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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Zwischen Fake und Wahrheit

Mornings in Boston - The Truth We Hide
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Mornings in Boston – The Truth We Hide ist der zweite Band der Love on Air-Reihe und spielt erneut im Setting von Boston.

Im Mittelpunkt steht diesmal Scarlett, die eine Fake-Beziehung mit ihrem Kollegen ...

Mornings in Boston – The Truth We Hide ist der zweite Band der Love on Air-Reihe und spielt erneut im Setting von Boston.

Im Mittelpunkt steht diesmal Scarlett, die eine Fake-Beziehung mit ihrem Kollegen und Wettermoderator Grayson eingeht. Doch sie konnte nicht ahnen, dass der neue Kameramann Jasper ausgerechnet ihre erste große Liebe ist – und plötzlich wieder in ihr Leben tritt. Ihre damalige Beziehung endete alles andere als gut und ist bis heute von Geheimnissen überschattet.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Scarlett und Jasper erzählt.

Von Anfang an spürt man, dass Scarlett mit inneren Konflikten kämpft, besonders im Umgang mit ihrer Vergangenheit. Nach außen wirkt sie stark und entschlossen, doch unter der Oberfläche brodelt es – und es gibt einiges zu verarbeiten.

Jasper hingegen wirkt zunächst wie der klassische Bad Boy, hat aber ein großes Herz. Er steht zu seinen Fehlern, und der Trope he falls harder passt hier perfekt.

Auch das Wiedersehen mit Penelope, Connor und Grayson hat mir gefallen. Die „On Air“-Familie wächst einem immer mehr ans Herz und ich lese sehr gern über sie.

Die Geschichte lebt stark vom Misstrauen zwischen Scarlett und Jasper. Vertrauen ist ein zentrales Thema: Können sie ihre Vergangenheit überwinden? Und wie riskant ist eine Fake-Beziehung, die jederzeit auffliegen könnte?

Die Atmosphäre ist ruhig und oft nachdenklich, ohne an Intensität oder Emotionalität zu verlieren. Es gibt auch eine Handlung außerhalb der Liebesgeschichte, die jedoch eher im Hintergrund bleibt. Die Arbeit am Set hätte für mich noch etwas mehr Raum einnehmen können.

Die emotionale Tiefe der Geschichte und die spürbare Charakterentwicklung haben mir gut gefallen. Das Tempo ist eher gemächlich, was zur Atmosphäre passt.

⭐ 4 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2026

Rache kennt keine Grenzen

My Darkest Revenge (Demons of New York 1)
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My Darkest Revenge ist eine Urban Romantasy, die im modernen New York spielt.

Alexis ist auf der Suche nach den Mördern ihrer Eltern und den Entführern ihrer Schwester. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, ...

My Darkest Revenge ist eine Urban Romantasy, die im modernen New York spielt.

Alexis ist auf der Suche nach den Mördern ihrer Eltern und den Entführern ihrer Schwester. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, verbündet sie sich mit dem gefährlichen Daimon Corin. Doch auf ihrem Weg müssen sie sich nicht nur zahlreichen Gegnern stellen – Alexis fragt sich auch immer wieder, auf welcher Seite der mysteriöse Corin eigentlich steht.

Der Einstieg in die Geschichte ist actionreich, konnte mich aber auch emotional sofort abholen.

Alexis ist eine spannende Hauptprotagonistin. Sie wird vom Verlust ihrer Eltern und dem Verschwinden ihrer Schwester angetrieben. Sie kämpft entschlossen für das, was ihr wichtig ist, lässt jedoch niemanden wirklich an sich heran, aus Angst, erneut jemanden zu verlieren.

Corin hingegen ist gefährlich, geheimnisvoll und oft arrogant. Ich fand ihn sehr interessant, konnte aber lange nicht entscheiden, ob ich ihn mag oder nicht.

Gemeinsam harmonieren die beiden gut. Ihre Wortgefechte lockern die Geschichte auf und sorgen immer wieder für Dynamik.

Das Worldbuilding bleibt zunächst stark im modernen New York verankert, ergänzt durch übernatürliche Elemente wie Daimonen und Unsterbliche. Im Laufe der Handlung klären sich nach und nach Fragen, sodass die Neugier auf die weitere Entwicklung der Welt – besonders in Band 2 – wächst.

Der Schreibstil ist düster und actionreich, findet aber auch eine gute Balance mit emotionalen Momenten. Einige Plot-Twists waren vorhersehbar, dennoch wollte ich unbedingt weiterlesen, da die Geschichte insgesamt sehr mitreißend bleibt.

⭐ 4 von 5 Sternen

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2026

Zwischen Schein und Wahrheit

Illusion – A Lie Worth Believing
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Illusion – A Lie Worth Believing ist ein Romantic-Suspense-Roman, der im glamourösen Las Vegas spielt und sich mit den Themen Illusion und Realität auseinandersetzt.

Stella lebt ein trostloses Leben in ...

Illusion – A Lie Worth Believing ist ein Romantic-Suspense-Roman, der im glamourösen Las Vegas spielt und sich mit den Themen Illusion und Realität auseinandersetzt.

Stella lebt ein trostloses Leben in Seattle, bis sie Levin kennenlernt, der ihr ein scheinbar unschlagbares Angebot macht: Sie soll als Sängerin Teil seiner Magieshow Illusion werden. Doch kaum in Las Vegas angekommen, erfährt Stella, dass ihre Vorgängerin Fia spurlos verschwunden ist. Gleichzeitig geschehen immer mehr geheimnisvolle Dinge, die ihr Vertrauen auf eine harte Probe stellen.

Die Grundstimmung des Buches ist glamourös. Das Setting in Las Vegas ist atmosphärisch eingefangen, und besonders der Magie-Anteil sowie die Technik hinter der Show haben mir viel Spaß gemacht. Ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Gleichzeitig gibt es spannende und packende Momente, die einen gelungenen Kontrast zur schillernden Oberfläche bilden.

Stella ist eine vielschichtige Protagonistin. Sie steckt in einem inneren Konflikt, ist mit ihrem Leben unzufrieden und sieht in der Show – und in Levin – ihre einzige Chance auf einen Ausweg. Allerdings wirkt sie teilweise auch sehr naiv, da sie viele Ungereimtheiten hinnimmt, ohne sie zu hinterfragen.

Levin selbst bleibt mysteriös und schwer greifbar. Immer wieder habe ich mich gefragt, was er wirklich plant und welche Absichten hinter seinem Verhalten stecken.

Auch die Nebenfiguren – insbesondere Cam – wirken glaubwürdig und machen es leicht, sich in sie hineinzuversetzen.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Es gibt viele schöne Momente, und auch die Spannung ist vorhanden – wenn auch nicht durchgehend. Manche Passagen ziehen sich etwas, während andere Kapitel wieder richtig fesselnd sind.

Unterschwellig stellt sich beim Lesen immer wieder die Frage: Wem kann man vertrauen? Was ist Wahrheit – und was Täuschung?

Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant, und der fiese Cliffhanger sorgt definitiv dafür, dass ich zum zweiten Band greifen werde.

⭐ 4 von 5 Punkten

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2026

Einzigartiges Magiesystem

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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In dieser spannenden Romantasy begleiten wir Nizzara, die schon in jungen Jahren von ihrem Vater eine sogenannte Vessel erhalten hat. Diese Vessels erlauben es, Geister an sich zu binden und deren Macht ...

In dieser spannenden Romantasy begleiten wir Nizzara, die schon in jungen Jahren von ihrem Vater eine sogenannte Vessel erhalten hat. Diese Vessels erlauben es, Geister an sich zu binden und deren Macht zu nutzen.

Nizzara möchte durch Duellkämpfe ihre Freiheit vor einer von ihrem Vater arrangierten Verlobung erkämpfen und zugleich die Macht, die ihr Vater über sie ausübt, eindämmen. Um dies zu erreichen, muss sie sich mit Dagen, einem Geist, zusammentun. Doch Dagen hat eine eigene Vergangenheit und versucht, diese Verbindung ebenfalls für seine Zwecke zu nutzen.

Die Geschichte beginnt spannend und gewährt einen ersten Einblick in die Welt und das einzigartige Magiesystem der Vessels. Die Welt blieb für mich jedoch bis zum Ende hin etwas unausgearbeitet — besonders über die einzelnen Königreiche hätte ich gerne mehr erfahren. Trotzdem fand ich das Magiesystem sehr faszinierend.

Auch der Romance-Anteil kommt nicht zu kurz: Die Dynamik zwischen Nizzara und Dagen ist spannend und nervenaufreibend. Die Entwicklung der Charaktere ist interessant: Nizzara ist eine taffe Thronerbin, die um ihre Rechte kämpft und sich von niemandem etwas sagen lässt. Dagen wirkt zunächst wie ein typischer „Bad Shadow Daddy“, zeigt aber nach und nach sein weiches Herz.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, wodurch sich die Seiten schnell weglesen lassen. Mir hätte nur noch etwas mehr Hintergrundwissen gefehlt, um die Welt und ihre Regeln noch besser zu verstehen.

Insgesamt hat mir das Buch sehr viel Spaß gemacht. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Chaol und Nesryns Reise

Throne of Glass – Der verwundete Krieger
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Der verwundete Krieger hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich habe das Buch im Tandem mit Die Sturmbezwingerin gelesen, und dieses Leseerlebnis war einfach klasse. Die parallelen Handlungsstränge haben ...

Der verwundete Krieger hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich habe das Buch im Tandem mit Die Sturmbezwingerin gelesen, und dieses Leseerlebnis war einfach klasse. Die parallelen Handlungsstränge haben sich wunderbar ergänzt und dafür gesorgt, dass keine Längen entstanden sind.

Die Geschichte überzeugt erneut durch ihr starkes Worldbuilding, das weiter ausgebaut wird und der Welt noch mehr Tiefe verleiht. Auch hier stehen die Charakterentwicklungen klar im Fokus und sind glaubwürdig, emotional und gut nachvollziehbar. Besonders positiv überrascht hat mich, dass mich die Reise von Chaol und Nesryn zu keiner Zeit gelangweilt hat – im Gegenteil, ihre Perspektiven waren spannend, bereichernd und eine wichtige Ergänzung zur Gesamtgeschichte.

Die Plottwists sitzen auch in diesem Band perfekt und treffen emotional hart. Sie steigern die Spannung innerhalb der Reihe enorm und machen große Lust auf den finalen Band.

Auf eine genauere Beschreibung der Handlung verzichte ich bewusst, da es sich um einen weiteren Band der Reihe handelt und dieses Leseerlebnis jeder selbst erfahren sollte.

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