihre Heimat Harpers Ferry dadurch auch fluchtartig verlassen und geschworen, niemals mehr zurück zu kehren. Dabei lässt sie nicht nur ihre geliebte Gran zurück, sondern auch ihre große Liebe Luke. Nach zwei Jahren ist sie aber gezwungen wieder nach Harpers Ferry zu kommen. Ihre Gran geht es nicht mehr so gut und irgendjemand muss das weiterführen, was ihre Gran aufgebaut hat. Als sie dann auch noch auf Luke trifft, kommen alte Gefühle hoch und gleichzeitig die Angst vor dem Geheimnis. Allerdings kann sie sich nicht von ihm fernhalten.

Emery war mir sofort sympathisch. Sie hat definitiv ihr Herz am rechten Fleck. Ihre Gran ist die Familie die sie noch hat und für sie würde Emery alles tun. Ich konnte ihre Beweggründe gut nachvollziehen, warum sie Harpers Ferry fluchtartig verlassen hat. Nachdem was sie mitbekommen hat, wäre ich auch einfach verschwunden um nicht mehr damit Konfrontiert zu werden. Das sie sich auch nicht von Luke, ihrer ersten großen Liebe, fernhalten konnte war auch nachvollziehbar. Die Anziehung war einfach noch zu sehr da und die glücklichen Erinnerungen haben eine andere Seite von ihm gezeigt. Dennoch bleibt Emery skeptisch und kann die Sachen einfach nicht vergessen. Luke war mir anfangs unsympathisch. Er wirkte mürrisch und hat jedem deutlich gezeigt, das er nicht in Harpers Ferry sein wollte. Allerdings hat es ihn auch total interessant gemacht. Als er das erste Mal nach Jahren wieder auf Emery trifft, weckt sie in ihm ein Interesse und er kommt aus seinem Schneckenhaus heraus. Ab und zu tut er noch so als ob er eine harte Schale hätte, doch bei seiner Mutter hat er absolut einen weichen Kern. Auch als er anderen geholfen hat, hat er eine sympathischere Seite gezeigt.

Der Schreibstil von Christina Kaspar ist dabei sehr flüssig. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Emery und Luke. Ich muss auch sagen, dass das Geheimnis einfach in den Bann zieht. Man will einfach wissen was damals geschehen ist. Dadurch dreht sich auch die Story um das Geheimnis. Man hat immer wieder seine eigenen Theorien, nur damit man sie dann wieder verwirft. Die Autorin lenkt uns somit immer wieder in eine andere Richtung und man weiß nie wer nun der Täter ist. Aber es dreht sich nicht nur darum, sondern auch um die Lovestory zwischen Emery und Luke. Diese baut sich langsam wieder auf, ist gespickt mit Erinnerungen von früher. Dadurch erfährt man auch viel von der Vergangenheit und von dem Tag an dem Emery geflüchtet ist. Christina hat da auch immer wieder Wendungen und Überraschungen mit eingebaut. Bis zum Schluss erfährt man nur kleine Schnipsel über den Tag, bis es dann aufgelöst wird. Man erfährt auch warum und weshalb. Es war also sehr spannend und aufregend. Das alles spielt in der Kleinstadt Harpers Ferry, welches bildhaft beschrieben wurde. Es ist eine Cozy Kleinstadt und hat mit definitiv Gilmore Girls Vibes gegeben. Das Buch hatte einfach alles zu bieten, was zu einem Romantic Suspense gehört. Es hat mich auch öfters zum Atem anhalten gebracht. Daher bin ich auch sehr auf den zweiten Band gespannt und freue mich auch schon sehr drauf. Das Buch kann ich definitiv weiterempfehlen und es sorgt auch aufjedenfall für spannende und auch gemütliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Gefühlvoll

Keep it like a Promise
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Ein weiteres Healthy Romance welches ich lesen und kennenlernen durfte. Mittlerweile finde ich ja schon sehr gefallen an Healthy Romance Bücher. Dabei hat dieser Healthy Romance auch Enemies to Lovers ...

Ein weiteres Healthy Romance welches ich lesen und kennenlernen durfte. Mittlerweile finde ich ja schon sehr gefallen an Healthy Romance Bücher. Dabei hat dieser Healthy Romance auch Enemies to Lovers Elemente dabei, die mich sofort gecatcht haben. Man lernt auch direkt Lucy kennen. Sie wagt einen Neuanfang in Brighton, zumindest wünscht sie sich das. Wären dann nicht die ständigen Anrufe ihrer Mutter. Diese Anrufe holen Lucy immer wieder in alte Muster zurück, die sie hinter sich lassen wollte. Ihre Ablenkung ist ihre Arbeit als Social Media Managerin im Ellington Grand Hotel. Sie soll durch Social Media Content dem Hotel mehr Aufmerksamkeit bereichern und so stürzt sich Lucy auf die Arbeit. Dabei kommt auch Kobe der Barkeeper ins Spiel. Er ist alles andere als begeistert vor Lucys Kamera seine Drinks zu kreieren. Auch kommt Lucy mit einer Idee um die Ecke, die ihm so gar nicht gefällt. Doch sein Chef ist da anderer Meinung. Gemeinsam treten sie eine Geschäftsreise nach Edinburgh an. Als sie dort ankommen, müssen sie sich ein Zimmer teilen. Sie kommen sich näher und man kann die Gefühle nicht mehr leugnen. Wäre da nicht immernoch Lucys Vergangenheit die wie ein Damoklesschwert über ihnen hängt.

Lucy war mir sofort sympathisch. Sie hatte eine freche und fröhliche Art an sich. Vorallem hat sie auch ihr Herz am rechten Fleck. Sie hat sich jahrelang um ihre Alkohol abhängige Mutter gekümmert und nie ihr Traum verwirklicht. Doch das soll nun anders laufen. Allerdings sieht es ihre Mutter anders und jeder Anruf von ihr, versetzt Lucy wieder in die Vergangenheit. Mit Lucy könnte man einfach nur mitfühlen. Sie tat mir richtig Leid, was sie alles durchmachen musste und immernoch muss. Aber sie hat auch ihre beste Freundin Vio an ihrer Seite, die sie auch immer mal wieder stärkt. Kobe war ein sehr interessanter Charakter und war mir auch direkt sympathisch. Anfangs war er mürrisch und so gar nicht erfreut über die freche Lucy. Die Wortgefechte zwischen beiden waren dafür umso amüsanter. Doch auch Kobe hat mit sich zu kämpfen. Denn auch er ist in therapeutischer Behandlung, da er einfach jeden Helfen muss. Er hat sich auch geschworen niemand mehr zu helfen und sich um sich selbst zu kümmern. Doch Lucy weckt in ihm wieder das Helfer Syndrom zum Leben. Kobe war auch sehr nahbar. Er war voller Gefühle, verletzlich, charmant und hat definitiv eine andere Seite von sich gezeigt. Bei ihm trifft das Sprichwort "Harte Schale, weicher Kern" definitiv auf den Punkt. Zwischen Wortgefechten sprühen auch die Funken bei den beiden.

Der Schreibstil war dabei auch sehr leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Lucy und Kobe. Somit kann man sich besser in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden versetzen. Dabei bekommt man auch etwas über die Vergangenheit der beiden mit. Als Leser begleitet man die Charakter auf ihren Weg zur Heilung. Gerade da auch sehr starke Themen wie die Alkohol Abhängigkeit angesprochen werden. Es ist eine Suchterkrankungen die das familiäre Umfeld trifft. So wie bei Lucy und ihrer Mutter. Ich kenne mich mit dem Thema auch gut aus und die Tücken hinter dieser Sucht wurden in dieser Story sehr gut angesprochen. Dann haben wir noch die Lovestory zwischen Lucy und Kobe, die sich langsam entwickelt und fahrt aufnimmt. Beide tun sich gegenseitig gut und sie wachsen auch über sich heraus. Sie stärken sich und stützen sich und finden somit auch den Mut loszulassen. Die Charakter heilen sich hier gegenseitig. Die Story war schön, ehrlich, emotional, voller Gefühle und Zuversicht. Auch das Setting von Edinburgh und Brighton wurden dabei bildhaft beschrieben. Ich kann nur sagen, dass es trotz einem schweren Thema, eine Story ist, die schön war und ab und an auch Mal etwas spannendes an sich hatte. Tatsächlich habe ich im Nachhinein auch gesehen dass es sich hierbei um den Abschluss einer Reihe handelt. Umso neugieriger bin ich dafür auf die vorherigen Büche geworden. Man kann die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, da laut Klappentext, jedes Buch andere Protagonisten hat. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

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