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Venatrix

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Interessant!

1942 – Die Tour de France, die keine war
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Mitten im Krieg, im Jahr 1942, findet in Frankreich ein Radrennen zwischen Widerstand und Kollaboration, Schwarzmarkt und Erpressung, persönlichem und politischem Interesse, besetzter und freier Zone statt.

Der ...

Mitten im Krieg, im Jahr 1942, findet in Frankreich ein Radrennen zwischen Widerstand und Kollaboration, Schwarzmarkt und Erpressung, persönlichem und politischem Interesse, besetzter und freier Zone statt.

Der französischen Journalist und ehemalige Radrennfahrer Jean Leulliot (1911-1982) stampft gemeinsam mit Günther Kezer, Major der Wehrmacht, ein Radrennen aus dem Boden, das auf sechs Etappen nicht nur durch das besetzte sondern auch durch das freie Frankreich führt. Dieses Radrennen findet vom 28. September bis zum 4. Oktober statt. 72 Fahrer aus Frankreich, Belgien und Italien unterwerfen sich den Strapazen der 1.650 km, die nicht nur der Strecke, sondern auch dem grässlichen Wetter, dem Fehlen an ordentlichen Unterkünften und Mangel an professioneller Ausrichtung geschuldet sind. Die Fahrer sind zudem nicht ganz freiwillig mit dabei. Émile Idée (1920-2024) wird mit der Gestapo gedroht, falls er die Teilnahme verweigert. Daher wird jede Möglichkeit aufzugeben, genützt. Letztlich kommen gerade einmal 27 Fahrer ins Ziel.

Gewonnen hat übrigens der Belgier François Neuville (1912-1986).

„Vergessen Sie den Circuit, Leulliot. Es wird jetzt alles anders.“ bekommt Jean Leulliot zu hören, als bei den Deutschen vorspricht, um den Termin für den Circuit de France 1943 abzusprechen.

Wie wir aus der Geschichte wissen, ist alles anders geworden.

Meine Meinung:

Dieses Sachbuch, das ein sportliches Ereignis zwischen Widerstand und Kollaboration, Schwarzmarkt und Erpressung, persönlichem und politischem Interesse, besetzter und freier Zone schildert, hat mir sehr gut gefallen.

Worüber ich mich gewundert habe ist, dass kein einziger deutscher Radrennfahrer an dieser Radrundfahrt teilgenommen hat. Ich hätte schon erwartet, dass NS-Deutschland auch ein Team zusammenstellt.

Étienne Bonamy zeichnet ein facettenreiches Bild, das die Rolle des Sports sowie der Presse in jenen Jahren sehr gut einfängt.

Das Radrennen und seine Teilnehmer verschwinden im Dunkel der Geschichte bis Sportjournalist und Autor Étienne Bonamy den letzten noch lebenden Fahrer, Émile Idée (1920-2024) für dieses Buch im Jahr 2020 interviewt hat.

Interessant ist, dass dieses Radrennen auch für diverse Schmuggelfahrten benutzt worden ist. Allerdings hat man nicht nur Lebensmittel, die schon längst rationiert gewesen sind, IN sondern auch Juden AUS dem besetzten Frankreich geschmuggelt haben.

Im Nachwort kann nachgelesen werden, was aus den Protagonisten nach dem Krieg geworden ist. So wird Jean Leulliot wegen Kollaboration mit den Deutschen angeklagt. Er entgeht einer Verurteilung, weil seine Reporterkollegen zu seinen Gunsten aussagen, und wird wenig später zahlreiche Radrennen veranstalten.

Einige Teilnehmer des Circuit de France 1942, wie Sieger François Neuville oder Émile Idée , setzen ihre Karrieren fort und nehmen an zahlreichen Straßenrennen der Nachkriegszeit teil.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Bericht über die Tour der France, die keine war, 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.02.2026

Herrlich skurril!

Das Grab des Webers
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Mortimer Heir war schon zu Lebzeiten ein ziemliches Ekelpaket. Nun ist er tot und hält mit der Suche nach (s)einer ihm bestimmten Grabstelle nicht nur seine junge Witwe, sondern auch ein ganzes Dorf auf ...

Mortimer Heir war schon zu Lebzeiten ein ziemliches Ekelpaket. Nun ist er tot und hält mit der Suche nach (s)einer ihm bestimmten Grabstelle nicht nur seine junge Witwe, sondern auch ein ganzes Dorf auf Trab. Zwar hat er schon sein ganzes Leben von diesem Grab fabuliert, doch niemandem verraten, wo dieses genau liegt. Man kennt wohl den Namen des Dorfes irgendwo in Irland und den dazugehörigen Friedhof, aber die genauen Koordinaten des Grabes sind unbekannt.

Die Witwe, Heirs vierte Ehefrau, reist mit den sterblichen Überresten und zwei Totengräbern also in das Dorf. Nun beginnt ein langes Herumirren von Grab zu Grab, denn die drei alten Männer, die möglicherweise Mortimers Grabstelle kennen, sind sich über den genauen Ort uneins. Im Schatten eines Baums soll das Grab sein. Welcher Baum? Eine Ulme? Oder doch nicht? Mehrmals graben die Totengräber an falscher Stelle.

Meine Meinung:

Die Geschichte wirkt ein wenig absurd und komisch. Doch im streng katholischen Irland werden vermutlich letzte Verfügungen von Verstorbenen, so schwierig oder absurd sie den Hinterbliebenen auch vorkommen, getreulich ausgeführt. Zudem ist die Zeit in der die Geschichte spielt, also Ende des 19. Jahrhunderts, zu berücksichtigen.

Ich habe über diese nur 96 Seiten dünne Geschichte des irischen Dichters und Journalisten Seumas O’Kelly, der 1918 verstorben ist, mehrmals schmunzeln müssen. Ob O’Kellys Hinterbliebene mit seinem Leichnam ähnliches durchmachen mussten?

Sprachlich ist das Buch ein Genuss, was auch an der Übersetzung liegt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.02.2026

Beste Krimi-Unterhaltung!

Letzter Landler
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Franz Gaspermaier wird in diesem 13. Fall ziemlich gefordert. Da ist zum einen der Trubel in seinem Haus und zum anderen ein Mord während eines Gastspiels des Staatsballetts in Aussee. Dazu kommt Kevin, ...

Franz Gaspermaier wird in diesem 13. Fall ziemlich gefordert. Da ist zum einen der Trubel in seinem Haus und zum anderen ein Mord während eines Gastspiels des Staatsballetts in Aussee. Dazu kommt Kevin, ein dienstzugeteilter Jungpolizist mit eigenwilligen Ansichten über Frauen und alle jene, die ausländische Wurzeln haben. Dieser Jungspund vertritt die Manuela, die aktuell in Karenz ist. Blöderweise ist der für Gasperlmaier keine Ent- sondern nur eine Belastung.

Doch der Reihe nach: Die Eltern seiner Schwiegertochter Richelle sind in Bad Aussee zu Besuch. Die Verständigung klappt so lala, sprechen die Kanadier ungefähr so gut Deutsch wie Gasperlmaier Englisch. Gasperlmaiers Ehefrau Christine schupft wie immer den (häuslichen) Laden und bei bodenständiger Kost sowie geistigen Getränken kommt man schnell ins Gespräch. Allerdings scheint der Mord, der sich im Umfeld des Orchesters, das die Aufführungen des Staatsballetts musikalisch umrahmt, ereignet hat, ein willkommener Anlass zu sein, dem anstrengenden Besuchsprogramm für die Gäste zu entfliehen.

Damit hat sich der Gaspermaier ein wenig verkalkuliert, denn statt methodisch und analytisch die Tat aufzuklären, muss er Kevin zügeln, der wie ein Elefant im Porzellanladen herumtappt, Gasperlmaiers liebgewonnenen Dienstwagen schrottet und sich selbst in Gefahr bringt.

Es ist echt zum Haare raufen! Wie soll er da den Täter finden? Zumal sowohl im Orchester als auch in der Balletttruppe nicht alle die Wahrheit sagen und wichtige Details verschweigen.

Meine Meinung:

In seinem 13. Fall bekommt es Gaspermaier mit der Welt von Ballett und klassischer Musik zu tun. Beides ist ihm, der wenn schon Tanzen, lieber sich im Takt eines Landlers bewegt, fremd. Deshalb dauert es zunächst ein wenig, bis er den roten Faden findet. Ich mag ihn ja, den Gasperlmaier, der einerseits ziemlich bauernschlau andererseits ein wenig naiv daherkommt. So ist ihm nicht geläufig, dass Balletttänzer auf Grund der hohen körperlichen Anforderungen häufig zu Appetitzüglern und anderen Substanzen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, greifen.

Wie immer wird er von seiner Christine und seiner Tochter sowie deren Ehefrau tatkräftig unterstützt. Manchmal wirkt Gaspermaiers Haus wie eine Zweigstelle des Polizeipostens, denn auch der Nachbar, der pensionierte Richter Altmann, weiß die eine oder andere Bemerkung zum Fall anzubringen. Jaja, Gaspermaier ist klar, dass er über seine Ermittlungen nicht sprechen darf. Aber, Bad Aussee ist ohnehin ein Dorf, in dem sich Nachrichten schnell verbreiten.

Gut hat mir das Wiedersehen mit Manuela (inklusive Söhnchen im Tragetuch) sowie Kollegin Emina, die dem Kevin mehrmals (vergeblich) zeigt, wo der Bartl den Most herholt, gefallen.

Wie immer erfahren wir ziemlich unterschwellig einiges über das schöne Salzkammergut und seine Bewohner.

Fazit:

Auch dieser 13. Fall für Franz Gasperlmaier hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich dem Krimi 5 Sterne und eine Leseempfehlung, die die ganze Reihe einschließt, gebe.

Veröffentlicht am 20.02.2026

Eine Leseempfehlung!

Die seltenste Frucht
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Gaëlle Bélem, die selbst von der lnsel La Réunion stammt, entführt uns in das 19. Jahrhundert, als die Insel noch La Bourbon heißt und Sklaven eine Selbstverständlichkeit zur Bewirtschaftung in der Landwirtschaft ...

Gaëlle Bélem, die selbst von der lnsel La Réunion stammt, entführt uns in das 19. Jahrhundert, als die Insel noch La Bourbon heißt und Sklaven eine Selbstverständlichkeit zur Bewirtschaftung in der Landwirtschaft zählten.

Sie erzählt, stellvertretend für alle rechtlosen Menschen, die Geschichte des Sklavenjungen Edmond Albius, der dem verwitweten und depressiven Plantagenbesitzer Ferréol Beaumont quasi als „Kuscheltier“ überbracht wird. Edmond erweist sich als neugierig und wissbegierig, heitert seinen Herrn, der sich lieber mit der Orchideenzucht als mit Menschen beschäftigt, tatsächlich auf.

Als sich die jahrelangen Versuche, der Gewürzvanille eine Frucht abzutrotzen, als Fehlschlag entpuppen, versucht der damals zwölfjährige Edmond auf eigene Faust, das Geheimnis der Befruchtung zu lösen.

In der Tat gelingt das Experiment und der Siegeszug des als Bourbon-Vanille bekannten Gewürzes ist nicht mehr aufzuhalten. Von den Gewinnmargen der Plantagenbesitzer und Kaufleuten, die sich mit der Frucht eine goldene Nase verdienen, hat Edmond (wie die Abertausenden Sklaven, die auf der Insel schuften) genau nichts. Ja, es ist ihm sogar verboten lesen und schreiben zu lernen.

Meine Meinung:

Wenn uns heute der exotische Duft von Vanille in der Nase kitzelt, denkt niemand an die Erzeugung und Herkunft dieses Gewürzes, zumal es gelungen ist, das Aroma künstlich herzustellen, um möglichst viele Süßspeisen damit zu verfeinern. Echte Bourbon-Vanille ist nach wie vor teuer, das sie händisch bestäubt werden muss.

Gaëlle Bélem nimmt uns auf den Triumphzug der Vanille rund um den Globus mit. Zunächst gibt es einen kleinen Exkurs nach Mexiko, dem Ursprung der Vanillepflanze, die eine Orchidee ist. Wir besuchen Pflanzungen in Afrika und Asien, Botanische Gärten in Europa, in denen die kostbare Vanille als Zierpflanze angesehen wird, und verkosten in den zahlreichen Cafés und Adelshaushalten Torten, Eis und Schokoladegetränke.

In diesem sprachgewaltigen Roman zeigt Autorin Gaëlle Bélem wie weiße Plantagenbesitzer das Wissen und die Arbeitskraft ihrer Sklaven brutal ausgenützt haben. Dabei gelingt es ihr, manchmal durchaus ironisch und humorvoll, den mühsamen Alltag der Sklaven ihren Leserinnen und Lesern nahe zu bringen.

Wer nostalgisch-gediegene historische Romane, die penibel recherchiert worden sind, und in exotische welten entführt, liebt, wird hier fündig. Sprachlich ist dieser historische Roman, der auf wahren Begegebenheit beruht ein Leckerbissen.

Die Abbildung der Orchidee Gewürzvanille (Vanilla planifolia) ziert das Cover und bietet einen Eindruck der Schönheit der Pflanze. Den betörenden Duft kann man leider nicht riechen.


Fazit:

Gerne gebe ich diesem Ausflug in die Welt der Vanille, der uns darauf hinweist, wie Wohlstand auf dem Buckel von Sklaven erwirtschaftet worden ist, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 20.02.2026

Eine Leseempfehlung!

Der Jude der Kaiserin
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Autor Vladimir Vertlib entführt uns mit diesem historischen Roman in das Wien von 1670. Wir befinden uns damit im Barock und mitten in der Gegenreformation. Es regiert Leopold I. (1640-1705), der nach ...

Autor Vladimir Vertlib entführt uns mit diesem historischen Roman in das Wien von 1670. Wir befinden uns damit im Barock und mitten in der Gegenreformation. Es regiert Leopold I. (1640-1705), der nach langen Machtkämpfen, die Unsummen an Bestechungsgeldern gekostet haben, auch Deutscher Kaiser ist.

Die Feldzüge gegen die Türken, die Bestechungsgelder, die Bauwut des Kaisers sowie die Kosten der Feierlichkeiten anlässlich seiner Hochzeit mit Infantin Margarita Theresa (1651-1673) von Spanien, die ein ganzes Jahr (!) gedauert haben, haben in dem ohnehin immer klammen Habsburgerreich leere Kassen beschert. Was Leopold nun dringend braucht, ist ein männlicher Erbe. Zu diesem soll ihm Margaritas Leibarzt Pedro de Rojas, der im Gefolge der jungen Spanierin nach Wien gekommen ist, verhelfen. Pedro hat jedoch ein für ihn lebensgefährliches Geheimnis: Er ist ein spanischer Converso, ein konvertierter Jude, der seinen Glauben im Geheimen praktiziert. Zudem wird er von den Wiener Ärzten angefeindet, weil er sich lange Jahre als Feldscher und Chirurg anatomische und praktische Kenntnisse angeeignet hat.

Gemeinsam mit der jüdischen Hebamme versucht Pedro der Kaiserin zu einem lebensfähigen Kind zu verhelfen.

Die erzkatholische Kaiserin, hält, auch auf Grund ihrer spanischen Herkunft, die Juden für die Ursache allem Übels. Sei es das schlechte Wetter, die leeren Kassen oder den fehlenden Nachwuchs. Sie weiß auch durch die Spitzeldienste der Inquisition über Pedro de Rojas Bescheid. Sie bestärkt den Kaiser, alle Juden aus Wien zu vertreiben, nicht ohne zuvor deren Vermögenswerte einzuziehen. 1670/71 ist es dann soweit - die Juden werden aus Wien vertrieben, an Stelle der Synagoge erhebt sich heute die Leopoldskirche und das ehemalige Judenviertel heißt fortan Leopoldstadt und ist der zweite Bezirk von Wien.

Zu einem Thronfolger hat diese barbarische Aktion dem Kaiserpaar nicht verholfen. Nach zahlreichen Schwangerschaften und Fehlgeburten wird die Kaiserin 1673 mit nur 22 Jahren völlig entkräftet sterben. Letztlich wird nur eine Tochter (Maria Antonia 1669-1692) das Erwachsenenalter erreichen.

Meine Meinung:

Wer, so wie ich in der Leopoldstadt aufgewachsen ist, und sich für die Geschichte Österreichs interessiert, wird sich sehr gut in diesem detailreichen historischen Roman auskennen sowie die eine oder andere beschriebene Örtlichkeit kennen. Wie immer, wenn es um Juden geht, wird die eine oder andere Person, solange sie nützlich ist, geduldet. Hier ist es Pedro de Rojas. In der Realität waren es die beiden Frankfurter Bankiers Samuel Oppenheimer und Samson Wertheimer, die als sogenannten Hofjuden, die Kriege und den Ausbau der Wiener Hofburg (Leopoldinischer Trakt) finanzieren „durften“.

Der dynastische Druck, der auf den Gemahlinnen der Monarchen lastet, lässt einen schon ein wenig Mitleid ihnen haben. Eine Entschuldigung für so ein Pogrom soll es aber nicht sein.

Schon damals galt, wenn auch nicht expressis verbis ausgesprochen, sondern praktisch gelebt „Wer ein Jud‘ ist, bestimme ich.“. Dieser Satz wird dann später sowohl dem Wiener Bürgermeister und Antisemiten Karl Lueger als auch Hermann Göring zugeschrieben.

Vladimir Vertlib gelingt sehr gut, die beiden Welten, hier das Leben am Kaiserhof, dort jenes im Ghetto, lebendig darzustellen. Er verbindet in diesem historischen Roman, der hin und wieder auch humorvolle Szenen hat, Leben und Tod, Intrigen und Verrat, mit Hoffnung und Liebe sowie mit tiefer Freundschaft. Interessant ist auch der Einblick in die Geburtshilfe jener Zeit. So werden wir Zeugen eines Disputes zwischen Margarita und der Hebamme Esther über den Gebrauch bzw. Nichtgebrauch des Gebärstuhls.

Fazit:

Mir hat die historische Roman sehr gut gefallen, weshalb ich ihn mit 5 Sternen bewerte.