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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2017

Rache

SOG
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14.09.2017 – 17:08
Von hexelilli
Diese Geschichte bleibt mir noch eine Weile im Kopf. Danke das ich sie vorab lesen durfte.

Kommissar Huldar ist nach seinem letzten Fall in Ungnade gefallen. Er musste ...

14.09.2017 – 17:08
Von hexelilli
Diese Geschichte bleibt mir noch eine Weile im Kopf. Danke das ich sie vorab lesen durfte.

Kommissar Huldar ist nach seinem letzten Fall in Ungnade gefallen. Er musste seinen Chefposten abgeben. Jetzt hat er Aufsätze von 14 jährigen Schülern auf dem Tisch, die zehn Jahre in einer Zeitkapsel aufbewahrt wurden. Ein Schüler kündigt Morde an. Die einzigen Hinweise sind Namenskürzel. Und dann geschieht der erste Mord. Was Kommissar Huldar zusammen mit seinem Team und der Psychologin Freyja aufdeckt ist nicht nachzuvollziehen. Ich bekam Mitleid mit den Tätern und nicht den Opfern.

Im ersten Drittel waren die Ermittlungen etwas langatmig, aber trotzdem nie langweilig. Nach und nach laufen alle Fäden zusammen. Ein grausiger Thriller wo die Morde aber nicht bis ins letzte Detail beschrieben werden. Das Cover ist ähnlich wie der Vorgängerband DNA.
Ich bin sicher, es wird auch noch einen dritten Band geben.

Veröffentlicht am 15.08.2017

Noch besser !

Projekt Orphan
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15.08.2017 – 22:14
Von hexelilli
Während das Cover des Buches noch ziemlich harmlos aussieht, ist der Inhalt geprägt von Mord, Folter und Gewalt. Nichts für schwache Nerven.
Der 12 jährige Waisenjunge ...


15.08.2017 – 22:14
Von hexelilli
Während das Cover des Buches noch ziemlich harmlos aussieht, ist der Inhalt geprägt von Mord, Folter und Gewalt. Nichts für schwache Nerven.
Der 12 jährige Waisenjunge Evan wird von der US Regierung für das Projekt
Orphan ausgewählt. Jack nimmt ihn unter seine Fittiche und er wird als Spion, Agent und Killer ausgebildet. Als er nach Jahren aussteigt, steht er auf der Abschussliste. Als Nowhere Man kümmert er sich jetzt um Menschen die Hilfe brauchen und sich nicht an die Polizei wenden können. Gerade hat er einen Mädchenhändlerring ausgehoben als er entführt wird. Rene eine schillernde Persönlichkeit hat es auf sein Geld abgesehen. Jetzt steht Evan vor seiner größten Herausforderung, sich selbst zu retten.
Ein super spannender Thriller. Gut zu lesen und auf keiner Seite langweilig oder langatmig. Sehr detailgetreu beschrieben mit sehr gut dargestellten Charakteren. Obwohl ein Killer hat Evan die Menschlichkeit nicht verloren, deshalb war er mir von Anfang an sympathisch. Hiergegen ist jeder James Bond ein Weichei.
Dies ist sicher nicht das letzte Buch des Autors was ich lesen werde.

Veröffentlicht am 28.02.2026

Lauter Lügen

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Lauter Lügen
Durch die grellroten Seitenschnitte fällt das Buch sofort ins Auge. Der Titel passt gut zum Inhalt. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach. Die drei Hauptfiguren wechseln sich in ihren Erzählungen ...

Lauter Lügen
Durch die grellroten Seitenschnitte fällt das Buch sofort ins Auge. Der Titel passt gut zum Inhalt. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach. Die drei Hauptfiguren wechseln sich in ihren Erzählungen ab, mal erzählen sie im Heute, mal in der Vergangenheit. Leider kommt es dadurch auch mal zu Wiederholungen, aber der Leser bekommt dadurch auch einen Blickwinkel. Cecilia verliert nach dem Tod der Mutter den Boden unter den Füßen. Sie bewirbt sich bei der steinreichen Familie Waldner als Housesitterin und beginnt mit Johannes dem Sohn eine Beziehung. Sie hütet die Villa auf einer einsamen Ostseeinsel. Als ihre drei Freunde zu Besuch kommen eskaliert die Situation. Die Geschichte strotzt vor Lügen, Intrigen und Geheimnisse. Der Anfang beginnt sehr spannend, Leider lässt die Spannung dann nach. Die Protogonisten waren mir allesamt unsymphatisch, ihr Handeln konnte ich in keiner Weise nachvollziehen. Ying und Anastasia spielten für mich leider eine viel zu blasse Rolle, hier hätte ich mir mehr gewünscht. Auch auf die vulgäre Sprache und die Sexszenen hätte man wegen mir gerne verzichten können.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Böse Mächte

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Dies ist mittlerweile der 7. Band um den schwedischen Kommissar Fabian Risk und seinem Team. Das Cover düster und geheimnisvoll, den Titel konnte ich allerdings nicht der Geschichte zuordnen. Kurze Kapitel ...

Dies ist mittlerweile der 7. Band um den schwedischen Kommissar Fabian Risk und seinem Team. Das Cover düster und geheimnisvoll, den Titel konnte ich allerdings nicht der Geschichte zuordnen. Kurze Kapitel die meistens mit einem Cliffhanger enden, klarer, gut lesbarer Schreibstiel, realistische Ermittlungsarbeit. Am Anfang laufen viele Handlungsstränge langsam zu einem Ganzen zusammen, die Spannung baut sich auf, die Ereignisse überschlagen sich.
Von seinem Boot beobachtet Fabian Risk, wie die Küste Schwedens plötzlich in Dunkelheit versinkt. Gleichzeitig kommt es zu einem Banküberfall. Kinder verschwinden und kommen verstört zurück, Zeugen verhalten sich seltsam. Fabian braucht lange um hier die Zusammenhänge zu erkennen. Sie stoßen auf eine Geheimorganisation die vor schlimmen Verbrechen nicht zurückschreckt.
Ich war hin und her gerissen zwischen Realität und Fiktion. Einige Szenen waren für mich verwirrend und ich konnte die Ereignisse teilweise schwer einordnen und Zusammenhänge herstellen. Kommissar Zufall spielte oft eine große Rolle. Die Handlung sprang sehr viel hin und her, manchmal zu genau beschrieben, oder sehr schnell abgehandelt. Der spannende Schluss ließ mich mit vielen unbeantworteten Fragen zurück.
Trotz der vielen Seiten ein spannender, unterhaltsamer Krimi, den ich gerne empfehlen kann. Für mich der bisher Beste von Stefan Ahnhem.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Unvorhersehbarer Schluss

Firewatch
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Dieses Buch lässt mich zweigeteilt zurück. Ich hatte es auf Grund der Leseprobe ausgewählt, obwohl ich den Autoren nicht kannte und ich normalerweise die Finger von deutschen Büchern mit englischen Titeln ...

Dieses Buch lässt mich zweigeteilt zurück. Ich hatte es auf Grund der Leseprobe ausgewählt, obwohl ich den Autoren nicht kannte und ich normalerweise die Finger von deutschen Büchern mit englischen Titeln lasse. Auch der Aufkleber "Spiegel Bestseller Autor" führte mich in die Irre.
Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte. Sie wird in zwei Zeitebenen erzählt, vor und nach Aarons Verschwinden. Die wirre Erzählung auf den schwarzen Seiten war für mich ziemlich überflüssig. Der Autor hat hier einen Psychothriller mit einer Liebesgeschichte verknüpft, war für mich Neuland. Die Beziehung wechselt zwischen Misstrauen und Vertrauen. Ob die heißen Sexszenen allerdings sein mussten, ist sicher Geschmackssache, ich hätte darauf verzichten können.
Aaron ein Student, Mitte zwanzig mit reichen Eltern, übernimmt einen Ferienjob im kalifornischem Nationalpark. Er lebt in einem Turm um ein ausbrechendes Feuer sofort melden zu können. Über Funk freundet er sich mit dem nächsten Beobachter an, den gleichaltrigen Kian, einem Schriftsteller. Aaron verlässt heimlich seinen Posten und ist seitdem spurlos verschwunden. Sein bester Freund Robin macht sich an Kian ran, um diesen als Mörder zu überführen. Mit den Protogonisten wurde ich nicht so richtig warm. An Kians Schuld mochte ich nicht so recht glauben, er tat mir sogar ein bisschen leid, wie er von Robin ausgenutzt wurde. Der Schluss hat mich dann zum Glück mit der Geschichte versöhnt, super spannend und nicht unbedingt vorhersehbar. Wer sich ein eigenes Urteil bilden möchte, bitte lesen.

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