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Veröffentlicht am 20.03.2026

Ein emotionales Buch über zweite Chancen

Between Fading Stars
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Der Schreibstil war auch in Band 3 wieder sehr Gefühlvoll und Atmosphärisch. Anna Savas schafft es, den Schmerz so echt wirken zu lassen, dass ich es als Leserin hautnah miterleben konnte.

Allerdings ...

Der Schreibstil war auch in Band 3 wieder sehr Gefühlvoll und Atmosphärisch. Anna Savas schafft es, den Schmerz so echt wirken zu lassen, dass ich es als Leserin hautnah miterleben konnte.

Allerdings war ich etwas übersättigt mit dem Inhalt, da ich das Gefühl hatte, dass ich immer wieder die gleiche Geschichte, nur mit anderen Charakteren lese. Versteht mich nicht falsch, die Bücher sind wahnsinnig gut! Doch mittlerweile wünschte ich, ich hätte Band 2/3 vor Band 1 gelesen.. So hätte ich die einzelnen Paare auch viel mehr gefühlt und alles besser nachvollziehen können. Dadurch, dass ich alle Bände in der vorgegebenen Reihenfolge gelesen habe, konnte ich weder Adam noch Hailey wirklich als neue Loveinterests fühlen. In meinem Hinterkopf waren stets Maddy und Wes. Irgendwie super schade.

Irgendwie konnte ich durch die Gruppendynamik auch nicht ganz so durchsteigen, da es leider viel zu wenige Rückblicke gibt und die vier gefühlt nie gemeinsam aufgetreten sind. So war es für mich wirklich schwierig, Hailey in die Gleichung reinzubekommen.

Trotzdem eher zu den Positiven Dingen: Die beiden passen wirklich gut zueinander und ich fand es spannend herauszufinden, weshalb Hailey so gehandelt hat. Auch hier fand ich die stetige Charakterentwicklung gut. Wobei mir Hailey mit einigen Gedankengängen ein großes Rätsel war. Weshalb sollte sich Wes seiner Ex anvertrauen? Sie war für mich lange Zeit nicht ganz greifbar. Ich hätte mir ein wenig mehr Rückblick-Infos ihrerseits gewünscht.

Auch hier bewegen wir uns sehr oft in den Gedankenwelten der beiden Hauptcharaktere. Hat mich absolut nicht gestört, da der Fokus der Handlung auf den inneren Konflikt der beiden liegt.

Fazit
Eine gefühlvolle und schmerzhafte Geschichte über zweite Chancen. Wieder sehr emotional geschrieben.

Im Nachhinein hätte ich Band 1 lieber nach Band 2/3 lesen sollen, denn so hätte ich die Pärchen am meisten gefühlt!

Trotzdem eine riesige Leseempfehlung, wenn man gerne emotional beim lesen werden möchte.

Veröffentlicht am 12.03.2026

Die erste Hälfte war sehr zäh

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Gut, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe! Die erste Hälfte war sehr zäh und durch die wechselnde Perspektive (ohne Info wer nun spricht), war sehr verwirrend!

Nach der Hälfte gefiel mir das Geflecht ...

Gut, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe! Die erste Hälfte war sehr zäh und durch die wechselnde Perspektive (ohne Info wer nun spricht), war sehr verwirrend!

Nach der Hälfte gefiel mir das Geflecht immer mehr. Ich konnte kaum aufhören und fieberte der Auflösung förmlich entgegen. Die ganze Geschichte wird Rückwärts erzählt und fängt mit dem Ausgang an. So konnte ich mir selbst einiges zusammenreimen und hatte viele Rätsel im Kopf.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und ich würde bestimmt nochmal ein Buch der Autorin lesen. An ihrer Stelle wäre ich selbst ganz schön durcheinander gekommen. :'D

Die Dynamik zwischen den Mädels war spannend und die Luft so dick, dass man sie schon schneiden konnte! Mir gefiel das Konzept eigentlich sehr gut, doch ich hätte mir sehr gewünscht, dass man zu Anfang der Kapitel eine Info bekommt, wer nun mit erzählen dran ist. Das fehlen der Info hat mich immer aus dem Leseflow gebracht...

Ansonsten ein guter Thriller für Einsteiger. Ich würde mir allerdings mehr Thrill wünschen. :') Der Nervenkitzel war zwar in 1-2 Situationen da, aber das war eher aus anderen Gründen geschuldet.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen. Hat Spaß gemacht, ein wenig zu rätseln.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2026

Emotional und ergreifend

Evil Eye
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Zu Beginn: Ich hatte wohl ganz andere Erwartungen an das Buch und war deshalb sehr hin- und hergerissen.

Man durchlebt wirklich Schritt für Schritt Yaras Charakterentwicklung und leidet sehr mit. Nach ...

Zu Beginn: Ich hatte wohl ganz andere Erwartungen an das Buch und war deshalb sehr hin- und hergerissen.

Man durchlebt wirklich Schritt für Schritt Yaras Charakterentwicklung und leidet sehr mit. Nach 60% vom Buch war ich jedoch der Meinung, dass alles ein wenig auf der Stelle tritt. Ich hätte mir mehr gewünscht, dass wir viel mehr von Yara‘s „Ausbruch“ aus dem festgefahrenen miterleben. Ihre Gedankenspirale hat sich immer wieder wiederholt und das fand ich ein kleines bisschen mühselig zu lesen.

Das Ende wurde mir viel zu schnell erzählt und das fand ich wirklich sehr schade. Da hatte ich das erste mal das Gefühl, dass sich wirklich was tut! Schade, dass es davon nicht mehr Seiten gab. Ich verstehe ihre innere Zerissenheit, vor allem weil sie ein Generationsvererbtes Trauma hat und versucht aus ihrer vorgegebenen Bahn zu entfliehen. Zusätzlich kommt eine Identitätskrise dazu und der Wunsch, ihre künstlerische Ader ausleben zu können.

Ihre Zerrissenheit war wirklich gut dargestellt und ich als Leserin konnte es durchs Buch fühlen.

Veröffentlicht am 03.02.2026

Schreibstil Top - Umsetzung eher naja

Beyond Shattered Moons
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Ach man, diese Rezension fällt mir so schwer und ich sträube mich auch ein wenig dagegen.. Nachdem Band 1 in einem riesigen Knall geendet hat, geht es hier nahtlos weiter. Es gab wieder eine Menge zum ...

Ach man, diese Rezension fällt mir so schwer und ich sträube mich auch ein wenig dagegen.. Nachdem Band 1 in einem riesigen Knall geendet hat, geht es hier nahtlos weiter. Es gab wieder eine Menge zum annotieren und zeichnen. Der Schreibstil hat soo viel gerettet und schafft es immer wieder auf's neue, dass ich total leide und mit den Charakteren trauere.

Ich habe mich so sehr auf Adam gefreut und wurde wirklich sehr enttäuscht. Meine Erwartungen nach dem ersten Teil waren einfach deutlich zu hoch und wurden überhaupt nicht erfüllt. Maddie macht einen Charakterrückschritt und leidet meiner Meinung nach ein bisschen arg unter dem "Maincharacter-Syndrom". Egal was Adam oder Wes sagen/tun wasauchimmer, sie bezieht wirklich alles auf sich selbst. Meiner Meinung nach reflektiert sie sich selbst einfach zu wenig und suhlt sich auch zu sehr im Selbstmitleid. Hier sind wir auch schon wieder bei "Und täglich grüßt das Murmeltier". Bis ca. zur Hälfte durchleben wir fast nochmal komplett Band 1, nur etwas anders.

Adam aka. Ich-lass-niemanden-ausreden, war Anfangs total mysteriös, von Wut und allem angetrieben. Die Storyline hätte so viel mehr hergegeben, doch irgendwie.. Ja, ich weiß doch auch nicht. Teilweise nervte mich Adams Verhalten genauso sehr und man merkt sehr stark, dass Wes und er Brüder sind. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, oder?

Es spricht zwar wirklich sehr für den Schreibstil, dass es mich so viele Dinge gleichzeitig fühlen lässt... ABER... Ich bin sehr stark der Meinung, dass man die Geschichte mit Adam ein wenig anders aufrollen hätte müssen. Zwischendurch habe ich mich echt gefragt, welche Mission das Buch nun verfolgt?

So, nun zu den positiven Aspekten (entwirrt sich aus dem roten Faden). Die Gefühlswelt der Charaktere wurde wie bereits in Band 1 sehr stark in den Mittelpunkt gesetzt und durch den Schreibstil konnte man so gut wie alles mitfühlen. Maddie muss nochmal durch die Hölle gehen, bevor wieder Sonnenschein auf sie wartet. Es gab wieder sehr viele "relatable-Quotes", die ich mir allesamt markieren musste. Manchmal tut es doch ganz gut, tiefgreifende Zitate und Weisheiten nochmal lesen zu dürfen.

Fazit
Ein wenig Emotion von allem. Grundsätzlich mochte ich das Buch, doch mit der verwirrenden Handlung und widersprüchlichen Gedanken konnte ich mich leider nicht zu mehr als 3 Sternen durchringen. Dieses mal wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft.