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Veröffentlicht am 16.02.2026

Band 1 der Honeypot-Protokoll-Reihe

Dogma der Wahrheit
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Meine Meinung

Ich habe den Klappentext gelesen und war ab da schon fasziniert und schockiert vor dieser Idee.

"Dogma der Wahrheit" hat mich bereits nach wenigen Seiten gepackt, weil es eine Zukunft zeigt, ...

Meine Meinung

Ich habe den Klappentext gelesen und war ab da schon fasziniert und schockiert vor dieser Idee.

"Dogma der Wahrheit" hat mich bereits nach wenigen Seiten gepackt, weil es eine Zukunft zeigt, die sich erschreckend real anfühlt. Die Idee, dass Wahrheit verordnet wird und Denken gefährlich ist, wirkt nicht wie reine Fiktion, sondern wie eine Warnung. Die Atmosphäre ist bedrückend und beängstigend - permanent.

Hagen als Hauptfigur, die Anomalie des Ganzen, hat mich überrascht. Seine Schuld, seine Erinnerungen an die alte Welt und der Mythos um den „Root Chip“ geben der Geschichte eine Tiefe, die ich so nicht erwartet hätte.

Das Buch ist nichts für zwischendurch, das wird schnell klar, ich musste mich beim Lesen auch auf die anspruchsvolle Handlung konzentrieren.

Ich hab mich bei vielen Szenen gefragt was überhaupt real ist und was nicht, das hat meiner Meinung nach für zusätzliche Spannung gesorgt. Eine Triggerwarnung zu Beginn aufgrund sexueller Gewaltszenen fände ich wünschenswert.Das Ende ist toll gewählt und ich freue mich tatsächlich schon auf den 2. Band!
Für mich ist es eine gelungene Dystopien, die man nicht einfach weglegt und vergisst. Tolle Idee!


Klappentext

Es gab eine Zeit, da gehörten die Gedanken dir. Jetzt lesen Wächter Absichten – wer falsch denkt, stirbt. Brutal. Und unter Beifall.

Hagen erinnert sich an die alte Welt. Aber während andere sterben, sieht er weg – bis die Wahrheit ihm alles nimmt. Manche flüstern vom Root Chip, einem Schlüssel zur absoluten Kontrolle. Für ihn ist es nur ein Mythos. Doch die Schuld lässt ihm keine Ruhe – und treibt ihn in eine Hoffnung, die tödlich ist. Als er sich auf die Suche macht, markiert ihn der Moebius-Konzern.

Die Jagd beginnt.

Seine Zeit läuft ab.


Über den Autor

Schon in der Schulzeit schrieb E.X. Behemoff erste Drehbücher – Geschichten waren immer sein Antrieb. Nach der Geburt seiner Tochter nutzte er unzählige schlaflose Nächte, um einen alten Traum zu erfüllen: eine der vielen Ideen in seinem Kopf endlich zu Papier zu bringen. Geboren in Moskau, aufgewachsen in Lübeck, studierte er Maschinenbau an der RWTH Aachen, gründete mehrere Tech-Start-ups und arbeitet heute als Unternehmensberater im IT-Sektor. Seine Texte verbinden die Faszination für futuristische Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen mit dem, was ihm am wichtigsten ist: Familie. Aktuell schreibt er an Band 2 der Honeypot-Protokoll-Reihe.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Sieben Prüfungen - Düster, intensiv, faszinierend

Empire of Whispers and Shadows
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Meine Meinung
„Empire of Whispers and Shadows“ konnte mich wirklich überraschen. Wir starten die Geschichte mit Saya als Baby und begleiten sie dann 18 Jahre später.

Ich habe bereits von Beginn an die ...

Meine Meinung
„Empire of Whispers and Shadows“ konnte mich wirklich überraschen. Wir starten die Geschichte mit Saya als Baby und begleiten sie dann 18 Jahre später.

Ich habe bereits von Beginn an die Härte dieser Welt gespürt: ein abgeschottetes Trainingslager im Dschungel, tödliche Prüfungen in der Hauptstadt, viele Intrigen und Täuschungen und eine dichte Atmosphäre in der japanischen Welt. Ich habe mich sofort in diese japanisch inspirierten Elemente /Bezeichnungen verliebt, denn sie verleihen der Geschichte eine tolle Tiefe und ein Gefühl von Fremdheit, das perfekt zur Brutalität der Assassinen-Ausbildung passt. Super auch auf dem Buchinnenumschlag ganz am Ende die Darstellung der Waffen wie z.B. Tanto.

Die Protagonisten Teno und Saya sind gezwungen, zusammenzuarbeiten, obwohl zwischen ihnen Hass, Schmerz und unausgesprochenen Themen stehen. Saya, eine "Gezeichnete" und auch Teno werden als sehr starke Figuren dargestellt.

Ich mochte, dass man eigentlich immer genau wusste, was in Sayas und Tenos Gedankenwelt vor sich ging, also die inneren Konflikte, die Schuldgefühle, die Rachegedanken und ebenso den Wunsch nach der Nähe zwischen den beiden.

Enemies to Lovers und magische Elemente werden hier im Buch toll umgesetzt, genauso wie ich es es mag, ohne zu übertrieben zu wirken.

Die Prüfungen, welche die beiden zusammen bestehen müssen, sind nicht nur actionreich, sondern auch fordernd.Ein falscher Moment könnte den Tod bedeuten. Zeitgleich enthüllt jede Prüfung ein Stück mehr über die Welt, die Strukturen rund um den Gottkaiser. Trotz der Komplexität hatte ich nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren, manchmal (und deshalb auch den Stern-Abzug) hatte ich nur Schwierigkeiten mir manche Beschreibungen bildlich gut darstellen zu können, gelegentlich war es für mein Empfinden auch etwas sprunghaft, was sich aber aufs Ende zu stark verbessert hat.

Das Ende des ersten Bandes bleibt spannend und lässt viele Fragen offen. Ich werde den zweiten Teil definitiv lesen müssen, um zu erfahren, wie das letzte Spiel ausgeht.

Die wunderschöne Ausgabe mit gestaltetem Buchschnitt macht das Ganze zusätzlich zu einem besonderen Erlebnis – ein echtes farbliches Highlight im Regal.

Über die Autorin

Ursa Jaumanns Liebe für Fantasy wurde mit vier Jahren durch den »Zauberer von Oz« erweckt und hat sie seitdem nicht mehr losgelassen. Während der Krebserkrankung ihres Sohnes verwirklichte sie sich den Traum, eine ihrer Geschichten zu veröffentlichen, und war – zu ihrer eigenen Überraschung – sehr erfolgreich damit. Dank der Begeisterung ihrer Leser:innen schaffte sie es im Selfpublishing mehrfach auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Quelle: Aufbau Verlage

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Kleiner Ratgeber für ein nicht ganz so leichtes Thema

Sei mutig und trenn dich!
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Meine Meinung

Vermutlich werden dieses Buch / diesen Ratgeber eher Menschen lesen, die sich ein einer solchen Lage befinden. In einer Lage, wo man hadert und sich fragt oder fragen sollte, ob man in der ...

Meine Meinung

Vermutlich werden dieses Buch / diesen Ratgeber eher Menschen lesen, die sich ein einer solchen Lage befinden. In einer Lage, wo man hadert und sich fragt oder fragen sollte, ob man in der Beziehung in dieser Art und Weise glücklich ist.

Ich habe es in einer Phase in die Hand genommen, in der ich selbst nicht mehr wusste, wie lange ich meine Beziehung noch aushalten möchte. Genau deshalb hat mich der direkte, klare Stil sofort abgeholt. Sylvia Löber schreibt so, als würde sie neben mir sitzen und mir wie eine Freundin Ratschläge geben.

Das Buch ist eher ein Büchlein und recht kurz gelesen. Ich finde auch, dass es eher als eine Schritt für Schritt Anleitung zu sehen ist, beginnend mit dem bloßen Gedanken bis hin zur Planung und des weiteren Vorgehens.

Das Cover wirkt ruhig, fast tröstlich. Die kurzen Kapitel haben mir gutgetan, weil ich nicht das Gefühl hatte, mich durch schwere Theorie kämpfen zu müssen.

Besonders hilfreich fand ich die vielen Fragen, die sie stellt. Sie zwingen einen dazu, ehrlich hinzuschauen: Was will ICH eigentlich?

Die Autorin schreibt selbst offen (aus eigener Erfahrung) darüber, dass eine Trennung nicht automatisch Freiheit bedeutet, sondern erst einmal Chaos, Zweifel und Angst.

Am Ende hat mir das Buch nicht die Entscheidung abgenommen – aber es hat mir geholfen, mich selbst wieder ernst zu nehmen und viel viel viel zu reflektieren.

Über die Autorin

Sylvia Löber ist Autorin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Beziehungsthemen, Selbstfürsorge und der emotionalen Verarbeitung von Trennungen. Eigene Erfahrungen in einer langjährigen, unglücklichen Partnerschaft haben sie besonders sensibilisiert für die Schwierigkeiten, die Menschen in festgefahrenen Beziehungen erleben. Daraus entstand die Motivation, praktische Orientierung, Mut und emotionale Unterstützung für Betroffene zu bieten. In ihrem Buch „Sei mutig und trenn dich!“ verbindet sie persönliche Einblicke mit praxisnahen Ratschlägen und legt dabei besonderen Wert auf eine authentische und einfühlsame Sprache. Ziel ist es, Leser:innen Wege aufzuzeigen, wie sie selbstbestimmt Entscheidungen treffen und den Mut zu Veränderungen finden können.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Solide Unterhaltung - mehr nicht

Wer vom Teufel spricht
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Meine Meinung

"Wer vom Teufel spricht" ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurücklässt. Die Ausgangssituation ist sofort fesselnd: sieben Frauen, ein abgelegenes Hotel und der tote Jamie Spellman, ...

Meine Meinung

"Wer vom Teufel spricht" ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurücklässt. Die Ausgangssituation ist sofort fesselnd: sieben Frauen, ein abgelegenes Hotel und der tote Jamie Spellman, ein Mann, der sie alle auf unterschiedliche Weise verletzt hat. Die Idee, jede Figur aus ihrer eigenen Perspektive erzählen zu lassen, ist interessant sorgt nochmal für extra Spannung und Verwirrspiel.

Allerdings habe ich beim Lesen gemerkt, dass die vielen Perspektivwechsel und Zeitsprünge manchmal zu verwirrend waren. Es dauert eine Weile, bis die Zusammenhänge klar werden, und gerade zu Beginn wirkte das Buch etwas langatmig. Die Spannung steigert sich zwar nach und nach, aber sie wird durch die verschachtelte Struktur nicht immer konstant gehalten.

Die Figuren selbst sind vielschichtig, was positiv ist, aber teilweise hätte ich mir gewünscht, dass ihre Motive klarer herausgearbeitet werden. Jamie Spellman ist überzeugend als manipulativer und toxischer Charakter, doch seine Präsenz wirkt manchmal eher als "Schattenspiel", anstatt wirklich greifbar zu sein.

Die Autorin zeigt, wie Gewalt, Manipulation und Machtmissbrauch Menschen prägen. Das zu verdeutlichen geklingt ihr gut, was ich positiv frand!

Insgesamt ist "Wer vom Teufel spricht" für mich ein solides spannendes Buch, jedoch hatte ich aber das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz das Potenzial ausschöpft, das in ihr steckt.


Über die Autorin

Rose Wilding ist eine Krimiautorin aus Newcastle upon Tyne. Sie absolvierte ihr Studium der Kreativen Künste an der University of Manchester. Wenn sie nicht gerade fiktive Figuren ermordet, findet man Rose Wilding meist bei einer Tasse Kaffee, vertieft in feministische Science-Fiction – oder dabei, Bilder ihrer beiden Chihuahuas auf Instagram zu posten. Nach ihrem Debüt Wer vom Teufel spricht ist Wahn. Drei Frauen. Eine lügt. ihr zweiter Thriller.

Q: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Kurzgeschichten - Körper, Drogen, Schmerz und Menschlichkeit

Schläge
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Meine Meinung
"Es ist seltsam, sich an etwas zu erinnern, bevor man es verliert, seltsam, diesen Drang zu spüren, Bilder und Eindrücke im grauen Labyrinth des Hirns zu versteuen und sie sich immer und ...

Meine Meinung
"Es ist seltsam, sich an etwas zu erinnern, bevor man es verliert, seltsam, diesen Drang zu spüren, Bilder und Eindrücke im grauen Labyrinth des Hirns zu versteuen und sie sich immer und immer wieder vor dem inneren Auge in Erinnerung zu rufen." (ZITAT)
"Schläge" von Lidia Yuknavitch ist für mich kein Buch gewesen, das ich einfach gelesen habe, zumal sich in diesem Werk 20 einzelne Erzählungen befinden. Manche Story konnte mich mehr, andere weniger abholen.

Die Erzählungen sind roh, direkt und manchmal schwer auszuhalten. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, den Figuren so nah zu kommen, dass ihre Verletzungen, ihre Wut und ihre Sehnsucht fast auf mich übergingen. Yuknavitch schreibt mit einer krassen Intensität über Körper, Schmerz, Verlust und Trauma, die nichts beschönigt und nichts glättet.

Die Figuren bewegen sich am Rand der Gesellschaft, und genau dort setzt das Buch an. Es geht um Menschen, die kämpfen, scheitern, überleben und deren Geschichten selten erzählt werden.

Während des Lesens hatte ich nie das Gefühl, einfach unterhalten zu werden. "Schläge" verlangt Aufmerksamkeit, Offenheit und die Bereitschaft, sich auf die Storys einzulassen. Für mich ist es ein intensives und mutiges Buch.



Über die Autorin

Lidia Yuknavitch zählt zu den herausragenden neuen weiblichen Stimmen der amerikanischen Literatur. Sie ist preisgekrönte Autorin mehrerer Romane, Kurzgeschichten und des gefeierten Memoirs »In Wasser geschrieben«. Zu ihren Fans zählen u.a. Rebecca Solnit und Roxane Gay. Ihr TED-Talk »The Beauty of Beeing a Misfit« wurde mehr als 2 Millionen Mal angeschaut. Lidia Yuknavitch lehrt an der University of Oregon Kreatives Schreiben, Literaturwissenschaft und Womens Studies. Sie ist eine hervorragende Schwimmerin.

Quelle: Verlag / vlb

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