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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Joys Verschwinden

This Story Might Save Your Life
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Eigentlich sind Benny und Joy beste Freunde und betreiben gemeinsam ein Podcast und bisher geht Benny davon aus, dass er alles von seiner Freundin weiß. Aber dann muss er erkennen, dass es doch ...

Eigentlich sind Benny und Joy beste Freunde und betreiben gemeinsam ein Podcast und bisher geht Benny davon aus, dass er alles von seiner Freundin weiß. Aber dann muss er erkennen, dass es doch so einiges gibt, was er noch nicht weiß.

Eines Tages verschwindet Joy spurlos mit ihrem Ehemann Xander und vieles deutet auf ein Verbrechen hin. Oder ist doch alles inszeniert und das Verschwinden geschah freiwillig und langfristig geplant? Die Polizei nimmt schnell Benny ins Visier als Verdächtiger, aber er will unbedingt herausfinden, was mit Joy geschehen ist.

Als er ein noch nicht beendetes Manuskript von Joys Memoiren findet, muss er erkennen, dass so manches nicht so perfekt ist wie es den Anschein hatte.

Tiffany Crum legt mit "Thist story might save your life" ein gelungenes Thriller Debüt vor, was es schafft seine Leser in seinen Bann zu ziehen. Durch die wechselnden Zeitebenen (Gegenwart und durch immer wieder eingeschobene Rückblicke auf die Vergangenheit) bekommt der Leser ein guten Eindruck in das Leben von Joy. Aber auch ernstere Themen wie bspw. eine schwere Krankheit und häusliche Gewalt werden angesprochen. Außerdem bleibt es so bis zum Schluss spannend, denn die Autorin schafft es geschickt, immer wieder falsche Fährte zu legen. Insgesamt kann ich für diesen Thriller eine klare Leseempfehlung abgeben.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Wer ist Schuld an Caras Koma?

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Natalie hat es sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist, dass ihre beste Freundin Cara mit einem unbekannten Nervengift im Koma. Die beiden Freundinnen waren einen ...

Natalie hat es sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist, dass ihre beste Freundin Cara mit einem unbekannten Nervengift im Koma. Die beiden Freundinnen waren einen Tag zuvor in einer Disko und Cara lernt einen gutaussehenden Fremden kennen. Plötzlich ist sie mit ihm verschwunden und am nächsten Tag wird sie ohnmächtig und betäubt an einer Haltestelle gefunden wird.

Zufällig trifft sie dann einen Mann, der sich als Fahrer und persönlichen Assistent des Millionärs Geoffrey Rosenberg herausstellt. Durch ein Zeitungsinterview hat sie herausgefunden, dass der Millionär die unbekannte Diskobekanntschaft ist. Da passt es doch perfekt, dass gerade eine Hausangestellte gesucht wird und Natalie bekommt den Job.

Allerdings beschleicht sie schnell das Gefühl, dass in dem Haus irgendwas komisch läuft. Zum einen verhalten sich die anderen Hausangestellten sehr zurückhaltend und misstrauisch und zum anderen wird Natalie ständig beobachtet und überwacht. Schafft sie trotzdem das Geheimnis um Cara zu lösen oder begibt sie sich selber in eine zu große Gefahr?

Iliana Xander legt mit "Der Boss - ist er ein Monster oder ein Genie" wieder einen spannenden Thriller vor, der mit überraschenden Wendungen aufwartet. Ich hatte zwar schnell einen Verdacht über den "Täter", aber trotzdem hat es die Autorin geschickt geschafft, mich mit dem tatsächlichen Ausmaß der Story zu überraschen. Trotzdem war es ein gelungenes Buch , was mir spannende Stunden geschenkt hat.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Wie schnell kann sich alles ändern?

Jetzt gerade ist alles gut
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Die männliche Hauptperson erzählt in kurzen Episoden von bewegenden kleinen Momente, die er nach einer überstandenen Sepsis auf einmal viel deutlicher und klarer wahrnimmt. Eigentlich war es ...

Die männliche Hauptperson erzählt in kurzen Episoden von bewegenden kleinen Momente, die er nach einer überstandenen Sepsis auf einmal viel deutlicher und klarer wahrnimmt. Eigentlich war es nur ein kleiner Schnitt am Finger, aber schnell entwickelt es sich zu einer lebensgefährlichen Erkrankung. Doch der Erzähler hat Glück und überlebt die Sepsis. Doch in seinem Leben hat sich entscheidend etwas geändert. Er sieht und nimmt viel klarer die kleinen Augenblicke und Momente in seinem Alltag wahr. Er erkennt, dass das Leben viel mehr schönes zu bieten hat als wir oft im stressigen täglichen Trott erkennen.

Der Roman kommt nicht belehrend oder mit erhobenen Zeigefinger daher, sondern es berührt einen und regt zum nachdenken über das eigene Leben an. Außerdem kann es eine Stütze bzw. Anleitung sein, um zwischenzeitlich kurz mal innezuhalten und durchzuatmen.

Stephan Schäfer schafft es wieder einmal in "Jetzt gerade ist alles gut" den Leser genau dort abzuholen, wo er gerade steht. Gerade dadurch das kein Name des Erzählers genannt wird, kann sich jeder selbst in die Situation hinein versetzen und sich auch sehr gut wiedererkennen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, obwohl es wahrlich kein leichtes Buch für zwischendurch zum Abschalten oder Ablenken ist. Auf jeden Fall wirkt es (bei mir) lange nach.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Notlösung: Bücherei im Botanischen Garten

Botanic Hearts
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Die alleinerziehende Mutter Tansy verliert bei einem schweren Hurrikan nicht nur fast ihr Haus, sondern auch ihre geliebte Bibliothek, die sie mit viel Herzblut und Engagement leitet. Als Notlösung ...

Die alleinerziehende Mutter Tansy verliert bei einem schweren Hurrikan nicht nur fast ihr Haus, sondern auch ihre geliebte Bibliothek, die sie mit viel Herzblut und Engagement leitet. Als Notlösung bekommt sie eine Ausweichunterkunft im botanischen Garten angeboten. Doch nicht nur mit den beschränkten Platzverhältnissen und den eingeschränkten Möglichkeiten hat sie zu kämpfen, sondern auch mit dem angehenden Chef des botanischen Gartens, Jack, gerät sie mehr als einmal heftig aneinander.

Jack ist wenig begeistert von dem neuen Untermieter, denn auch der botanische Garten hat schwere Schäden durch den Hurrikan davon getragen. Außerdem sind ihm so manche Ideen von Tansy zu wider, da sie noch mehr Schaden im Park anrichten.

Doch nach und nach müssen beide erkennen, dass sie ähnliche Ziele verfolgen und gemeinsam bessere Chance auf einen Wiederaufbau haben. Dabei kommen sie sich auch langsam privat immer näher und man spürt das immer stärker werdende Knistern zwischen ihnen.

Melanie Sweeney legt mit "Botanic Hearts" einen schönen Roman vor, der sowohl eine schöne Liebesgeschichte mit ernsteren Themen (wie z. Bsp. die Auswirkungen eines Hurrikans auf die betroffenen Gebiete und deren Menschen) verbindet. Die Mischung aus Bücherliebe und die Liebe zu Pflanzen ist ausgewogen und passt sehr gut rein. Ein schönes Wohlfühlbuch, wer Bücher liebt.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Krimi mit modernen Miss Marple

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Als Mimi überraschend eine Einladung von ihrer Nachbarin Jane zu einer 20ger Jahre Party erhält, wundert sie sich zunächst ein wenig, denn besonders viel Kontakt haben die beiden nicht miteinander. ...

Als Mimi überraschend eine Einladung von ihrer Nachbarin Jane zu einer 20ger Jahre Party erhält, wundert sie sich zunächst ein wenig, denn besonders viel Kontakt haben die beiden nicht miteinander. Doch absagen ist keine echte Option, denn der Einladung ist ein gesonderter Brief beigefügt, der droht bei einem Fernbleiben die das dunkelsten Geheimnisse zu offenbaren.

Also entscheidet sich Mimi an der Party teilzunehmen und nimmt ihre Enkelin Abbie mit. Schnell stellt sich heraus, dass auch die anderen Gäste eine solche Einladung mit dem besonderen Brief erhalten haben und alle ein düsteres Geheimnis hüten. Außerdem werden die Gäste plötzlich von einem Schneesturm überrascht und in dem Schloss eingeschneit. Plötzlich passiert ein Mord und die Gastgeberin ist ausgerechnet das Opfer. Schnell wird klar, dass der Täter unter ihnen sein muss und es möglicherweise bald weitere Opfer geben wird. Also beginnt Mimi zu ermitteln und bekommt dabei tatkräftige Unterstützung von dem kriminalistischen Gespür ihrer Enkelin, die als Spieleentwicklerin arbeitet.

Kelly Mullen legt mit "Die Einladung" einen spannenden und gelungenen Krimiroman a la Agatha Christie und einer modernen , aber auch älteren Miss Marple vor. Sie schafft es geschickt, die Leser mit rätseln zu lassen, so dass es mich ein wenig an einen (literarischen) Escape erinnert. Da ich mich gut unterhalten gefühlt habe, gebe ich eine klare Leseempfehlung ab.


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