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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2018

Charmanter Dieb trifft zielstrebigen Cop

London Heist 1: Masks & Mirrors
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Auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters, lässt sich Helen (Interpol-Agentin) zu Scotland Yard, nach London, versetzen.
Zufällig trifft sie auf Lucien Levraix. Da er ein berühmt-berüchtigter Kunstdieb ...

Auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters, lässt sich Helen (Interpol-Agentin) zu Scotland Yard, nach London, versetzen.
Zufällig trifft sie auf Lucien Levraix. Da er ein berühmt-berüchtigter Kunstdieb ist, den man noch nie schnappen konnte, ist ihre erste Aufgabe, näheren Kontakt mit ihm herzustellen und Herauszufinden, was er plant, um ihn aufzuhalten. Dass ab einer gewissen Zeit Gefühle im Spiel sind, erschwert diese Aufgabe.


Die Geschichte ist in 5 Teile unterteilt. Die ersten Drei davon sind in "Masks & Mirrors" enthalten, die anderen beiden Teile in "No more Secrets".


Helen ist eine taffe und sehr zielstrebige Frau. Sie hat lange auf die Gelegenheit hingearbeitet, den Mörder ihres Vaters zu fassen. Ihr Ziel scheint jedoch in den Hintergrund zu geraten, nachdem sie die Bekanntschaft mit Lucien macht.
Lucien ist ein Gentleman: Charmant, zuvorkommend, höflich und aufmerksam. Was eine interessante Charaktereigenschaft für einen Dieb ist.

An der Schreibweise hat mir besonders gefallen, dass aus 2 Perspektiven geschrieben wurde. So konnte man sich in beide Charaktere hineinversetzen und mitverfolgen, was auf beiden Seiten geplant wurde.
Dadurch, dass gegen Ende von den jeweiligen Teilen immer etwas Spannendes passiert ist und offen gehalten wurde, wie es weitergeht, war ich von Teil zu Teil interessierter daran, zu erfahren, wie es weitergeht.

Leider erfährt man nicht wirklich viel von der Vergangenheit. Dies wird hoffentlich im zweiten Buch thematisiert. Ich bin schon gespannt darauf zu erfahren, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 12.02.2026

Marissa & Calder

Selling Dreams
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„Selling Dreams“ von April Dawson ist der Auftakt der Bevyn Boys-Reihe, der mit Ehrgeiz, Rivalität und einer Prise New Yorker Glamour überzeugt.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive ...

„Selling Dreams“ von April Dawson ist der Auftakt der Bevyn Boys-Reihe, der mit Ehrgeiz, Rivalität und einer Prise New Yorker Glamour überzeugt.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Marissa und Calder, was mir besonders gut gefallen hat. So bekommt man nicht nur die Konkurrenz zwischen ihnen hautnah mit, sondern versteht auch ihre jeweiligen Beweggründe, Unsicherheiten und Ziele deutlich besser. Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass ich gut in die Handlung hineingefunden habe. Auch im weiteren Verlauf ließ sich das Buch angenehm lesen, wenngleich sich einige Passagen für mich etwas gezogen haben. Dennoch blieb die Dynamik zwischen den beiden durchgehend unterhaltsam.
Die Rivalität zwischen Marissa und Calder empfand ich sehr unterhaltsam. Beide sind ehrgeizig, wollen im Immobiliengeschäft ganz nach oben und schenken sich nichts. Marissa ist selbstbewusst, schlagfertig und lässt sich auch von einem Bevyn nicht einschüchtern. Calder hingegen ist es gewohnt zu gewinnen – umso spannender ist es zu sehen, wie sehr ihn diese Konkurrenz aus dem Konzept bringt.
Die Entwicklung von beruflichem Konkurrenzkampf hin zu echten Gefühlen ist schön mitzuverfolgen und sorgt für einige prickelnde Momente. Das Ende beziehungsweise der Ausblick auf den nächsten Band wirkte auf mich allerdings etwas abrupt.
Insgesamt eine angenehme Workplace-Romance mit Enemies-to-Lovers-Vibes, sympathischen Charakteren und einem Setting, das definitiv Lust auf die weiteren Geschichten der Bevyn-Brüder macht.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ariana & Obsidian

Twisted Truth
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„Twisted Truth“ von Piper Rayne, Band 4 der Midnight Manor-Reihe, konnte mich insgesamt gut unterhalten. Ich bin ohne Probleme in die Geschichte hineingekommen und habe mich schnell in der düsteren Atmosphäre ...

„Twisted Truth“ von Piper Rayne, Band 4 der Midnight Manor-Reihe, konnte mich insgesamt gut unterhalten. Ich bin ohne Probleme in die Geschichte hineingekommen und habe mich schnell in der düsteren Atmosphäre von Midnight Manor zurechtgefunden. Die Handlung wird aus den Perspektiven von Obsidian Voss und Ariana erzählt, was einen guten Einblick in beide Figuren und ihre inneren Konflikte ermöglicht. Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert für mich gut – es knistert, gleichzeitig liegt ständig etwas Ungesagtes in der Luft. Besonders spannend fand ich, dass Ariana sich bewusst von den kriminellen Machenschaften ihrer Familie lösen will und eigentlich nicht mehr stehlen oder betrügen möchte. Der eine letzte Auftrag, den sie annimmt, um ihre Familie zu retten, verleiht der Geschichte eine zusätzliche moralische Spannung. Obsidian ist ein typischer Midnight-Manor-Voss: düster, geheimnisvoll und mit einer gefährlichen Ausstrahlung. Trotzdem zeigt sich schnell, dass hinter seiner harten Fassade mehr steckt. Die beiden harmonieren überraschend gut miteinander, auch wenn ihre Beziehung von Anfang an auf Lügen und Geheimnissen basiert. Die BDSM-Elemente sind klar erkennbar, aber gut in die Geschichte eingebettet, ohne alles zu überlagern. Besonders gefallen hat mir die lose, moderne Anlehnung an „Die kleine Meerjungfrau“, die subtil eingearbeitet ist und der Story einen besonderen Charme verleiht.
Insgesamt eine düstere, sinnliche Romance mit Geheimnissen, moralischen Grauzonen und einer starken Anziehung zwischen den Hauptfiguren.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ella & HUdson

Cheer for Love
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„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine cozy Sports-Romance, die mich von Anfang an gut unterhalten und mit ihrer Leichtigkeit überzeugt hat.
Schon das Cover vermittelt sehr gut, was einen erwartet: ...

„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine cozy Sports-Romance, die mich von Anfang an gut unterhalten und mit ihrer Leichtigkeit überzeugt hat.
Schon das Cover vermittelt sehr gut, was einen erwartet: eine romantische College-Geschichte mit Sport-Vibe und viel Herz. Der Schreibstil ist locker, flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich problemlos in die Geschichte hineingekommen bin und ihr auch im weiteren Verlauf mühelos folgen konnte. Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Ella und Hudson erzählt, was mir sehr gefallen hat. Beide sind sympathische Charaktere mit klaren Zielen. Ella nutzt ihr Jahr in Nashville als Neuanfang und steckt mit voller Leidenschaft im Cheerleading. Man merkt schnell, wie wichtig ihr dieser Traum ist und wie viel Disziplin und Ehrgeiz sie mitbringt. Hudson hingegen bekommt zunächst den typischen „Playboy-Stempel“ aufgedrückt, entpuppt sich aber als deutlich tiefgründiger. Er nimmt sein Studium ernst und sieht Football nicht als Selbstzweck, sondern als Möglichkeit, sich seine Zukunft zu sichern – auch wenn er darin unbestreitbar großartig ist. Besonders gelungen fand ich, wo sich herausgestellt hatte, dass er auch Ahnung von Cheerleading hat.
Besonders schön fand ich das Zusammenspiel der beiden. Die Chemie zwischen Ella und Hudson wirkt natürlich, harmonisch und glaubwürdig, ohne übertriebenes Drama. Die Annäherung entwickelt sich angenehm ruhig und gefühlvoll, was perfekt zur cozy Atmosphäre der Geschichte passt.
Insgesamt eine leichte, romantische Sports-Romance, die Spaß macht, mit sympathischen Figuren punktet und von der ersten bis zur letzten Seite unterhält. Genau das richtige Buch für zwischendurch – mit College-Feeling, Herzklopfen und Wohlfühlfaktor.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Linh & Xander

Purple Clouds - Bittersweet
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„Purple Clouds – Bittersweet“ von Mounia Jayawanth ist ein emotionaler, kluger und gleichzeitig wunderbar unterhaltsamer Abschluss der Trilogie, der mir noch lange im Kopf geblieben ist. Wie auch die vorherigen ...

„Purple Clouds – Bittersweet“ von Mounia Jayawanth ist ein emotionaler, kluger und gleichzeitig wunderbar unterhaltsamer Abschluss der Trilogie, der mir noch lange im Kopf geblieben ist. Wie auch die vorherigen Bände ist die Geschichte in sich abgeschlossen und dreht sich um ein Mitglied der wohl coolsten WG, die ich kenne – dieses Mal stehen Linh und Xander im Mittelpunkt.
Xander ist eher zurückgezogen, verschlossen und hält andere konsequent auf Abstand. Gefühle zeigt er kaum, Nähe lässt er selten zu. Linh hingegen besitzt genau die Art, die seine sorgfältig errichteten Mauern ins Wanken bringt – oft ungewollt, aber sehr wirkungsvoll.
Die Dynamik zwischen den beiden war von Anfang an ein echtes Katz-und-Maus-Spiel. Schlagfertige Wortgefechte, Reibung und Spannung prägen ihre Begegnungen, doch gerade dieses Aneinandergeraten macht ihre Entwicklung so spannend. Besonders gefallen haben mir die Kapitel mit den Artikeln, die aus Xanders Vergangenheit erzählen. Diese Passagen waren nicht nur interessant und tiefgründig, sondern haben Xander als Figur noch viel greifbarer und facettenreicher gemacht.
Linh trifft bei ihm genau die richtigen Knöpfe – manchmal schmerzhaft, manchmal heilsam. Sobald die beiden beginnen, sich wirklich aufeinander einzulassen, entsteht eine starke Verbindung, und aus Gegenspielern wird ein großartiges Team. Diese Entwicklung habe ich sehr gern mitverfolgt, weil sie sich ehrlich, langsam und emotional stimmig anfühlt.
Auch das Wiedersehen mit den anderen WG-Mitgliedern fand ich schön. Zu sehen, wie sich ihre Geschichten weiterentwickelt haben, rundet das Buch perfekt ab und vermittelt dieses warme Gefühl von Zusammenhalt, das die Reihe insgesamt ausmacht.
Eine gefühlvolle Geschichte über Nähe, Verletzlichkeit und Selbstfindung – mit viel Herz erzählt. Ich habe die Geschichte von Linh und Xander sehr genossen und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

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