Nicht googeln, sondern hier nachschlagen
Bye-bye BeschwerdenKennst Du die Belehrung, dass man Krankheiten auf keinen Fall googeln soll? Vermutlich schon, ich jedenfalls habe es schon so oft gehört. Doch was macht man, wenn man eine erstmal harmlose Beschwerde an ...
Kennst Du die Belehrung, dass man Krankheiten auf keinen Fall googeln soll? Vermutlich schon, ich jedenfalls habe es schon so oft gehört. Doch was macht man, wenn man eine erstmal harmlose Beschwerde an sich entdeckt und sich fragt, wie man sie jetzt wieder loswird. Klar, man fragt Mama – also ich jedenfalls mache das so. Aber wenn sie auch nichts dazu beitragen kann, dann bleibt nur abwarten oder eben doch googeln. Und in den meisten Fällen führt das Googeln zu wenig guten Tipps, aber zu unnötiger Panikmache. Also was tun? Demnächst jedenfalls nehme ich dieses Buch zur Hand.
Hier wird die Werbung wahr: Uns beraten Arzt und Apothekerin. Jennifer und Felix Aaslepp haben zu den 77 häufigsten Beschwerden alles Wissenswerte zusammengeschrieben. Sie gliedern ihre Ausführung zu den Beschwerden danach, wo sie auftreten. Es gibt Kapitel zum Kopf, dem Hals und den Atemwegen, dem Magendarmtrakt sowie dem Unterleib, zum Rücken, zu Muskeln, Gelenken und Knochen. Darüber hinaus werden die Haut, der komplette Körper und die Psyche thematisiert. Man findet dort wirklich alles von den einfachen Kopfschmerzen, zu Hühneraugen, über Herpes und Blasenschwäche bis hin zu innerer Unruhe. Auch die Doppelseite zu jeder Beschwerde ist sehr gut strukturiert. Der rote Faden läuft bei der Beschreibung zur Beschwerde los, erläutert die Ursachen und gibt Handlungsempfehlungen. Besonders gut finde ich auch die Hinweise, ab wann man doch lieber den Arzt aufsuchen sollte oder welche Medikamente man selbst einnehmen kann. Für mich war der letzte Part zu jeder Beschwerde sehr hilfreich, was man in dieser Situation vermeiden sollte. Denn häufig macht man die Beschwerde ja aus Unwissenheit unabsichtlich schlimmer.
All das ist ganz neutral und sachlich geschrieben. Hier wird keine Panik gemacht, sondern fundiert informiert und vor allem abgegrenzt zwischen dem, was man gut selbst beheben kann und wann man doch medizinische Hilfe benötigt. So weiß man, wo man dran ist. Das ist ein Werk, was ich sicherlich noch häufig zur Hand nehmen werde.