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Veröffentlicht am 23.04.2026

Das war nichts!

Das Haus vom Nikolaus
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In der Neuauflage des 2011 erschienen Krimis geht es um einen Serienmörder, der auf Volksfesten in Franken frauenbersticht und ihnen das Haus vol Nikolaus in den Bauch ritzt.

Das Cover und der Klappentext ...

In der Neuauflage des 2011 erschienen Krimis geht es um einen Serienmörder, der auf Volksfesten in Franken frauenbersticht und ihnen das Haus vol Nikolaus in den Bauch ritzt.

Das Cover und der Klappentext wirkten auf mich gefährlich und brutal genug, um meine Neugier zu wecken.

Leider kam ich bis zuletzt nicht rein ins Geschehen, was am Schreibstil und an den Personen lag.

Die Szenen wechselten oft und ich hatte Schwierigkeiten zu folgen. Der Schreibstil war nüchtern und sachlich. Außerdem wurden ständig englische Songtexte eingeschoben, was meinen Lesefluss erheblich gestört hat. Gefühle und Gedanken der Personen konnten mich ebenfalls leider nicht erreichen.

Die Personen empfand ich als extrem unsympathisch. Frauen sind hier reine Sexobjekte/ Objekte der Begierde. Ich habe nichts gegen Sexszenen oder mal einen Flachwitz, aber das Niveau war dann teilweise schon unterirdisch.

Die Spannung am Ende ebbte durch die Sachlichkeit nach einem kurzen Aufhorchen schnell wieder ab.

Insgesamt hat mich das Buch 0 gepackt.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Absolut überbewertet! Viel zu langatmig und zäh!

Wenn Liebe tötet
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Als Tavish nach Hause fährt, sieht er die Rauchschwaden schon von weitem. Die gesamte Familie im Feuer vernichtet..oder? Seine Verlobte Diya und die Schwägerin Shumi können gerettet werden schwerstverletzt. ...

Als Tavish nach Hause fährt, sieht er die Rauchschwaden schon von weitem. Die gesamte Familie im Feuer vernichtet..oder? Seine Verlobte Diya und die Schwägerin Shumi können gerettet werden schwerstverletzt. Neben den Brandwunden haben sie aber auch andere Verletzungen, die ein Verbrechen bezeugen. Kommen sie wieder zu Bewusstsein und identifizieren den Mörder?

Diese knappen 400 Seiten sind viiiiiel zu lang. Es passiert einfach so wenig. Wer gerne Liebesgeschichten liest, ist hier richtig. Tavish schweift während der Warterei im Krankenhaus immer wieder ab zu Momenten seiner Frau.

Die Zeugen zwar von Liebe, helfen aber nicht beim Spannungsaufbau. Dieser sollte aufgebaut werden, indem man ein Geheimnis um den Protagonisten aufbaut, was aber alles passiv, unnahbar und weit weg wirkt. Seine Vergangenheit und die Gegenwart sind zwei unterschiedliche Sachen, sodass mich die Einschübe schnell gestört haben.

Interessant ist hier einzig und alleine das Ende.

Ich verstehe immer nicht, wie der Spiegel seine "bestseller" sticker verkauft/verteilt.

Thriller?! Sagt bescheid, wenn ihr einen findet!

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Hat leider nicht meinen Vorstellungen entsprochen.

Alma
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Alma muss in die Heimat zurückkehren, in dem ihr Vater alles für sie war und.. ihre Mutter? Naja die Mutter war immerhin präsent, anders als der Vater. Offiziell ist ihre Heimat Triest, doch so richtig ...

Alma muss in die Heimat zurückkehren, in dem ihr Vater alles für sie war und.. ihre Mutter? Naja die Mutter war immerhin präsent, anders als der Vater. Offiziell ist ihre Heimat Triest, doch so richtig angekommen ist sie da wohl nie.

Dieses Buch habe ich mir inhaltlich ganz anders vorgestellt und emotional mitreißend.

Inhaltlich geht es neben Almas Kindheit zu einem großen Teil um den Zerfall Jugoslawiens. Selbst mit Geschichte als Leistungskurs früher weiß man darüber nicht allzu viel. Hier hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht.

Es wurde alles in einer verschleierten Sprache gewählt, die mich sehr frustriert hat. Dazu kommt, dass ich oft zeitliche oder örtliche Sprünge erkannt habe, die Rätsel hinterlassen haben.

Auch die Protagonistin oder Vili konnten da nichts mehr retten. Die beiden waren mir ebenfalls schleierhaft und unnahbar. Ich konnte mich letztendlich mit nichts und niemandem so richtig identifizieren.

Es gab keine vermittelte Botschaft, keine Gefühle, keinen Spannungsbogen, kein Happy End, nichts.

Ich würde einiges überschreiben und mit mehr Erklärungen nochmal neu verfassen.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Kein Thriller, sondern unblutiger, in die Länge gezogener Agenten-Krimi

Oxen. Pilgrim
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In Band 6 der Reihe Oxen geht es um die Nachwehen vorheriger Teile, weshalb es sich empfiehlt diese vorher zu lesen.

Das Trio besteht aus Margrethe Franck vom PET, Sally Finnsen, welche noch immer nach ...

In Band 6 der Reihe Oxen geht es um die Nachwehen vorheriger Teile, weshalb es sich empfiehlt diese vorher zu lesen.

Das Trio besteht aus Margrethe Franck vom PET, Sally Finnsen, welche noch immer nach den Mörder ihres Bruders sucht und der Überlebende aus dem verhängnisvollen Keller aus Teil 5, Niels Oxen.

Als der Fall mit dem Keller zu den Akten gelegt wird, ermitteln auf eigene Faust gegen mächtige Kontrahenten.



Meine Erwartungen an den sogenannten Thriller waren ganz andere und wurden leider ziemlich enttäuscht. Ich kannte diese Reihe bisher noch nicht.

Zunächst lenkte das Cover meine Aufmerksamkeit auf sich. Mit der gelungenen Schrift auf dem fast schwarzen Hintergrund im Wald ging ich von einiger Handlung aus und viel Spannung, vielleicht auch perfide Dinge, Blut und Brutalität.

Den Klappentext hätte ich etwas anders geschrieben, nun gut. Bin ich mehr oder weniger darauf hineingefallen.

Inhaltlich war es quälend lang und zäh! Teilweise hat sich meine Konzentration komplett verabschiedet und ich hab leer gelesen. Das Schlimme dabei ist, man verpasst dann nichts. Die Handlung muss deutlich gekürzt werden.

Einen Spannungsbogen sollte man auch einfügen. Und die Beschreibung ändern.

Ansonsten ist der Schreibstil aber professionell. Auch die Charaktere sind in Ordnung und sympathisch.

Ich würde die Reihe nicht mittendrin beginnen und wenn überhaupt, dann eine andere Lektüre des Autors testen.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Hat mich nicht abgeholt..

Lesereise Nordspanien
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Dr. Andreas Drouve ist Journalist und Autor und hat auf 123 Seiten über Nordspanien geschrieben.

Nach den ersten Seiten war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht darüber, dass es kein einziges Bild, ...

Dr. Andreas Drouve ist Journalist und Autor und hat auf 123 Seiten über Nordspanien geschrieben.

Nach den ersten Seiten war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht darüber, dass es kein einziges Bild, keine Karte, Route Darstellung o.ä. gab. Im weiteren Verlauf musste man also die Motivation mitbringen und alles separat googlen.

Dann kann ich mir meiner Meinung nach Lektüre aber auch gleich komplett sparen.

Pro Stadt hat er je eine nennenswerte Sache herausgearbeitet. Mal etwas über Traditionen und Bräuche, zu Sport, zur Stadtentwicklung usw.

Mir ist aufgefallen, dass Drouve keine Reise an sich gemacht hat. Die einzelnen Orte hat er lediglich besucht, um dort geschäftliche Interviews zu tätigen. Also für mich persönlich peut a peut unbrauchbar.

Kann jeder anders sehen, aber ich hätte mich gefreut etwas mehr über die jeweiligen Orte zu erfahren. Große Städte wie Bilbao haben so viele nennenswerte Sehenswürdigkeiten, Geschichten und Geheimnisse.. zu denen ich auch nach den 123 Seiten nicht mehr weiß (außer ich hab sie gegoogelt).

Weiterhin gefällt mir neben dem Inhalt leider auch nicht der Schreibstil.

Im Kapitel um Seite 40ff sind auffällige Fehler wie Façade, Thürme, Haupttheil (copy/paste?).

Hinzu kommt die besonders am Anfang sehr subjektive Art zu schreiben getreu dem "Das Mittelmeer ist scheisse und der Atlantik ist am besten." Man kann doch auch beides gut finden, ich fahre als Hamburgerin auch gerne nach München. ..

Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt. Die Reise ist schlecht nachvollziehbar, der Lesefluss wurde zu oft gestoppt, eine Begeisterung kam entweder nicht auf oder wurde letztendlich versiegt.

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