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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2026

Abwechslungsreiche Sammlung von kriminellen Kurzgeschichten

Krinifiminifis
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In dieser Anthologie versammelt die Autorin Karin Jäger 24 kriminelle Kurzgeschichten und konnte mich dabei gut und spannend unterhalten.

Eine der Geschichte kommt dabei komplett in Gedichtform daher, ...

In dieser Anthologie versammelt die Autorin Karin Jäger 24 kriminelle Kurzgeschichten und konnte mich dabei gut und spannend unterhalten.

Eine der Geschichte kommt dabei komplett in Gedichtform daher, zudem finden sich am Ende vieler Geschichten kleine Gedichte, die in wenigen Zeilen den Kern der jeweiligen Story noch einmal auf den Punkt bringen.

Wie immer kann in einer solchen Sammlung nicht jeder Beitrag den persönlichen Lesegeschmack zu 100 Prozent treffen, insgesamt bieten die abwechslungsreichen Geschichten aber doch gute Krimiunterhaltung. Zudem eignen sich die Geschichten aufgrund ihrer Länge perfekt für den kleine Krimispaß für zwischendurch.

Meine Favoriten hier waren die Beiträge „Arrangiert“ „Alles für die Katz“, „Wut“ und „Gute Nachbarschaft“, aber auch die anderen Geschichten hatten ihren ganz eigenen Reiz und bieten einen hohen Unterhaltungswert, echte Ausreißer nach unten gab es für mich eigentlich nicht. Und als Liebhaber von bösen Schlusspointen bin ich zudem in einigen der Beiträge bestens bedient worden.

Hier sollte jeder Fan von spannenden Kurzkrimis den einen oder anderen Beitrag ganz nach seinem Geschmack finden.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Spannender Kriminalroman, bei dem alle Spuren nach Bielefeld führen

ERBSCHULD
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Mit diesem Buch legt die Autorin Eva Reichmann einen spannenden Kriminalroman vor, der mich zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut unterhalten konnte.

Als in Südafrika ein Ehepaar ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Eva Reichmann einen spannenden Kriminalroman vor, der mich zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut unterhalten konnte.

Als in Südafrika ein Ehepaar aus Österreich verschwindet, wird der Sonderermittler Richard Altinger aus Wien auf die Reise geschickt, um die Umstände vor Ort zu klären. Hängt ihr Verschwinden vielleicht mit dem Tod eines Mannes aus Kapstadt zusammen, der scheinbar Selbstmord begangen hat ? Zeitgleich werden im Salzkammergut und im Sauerland zwei Frauen ermordet und die örtlichen Ermittler Georg Krallinger und Wolf Mendelsohn stehen vor einem großen Rätsel. Erst als sich herausgestellt, dass die drei Toten miteinander verwandt waren, kommt Licht ins Dunkel. Und offenbar führen alle Spuren nach Bielefeld, wo Kurt Godejohann schon auf seine Kollegen wartet, um die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen. Dabei liegt der Schlüssel für die Lösung der Mordfälle tief in der Vergangenheit.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre komplexe und gut aufgebaute Geschichte voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Allerdings haben mir bei den Figuren so ein wenig die Emotionen gefehlt, so dass mir keiner der ungleichen Ermittler so richtig ans Herz gewachsen ist. Und das ist schade, denn eigentlich weisen die gut aufeinander abgestimmten Ermittler genügend Potential auf, um noch ein bisschen mehr aus der äußerst gelungenen Grundidee der Geschichte herauszuholen. Aber trotz dieses kleinen Makels kann der Krimiplot überzeugen und liefert am Ende eine überzeugende Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben.

Wer auf spannende und komplexe Kriminalromane steht, wird hier insgesamt gut bedient und spannend unterhalten. Und die Ermittler empfehlen sich durchaus für weitere Auftritte, egal, ob alleine oder noch einmal im Team.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Spannender Thriller um eine Frau, die langsam, aber sicher die Kontrolle über ihr Leben verliert

Hinter meiner Tür
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Mit diesem Buch legt die Autorin Rose Hard ihren vierten Psycho-Thriller vor, der in Deutschland erscheint, und konnte mich dabei wieder gut und spannend unterhalten. Waren ihre ersten beiden Thriller ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Rose Hard ihren vierten Psycho-Thriller vor, der in Deutschland erscheint, und konnte mich dabei wieder gut und spannend unterhalten. Waren ihre ersten beiden Thriller noch in Deutschland angesiedelt, spielt die Geschichte diesmal erneut in den USA.

Lisa Monroe hilft als Ordnungscoach nicht nur ihren Klienten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, sondern legt auch in ihrem Privatleben sehr großen Wert auf Ordnung, da diese ihrem Leben Struktur verleiht und sie beruhigt. Doch dann häufen sich in ihrer Umgebung unerklärliche Vorkommnisse, die ihrer Routine erste Risse zufügt. Bildet sie sich das Ganze nur ein oder versucht jemand von außen, in ihr Leben einzudringen und es zu zerstören ? Und wem kann sie jetzt überhaupt noch trauen ?

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran, legt geschickt einige falsche Fährten und liefert am Ende in einem alptraumhaften Showdown eine schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive von Lisa erzählt, die hier auch die Rolle der Ich-Erzählerin übernimmt und uns hautnah an ihren Ängsten und Zweifeln teilhaben lässt. Und auch wenn die Story an der einen oder anderen Stelle vielleicht doch etwas überkonstruiert wirkt, bietet sie doch reichlich Spannung und einige echte Schockmomente.

Wer auf spannende Psycho-Thriller steht, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Spannender Kriminalroman aus Nürnberg

Böse Barden
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Mit diesem Buch legt die Autorin Billie Rubin die überarbeitete Neuausgabe eines bereits 2018 unter dem Titel „Böse Barden“ erschienenen Kriminalromans vor. Zugleich handelt es sich dabei um den vierten ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Billie Rubin die überarbeitete Neuausgabe eines bereits 2018 unter dem Titel „Böse Barden“ erschienenen Kriminalromans vor. Zugleich handelt es sich dabei um den vierten Band ihrer Reihe rund um die ehemalige Polizistin und jetzige Personenschützerin Charlotte „Charlie“ Braun und Kommissar Andreas Wallner von der Kriminalpolizei Nürnberg.

Man kann dieses Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten drei Bänden lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

In ihrem neuesten Auftrag soll Charlie die derzeit angesagte Rapperin LeyLa bei einigen Konzerten in Nürnberg und Umgebung schützen, da diese in letzter Zeit Ziel von Hassnachrichten und Drohbriefen geworden ist. Dabei hat Charlie von Beginn an das Gefühl, dass sowohl LeyLa wie auch ihr Manager Harry etwas vor ihr verbergen. Als eine Frau aus dem Umfeld der Rapperin tot aufgefunden wird, nehmen Andreas und sein Team die Ermittlungen auf. Und diese werden zum Rennen gegen die Zeit, denn LeyLas Auftritt beim stets gut besuchten Bardentreffen in der Nürnberger Altstadt rückt immer näher.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende einen packenden Showdown mit einer absolut schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Und als der eigentliche Fall erfolgreich abgeschlossen ist, nimmt ein Nebenstrang noch eine schockierende Wendung. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Charlie und ihrem Schützling ist sehr gelungen und macht deutlich, welch unterschiedliche Welten hier aufeinanderprallen.

Wer auf spannende Kriminalromane mit einer fein dosierten Prise Lokalkolorit steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für den nächsten Band, der dann eine Neuveröffentlichung sein wird, bleibt aber weiterhin noch ein wenig Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Spannender Kriminalroman aus der bayrischen Provinz

Tannengrab - Karla Sommerfeld ermittelt
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In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Ines Buck die Hauptkommissarin Karla Sommerfeld in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und ...

In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Ines Buck die Hauptkommissarin Karla Sommerfeld in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten.

Für mich war es dabei die erste Begegnung mit der sympathischen Ermittlerin und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden, obwohl es hier mit dem Fall rund um das spurlose Verschwinden von Karlas Vater einen roten Faden gibt, der sich durch die Reihe zieht. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als die kleine Mathilda Karla Sommerfeld stolz ihren Fund präsentiert, ist diese schockiert, denn sie erkennt sofort, dass der angebliche Wildschweinknochen in Wirklichkeit zu einem Menschen gehört. Und so finden die Ermittler in der Nähe des Kindergartens auch schnell ein Skelett, dass dort schon seit fünf Jahren liegt. Bei ihren Ermittlungen bekommen es Karla und ihre Kollegen mit aufgebrachten Eltern, schweigsamen Dorfbewohnern und einer Familie mit Geheimnissen zu tun.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und garniert sie mit jeder Menge Lokalkolorit aus der bayrischen Provinz. Geschickt legt sie dabei einige falsche Fährten und bietet am Ende eine verblüffende, aber dennoch schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der Kommissarin, die wegen der Demenzerkrankung ihrer Mutter in ihren Heimatort zurückgekehrt ist, lockern das Geschehen zudem immer wieder ein wenig auf, die Krimihandlung steht dabei aber jederzeit im Mittelpunkt der Geschichte.

Wer auf spannende Kriminalromane mit sympathischen Ermittlern und reichlich Lokalkolorit steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber noch ein wenig Luft nach oben.

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