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Kerty

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Wenn der Tod auf Erden wandelt

Whispers of Destiny
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Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ...

Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ob die Person dann tatsächlich stirbt, ob doch weiter leben darf, trifft nun ein Mitarbeiter des Centers. Doch jeder Tod schenkt auch neues Leben.
Für Blue ist Death Call ein Dorn im Auge. Sie lebt in Stufe 3 und ihr ist klar, das ihre Aussichten somit nicht so gut sind. Die Fluten, welche immer weiter vordringen, das schlechte System mit der kaum ausreichenden Versorgung, der saure Regen. Alles Arbeitet für den Tod und sein Center. Doch welche Möglichkeiten hat eine Stufe 3 schon, etwas daran zu ändern?

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Ich könnte der Story sehr gut folgen und wollte immerzu weiterlesen.

Die Charakter sind der Story und ihrer Umgebung/Stufe angepasst. Blue ist sehr rebellisch und Vorlaut. Einerseits erfrischend und unterhaltsam, andererseits in manchen Situationen unglaubwürdig und etwas drüber. Aber der Gedanke bleibt eher im Hintergrund unf stört nicht beim Lesen.

Die Story selbst beginnt damit, dass wir Blue kennenlernen und verstehen. Man lernt Stufe drei und seine Härte kennen.
Dann wandelt sich die Story und man lernt die Missstände, aus Blues Sicht, besser kennen. Death Call und auch die Magenta Moms. Blues neuer Arbeitsalltag ist sehr interessant. Aber für mich war teilweise nicht nachvollziehbar, warum sie alles Böse in Death Call sieht. Obwohl so vieles in eine andere Richtung deutet. Hier hätte es gern etwad deutlicher sein dürfen.
Der Schlagabtausch zwischen dem Mister und Blue ist immer erheiternd, wenn auch unrealistisch. Aber wenn wir ehrlich sind, ist dies nicht unbedingt eine Story, die Realismus an erster Position hat.
Dann wandelt sich die Story nochmal komplett. Das folgende hat mir zwar sehr gut gefallen, in der Story wars aber etwas komisch. Als beginne ein komplett neuer Handlungsstrang und alle bisher angestellten Handlung und Überlegungen verlieren an Bedeutung.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es Logikfehler gibt und der rote Faden gern mal die Richtung ändert.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Geniales Buch für die Zielgruppe

Erde 13
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Die Erde hat sich verändert. Wenig Nahrung, Überschwemmungen und andere Katastrophen. Aus diesem Grund werden Leute in Schiffen zum erkunden und kolonialisieren von Planeten ausgesandt.
Im Schiff nach ...

Die Erde hat sich verändert. Wenig Nahrung, Überschwemmungen und andere Katastrophen. Aus diesem Grund werden Leute in Schiffen zum erkunden und kolonialisieren von Planeten ausgesandt.
Im Schiff nach Erde 13 sitzen unter anderem Levi und seine Mutter. An Bord sind wenig Kinder, doch Gwen, die Tochter das Commander, ist eines davon.
Als sie auf Erde 13 landen wollen, kommt es zu einem Unfall und alle Passagiere müssen über die Notkapseln notlanden. So kommt es auch, dass Levi, seine Mutter, Gern und ein weiterer Passagier alleine laden. Weit und breit ist keine Notkapsel zu sehen. Und so beginnt das Abenteuer auf Erde 13 und die Suche nach den anderen Passagieren.

Der Schreibstil war sehr angenehm und angepasst auf die Zielgruppe. Für Erwachsene etwas einfach, für Kinder/Jugendliche im Alter ab ca 10 Jahren, perfekt.

Die Charaktere sind gut durchdacht und ebenfalls sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Es liest sich, als könnte der Leser selbst sich in den Figuren von Levi und Gwen wieder finden.

Die Story selbst ist sehr gelungen uns süß. Levi und Gwen stolpern quasi von einem Abenteuer in das Nächste.
Mir persönlich hat es etwas an Tiefe gefehlt. Der Fokus liegt sehr stark auf dem Hier und Jetzt. Was in der Vergangenheit passiert ist und wie Levi und Gwen zu allem stehen, sind eher Randbemerkungen. Nur Gwens Mutter findet immer wieder Erwähnung.
Schön ist, wie die beiden auch ergänzen und gemeinsam agieren. Manchmal läuft es mir etwas zu rund und Levi ist schon fast etwas zu ausgefuchst. Aber für ein Kind/Jugendlichen ist es wahrscheinlich genau das richtige Maß an Spannung.
Alles in allem ist dieses Buch ein sehr schöner Einstieg in ein großartiges Abenteuer und eine spannende Reise. Ich habe mich für 4 Sterne entschieden, kann das Buch aber wirklich wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Wenn die Vergangenheit uns einholt

Extinction. Wenn das Böse erwacht
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Erebus ist ein relativ neues Resort, dass etwas zu bieten hat, was es sonst nirgendwo gibt.
Einige Tiere aus prähistorischer Zeit konnten wieder erweckt und dort ausgewildert werden. So können die Gäste ...

Erebus ist ein relativ neues Resort, dass etwas zu bieten hat, was es sonst nirgendwo gibt.
Einige Tiere aus prähistorischer Zeit konnten wieder erweckt und dort ausgewildert werden. So können die Gäste sich an Wollhaarmammuts oder einem Riesenfaultier erfreuen.
Doch hinter allem guten, kann sich etwas grausames verbergen. Der Sohn eines Millidärs und seine Frau werden entführt und getötet. Auf eine denkbar grausame Art und Weise.
CBI Agentin Cash und der örtliche Scheriff Colcord versuchen herauszufinden, wer hinter den Morden steckt und stoßen dabei auf noch sehr viel mehr Grausamkeit, als erwartet. Was genau haben die Wissenschaftler von Erebus da auf die Menschheit losgelassen?

Der Schreibstil war, wie ich es bereits aus anderen Werken kannte, sehr angenehm und auch sehr lehrreich. Man hat immer den Eindruck etwas neues zu lernen, in ganz viel Spannung verpackt.

Die Charakter waren dieses Mal leider nicht ganz mein Fall. Colcord war sympathisch, aber Cash war nicht ganz mein Fall. Was sehr schade ist, da Charakter, die einem sympathisch sind, wichtig für eine Story sind.

Die Story selbst, war nicht wie erwartet. Nach den Ankündigungen hatte ich mit etwas anderem gerechnet. Einerseits war ich etwas enttäuscht, da ich mich sehr auf diese Richtung gefreut habe, andererseits war es so eine Story, die ich nicht erwatet habe, die aber sehr gelungen war.
Wie immer war der Mix aus Spannung, Informationen und durchdachter Handlung absolut gelungen. Ich hätte mir in die Labore und von den Wissenschaftlern noch einen etwas tieferen Einblick gewünscht, aber auch so, war die Story sehr gelungen.
Für mich eine klare Empfehlung für alles, die gerne Bücher von Douglas Preston lesen.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Wichtiges Thema

Eins, Zwei ... hörst du ihren Schrei?
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Kommissar Kron wollte eigentlich einen schönen Tag mir seinen Kindern verbringen. Doch als die Kinder auf dem Spielplatz spielen, taucht plötzlich ein komisches Mädchen auf. Gekleidet wie eine Puppe, geschmickt ...

Kommissar Kron wollte eigentlich einen schönen Tag mir seinen Kindern verbringen. Doch als die Kinder auf dem Spielplatz spielen, taucht plötzlich ein komisches Mädchen auf. Gekleidet wie eine Puppe, geschmickt wie eine alte Puppenglaspuppe. Kein Wort spricht das Mädchen und scheint völlig verstört. Erst gibt es keine Anhaltspunkte, wer das Mädchen sein könnte und woher es kommt oder was es durchgemacht hat, doch dann ergeben sich nach und nach Erkenntnisse, die auf Puppe Madeleine hinweisen. Eine alter Fall, welcher nie so richtig aufgeklärt werden konnte.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm, einfach und zum Folgen des Verlaufs ideal.

Die Entwicklung von Kron und seinem Team sind in diesem Band, im Verhältnis zu den Vorgängern, etwas geringer.

Dieser Band ist ähnlich aufgebaut wie die drei Bänder davor. Ebenso interessant ist die Entwicklung, die sich ergibt. Im Fokus stehen wieder Kinder und vor allem uns sehr wichtig in der heutigen Zeit, die aktuellen Medien und wie sich diese negativ auf Kinder auswirken können. Ich finde das Thema sehr gut behandelt und fand es absolut gelungener, wie die Gefühlswelt der Kinder offen gezeigt wurde. Auch wenn es stellenweise evt etwas überspitzt war, entspricht es dennoch in erschreckendem Ausmaß der Realität.
Ein wirklich gelungener Band, mit kleinen Mankos, welche aber eher unbeachtet bleiben können.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Was wäre wenn ...

Oracle
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Julian hatte von frühester Zeit an, ein großes Problem. Er hat an Menschem so genannte Marker gesehen. Balkern, Nebel oder auch eine Art Spinnennetze. Julian hat dies furchtbar in Schrecken versetzt. Einige ...

Julian hatte von frühester Zeit an, ein großes Problem. Er hat an Menschem so genannte Marker gesehen. Balkern, Nebel oder auch eine Art Spinnennetze. Julian hat dies furchtbar in Schrecken versetzt. Einige Jahre später, welche er auch in psychiatrischer Behandlung verbracht hat, geht es ihm endlich besser und er wagt die ersten Schritte in ein normales Leben.
Als er mit dem alt Geschehenen auf einem Klassentrefgen endlich abschließend möchte, zeigen sich jedoch seltsame Wendungen. An Stellen, an welchen Julian früher Marker gesehen hat, befinden sich nun Verletzungen oder dauerhaft Schäden, die dadurch entstanden sind. Was hat das zu bedeutet? Steckt etwa mehr hinter Julians ehemaliger psychose?

Der Schreibstil des Buches war wirklich sehr gut. Wie von Ursula Poznanski gewohnt wollte man einfach weiterlesen.

Die Charakter, besonders Julian, waren interessant und sehr unterschiedlich aufgebaut. Die Story um manche der Personen hätte ich gern weiterverfolgt.

Die Story selbst ist schön Kurzweilig. Erst lernt man Julians Geschichte und sein Umfeld kennen und schon geht es los. Die Story ist wahnsinnig interessant und ich war immer wieder hin und her gerissen, was an Julians Marker wirklich dran ist. Besonders das große Chaos am Ende war absolut gelungen und hat mich selbst zweifeln lassen. Absolut gelungen wird immer wieder mit der Wahrnehmung um Julian gespielt und auch mit seinem Glauben an sich selbst.
Alles in allem ist dies ein wirklich gelungenes Jugendbuch und eine geniale Story.
Definitiv eine Empfehlung.

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