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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Eher wenig Drachen-Fantasy

Royal Houses – Haus der Drachen
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Ich fand die Aufmachung des Buches so cool und war daher total gespannt auf die Geschichte. Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr teilweise echt richtig starke Fantasybücher mit Drachen gelesen ...

Ich fand die Aufmachung des Buches so cool und war daher total gespannt auf die Geschichte. Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr teilweise echt richtig starke Fantasybücher mit Drachen gelesen habe, aber dieses war der Hinsicht eher seicht. Mir ist schon klar, dass es eher um das Haus an sich geht, aber ich bin einfach mit einer anderen Erwartungshaltung an die Geschichte gegangen.

Kerrigan besitzt ein untrügliches Talent sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Aber ich bewundere ihren Mut, Kampfgeist und ihre direkte Art.
Fordham dagegen fand ich lange nicht so richtig greifbar und im Vergleich zu Kerrigan eher blase angelegt.

Die Drachenprüfungen selbst rücken auch überraschend stark in den Hintergrund, viel mehr geht es um die generellen Zwistigkeiten zwischen Fae, Halb-Fae und Menschen, die angespannte Lage und persönliche Rivalitäten einzelner Figuren. Ich hätte mir tatsächlich, basierend auf Cover und Buchbeschreibung, mehr Interaktionen mit den Drachen gewünscht. Vor allem, da das Thema um die Bindungen, die verschiedenen Charaktere und die Struktur der Drachen auch deutlich mehr Stoff hergegeben hätte.

Die Handlung plätschert tatsächlich so ein bisschen vor sich hin. Leicht zu lesen und angenehm zu verfolgen, aber mir hat da irgendwie so ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt, das mich mitreißt und an die Seiten fesselt. Zum Ende hin wurde es mal kurzfristig etwas spannender, aber da war das Buch dann halt auch zu Ende.

Ich würde auf jeden Fall den nächsten Band noch lesen wollen, erhoffe mir da aber mehr Tempo und Entwicklung.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Zwischen den Stühlen

Unser Haus mit Rutsche
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Die Kindheit der Protagonistin, geprägt von den gegensätzlichen Familien der Eltern, einem eher unsteten Lebensstil und brodelnden Konflikten innerhalb der Familiendynamik, mutet insgesamt sehr exzentrisch ...

Die Kindheit der Protagonistin, geprägt von den gegensätzlichen Familien der Eltern, einem eher unsteten Lebensstil und brodelnden Konflikten innerhalb der Familiendynamik, mutet insgesamt sehr exzentrisch und auch irgendwie anstrengend an.

Zwischen Irak, Frankreich und Saarbrücken ist der Lebensstil der Familie durchaus extravagant, bleibt aber größtenteils eher vage. Es blitzt immer wieder ein Scheitern, eine Unzufriedenheit und ein Auseinaderdriften durch, wenig davon wird aber vertiefend auf den Punkt gebracht, was vielleicht an der kindlichen Protagonistin und Erzählerin lag.

Ich mochte den Erzählstil selbst super gern- diese episodenhaften Einblicke in das, was für mein Empfinden ein absolut unübliches Familienleben darstellt- voller Konflikt, Tragik und Kleinlichkeiten.
Die Handlung selbst ist nicht unbedingt catchy im herkömmlichen Sinne und die Figuren waren mir ziemlich egal. Es ist eher diese Art voyeuristisches Nicht-Wegsehen-Können. Aber der Vibe an sich- der hatte was.

Ich weiß nicht woran es lag, aber vor allem auch die erwachsene Protagonistin hat so ne Aura und Attitude, die unter die Haut geht und mich die Geschichte über wirklich gepackt hat. Beim Ende bin ich ein bisschen unschlüssig, das ist mir zu abstrakt, zu künstlerisch.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Kann man nichts mit falschmachen

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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Romance von Kira Mohn ist einfach mein Happy Place und Safe Spot. Ich liebe den Romcom Charakter und dass ich mich in Büchern von ihr auch immer super gut mit den Figuren identifizieren kann oder gerne ...

Romance von Kira Mohn ist einfach mein Happy Place und Safe Spot. Ich liebe den Romcom Charakter und dass ich mich in Büchern von ihr auch immer super gut mit den Figuren identifizieren kann oder gerne mit ihnen befreundet wäre.

Settingtechnisch ist diese Story für mich ja ein Volltreffer. Ne Lektorin, die in einem Buchladen arbeitet? Nehme ich! Auch auch die Sinnkrise zwischen externer Erwartungshaltung und Realisieren der eigenen Träume kann ich absolut nachvollziehen.

Generell fand ich, dass die Figuren so toll angelegt waren. Klar gehts hier nicht mega in die Tiefe, aber ich hab mich innerhalb der gesteckten Rahmens sehr wohlgefühlt. Die Geschichte ist temporeich und ohne große Umwege angelegt, das Drama war vorhersehbar und insgesamt verläuft die Geschichte genau so, wie man es bei einer eher seichten Romcom erwarten würde.

Das Buch ist damit perfekt zum Abschalten. Es ist eine schöne, gemütliche und unterhaltsame Lektüre und ich hab die Geschichte einfach total genossen.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Army Romance meets Forced Slow Burn

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Ich liebe ja Bücher von Rebecca Yaros, weim sie einen tollen Erzählstil hat. Auch ihr letztes Romance Buch war ja bereits so eine Art Military/Army Romance, hier steht das nochmal mehr im Fokus. Stellenweise ...

Ich liebe ja Bücher von Rebecca Yaros, weim sie einen tollen Erzählstil hat. Auch ihr letztes Romance Buch war ja bereits so eine Art Military/Army Romance, hier steht das nochmal mehr im Fokus. Stellenweise hat mich vor allem das Miscommunication Trope und Izzys Art Entscheidungen zu treffen nicht so ganz abgeholt.

Der Einstieg war unfassbar stark. Selten ein Romance Buch gelesen, das mit auf den ersten Seiten schon derart mitgerissen hat. Die Autorin weiß einfach, wie man Spannung aufbaut und mit der Atmosphäre innerhalb der Handlung spielt. Auch den Slow Burn Aspekt rund um die Brieffreundschaft, die Ungewissheit und seltenen, aber kostbaren Treffen hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es mir einen Stich ins Herz versetzt hat.

Bei der Gegenwartshandlung in Afghanistan hätte ich mir dann etwas mehr Tempo und Konfrontation gewünscht. Izzys Drang ihren Eltern zu gefallen und deswegen Entscheidungen zu treffen, die schlecht für sie selbst sind, fand ich irgendwann gemessen an ihrem Alter, ihren Erfahrungen und Leistungen nicht mehr passend.

Und Nate, der sture Bock mit dem verletzten Ego, hat zwar mein Herz im Sturm erobert, aber wie der sich zwischenzeitlich anstellt, hat schon Drama-Queen Vibes. Vor allem der Grund für die Trennung und wie er Izzy komplett ghostet hat mich schon auch aufgeregt.

Die Geschichte ist emotional extrem aufgeladen und enthält sensible, belastende Themen. Ist keine leichte, spaßige Lektüre, sondern geht teilweise schon an die Nieren. Ich habs nicht aus der Hand legen können.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Absolut toll, hab mich prächtig amüsiert

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Spionageromane sind ja so ein Genre, damit kriegt man mich. Ich liebe gute Geheimnisse, verdeckte Identitäten und Doppelbluffs, die Ereignissen unerwartete Wendungen geben. Und dieses Buch ist einfach ...

Spionageromane sind ja so ein Genre, damit kriegt man mich. Ich liebe gute Geheimnisse, verdeckte Identitäten und Doppelbluffs, die Ereignissen unerwartete Wendungen geben. Und dieses Buch ist einfach eine charmante, leicht überspitzte Version, da nah an der Parodie kratzt, aber dadurch einfach super kurzweilig und unterhaltsam ist.

Die Figuren sind einfach köstlich konstruiert, bedienen reichlich Klischees und machen einfach Spaß. Es ergeben sich herrliche Konversationen und äußerst schräg anmutende Situationen, bei denen man nie so richtig weiß, wer eigentlich auf welcher Seite steht.

Ähnlich wie Jakob wird auch der Leser einfach mitgerissen auf dieser schrägen Mission deren genauer Inhalt eigentlich zu keiner Zeit eindeutig definiert wird. Aber Jakob lässt sich vom Moment leiten, verzeichnet Erfolge und Rückschläge und so richtig weiß man nie, ob er seine Sache eigentlich gut macht oder überhaupt gutmachen soll.

Das Ende fand ich nochmal sehr speziell, ein bisschen hektisch und unübersichtlich. Es endet so ein bisschen , wie es begann. Mit einem Gespräch, dessen Ausgang und Auswirkung auf Jakobs Leben ungewiss ist. Einerseits sehr passend, andererseits hätte ich mir vielleicht einen letzten großen Knall gewünscht.

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