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Veröffentlicht am 07.01.2025

Paddington - Abenteuer im peruanischen Dschungel

Paddington in Peru – Das Buch zum Film
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„Paddington in Peru – Das Buch zum Film“ von Anna Wilson, aus dem Englischen übersetzt von Heide Lutosch, ist ein spannendes Kinderbuch mit dem britischen Bär Paddington.

Paddington und seine Familie, ...

„Paddington in Peru – Das Buch zum Film“ von Anna Wilson, aus dem Englischen übersetzt von Heide Lutosch, ist ein spannendes Kinderbuch mit dem britischen Bär Paddington.

Paddington und seine Familie, die Bronws, machen sich im Dschungel von Peru auf die Suche von Tante Lucy. Auf dieser besonderen Reise erleben die Browns nicht nur spannende Abenteuer, sondern lernen sich als Familie nochmal richtig kennen und lieben. Paddington hat natürlich für den Notfall immer ein Orangenmarmeladenbrot dabei 😉.

Das Buch umfasst 23 kurze Kapitel mit Prolog und Epilog. Die Kapitel sind kurzweilig, humorvoll und sprechen die junge Leserschaft an. Bereits mit dem Prolog wird die Besonderheit des Buches deutlich. „Paddington in Peru“ ist ein Buch zum Film und liest sich zum Teil wie ein Szenenbuch, fast drehbuchartig. Besonders die vielen Lautmalereien wie „GRRRIIIEEE!“, KLOINK“, „PLOPP“, „RUUUMMMS“, „KA – WUMMM!“ erinnern an ein Drehbuch und manchmal auch eine Art Comicerzählung. Auch die Darstellung der Musicalszene der tanzenden und singenden Nonnen macht deutlich, dass es hier um ein Buch zum Film geht.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Die leuchtenden Farben, Paddington im Großformat und die peruanische Landschaft im Hintergrund passen sehr gut zu diesem Buch.
Die Bilder zum Film in der Mitte des Buches haben mich nicht ganz überzeugt. Sowohl die farbliche Gestaltung als auch die Auswahl und Anzahl der Bilder wirken eher deplatziert als inhaltsbezogen. Schade.

„Paddington in Peru – Das Buch zum Film“ von Anna Wilson ist ein spannendes (Film) Buch für alle kleinen und großen Paddingston – Fans.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Freundschaft und Mathematik

Pi mal Daumen
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„Pi mal Daumen“ von Alina Bonsky ist ein unterhaltsamer und authentischer Roman, der mich angesprochen hat.
Der unterhaltsame Roman von Alina Bronsky erzählt von einer besonderen Freundschaft, Höhen und ...

„Pi mal Daumen“ von Alina Bonsky ist ein unterhaltsamer und authentischer Roman, der mich angesprochen hat.
Der unterhaltsame Roman von Alina Bronsky erzählt von einer besonderen Freundschaft, Höhen und Tiefen von Studierenden und allen anderen Menschen und den Herausforderungen des Mathematikstudiums.
Das Buchcover mit der frischen Farbgestaltung ist ansprechend, interessant und modern gestaltet.
Die Sprache, der Schreibstil ist klar, authentisch und direkt. Durch die zum Teil witzigen, kurzweiligen Dialoge fällt es leicht in die Geschichte, um Oscar und Monika einzusteigen.

Oscar beginnt mit gerade einmal 16 Jahren sein Mathematikstudium. Er ist hochbegabt und eigenwillig, Kontakt zu anderen Menschen hat er kaum. Monika hat bereits 3 Enkelkinder und mehrere Jobs und kümmert sich um die gesamte Familie. Zwischen Oscar und Monika entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft, nicht nur im Mathematikstudium, sondern auch im „echten“ Leben.

Der erste Teil der Geschichte war wunderbar, kurzweilig und humorvoll. Leider kam mir der zweite Abschnitt bzw. das Ende der Geschichte zu schnell, zu holprig, nicht tiefgründig genug. Gern wäre ich noch intensiver in die Charaktere des Romans eingestiegen. Aus diesem Grund gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

intensive Reise zu sich selbst

Dirty Diana: Das Erwachen
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„Dirty Diana – Das Erwachen“ von Jen Besser und Shana Feste ist der Auftakt einer Trilogie um Diana.
Diana ist Ehefrau und Mama einer bezaubernden Tochter. Mit ihrem Mann Oliver verbindet sie eine tiefe ...

„Dirty Diana – Das Erwachen“ von Jen Besser und Shana Feste ist der Auftakt einer Trilogie um Diana.
Diana ist Ehefrau und Mama einer bezaubernden Tochter. Mit ihrem Mann Oliver verbindet sie eine tiefe Liebe und Vertrautheit, doch etwas ist zwischen ihnen abhandengekommen …. Intimität, Verlangen, Lust. Als Diana klar wird, dass sie mehr ist als Ehefrau und Mutter, begibt sie sich auf eine sehr intensive Reise zu sich selbst und ihren innersten Bedürfnissen.
Das Buchcover ist in traumhaften Farben gehalten. Der erotische Akt einer Frau ist sehr ansprechend gestaltet. Die Autorinnen schaffen es mit ihrer Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns tief in die Geschichte einsteigen lassen. Die Rückblenden in Diana´s Vergangenheit geben uns einen tiefen Einblick in ihre Lebens- und Gefühlswelt.
Das Ende des ersten Teils kam für mich etwas abrupt, zu schnell, aber mit einem offenen Ende, welches Lust auf den nächsten Teil der Trilogie macht.
Diana´s Reise zu sich selbst, ihren Träumen und Wünschen ist wirklich inspirierend, lebensnah und auch berührend. Der Roman „Dirty Diana – Das Erwachen“ von Jen Besser und Shana Feste ist ein toller Roman und eine klare Kaufempfehlung, nicht nur für Frauen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Vergangenheit und Zukunft

Die Summe unserer Teile
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Der Debütroman „Die Summe unserer Teile“ von Paola Lopez verbindet die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Leben eng miteinander verwoben sind.
Lucy begibt sich auf einer Reise in die eigene Vergangenheit, ...

Der Debütroman „Die Summe unserer Teile“ von Paola Lopez verbindet die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Leben eng miteinander verwoben sind.
Lucy begibt sich auf einer Reise in die eigene Vergangenheit, um dem Leben ihrer Großmutter Lyudmila in Polen näher zu sein und ihrer Mutter besser zu verstehen. Die Lebensereignisse der Frauen verbinden sich miteinander und spielen doch ihre eigene Melodie in ihren Lebensliedern.
Paola Lopez schafft es mit ihrer Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns tief in die gemeinsame Geschichte einsteigen lassen. Die Charaktere werden anschaulich und tiefgründig gezeichnet, jede Frauengeneration hat ihre eigenen Besonderheiten. Die einzelnen Kapitel aus der jeweiligen Zeit und die individuelle Sicht der Protagonistinnen geben uns einen tiefen, zum Teil sehr emotionalen Einblick in ihre Lebens- und Gefühlswelt. Ihre Lebensgeschichten mit all den emotionalen Belastungen, ihre Herkunft und Zukunft scheint von einer zur nächsten Generation weitergetragen und ertragen, nie gelöst. Es wird eine Art Distanz aufgebaut und weitergegeben. Diese emotionale Kühle und Distanz der Frauen wird in jeder Geschichte spürbar und hat mir das Lesen erschwert. Es fiel mir nicht leicht, den einzelnen Protagonistinnen zu folgen. Auch das Ende des Romans hat mich fragend, offen zurückgelassen.
Das Cover zum Buch hat mich sehr angesprochen. Die grobe Zeichnung einer Frau im Profil und die leuchtenden Farben, die passende Schrift sowie die Gestaltung der Innseiten hat mir wirklich gut gefallen. Das Buchcover ist ein echter Hingucker.

„Die Summe unserer Teile“ von Paola Lopez ist ein besonderer Debütroman über das Erbe unserer Mütter, die Bewältigung unserer Vergangenheit und die eigene Zukunft.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Japanische Kultur - Essen und Arbeit

Richtig gutes Essen
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„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist ein japanischer Roman, der das Leben einer Gruppe von Büroangestellten und ihre Lebensweisen näher betrachtet.
Der Roman von Junko Takase steigt ein mit einem ...

„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist ein japanischer Roman, der das Leben einer Gruppe von Büroangestellten und ihre Lebensweisen näher betrachtet.
Der Roman von Junko Takase steigt ein mit einem Gespräch über die Mittagsversorgung in einem japanischen Büro. Bereits auf den ersten Seiten werden die unterschiedlichen Sichtweisen, wie viel Bedeutung das Essen hat, deutlich. Nitani, der süchtig nach Instantnudeln ist und nur diese als die wahre Mahlzeit ansieht, steht im Fokus der Erzählungen. Nicht nur das Essen, seine Zubereitung und Besonderheiten, sondern auch der japanische Arbeits- und Büroalltag, die Arbeitskultur wird näher beleuchtet.
Junko Takases Schreibstil ist für mich eher gewöhnungsbedürftig. Durch das Aneinanderreihen von Gedanken, Erlebnissen und Beschreibungen ohne eine tiefere Geschichte dahinter, lässt sich kein richtiger Spannungsbogen aufbauen. Mir fehlt die Geschichte hinter der Geschichte. Es fiel mir nicht so leicht, gut in das Buch zu kommen und vor allem auch dranzubleiben. Einzelne Abschnitte ließen sich problemlos lesen, anderen haben mich so gar nicht eingefangen.
Das Buchcover mit der originellen rot - beigen Farbgestaltung, den passenden Buchstaben und dem farblich passenden Lesebändchen ist sehr ansprechend. Auch die Gestaltung der Innenseiten haben mir gut gefallen.
Junko Takases Buch „Richtig gutes Essen“ gibt einen die japanische Arbeits- und Essenskultur.

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