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Veröffentlicht am 09.02.2026

Spannender Kriminalroman aus Nürnberg

Böse Barden
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Mit diesem Buch legt die Autorin Billie Rubin die überarbeitete Neuausgabe eines bereits 2018 unter dem Titel „Böse Barden“ erschienenen Kriminalromans vor. Zugleich handelt es sich dabei um den vierten ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Billie Rubin die überarbeitete Neuausgabe eines bereits 2018 unter dem Titel „Böse Barden“ erschienenen Kriminalromans vor. Zugleich handelt es sich dabei um den vierten Band ihrer Reihe rund um die ehemalige Polizistin und jetzige Personenschützerin Charlotte „Charlie“ Braun und Kommissar Andreas Wallner von der Kriminalpolizei Nürnberg.

Man kann dieses Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten drei Bänden lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

In ihrem neuesten Auftrag soll Charlie die derzeit angesagte Rapperin LeyLa bei einigen Konzerten in Nürnberg und Umgebung schützen, da diese in letzter Zeit Ziel von Hassnachrichten und Drohbriefen geworden ist. Dabei hat Charlie von Beginn an das Gefühl, dass sowohl LeyLa wie auch ihr Manager Harry etwas vor ihr verbergen. Als eine Frau aus dem Umfeld der Rapperin tot aufgefunden wird, nehmen Andreas und sein Team die Ermittlungen auf. Und diese werden zum Rennen gegen die Zeit, denn LeyLas Auftritt beim stets gut besuchten Bardentreffen in der Nürnberger Altstadt rückt immer näher.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende einen packenden Showdown mit einer absolut schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Und als der eigentliche Fall erfolgreich abgeschlossen ist, nimmt ein Nebenstrang noch eine schockierende Wendung. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Charlie und ihrem Schützling ist sehr gelungen und macht deutlich, welch unterschiedliche Welten hier aufeinanderprallen.

Wer auf spannende Kriminalromane mit einer fein dosierten Prise Lokalkolorit steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für den nächsten Band, der dann eine Neuveröffentlichung sein wird, bleibt aber weiterhin noch ein wenig Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Spannender Kriminalroman aus der bayrischen Provinz

Tannengrab - Karla Sommerfeld ermittelt
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In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Ines Buck die Hauptkommissarin Karla Sommerfeld in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und ...

In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Ines Buck die Hauptkommissarin Karla Sommerfeld in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten.

Für mich war es dabei die erste Begegnung mit der sympathischen Ermittlerin und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden, obwohl es hier mit dem Fall rund um das spurlose Verschwinden von Karlas Vater einen roten Faden gibt, der sich durch die Reihe zieht. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als die kleine Mathilda Karla Sommerfeld stolz ihren Fund präsentiert, ist diese schockiert, denn sie erkennt sofort, dass der angebliche Wildschweinknochen in Wirklichkeit zu einem Menschen gehört. Und so finden die Ermittler in der Nähe des Kindergartens auch schnell ein Skelett, dass dort schon seit fünf Jahren liegt. Bei ihren Ermittlungen bekommen es Karla und ihre Kollegen mit aufgebrachten Eltern, schweigsamen Dorfbewohnern und einer Familie mit Geheimnissen zu tun.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und garniert sie mit jeder Menge Lokalkolorit aus der bayrischen Provinz. Geschickt legt sie dabei einige falsche Fährten und bietet am Ende eine verblüffende, aber dennoch schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der Kommissarin, die wegen der Demenzerkrankung ihrer Mutter in ihren Heimatort zurückgekehrt ist, lockern das Geschehen zudem immer wieder ein wenig auf, die Krimihandlung steht dabei aber jederzeit im Mittelpunkt der Geschichte.

Wer auf spannende Kriminalromane mit sympathischen Ermittlern und reichlich Lokalkolorit steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber noch ein wenig Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Rasanter Auftakt einer Thriller-Reihe um eine taffe Polizistin im Undercovereinsatz

Darknet-Alpträume
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Mit diesem Thriller legt der Autor Günter Schaden den ersten Band seiner Schattenlicht-Reihe vor. Zum Auftakt beschreibt er die dramatischen Ereignisse eines einzigen Tages, bei dem die ziemlich taffe ...

Mit diesem Thriller legt der Autor Günter Schaden den ersten Band seiner Schattenlicht-Reihe vor. Zum Auftakt beschreibt er die dramatischen Ereignisse eines einzigen Tages, bei dem die ziemlich taffe Polizistin Becca Prager, die sich auf einen riskanten Undercovereinsatz eingelassen hat, im Zentrum des Geschehens steht.

Über 6 Monate hat Becca Prager ein kriminelles Netzwerk infiltriert, dass einen Webshop im Darknet betreibt und dort seine Dienste anbietet. Heute nun soll dieses Netzwerk mit Hilfe eine SEK-Einsatzteams ausgehoben werden. Als der Einsatz anläuft, muss Becca feststellen, dass die Strukturen des Netzwerkes und die Sicherungsmaßnahmen für deren Daten weitaus ausgeklügelter sind wie gedacht. Doch da laufen die Dinge bereits aus dem Ruder und Becca muss große Risiken eingehen, um die Ergebnisse ihrer monatelangen Arbeit zu retten.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und hält sich dabei nicht mit langen Vorreden auf. So lernen wir Becca zunächst nur über ihre aktuellen Handlungen kennen und erfahren wenig bis nichts über ihren Hintergrund und ihre Motivation. Von der der ersten Seite an schlägt der Autor dabei ein hohes Erzähltempo an, dass einem beim Lesen kaum Zeitz zum Luftholen lässt. Erst in der zweiten Hälfte des Buches gibt s auch ein paar ruhigere Phasen, die aber nie lange anhalten. Bei diesem Tempo und einem Umfang von knapp unter 200 Seiten bleibt die Figurenzeichnung zwangsläufig ein wenig zurück, aber zumindest die Hauptprotagonistin Becca, auf die das Buch komplett zugeschnitten ist, präsentiert sich hier als gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Charakter.

Wer auf spannende und temporeiche Thriller steht, wird hier gut bedient und spannend unterhalten. Auch wenn mich der Auftaktband noch nicht komplett überzeugen konnten, ist mein Interesse für die weiteren Bände der Reihe auf jeden Fall geweckt, zumal das Buch mit einem kleinen Cliffhanger endet.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Kleiner, aber feiner Mystery-Thriller aus den schottischen Highlands

Der verlorene Flugplatz
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Mit diesem Buch legt der Autor Emanuel Müller den ersten Band seiner Northern-Drift-Reihe vor, die in den schottischen Highlands angesiedelt ist und neben spannenden Abenteuern aus der Welt der Fliegerei ...

Mit diesem Buch legt der Autor Emanuel Müller den ersten Band seiner Northern-Drift-Reihe vor, die in den schottischen Highlands angesiedelt ist und neben spannenden Abenteuern aus der Welt der Fliegerei auch noch eine ordentliche Portion Mystery beinhaltet.

Die Pilotin Mae Holloway und ihr Co-Pilot Julius »Jules« Calder fliegen für Northern Drift, eine kleine Frachtfluglinie mit zweifelhafter Vergangenheit. Bei ihrem neuesten Auftrag sollen sie eine versiegelte und ziemlich mysteriöse Holzkiste zu einem Flugplatz bringen, der auf keiner Karte verzeichnet ist. Wenn sie auch nur geahnt hätten, was sie an ihrem Ziel erwartet, hätten sie die Kiste aber wohl direkt nach dem Start aus der Maschine geworfen.

Mit einem packenden Schreibstil treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran. Auf knapp 140 Seiten lässt er sich auch keine Zeit für große Vorreden, sondern kommt ziemlich schnell zur Sache. Die beiden Hauptprotagonisten sind insgesamt gut gezeichnet und vielschichtig angelegt, die Informationen zu ihnen beschränken sich aber zunächst auf ihren beruflichen Werdegang, ihr Privatleben und ihre Vergangenheit bleiben dagegen noch im Dunkeln. Und alle weiteren Nebenfiguren kommen über die Funktion als Stichwortgeber kaum heraus. Der hohe Unterhaltungswert des Auftaktbandes wird dadurch zwar nur wenig beeinträchtigt, lässt aber durchaus noch Luft nach oben.

Wer eine spannende Mischung aus Abenteuer und Mystery sucht, wird hier gut bedient und unterhalten. Und am Ende gibt es sogar schon einen kleinen Ausblick auf den nächsten Auftrag, die ebenfalls reichlich Spannung verspricht.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Packender Thriller aus Berlin, der mit zwei gut aufeinander abgestimmten Ermittlern mit Potential für weitere Auftritte aufwartet

Spiel der Toten
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Mit diesem Buch legt der Autor Simon Jaspersen einen spannenden Thriller vor und schickt dabei zwei gut aufeinander abgestimmte Ermittler ins Rennen, die durchaus Potential für weitere Auftritte nachweisen.

Nach ...

Mit diesem Buch legt der Autor Simon Jaspersen einen spannenden Thriller vor und schickt dabei zwei gut aufeinander abgestimmte Ermittler ins Rennen, die durchaus Potential für weitere Auftritte nachweisen.

Nach dem Tod seiner Frau hat Jan Mossmann seinen Job beim LKA Frankfurt hingeschmissen und hält sich mit gelegentlichen Jobs für ein Sicherheitsunternehmen über Wasser. Als er den Autor Arno Roth während einer Lesung in Potsdam begleitet, verbindet er den Job mit einem Besuch bei seinem Onkel Frank Julius vom LKA Berlin. Der bittet Jan um Hilfe, da seine Abteilung gerade unterbesetzt ist und er es gleich mit zwei spektakulären Mordfällen zu tun hat. Die Ermittlungen führen Jan zu einer abgelegenen Privatklinik, die von der Familie seines Klienten betrieben wird.

Mit einem packenden Schreibstil, der für mich aber zu Beginn noch so ein wenig gewöhnungsbedürftig war, und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und bietet am Ende eine überzeugende Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Permanente Orts- und Perspektivwechsel sorgen zudem für ein hohes Erzähltempo. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei ist die Geschichte schon ziemlich stark auf Jan zugeschnitten, die Polizeianwärterin Jasmin Mobido greift als zweite Ermittlerin erst relativ spät ins Geschehen ein, empfiehlt sich dabei aber durchaus für weitere Auftritte, bei denen sie dann auch mehr Raum zur Entfaltung bekommen sollte.

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Thriller steht, wird hier gut bedient und spannend unterhalten. Auch wenn mich die beiden Ermittler noch nicht komplett von sich überzeugen konnten, ist mein Interesse für weitere Auftritte auf jeden Fall geweckt.

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