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Veröffentlicht am 04.03.2026

spezielle Erzählart

The Empress of Salt and Fortune: (Die Chroniken von Chih)
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Chi reist durch die Welt und sammelt Geschichten. Gut, dass sie auf Kaninchen trifft, die hat nämlich eine ganz besondere zu erzählen.

Zugegeben hatte ich anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte zu ...

Chi reist durch die Welt und sammelt Geschichten. Gut, dass sie auf Kaninchen trifft, die hat nämlich eine ganz besondere zu erzählen.

Zugegeben hatte ich anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Der Schreibstil ist sehr speziell, so wie die Handlung auch und doch einfach wunderschön. Es ist sicher kein Buch, dass man einfach mal so wegliest, denn hier versteckt sich viel zwischen den Zeilen. Ich musste mehrmals zurück lesen um auch nur annähernd zu verstehen, was ich gerade gelesen habe. Die Erzählung ist dicht, atmosphärisch und mir manchmal zu tief gewesen. Ich hatte manchmal das Gefühl nicht mal annähernd den Sinn von allem verstanden zu haben. Dabei haben die Erzählungen von Kaninchen aus ihrer Vergangenheit mich richtig abgeholt, sie gingen mir sehr zu Herzen. Ich denke aber, dass dieses Buch wirklich Geschmacksache ist, bei den nur 160 Seiten ist aber sicher einen Versuch wert und eignet sich bestimmt gut um sich darüber mit jemandem auszutauschen. Mich persönlich hat es gut unterhalten, war mir aber stellenweise zu viel. Den Figuren habe ich mich wenig nah gefühlt (naja, so ein sprechender Vogel wäre schon toll;) und das Ende war dann sehr flott. Ich rate aber jedem es einfach zu lesen, es gibt genug begeisterte Stimmen dafür.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Wenig Piratenfeeling

Nightweaver
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Meine Erwartungen an das Buch waren gerade was das Setting anging hoch, da ich mal was Anderes lesen wollte. Piraten, Meere und eine Schlacht habe ich gleich zu Anfang bekommen und ich fand das richtig ...

Meine Erwartungen an das Buch waren gerade was das Setting anging hoch, da ich mal was Anderes lesen wollte. Piraten, Meere und eine Schlacht habe ich gleich zu Anfang bekommen und ich fand das richtig gut. Ich konnte das Salz förmlich schmecken beim Lesen, so tief bin ich in diese Welt eingetaucht. Leider hat dieses Feeling nicht mal bis zum Ende des ersten Drittels gehalten, denn dann landet die Familie Oberon auf dem Land. Hier habe ich irgendwie den Bezug zu Aster verloren. Die Oberons haben einen unheimlichen Zusammenhalt in der Familie und dennoch schenkt sie ihnen keinen reinen Wein ein? und ihre Familie - stolze, freie Piraten geben dieses Leben einfach so ohne Erklärung und ganz schnell auf und werden Diener? Sorry, das konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Zudem die Handlung dann sehr wirr wurde, zu viele Personen, zu viele Handlungsstränge und ich war leider nur noch mäßig gefesselt. Schade, denn die gerade die neuen Figuren und das World Building hätte so viel mehr hergegeben. Irgendwie kamen mir die Erklärungen auch zum falschen Zeitpunkt oder auf die falsche Art mich zu erreichen und das Ruder wieder herum zu reißen. Ebenfalls nimmt mir Aster diese für sie neue Welt zu einfach hin, sie ist für mich ein nicht einfach zu greifender Charakter. Auf der einen Seite taffe, freiheitsliebende Piratin, die auch nicht vor Blut und Mord zurück schreckt, auf der anderen Seite ist sie naiv, leichtgläubig und schluckt die ganzen Erklärungen ohne nachzudenken. Normalerweise finde ich ja gerade solche Gegensätze spannend, hier hat es für mich nicht so gepasst. Das letze Drittel hat mich dann wieder total gepackt und hat wieder so einiges wett gemacht. Insgesamt lässt sich das Buch super lesen und hat mich gut unterhalten, aber ein paar weniger Randfiguren und Verstrickungen wären für mich besser gewesen.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Geister und Katzen

Geisterreich Berlin
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"Geisterreich Berlin" empfand ich als eher ruhigen, bedachten Krimi, der sich langsam entwickelt - mir leider stellenweise etwas zu langsam. Ich hätte mir gewünscht, dass der Kriminalfall früher und deutlicher ...

"Geisterreich Berlin" empfand ich als eher ruhigen, bedachten Krimi, der sich langsam entwickelt - mir leider stellenweise etwas zu langsam. Ich hätte mir gewünscht, dass der Kriminalfall früher und deutlicher in den Mittelpunkt rückt - ich liebe es mitzurätseln;) Der Schreibstil liest sich super und das Buch ist auch nicht so umfangreich, so dass ich die Einführung von Bernd und Irmelin etwas zu lang fand. Bernd ist ein eher ruhiger, gesetzterer Typ, der manchmal auf mich etwas einfältig wirkte. Trotzdem fand ich ihn sympathisch und als Leser lernt man ihn gut kennen, da die Handlung aus seiner Sicht erzählt wird. Im Gegensatz dazu ist seine Kollegin und Freundin Irmelin eine ziemlich taffe Frau, die gerne auch mal ein paar Männer gleichzeitig in ihre Schranken verweist. Die Geister bzw. der Geist spielt anfangs nur eine Rolle, die ich nicht ganz fassen konnte. An Bernds Stelle hätte ich da viel mehr nachgehackt und auch darüber nachgedacht z.B. was hat der für ein Verhältnis zu Katzen? Gerade diese Ruhe am Anfang lässt natürlich Raum für die Entfaltung der Hauptcharaktere und so konnte ich mir die Zwei gut vorstellen. Die Krimihandlung auf zwei Zeitebenen entwickelt sich langsam und ich hätte mir hier mehr Spannung gewünscht. Viele Dinge bzw. Entwicklungen habe ich vorausgeahnt, der große "Bang" am Ende kam dann doch recht überraschend und hat mich positiv beeindruckt. Der Humor hat leider bei mir an vielen Stellen nicht gezündet oder ist an mir vorbei gegangen. Wer also einen eher ruhigeren Krimi mit einer Prise Geister ohne Blut und großen Gruselfaktor sucht, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

nicht ganz wie erwartet

Silvercloak - Unter Feinden
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Die Idee hat mich gleich angesprochen und die Story klang frisch, neu und spannend. Ich war allerdings etwas skeptisch, ob der hohen Seitenzahl und das leider zu Recht. Bei einem über 600 Seiten muss der ...

Die Idee hat mich gleich angesprochen und die Story klang frisch, neu und spannend. Ich war allerdings etwas skeptisch, ob der hohen Seitenzahl und das leider zu Recht. Bei einem über 600 Seiten muss der Spannungsaufbau schon gut und konstant sein um mich am Ball zu halten oder ein absolut krasses Wort Building - leider hat mir hier beides gefehlt. Anfangs war ich sehr gefesselt, leider hat das trotz des insgesamt guten Schreibstils nicht angehalten und als meine Logik nicht mehr mitkam habe ich angefangen Passagen nur noch oberflächlich zu lesen, weil ich dennoch wissen wollte, wie das Buch endet. Ich mag Enemys-to-lovers, aber die Romanze hat es hier leider auch nicht mehr rumgerissen und das richtige Prickeln hat bei mir leider gefehlt. Die Handlung ist gut, plätschert aber eher so dahin und am meisten haben mich wirklich die Logiklücken und das unausgegorene Wort Building gestört, so konnte ich nur oberflächlich in die Geschehnisse eintauchen und das hat meine hohen Erwartungen etwas gedämpft. Ich hätte mir mehr Erklärungen zur Magie gewünscht und leider ist meine Toleranzschwelle bei logischen Fehlern ziemlich niedrig. Schade, denn ich wollte es wirklich mögen.

Veröffentlicht am 16.12.2025

Bella donnas?

Belladonnas
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Die Idee, dass eine Zwillingsschwester das Leben der Anderen übernimmt fand ich unheimlich reizvoll und auch der Schreibstil hat mich abgeholt - er ist flott, etwas rotzig und ließ sich wirklich gut lesen. ...

Die Idee, dass eine Zwillingsschwester das Leben der Anderen übernimmt fand ich unheimlich reizvoll und auch der Schreibstil hat mich abgeholt - er ist flott, etwas rotzig und ließ sich wirklich gut lesen. Gerade die Art der Ich-Erzählerin Julie hat mir gefallen und mal ehrlich, die Chance ein Luxus Leben zu übernehmen, einfach so - wer würde sich das nicht entgehen lassen. Julie bekommt das auch gut hin und verliert sich dann aber in dieser Welt (wie mich dieses Buch verloren hat). Die anfängliche Begeisterung hat sich leider schnell gelegt, mir war es zu viel Drumherum um die Influencer Welt und ich war nicht mehr richtig gefesselt. Auch mir war klar, dass hier der Schein mehr zählt, aber für einen Thriller wurde es mir zu breit getreten. Der Plottwist hat mir den Rest gegeben, nicht mein Thema, leider und es wurde etwas abgefahren, ziemlich abgedreht und sehr unrealistisch. Das Ende war irgendwie seltsam und unschön und hat mich leider gar nicht zufrieden gestellt. Insgesamt gute Unterhaltung und wer auf Themen wie Influencer und religiöse Kulte steht kann sich bestimmt dafür begeistern, mir hat der Thriller gefehlt.

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