Army Romance meets Forced Slow Burn
In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehenIch liebe ja Bücher von Rebecca Yaros, weim sie einen tollen Erzählstil hat. Auch ihr letztes Romance Buch war ja bereits so eine Art Military/Army Romance, hier steht das nochmal mehr im Fokus. Stellenweise ...
Ich liebe ja Bücher von Rebecca Yaros, weim sie einen tollen Erzählstil hat. Auch ihr letztes Romance Buch war ja bereits so eine Art Military/Army Romance, hier steht das nochmal mehr im Fokus. Stellenweise hat mich vor allem das Miscommunication Trope und Izzys Art Entscheidungen zu treffen nicht so ganz abgeholt.
Der Einstieg war unfassbar stark. Selten ein Romance Buch gelesen, das mit auf den ersten Seiten schon derart mitgerissen hat. Die Autorin weiß einfach, wie man Spannung aufbaut und mit der Atmosphäre innerhalb der Handlung spielt. Auch den Slow Burn Aspekt rund um die Brieffreundschaft, die Ungewissheit und seltenen, aber kostbaren Treffen hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es mir einen Stich ins Herz versetzt hat.
Bei der Gegenwartshandlung in Afghanistan hätte ich mir dann etwas mehr Tempo und Konfrontation gewünscht. Izzys Drang ihren Eltern zu gefallen und deswegen Entscheidungen zu treffen, die schlecht für sie selbst sind, fand ich irgendwann gemessen an ihrem Alter, ihren Erfahrungen und Leistungen nicht mehr passend.
Und Nate, der sture Bock mit dem verletzten Ego, hat zwar mein Herz im Sturm erobert, aber wie der sich zwischenzeitlich anstellt, hat schon Drama-Queen Vibes. Vor allem der Grund für die Trennung und wie er Izzy komplett ghostet hat mich schon auch aufgeregt.
Die Geschichte ist emotional extrem aufgeladen und enthält sensible, belastende Themen. Ist keine leichte, spaßige Lektüre, sondern geht teilweise schon an die Nieren. Ich habs nicht aus der Hand legen können.