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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2025

Trockener, wenn auch toll geschriebener und vorgelesener Polit-Krimi

Echokammer
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35 Tage vor der norwegischen Parlamentswahl versucht die Polizei terroristische Anschläge mit dem Nervengift Rizin zu verhindern.

Das Cover und die Werbung waren sehr vielversprechend, weshalb ich auch ...

35 Tage vor der norwegischen Parlamentswahl versucht die Polizei terroristische Anschläge mit dem Nervengift Rizin zu verhindern.

Das Cover und die Werbung waren sehr vielversprechend, weshalb ich auch gerne mehr von der Geschichte mitkriegen wollte. Der Schreibstil war sehr gut, die Tiefe, die die Sätze aufwiesen, waren stimmig. Auch der Sprecher hat mit seinen authentischen Betonungen, Seufzern o.ä. Dazu beigetragen, dass die Geschichte sehr gut wiedergegeben wird.

Inhaltlich hatte ich aber große Probleme. Schon der Einstieg verlief bei mir sehr holprig, dazu all die Namen, die ich durcheinandergebracht habe und schließlich auch das "Trockene". Hier geht es ausschließlich um Politik, um die Intrigen im Parlament, aber auch in den eigenen Reihen. So richtig Spannung kam da bei mir leider nicht auf und das Interesse, das von Anfang an bei mir hart erkämpft wurde, schwand immer weiter.

Das war leider nicht mein Geschmack!

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Solider cozy crime aus Frankreich

Mörderische Côte d'Azur
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Solider cozy crime aus Frankreich

Ein Filmproduzent wird bei der Präsentation seines neuesten Films bei den Filmfestspielen in Cannes erschossen und niemand hat etwas mitbekommen.
Er setzte sich offiziell ...

Solider cozy crime aus Frankreich

Ein Filmproduzent wird bei der Präsentation seines neuesten Films bei den Filmfestspielen in Cannes erschossen und niemand hat etwas mitbekommen.
Er setzte sich offiziell für den Schutz des Regenwaldes ein.
Hinter der Kamera sah aber alles ganz anders aus..

Spannung ist bei mir nicht aufgekommen, denn die Ermittlungen verliefen eher stockend. Zwischendurch wurde es aufgepeppt mit Privatem und mühseligenAussagen.
Mit privat bedenke ich die vorwiegenden Restaurantbesuche und die Verabredungen mit attraktiven Frauen, trotz dessen der Chef in Paris seine Familie hat.
Allgemein wirkt er sehr egoistisch und allgemein unsympathisch, so wie auch die anderen Personen.
Es ist sehr französisch, sowohl inhaltlich als auch sprachlich und wird die Frankreich-Fans und die cozy crime Freunde erfreuen.
Mich aber leider nicht🫠

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Das war nichts!

Das Haus vom Nikolaus
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In der Neuauflage des 2011 erschienen Krimis geht es um einen Serienmörder, der auf Volksfesten in Franken frauenbersticht und ihnen das Haus vol Nikolaus in den Bauch ritzt.

Das Cover und der Klappentext ...

In der Neuauflage des 2011 erschienen Krimis geht es um einen Serienmörder, der auf Volksfesten in Franken frauenbersticht und ihnen das Haus vol Nikolaus in den Bauch ritzt.

Das Cover und der Klappentext wirkten auf mich gefährlich und brutal genug, um meine Neugier zu wecken.

Leider kam ich bis zuletzt nicht rein ins Geschehen, was am Schreibstil und an den Personen lag.

Die Szenen wechselten oft und ich hatte Schwierigkeiten zu folgen. Der Schreibstil war nüchtern und sachlich. Außerdem wurden ständig englische Songtexte eingeschoben, was meinen Lesefluss erheblich gestört hat. Gefühle und Gedanken der Personen konnten mich ebenfalls leider nicht erreichen.

Die Personen empfand ich als extrem unsympathisch. Frauen sind hier reine Sexobjekte/ Objekte der Begierde. Ich habe nichts gegen Sexszenen oder mal einen Flachwitz, aber das Niveau war dann teilweise schon unterirdisch.

Die Spannung am Ende ebbte durch die Sachlichkeit nach einem kurzen Aufhorchen schnell wieder ab.

Insgesamt hat mich das Buch 0 gepackt.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Absolut überbewertet! Viel zu langatmig und zäh!

Wenn Liebe tötet
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Als Tavish nach Hause fährt, sieht er die Rauchschwaden schon von weitem. Die gesamte Familie im Feuer vernichtet..oder? Seine Verlobte Diya und die Schwägerin Shumi können gerettet werden schwerstverletzt. ...

Als Tavish nach Hause fährt, sieht er die Rauchschwaden schon von weitem. Die gesamte Familie im Feuer vernichtet..oder? Seine Verlobte Diya und die Schwägerin Shumi können gerettet werden schwerstverletzt. Neben den Brandwunden haben sie aber auch andere Verletzungen, die ein Verbrechen bezeugen. Kommen sie wieder zu Bewusstsein und identifizieren den Mörder?

Diese knappen 400 Seiten sind viiiiiel zu lang. Es passiert einfach so wenig. Wer gerne Liebesgeschichten liest, ist hier richtig. Tavish schweift während der Warterei im Krankenhaus immer wieder ab zu Momenten seiner Frau.

Die Zeugen zwar von Liebe, helfen aber nicht beim Spannungsaufbau. Dieser sollte aufgebaut werden, indem man ein Geheimnis um den Protagonisten aufbaut, was aber alles passiv, unnahbar und weit weg wirkt. Seine Vergangenheit und die Gegenwart sind zwei unterschiedliche Sachen, sodass mich die Einschübe schnell gestört haben.

Interessant ist hier einzig und alleine das Ende.

Ich verstehe immer nicht, wie der Spiegel seine "bestseller" sticker verkauft/verteilt.

Thriller?! Sagt bescheid, wenn ihr einen findet!

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Hat leider nicht meinen Vorstellungen entsprochen.

Alma
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Alma muss in die Heimat zurückkehren, in dem ihr Vater alles für sie war und.. ihre Mutter? Naja die Mutter war immerhin präsent, anders als der Vater. Offiziell ist ihre Heimat Triest, doch so richtig ...

Alma muss in die Heimat zurückkehren, in dem ihr Vater alles für sie war und.. ihre Mutter? Naja die Mutter war immerhin präsent, anders als der Vater. Offiziell ist ihre Heimat Triest, doch so richtig angekommen ist sie da wohl nie.

Dieses Buch habe ich mir inhaltlich ganz anders vorgestellt und emotional mitreißend.

Inhaltlich geht es neben Almas Kindheit zu einem großen Teil um den Zerfall Jugoslawiens. Selbst mit Geschichte als Leistungskurs früher weiß man darüber nicht allzu viel. Hier hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht.

Es wurde alles in einer verschleierten Sprache gewählt, die mich sehr frustriert hat. Dazu kommt, dass ich oft zeitliche oder örtliche Sprünge erkannt habe, die Rätsel hinterlassen haben.

Auch die Protagonistin oder Vili konnten da nichts mehr retten. Die beiden waren mir ebenfalls schleierhaft und unnahbar. Ich konnte mich letztendlich mit nichts und niemandem so richtig identifizieren.

Es gab keine vermittelte Botschaft, keine Gefühle, keinen Spannungsbogen, kein Happy End, nichts.

Ich würde einiges überschreiben und mit mehr Erklärungen nochmal neu verfassen.

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