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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2023

Schönes Setting

The Sea in your Heart
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Die Isländerin Lilja liebt das Meer. Seit ihrer Kindheit haben es ihr besonders die Wale angetan. Neben ihrer Arbeit als Walspotterin für Whale-Watching-Touren für Touristen, arbeitet sie ehrenamtlich ...

Die Isländerin Lilja liebt das Meer. Seit ihrer Kindheit haben es ihr besonders die Wale angetan. Neben ihrer Arbeit als Walspotterin für Whale-Watching-Touren für Touristen, arbeitet sie ehrenamtlich für eine Umweltorganistation, die das Abschlachten von Walen verhindern möchte. Für eine Beziehung hat sie daher auch keine Zeit, bis ihr eines Tages in einer Bar ein junger Mann begegnet, den sie fortan nicht mehr aus ihren Gedanken bekommt. Doch Jules ist jemand, auf den Lilja sich nie hätte einlassen dürfen.

MIr hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das Setting, dass die Autorin Kira Mohn hier geschaffen hat, ist wirklich wunderschön und man hatte beim Lesen das Gefühl das Meer riechen zu können. Lilja als Protagonistin hat mir auch gut gefallen. Sie ist eine junge und sympathische Frau, die sich der Rettung der Meereslebewesen verschrieben hat. Man merkt ihr aber auch noch ihr junges Alter an vielen Stellen an. In manchen Situationen wirkte sie auch noch etwas naiv. Jules konnte ich leider nicht immer ganz greifen, auch wenn ich ihn sehr mochte, fehlten mir hier doch mehr Hintergrund, um sein Handeln wirklich nachvollziehen zu können. Zum Schluss hin kam auch noch ein Thema auf, dass für mich wirklich nicht gebraucht worden wäre und für mich zu viel Drama versucht hat reinzubringen.

Ansonsten aber ein wirklich schöner Abschluss der Island-Reihe.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Zwischen Spannung und Vorhersehbarkeit

The Woman in Suite 11
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Ein spannender Thriller mit einem tollen Setting, der mich gut unterhalten hat – auch wenn mich das Ende nicht wirklich überraschen konnte.

Im Mittelpunkt steht erneut Lo Blacklock, die nach ...

Ein spannender Thriller mit einem tollen Setting, der mich gut unterhalten hat – auch wenn mich das Ende nicht wirklich überraschen konnte.

Im Mittelpunkt steht erneut Lo Blacklock, die nach den Ereignissen auf dem Kreuzfahrtschiff – die man bereits aus dem ersten Band kennt – versucht, wieder in ihren Alltag zurückzufinden. Die Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz kommt für sie genau zur richtigen Zeit. Die Geschehnisse von damals liegen zwar ein paar Jahre zurück, aber ganz verarbeitet hat sie sie nie. Umso mehr hofft sie, beruflich wieder Fuß zu fassen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft merkt man, dass hier irgendetwas nicht stimmt, und Lo gerät schneller als gedacht wieder in eine undurchsichtige und gefährliche Situation.

Mir hat gut gefallen, wie die Autorin mit kleinen Hinweisen und Details arbeitet, die zunächst unauffällig wirken, sich aber nach und nach zu einem größeren Bild zusammensetzen. Man merkt schnell, dass vieles nicht ganz zusammenpasst, und versucht beim Lesen ständig, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Auch das Setting fand ich richtig gelungen. Das Luxushotel hat eine fast abgeschlossene, leicht beklemmende Atmosphäre, in der man nie so ganz weiß, wem man trauen kann. Gerade in Kombination mit Los Vergangenheit sorgt das für zusätzliche Spannung.

Allerdings muss ich sagen, dass ich relativ früh eine Ahnung hatte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte. Dadurch hat mich die Auflösung am Ende nicht mehr wirklich überrascht, auch wenn sie insgesamt stimmig umgesetzt ist.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Es lässt sich sehr flüssig lesen und hält die Spannung konstant aufrecht. Insgesamt ein solider Thriller, der gut unterhält, aber für mich persönlich etwas vorhersehbar war.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Interessant, aber nicht für jeden geeignet

Kleopatra
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Kleopatras Geschichte ist nicht neu, (fast) jeder hat schon einmal von der ägyptischen Pharaonin gehört. Es existieren bereits zahlreiche Biografien und Berichte über sie. Aber diesmal hat sich ...

Kleopatras Geschichte ist nicht neu, (fast) jeder hat schon einmal von der ägyptischen Pharaonin gehört. Es existieren bereits zahlreiche Biografien und Berichte über sie. Aber diesmal hat sich die junge Autorin Saara El-Arifi an diese schillernde Persönlichkeit herangewagt und eine moderne Interpretation geschaffen.

Erzählt wird die Geschichte von Kleopatra selbst und anfangs habe ich mich etwas schwer mit dem Buch getan, denn die Geschichte wirkte alles andere als "rund". Als wir Kleopatra "kennenlernen" ist sie bereits 18 Jahre alt und kurz davor den Thron zu besteigen. Dabei wirkten einige Szenen zunächst etwas zusammenhangslos und auch hin und wieder recht befremdlich. Interessant wurde es aber dann, als Kleopatra auf Julius Caeser trifft und ab da kam auch mehr Struktur in die Geschichte. Bis zuletzt ist mir aber nie so ganz klar geworden, ob die Dinge wirklich so passiert sind oder vieles von Kleopatra zugedichtet wurde. Immerhin erzählt hier die Pharaonin ja ihre Geschichte selbst.

Und auch, wenn ich dies nicht schlimm fand, denn die Autorin stellt bereits im Vorwort klar, dass es nur wenige Zeitzeugenberichte über die ägyptische Königin gibt und sie sich an der ein oder anderen Stelle somit die Freiheit genommen hat einiges auszuschmücken, hätte hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle eine bessere Verdeutlichung gewünscht, ob es sich um wahre Begebenheiten oder Fiktion handelt.

Erschreckend fand ich, wie schnell hier Familienmitglieder "geopfert" wurden, um die eigene Herrschaft zu sichern. Aber dies war ja früher keine Seltenheit, dennoch aber erschreckend es so deutlich vor Augen geführt zu bekommen.

Alles in allen eine gute Biografie, die Spaß gemacht hat zu lesen. Wer jedoch viel Wert auf faktenbasierte Recherche legt, wird hier eher enttäuscht.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Viele Längen, aber spannendes Ende

The Ordeals
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Seit dem Tod ihrer Eltern ist Sophia an ihren grausamen Onkel - den Sammler - gebunden und muss für ihn Aufträge ausführen. Um ihm zu entkommen, beschließt sie auf die Killmarth Academy zu gehen, ...

Seit dem Tod ihrer Eltern ist Sophia an ihren grausamen Onkel - den Sammler - gebunden und muss für ihn Aufträge ausführen. Um ihm zu entkommen, beschließt sie auf die Killmarth Academy zu gehen, eine Elite-Schule für Magiebegabte. Um dort aufgenommen zu werden, müssten aber gefährliche und auch tödliche Prüfungen - die Ordeals - bestanden werden.

Obwohl ich das Thema spannend finde, hatte ich hier lange Zeit Probleme in die Geschichte zu finden. Immer wieder hatte ich das Gefühl Elemente in bereits anderen Geschichten gelesen zu haben und fand es wenig originell. Richtig rein, kam ich leider auch erst im letzten Drittel. Dann jedoch konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Welt, in der Sophia lebt, ist düster und so ist auch die gesamte Atmosphäre der Geschichte. Sophia an sich ist eine spannende Protagonisten und man nimmt ihr ihre Ängste, Sorgen und Schuldgefühle ab, aber dennoch fehlte es mir hier an Tiefe, bzw. lief bei ihr einfach alles zu "glatt". Die Chemie zwischen Arden und ihr fehlte mir hier. Wobei ich finde, dass beide gut mit einander harmonieren, aber doch eher auf freundschaftlicher Ebene. Alles in allem keine schlechte Geschichte, aber mehr Tiefe hätte hier nicht geschadet. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, kann ich derzeit noch nicht sagen.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Solider Thriller

Love, Mom
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Mackenzie hat stets im Schatten ihrer Mutter Elizabeth - einer erfolgreichen Thrillerautorin - gestanden. Doch nun ist ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen, doch war es wirklich ein ...

Mackenzie hat stets im Schatten ihrer Mutter Elizabeth - einer erfolgreichen Thrillerautorin - gestanden. Doch nun ist ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen, doch war es wirklich ein Unfall?! Bei der Trauerfeier erhält sie einen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer Mutter und dies bleibt nicht der einzige Brief. Immer mehr deutet daraufhin, dass ihre Mutter ein nicht ungefährliches Geheimnis gehabt zu haben scheint.

Der Anfang des Buches lies sich ganz spannend, doch mir war leider relativ schnell klar worauf das Ganze hinauslaufen wird. Somit war dann die Auflösung keine große Überraschung. Dennoch gab es den ein oder anderen unerwarteten Twist, wodurch mich die Geschichte gut unterhalten konnte. Mit Mackenzie bin ich bis zum Schluss leider nicht ganz warm geworden, obwohl sie nicht unsympathisch ist. Woran das genau lag, kann ich nicht greifen. Die Themen Familie und Vertrauen konnte die Autorin gut darstellen. Dennoch wird die Geschichte keine sein, die mir lange in Erinnerung bleiben wird.

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