Platzhalter für Profilbild

Kerty

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Kerty ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kerty über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Wenn die Vergangenheit uns einholt

Fünf Fremde
0

Neuwerk direkt an der Nordsee. Vor Jahren hat sich hier etwas unglaubliches abgespielt, was die Insel niemals ganz aufatmen lässt und bei einigen Leuten seine Spuren hinterlassen hat.
Zwei Kinder sind ...

Neuwerk direkt an der Nordsee. Vor Jahren hat sich hier etwas unglaubliches abgespielt, was die Insel niemals ganz aufatmen lässt und bei einigen Leuten seine Spuren hinterlassen hat.
Zwei Kinder sind verschwunden, eines nach einigen Tagen wieder aufgetaucht. Doch was mit passiert ist und wo das zweite Kind abgeblieben ist, ist bis heute ein Geheimnis.
Jahre später taucht ein Skelett auf. Kann es zu diesem Verschwundenen Kind gehören?
Annika war vor Jahren mit diesen Kindern befreundet. Heute hat sie die Chance, endlich Licht in die Sache zu bringen. Mitten in einem schweren Orkan, muss sie sich einigen Wahrheiten stellen.

Der Schreibstil des Buches war sehr gut. Ich konnte der Story direkt folgen. Auch hat er dazu beigetragen, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und haben nicht nur über die Jahre eine Wandlung durch gemacht. Auch in der Story selbst merkt man, wie sich die Charaktere entwickeln.

Die Story selbst geht zügig los. Am Anfang lernt man die fünf Fremden kennen. Und ebenso jeden Beweggrund, nach Neuwerk zu kommen. Durch immer wieder kehrende Zeitsprünge, rollte sich aber auch die Vergangenheit immer weiter auf.
Es ist allein schon deswegen interessant, weil einige der fünf dadurch besser kennen lernt.
Ich persönlich fand den Orkan und die Abgeschiedenheit während dessen leider eher nebensächlich. Ausser einer Nacht spielt es quasi keine weitere Rolle. Da hatte ich mir aufgrund des Klappentextes mehr versprochen.
Dennoch, alles in allem war es eine sehr interessante Story, die mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2026

Wenn der Tod auf Erden wandelt

Whispers of Destiny
0

Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ...

Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ob die Person dann tatsächlich stirbt, ob doch weiter leben darf, trifft nun ein Mitarbeiter des Centers. Doch jeder Tod schenkt auch neues Leben.
Für Blue ist Death Call ein Dorn im Auge. Sie lebt in Stufe 3 und ihr ist klar, das ihre Aussichten somit nicht so gut sind. Die Fluten, welche immer weiter vordringen, das schlechte System mit der kaum ausreichenden Versorgung, der saure Regen. Alles Arbeitet für den Tod und sein Center. Doch welche Möglichkeiten hat eine Stufe 3 schon, etwas daran zu ändern?

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Ich könnte der Story sehr gut folgen und wollte immerzu weiterlesen.

Die Charakter sind der Story und ihrer Umgebung/Stufe angepasst. Blue ist sehr rebellisch und Vorlaut. Einerseits erfrischend und unterhaltsam, andererseits in manchen Situationen unglaubwürdig und etwas drüber. Aber der Gedanke bleibt eher im Hintergrund unf stört nicht beim Lesen.

Die Story selbst beginnt damit, dass wir Blue kennenlernen und verstehen. Man lernt Stufe drei und seine Härte kennen.
Dann wandelt sich die Story und man lernt die Missstände, aus Blues Sicht, besser kennen. Death Call und auch die Magenta Moms. Blues neuer Arbeitsalltag ist sehr interessant. Aber für mich war teilweise nicht nachvollziehbar, warum sie alles Böse in Death Call sieht. Obwohl so vieles in eine andere Richtung deutet. Hier hätte es gern etwad deutlicher sein dürfen.
Der Schlagabtausch zwischen dem Mister und Blue ist immer erheiternd, wenn auch unrealistisch. Aber wenn wir ehrlich sind, ist dies nicht unbedingt eine Story, die Realismus an erster Position hat.
Dann wandelt sich die Story nochmal komplett. Das folgende hat mir zwar sehr gut gefallen, in der Story wars aber etwas komisch. Als beginne ein komplett neuer Handlungsstrang und alle bisher angestellten Handlung und Überlegungen verlieren an Bedeutung.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es Logikfehler gibt und der rote Faden gern mal die Richtung ändert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2026

Geniales Buch für die Zielgruppe

Erde 13
0

Die Erde hat sich verändert. Wenig Nahrung, Überschwemmungen und andere Katastrophen. Aus diesem Grund werden Leute in Schiffen zum erkunden und kolonialisieren von Planeten ausgesandt.
Im Schiff nach ...

Die Erde hat sich verändert. Wenig Nahrung, Überschwemmungen und andere Katastrophen. Aus diesem Grund werden Leute in Schiffen zum erkunden und kolonialisieren von Planeten ausgesandt.
Im Schiff nach Erde 13 sitzen unter anderem Levi und seine Mutter. An Bord sind wenig Kinder, doch Gwen, die Tochter das Commander, ist eines davon.
Als sie auf Erde 13 landen wollen, kommt es zu einem Unfall und alle Passagiere müssen über die Notkapseln notlanden. So kommt es auch, dass Levi, seine Mutter, Gern und ein weiterer Passagier alleine laden. Weit und breit ist keine Notkapsel zu sehen. Und so beginnt das Abenteuer auf Erde 13 und die Suche nach den anderen Passagieren.

Der Schreibstil war sehr angenehm und angepasst auf die Zielgruppe. Für Erwachsene etwas einfach, für Kinder/Jugendliche im Alter ab ca 10 Jahren, perfekt.

Die Charaktere sind gut durchdacht und ebenfalls sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Es liest sich, als könnte der Leser selbst sich in den Figuren von Levi und Gwen wieder finden.

Die Story selbst ist sehr gelungen uns süß. Levi und Gwen stolpern quasi von einem Abenteuer in das Nächste.
Mir persönlich hat es etwas an Tiefe gefehlt. Der Fokus liegt sehr stark auf dem Hier und Jetzt. Was in der Vergangenheit passiert ist und wie Levi und Gwen zu allem stehen, sind eher Randbemerkungen. Nur Gwens Mutter findet immer wieder Erwähnung.
Schön ist, wie die beiden auch ergänzen und gemeinsam agieren. Manchmal läuft es mir etwas zu rund und Levi ist schon fast etwas zu ausgefuchst. Aber für ein Kind/Jugendlichen ist es wahrscheinlich genau das richtige Maß an Spannung.
Alles in allem ist dieses Buch ein sehr schöner Einstieg in ein großartiges Abenteuer und eine spannende Reise. Ich habe mich für 4 Sterne entschieden, kann das Buch aber wirklich wärmstens empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2025

Wenn die Vergangenheit uns einholt

Extinction. Wenn das Böse erwacht
0

Erebus ist ein relativ neues Resort, dass etwas zu bieten hat, was es sonst nirgendwo gibt.
Einige Tiere aus prähistorischer Zeit konnten wieder erweckt und dort ausgewildert werden. So können die Gäste ...

Erebus ist ein relativ neues Resort, dass etwas zu bieten hat, was es sonst nirgendwo gibt.
Einige Tiere aus prähistorischer Zeit konnten wieder erweckt und dort ausgewildert werden. So können die Gäste sich an Wollhaarmammuts oder einem Riesenfaultier erfreuen.
Doch hinter allem guten, kann sich etwas grausames verbergen. Der Sohn eines Millidärs und seine Frau werden entführt und getötet. Auf eine denkbar grausame Art und Weise.
CBI Agentin Cash und der örtliche Scheriff Colcord versuchen herauszufinden, wer hinter den Morden steckt und stoßen dabei auf noch sehr viel mehr Grausamkeit, als erwartet. Was genau haben die Wissenschaftler von Erebus da auf die Menschheit losgelassen?

Der Schreibstil war, wie ich es bereits aus anderen Werken kannte, sehr angenehm und auch sehr lehrreich. Man hat immer den Eindruck etwas neues zu lernen, in ganz viel Spannung verpackt.

Die Charakter waren dieses Mal leider nicht ganz mein Fall. Colcord war sympathisch, aber Cash war nicht ganz mein Fall. Was sehr schade ist, da Charakter, die einem sympathisch sind, wichtig für eine Story sind.

Die Story selbst, war nicht wie erwartet. Nach den Ankündigungen hatte ich mit etwas anderem gerechnet. Einerseits war ich etwas enttäuscht, da ich mich sehr auf diese Richtung gefreut habe, andererseits war es so eine Story, die ich nicht erwatet habe, die aber sehr gelungen war.
Wie immer war der Mix aus Spannung, Informationen und durchdachter Handlung absolut gelungen. Ich hätte mir in die Labore und von den Wissenschaftlern noch einen etwas tieferen Einblick gewünscht, aber auch so, war die Story sehr gelungen.
Für mich eine klare Empfehlung für alles, die gerne Bücher von Douglas Preston lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2025

Wichtiges Thema

Eins, Zwei ... hörst du ihren Schrei?
0

Kommissar Kron wollte eigentlich einen schönen Tag mir seinen Kindern verbringen. Doch als die Kinder auf dem Spielplatz spielen, taucht plötzlich ein komisches Mädchen auf. Gekleidet wie eine Puppe, geschmickt ...

Kommissar Kron wollte eigentlich einen schönen Tag mir seinen Kindern verbringen. Doch als die Kinder auf dem Spielplatz spielen, taucht plötzlich ein komisches Mädchen auf. Gekleidet wie eine Puppe, geschmickt wie eine alte Puppenglaspuppe. Kein Wort spricht das Mädchen und scheint völlig verstört. Erst gibt es keine Anhaltspunkte, wer das Mädchen sein könnte und woher es kommt oder was es durchgemacht hat, doch dann ergeben sich nach und nach Erkenntnisse, die auf Puppe Madeleine hinweisen. Eine alter Fall, welcher nie so richtig aufgeklärt werden konnte.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm, einfach und zum Folgen des Verlaufs ideal.

Die Entwicklung von Kron und seinem Team sind in diesem Band, im Verhältnis zu den Vorgängern, etwas geringer.

Dieser Band ist ähnlich aufgebaut wie die drei Bänder davor. Ebenso interessant ist die Entwicklung, die sich ergibt. Im Fokus stehen wieder Kinder und vor allem uns sehr wichtig in der heutigen Zeit, die aktuellen Medien und wie sich diese negativ auf Kinder auswirken können. Ich finde das Thema sehr gut behandelt und fand es absolut gelungener, wie die Gefühlswelt der Kinder offen gezeigt wurde. Auch wenn es stellenweise evt etwas überspitzt war, entspricht es dennoch in erschreckendem Ausmaß der Realität.
Ein wirklich gelungener Band, mit kleinen Mankos, welche aber eher unbeachtet bleiben können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere