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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2025

Hat mich überzeugt, sehr spannende Story und ein überraschendes Ende!

Anima Daemonis
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"Anima Daemonis" von Mandy Rauch hat ein schönes Cover, passend zur Thematik mit ansprechendem Farbschnitt. Es liegt super in der Hand und ist dank der "nur" 300 Seiten recht leicht und flott durchgelesen.

Der ...

"Anima Daemonis" von Mandy Rauch hat ein schönes Cover, passend zur Thematik mit ansprechendem Farbschnitt. Es liegt super in der Hand und ist dank der "nur" 300 Seiten recht leicht und flott durchgelesen.

Der Schreibstil ist mir sofort positiv aufgefallen. Er ist bildlich, verliert sich aber nicht in Detailbeschreibungen. Charaktere, Orte und Handlungen werden genau richtig beschrieben, dass man sich gut vorstellen kann, was gerade passiert ohne sich in zu langen Abschweifungen zu verlieren.
Die Handlung wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen und jeweils in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt. Durch diese wechselnde Erzählweise setzt sich die Geschichte Stück für Stück zusammen und man erfährt nach und nach mehr über die tatsächliche Handlung in der Gegenwart und der relevanten Ereignisse, die sich davor abspielten. Als Leser ist dies wie ein Puzzle, das sich nach und nach zusammensetzt, um am Ende ein Gesamtbild zu erschaffen.

Die Figuren sind klasse geschrieben. Positiv für mich hervozuheben ist, dass es nicht zu viele Figuren gab, also ich wusste stets, wer wer ist und wie er/sie in der Geschichte zuzuordnen ist.
Die Protagonisten sind Mephisto und Änlin, deren tragische Vergangenheit und sehnsüchtige Gegenwart abwechselnd erzählt wird. Emotionen, Gedanken und Handlungsmotive werden hier gut auf den Punkt gebracht und nachvollziehbar erzählt.
Man fiebert die ganze Zeit mit und bis zum Ende blieb es für mich ein absolutes Rätsel, wie es wohl ausgehen mag.

Das Ende hat mich absolut vom Hocker gerissen, damit hätte ich nicht gerechnet. War aber absolut positiv überrascht.

Das Buch hat mich wirklich überzeugt und ich werde mir die Autorin gerne merken und freue mich auf eventuell weitere Bücher

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Die Anwältin der Toten

Die Totenklägerin
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"Die Totenklägerin" hat mir wirklich super gut gefallen, ein sehr solider Krimi!

Im Fokus der Geschichte stehen Matilda und Jackie, die gemeinsam herausfinden möchten, ob Oma Resi ermordet wurde oder ...

"Die Totenklägerin" hat mir wirklich super gut gefallen, ein sehr solider Krimi!

Im Fokus der Geschichte stehen Matilda und Jackie, die gemeinsam herausfinden möchten, ob Oma Resi ermordet wurde oder nicht.
Die Beziehung der beiden zueinander war so schön und berührend. Matilda ist Rechtsanwältin und Trauerrednerin, als Außenseiterin im Dorf, keiner sozialen Ader und einer eher ruppigen Art trifft auf die clevere, neugierige und sture Jackie. im Laufe der Geschichte entwickelt sich aus anfänglicher Skepsis eine wertvolle Beziehung. Beide machen während der Geschichte eine deutliche Entwicklung durch. Was die beiden verbindet, aber auch durchmachen mussten, hat mich emotional berührt.
Matilda sieht sich selbst als Anwältin der Toten. Ihr geht es nicht darum, bei Trauerreden den Hinterbliebenen berührende Worte mitzuteilen. Sie spricht die Verstorbenen direkt an, erzählt ihre ehrliche Geschichte und scheut sich nicht davor, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn diese überraschend oder gar schockierend sein kann.

Im Vordergrund der Story steht keine klassische Ermittlerarbeit wie bei anderen Krimis, sondern die Atmosphäre, der Ort, Dorfgeflüster, Beziehungen und Geheimnisse, die nach und nach ans Tageslicht kommen und aufdecken, was wirklich hinter Oma Resis Tod steckt.

Mir haben besonders die Dialoge und die teils doch etwas derbere Sprache gut gefallen. Besonders, dass Matilda vor Jackie kein Blatt vor den Mund nimmt und Dinge genauso ausspricht, wie sie sind, ohne etwas zu beschönigen.

Die Perspektivwechsel haben mich teilweise verwirrt. Manchmal habe ich eine Weile gebraucht, um zu verstehen, um wen es gerade geht (wenn es zum Beispiel gerade um Matildas Vergangenheit ging).
Wobei ich es ganz süß fand, dass manchmal sogar aus der Sicht des Katers erzählt wurde

Die Geschichte war alles in allem wirklich schön geschrieben, ich hatte viel Spaß beim Lesen und werde diesem Krimi gern weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Die Zeitreisende

Das White Octopus Hotel
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"Das White Octopus Hotel" ist ein Buch, das berührt, nachdenklich macht und man sich die ganze Zeit fragt: Was passiert hier gerade?

Wer Zeitreisen, emotionale Geschichten und Serien wie "Dark" mag, ist ...

"Das White Octopus Hotel" ist ein Buch, das berührt, nachdenklich macht und man sich die ganze Zeit fragt: Was passiert hier gerade?

Wer Zeitreisen, emotionale Geschichten und Serien wie "Dark" mag, ist bei diesem Buch an genau der richtigen Stelle.
Eine kleine "Warnung" zum Inhalt: Die Story ist verwirrend. Erzählt wird aus unterschiedlichen POVs und die Protagonistin reist in unterschiedliche Zeiten. Mit jedem Kapitel wird die Verwirrung größer, aber wer genau aufpasst, findet auch Stück für Stück Hinweise darauf, wie die Ereignisse und Personen genau zusammenhängen.

Zum Inhalt möchte ich nicht viel verraten, denn wie bereits erwähnt gibt es viele lose Fäden, die erst ganz am Ende ein großes Gesamtbild ergeben.

Wichtige Themen wie Trauerbewältigung, Schuld und Traumata spielen eine Rolle in diesem Buch.
Zudem spielt die Geschichte teils auch zur Zeit des ersten Weltkrieges, welches sehr emotional und ergreifend aufgenommen und aus der Sicht einer Figur geschildert wird.

Es gab hier und da mal etwas langatmigere Passagen und Wiederholungen, welche mir nicht so gut gefallen haben.
An manchen Stellen wirkte alles Geschehene wie ein einziger Fiebertraum, aber auch hier darf man nicht vergessen, dass sicherlich die Psyche der Protagonisten eine Rolle spielt und sich auch in der Schreibweise der Geschichte widerspiegelt.
Aber es hatte auch seinen Reiz, dieses Verschwimmen von Realität und Einbildung, von Vergangenheit und Gegenwart und das Erleben der teils sehr kryptischen Aussagen der Figuren, die auf viele Arten und Weisen gedeutet werden können.

Das Ende hat die meisten meiner Fragen beantwortet, lässt mich aber auch nachdenklich und etwas wehmütig zurück.
Die Geschichte ist so vieles - tragisch, erschreckend, melancholisch, verwirrend.

Wer nach einem besonderen Erlebnis und einer Geschichte sucht, die man so schnell nicht vergisst, sollte "Das White Octopus Hotel" auf jeden Fall lesen!

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Was bedeutet es wirklich, glücklich zu sein?

Happy Head
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Jeder Mensch definiert Glück anders. Für den einen sind es zwischenmenschliche Beziehungen und Liebe. Für den anderen sind es Erfolg, Geld und Ansehen.
Im experimentellen Mental-Health-Programm "HappyHead" ...

Jeder Mensch definiert Glück anders. Für den einen sind es zwischenmenschliche Beziehungen und Liebe. Für den anderen sind es Erfolg, Geld und Ansehen.
Im experimentellen Mental-Health-Programm "HappyHead" bekommen Jugendliche die Chance, wahres Glück zu finden. Sie werden auf die Probe gestellt, werden mit ihren Ängsten und Schwächen konfrontiert und ihnen soll so der Weg zum glücklich sein geebnet werden.
Der Protagonist Seb erhält eine Einladung, an dem Programm teilzunehmen. Dort trifft er auf Finn, zu dem er sich mehr und mehr hingezogen fühlt. Schnell finden die beiden heraus, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und die Challenges, denen sie sich dort stellen müssen, immer drastischer werden.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist recht simpel gehalten, hier und da finden sogar recht humorvolle Dialoge ihren Platz. Ab und zu fand ich die Dialoge etwas zu gestellt und unauthentisch, aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.
Der Spannungsbogen nimmt mehr und mehr zu und man fängt an mitzurätseln, was wirklich hinter "HappyHead" steckt.
Manches davon habe ich kommen sehen - anderes widerum nicht.

Es gibt zu Recht eine Content Note am Ende, denn es gibt durchaus Szenen, die einem sehr nahegehen können. Wer also Probleme u.a. mit Gewaltdarstellungen hat, sollte dies im Hinterkopf behalten.

Das Ende beinhaltet einen Cliffhanger und die Story ist definitiv noch nicht abgeschlossen.

Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und freue mich schon auf den Folgeband "Dead Happy", der im Herbst diesen Jahres erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Gefährliche Prüfungen voller Magie

The Ordeals
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Das Buch wirkt hochwertig verarbeitet und wirkt sehr edel mit den schwarzen und goldenen Elementen.
Auf der Innenklappe vorne und hinten im Buch werden bereits die vier Pfeiler der Magie erklärt. Es gibt ...

Das Buch wirkt hochwertig verarbeitet und wirkt sehr edel mit den schwarzen und goldenen Elementen.
Auf der Innenklappe vorne und hinten im Buch werden bereits die vier Pfeiler der Magie erklärt. Es gibt Botanik, Alchemie, Maskerade und Illusion. Diejenigen, die über diese Magie verfügen werden Wirker genannt.

Die Protagonistin Sophia DeWinter ist eine Wirkerin, sie ist eine Illusionistin.
Sie lebt in Gefangenschaft bei ihrem Onkel, der nur der Sammler genannt wird. Als Kind musste sie einen Vertrag unterschreiben, der sie lebenslang an ihn bindet. Seit jungen Jahren muss Sophia Aufträge für ihn ausfüllen und ist durch ein Silberarmband gezwungen, in deiner Nähe zu bleiben.
Durch einen Zufall erfährt sie, wann und wo die nächsten Aufnahmeprüfungen für die Killmarth Academy stattfinden. Bei dieser Academy haben Wirker die Möglichkeit, Ordeals (also Prüfungen) abzuschließen und so als Student dort aufgenommen zu werden, um ihre Magie weiter auszubilden und zu stärken.

Schon bald muss Sophia sich mit tödlichen Gefahren auseinandersetzen und sich genau überlegen, wem sie vertraut, schließlich sind die Ordeals ein Wettkampf und die Plätze an der Academy begehrt - natürlich können nicht alle aufgenommen werden.
Es geht um Freundschaft, Täuschungen, tödliche Fallen und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem, was zukünftig auf sie zukommt.
Auch eine Liebesgeschichte findet ihren Platz - es gibt auch ein paar spice Szenen.

Die Erzählweise habe ich als recht linear empfunden, es gab für mich wenig Überraschungen oder Wendungen. Eigentlich erst in den letzten paar Kapiteln gab es noch ein paar "Aha"-Momente. Allerdings auch welche, die nicht ganz überraschend für mich kamen.

Die Schreibweise an sich ist aber auf jeden Fall bildlich, es wird ausschließlich aus Sophias Sicht erzählt in der "Ich"-Perspektive. Es gibt viele innere Monologe, bei denen oftmals ihre Unsicherheit, aber auch ihr Kampfgeist und ihre Empathie eine Rolle spielen. Sie macht definitiv eine Entwicklung durch, was ich als sehr schön empfunden habe.
Sie ist generell eine sehr starke Protagonistin, die weiß, was sie will und alles dafür gibt, es zu erreichen.

Das Ende kommt recht abrupt, im Nachhinein habe ich aber gesehen, dass es noch einen Folgeband geben wird. Daher gibt es einen kleinen Cliffhanger am Ende, den ich aber nicht allzu schlimm fand. An sich habe ich die Story als abgeschlossen empfunden. Ich würde sogar fast sagen, dass mir, wenn mir das Buch nicht so gut gefallen hätte, ein wenig Ansporn gefehlt hätte, den Folgeband zu lesen, da ich wirklich nicht viele offene Fragen habe.

Aus den gegebenen Gründen vergebe ich 4,5 Sterne.

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