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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ein letzter Besuch in Björnstadt

Die Gewinner
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Mit „Die Gewinner“ von Fredrik Backman bin ich nochmal zurück nach Björnstadt und es hat sich wirklich angefühlt wie Heimkommen. Ich wusste sofort wieder, wer wer ist, und hatte direkt dieses vertraute ...

Mit „Die Gewinner“ von Fredrik Backman bin ich nochmal zurück nach Björnstadt und es hat sich wirklich angefühlt wie Heimkommen. Ich wusste sofort wieder, wer wer ist, und hatte direkt dieses vertraute Gefühl. Die Figuren sind mir über die drei Bände so ans Herz gewachsen, dass ich teilweise richtig mit ihnen gelitten habe. Manche Szenen haben mich echt geschluckt lassen. Und dann gibt es wieder diese leisen Momente, die einem einfach zeigen, wie nah Freude und Schmerz beieinanderliegen können. Besonders spannend fand ich diese Erzählerstimme im Hintergrund, die immer wieder andeutet, dass etwas passieren wird. Ich war die ganze Zeit innerlich angespannt und wollte unbedingt wissen, wann dieser angekündigte Moment endlich kommt.
Für mich ist das ein richtig starker Abschluss der Reihe. Nicht alles ist leicht, nicht alles ist schön, aber genau das macht es so ehrlich. Ich hatte am Ende dieses Gefühl von Wehmut, weil ich gemerkt habe, dass ich diese Menschen jetzt ziehen lassen muss. Björnstadt ist für mich mehr als nur ein Schauplatz, es fühlt sich fast wie ein echter Ort an. Eine Reihe, die mich emotional komplett abgeholt hat und die noch lange nachklingt.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Emotional, intensiv und lange nachhallend

Wir gegen euch
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„Wir gegen euch“ von Fredrik Backman ist für mich ein unglaublich starker zweiter Teil der Björnstadt-Reihe. Nach allem, was im ersten Band passiert ist, liegt über der kleinen Stadt wieder eine spürbare ...

„Wir gegen euch“ von Fredrik Backman ist für mich ein unglaublich starker zweiter Teil der Björnstadt-Reihe. Nach allem, was im ersten Band passiert ist, liegt über der kleinen Stadt wieder eine spürbare Spannung. Es geht zwar immer noch um Eishockey, aber eigentlich um viel mehr: um Stolz, Loyalität, Zusammenhalt – und darum, wie schnell ein „Wir“ zerbrechen kann. Die Atmosphäre in der nordschwedischen Kleinstadt ist so dicht beschrieben, dass ich beim Lesen komplett eingetaucht bin.
Besonders gefallen haben mir die vielen unterschiedlichen Figuren. Sie wirken so echt und nahbar, mit all ihren Fehlern, Ängsten und Hoffnungen. Ich fand es spannend, dass man plötzlich auch Charaktere besser versteht, die man vorher vielleicht unsympathisch fand. Die Emotionen gehen richtig unter die Haut, und es gibt viele starke Momente über Mut und Zusammenhalt. Man muss aber sagen: Die Stimmung ist stellenweise ziemlich düster – das war manchmal schwer auszuhalten, aber es passt einfach zur Geschichte.
Für mich ist dieser Roman ein absolutes Highlight. Die klare Sprache, die kurzen Kapitel und dieser besondere Erzählton, der das Geschehen immer wieder einordnet, haben mich total begeistert.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Eine verzwickte Spurensuche mit Poe und Tilly

Die Witwe
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Ich habe „Die Witwe“ insgesamt sehr gern gelesen, auch wenn der Einstieg erst mal unspektakulär wirkt. Gerade das hat mich aber neugierig gemacht, weil sich der Fall nach und nach immer weiter aufblättert. ...

Ich habe „Die Witwe“ insgesamt sehr gern gelesen, auch wenn der Einstieg erst mal unspektakulär wirkt. Gerade das hat mich aber neugierig gemacht, weil sich der Fall nach und nach immer weiter aufblättert. Was anfangs wie ein klarer Mord aussieht, entwickelt sich Schritt für Schritt zu etwas deutlich Größerem. Ich mochte besonders, dass man lange miträtselt und nicht sofort ahnt, wohin die Reise geht. Poe und Tilly funktionieren für mich wieder richtig gut als Team und bringen mit ihrer Art genau die Mischung aus Ernst und trockenem Humor mit, die ich an der Reihe mag.
Zwischendurch musste ich mich schon konzentrieren, weil viele kleine Hinweise eine Rolle spielen und nichts einfach so nebenbei passiert. Dafür wird man am Ende aber mit einer schlüssigen und cleveren Auflösung belohnt. Für mich ist das kein schneller Nebenbei Krimi, sondern ein Buch, bei dem man dranbleiben will und auch soll. Insgesamt eine spannende Fortsetzung, die mich gut unterhalten hat und mir Lust auf weitere Fälle mit Poe und Tilly gemacht hat.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Spannend, düster und emotional stärker als erwartet

Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8)
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Ich habe schon viele Bücher von Chris Carter gelesen, aber dieser Band hat mich besonders gepackt. Schon der Einstieg ist extrem intensiv und sorgt sofort für Gänsehaut. Die Idee mit den Videoanrufen ist ...

Ich habe schon viele Bücher von Chris Carter gelesen, aber dieser Band hat mich besonders gepackt. Schon der Einstieg ist extrem intensiv und sorgt sofort für Gänsehaut. Die Idee mit den Videoanrufen ist nicht nur grausam, sondern auch erschreckend realistisch und genau das macht die Geschichte so beklemmend.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass der Täter lange im Hintergrund bleibt. Man bekommt keine klassischen Kapitel aus seiner Sicht, sondern tappt gemeinsam mit den Ermittlern im Dunkeln. Dadurch wirkt der Mörder fast wie ein Phantom und die Spannung bleibt konstant hoch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was hinter allem steckt.
Hunter und Garcia arbeiten wieder sehr logisch und nachvollziehbar, ohne dass es langweilig wird. Als nach und nach mehr über den Täter ans Licht kommt, bekommt die Geschichte eine unerwartet emotionale Tiefe. Die Hintergründe sind traurig, tragisch und in gewisser Weise sogar nachvollziehbar, was das Ganze noch eindringlicher macht.
Ja, die Gewalt ist stellenweise sehr hart beschrieben, aber genau das gehört für mich zu Chris Carter dazu und passt zur Geschichte. Wer empfindlich ist, sollte das wissen, Thriller Fans kommen hier aber voll auf ihre Kosten.
Für mich ist das ein extrem starker Thriller mit einer einfachen, aber genial umgesetzten Idee. Spannend, düster und absolut fesselnd. Ich habe jede Seite genossen und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Packender Thriller mit Suchtfaktor

I Am Death. Der Totmacher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 7)
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Ich habe „I Am Death – Der Totmacher“ regelrecht verschlungen. Chris Carter schafft es einfach jedes Mal, mich sofort mitten in die Geschichte zu ziehen und nicht mehr loszulassen. Der Fall startet brutal ...

Ich habe „I Am Death – Der Totmacher“ regelrecht verschlungen. Chris Carter schafft es einfach jedes Mal, mich sofort mitten in die Geschichte zu ziehen und nicht mehr loszulassen. Der Fall startet brutal und entwickelt sich schnell zu einem düsteren Katz und Maus Spiel zwischen dem Täter und Hunter und Garcia. Die Spannung ist von Anfang an hoch und steigert sich kontinuierlich, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen hat mir, wie clever und unberechenbar der Täter angelegt ist und wie intensiv die Ermittlungsarbeit dargestellt wird. Hunter und Garcia wirken eingespielt, logisch und menschlich, auch wenn Hunter stellenweise so schnell kombiniert, dass ich nicht immer sofort folgen konnte. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan.
Der Schreibstil ist wie gewohnt direkt, düster und sehr packend. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo und dieses typische „nur noch ein Kapitel“ Gefühl. Durch ein involviertes Kind war die emotionale und dramatische Spannung in diesem Band für mich besonders hoch.
Insgesamt ein extrem fesselnder Thriller, nichts für schwache Nerven, aber genau richtig für alle, die harte und spannende Geschichten lieben. Für mich wieder ein richtig starker Band der Reihe und absolut empfehlenswert.

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