Eher wenig Drachen-Fantasy
Royal Houses – Haus der DrachenIch fand die Aufmachung des Buches so cool und war daher total gespannt auf die Geschichte. Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr teilweise echt richtig starke Fantasybücher mit Drachen gelesen ...
Ich fand die Aufmachung des Buches so cool und war daher total gespannt auf die Geschichte. Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr teilweise echt richtig starke Fantasybücher mit Drachen gelesen habe, aber dieses war der Hinsicht eher seicht. Mir ist schon klar, dass es eher um das Haus an sich geht, aber ich bin einfach mit einer anderen Erwartungshaltung an die Geschichte gegangen.
Kerrigan besitzt ein untrügliches Talent sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Aber ich bewundere ihren Mut, Kampfgeist und ihre direkte Art.
Fordham dagegen fand ich lange nicht so richtig greifbar und im Vergleich zu Kerrigan eher blase angelegt.
Die Drachenprüfungen selbst rücken auch überraschend stark in den Hintergrund, viel mehr geht es um die generellen Zwistigkeiten zwischen Fae, Halb-Fae und Menschen, die angespannte Lage und persönliche Rivalitäten einzelner Figuren. Ich hätte mir tatsächlich, basierend auf Cover und Buchbeschreibung, mehr Interaktionen mit den Drachen gewünscht. Vor allem, da das Thema um die Bindungen, die verschiedenen Charaktere und die Struktur der Drachen auch deutlich mehr Stoff hergegeben hätte.
Die Handlung plätschert tatsächlich so ein bisschen vor sich hin. Leicht zu lesen und angenehm zu verfolgen, aber mir hat da irgendwie so ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt, das mich mitreißt und an die Seiten fesselt. Zum Ende hin wurde es mal kurzfristig etwas spannender, aber da war das Buch dann halt auch zu Ende.
Ich würde auf jeden Fall den nächsten Band noch lesen wollen, erhoffe mir da aber mehr Tempo und Entwicklung.