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Veröffentlicht am 07.04.2026

Kann nicht mit den Vorgängern mithalten

Gentle Heart
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Ashleys letzte Beziehung endete in einer skandalösen Trennung, doch die junge Frau kämpft sich zurück. Ihre neue Musik wird ihr neues Ich. Ehrlicher und unabhängiger. Es soll dieses Mal nur um sie gehen, ...

Ashleys letzte Beziehung endete in einer skandalösen Trennung, doch die junge Frau kämpft sich zurück. Ihre neue Musik wird ihr neues Ich. Ehrlicher und unabhängiger. Es soll dieses Mal nur um sie gehen, keine Schlagzeilen über Männer. Bis sie Logan Buckly, den Gitarristen der Band Scarlet Luck trifft. Sie lassen sich auf eine Freundschaft mit Vorzügen ein, die beide jederzeit beenden können. Doch bald fragt Ashley sich, ob sie ihm nicht mehr geben kann.

Die Scarlet-Luck Reihe war ein Highlight für mich und so waren die Erwartungen für Gentle Heart hoch. Ich konnte mich nicht mehr an viel erinnern, aber das hat nicht gestört. Ich bin schnell wieder in die Geschichte reingekommen.
Ashley und Logan mochte ich beide gerne, vor allem einzeln. Mona Kasten hat in vorherigen Büchern bewiesen, dass sie Atmosphäre und Spice schreiben kann, beides hat mir hier gefehlt. Ich hab das Knistern und die Anziehung der beiden nicht so ganz spüren können.
Mir hat das Thema rund um Logans Mutter gut gefallen, auch, weil dieses noch nicht so oft in Büchern vorgekommen sind. Ich fand es realistisch dargestellt und nicht beschönigt. Auch Logan selbst mochte ich gerne.
Da beide im öffentlichen Leben stehen, hat das Buch einen Glamourfaktor, aus dem ich ein bisschen herausgewachsen bin, mir aber dennoch gut gefallen haben.
Die Geschichte hat mir gut gefallen und auch Mona Kastens Schreibstil hat mir wieder viel besser gefallen, als in ihrer Fantasydilogie. Ein bisschen hat mir dennoch die emotionale Tiefe, etwas das mich mitzieht gefehlt. So kommt dieser Band nicht an Rosie und Adams Geschichte ran, war aber sonst ganz solide.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Will er dir helfen oder will er deinen Tod?

Der Lehrer – Will er dir helfen oder will er deinen Tod?
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Eigentlich hat Eve Bennett ein gutes Leben. Sie ist Mathelehrerin an der örtlichen Highschool und verheiratet mit Nate, der dort Englisch unterrichtet. Doch letztes Jahr wurde die Schule von einem Skandal ...

Eigentlich hat Eve Bennett ein gutes Leben. Sie ist Mathelehrerin an der örtlichen Highschool und verheiratet mit Nate, der dort Englisch unterrichtet. Doch letztes Jahr wurde die Schule von einem Skandal erschüttert, in dessen Zentrum eine Schülerin stand. Und dieses Jahr ist diese Schülerin in Eves Klasse. Addie kann man nicht trauen, sie lügt und verletzt Menschen. Aber niemand kennt die wahre Addie. Niemand kennt das Geheimnis, das sie zerstören könnte. Und Addie würde alles dafür tun, dass es so bleibt. Ihr einziger Lichtblick in diesem Schuljahr: ihr neuer Englischlehrer Nate Bennett.


Das zweite Buch, das ich von Freida McFadden gelesen habe kommt nicht ganz an das Erste ran.
Es beginnt ziemlich ruhig mit dem Leben zweier Lehrer, einem Ehepaar und einer gemeinsamen Schülerin, Addie.
Immer wieder hab ich mich gefragt, was hinter Addie steckt, was sie getan haben kann, dass alle so mies mit ihr umgehen. Teilweise tat die Schülerin mir leid.
Eve mit ihrer strengen Art und ihrem Schuhtick wurde mir schnell unsympathisch , während ich Nate mochte. Er hat einen sympathischen Charakter und die Gedichte, haben dem Thriller etwas eigenes gegeben. So musste ich bei einem Gedicht etwas schmunzeln.
Mir hat der Schreibstil hier genau so gut gefallen wie in dem anderen Buch, so bin ich gut durch die Seiten gekommen. Ich fand den Thriller etwas ruhiger, es war kein Page-Turner in dem Sinn. Trotzdem passiert genug, das mich ans Buch gefesselt hat, so dass ich immer weiter lesen wollte. Die kleinen Cliffhanger, die im Buch verteilt wurden, haben für die Spannung gesorgt.
Den finale Plotttwist habe ich so nicht kommen gesehen, so dass ich die letzten Seiten nochmal lesen musste und das Buch nochmal im Kopf durchgegangen bin. Wie logisch das am Ende war, darüber lässt sich streiten. Für den Rest liest man das Buch am besten selbst.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

The Rockstar and the nerd

Everything I Want With You
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Drei der vier Mighty Bastards haben ihr Liebesglück gefunden und so wird auch ihr Drummer Spencer immer öfter nach seiner Traumfrau gefragt. Der Druck wird für Spencer immer größer bis er irgendwann live ...

Drei der vier Mighty Bastards haben ihr Liebesglück gefunden und so wird auch ihr Drummer Spencer immer öfter nach seiner Traumfrau gefragt. Der Druck wird für Spencer immer größer bis er irgendwann live im Fernsehen ausrastet. Er betrinkt sich in einer Bar und bittet Oliver, den Sohn ihrer Managerin, ihn abzuholen und vertraut ihm schließlich an, dass er schwul ist. Oliver, der selbst bi ist, kennt das Gefühl und ist für Spencer da. Zwischen den beiden entstehen Gefühle, mit denen beide nicht gerechnet habe. Spencer möchte nicht, dass seine Fans sein Geheimnis erfahren, womit Oliver kein Problem hat. Bis ein Stalker auftaucht, der das Liebesglück bedroht.


Wieder eins der Bücher die viel zu lange auf dem SuB lagen, auch weil es der letzte Band der Reihe ist.
Spencer mochte ich wirklich gerne. Ob es die Zeit im Studio war, oder Auftritte war, ich fand es so toll ihn am Schlagzeug zu erleben. Mir hat gut gefallen wie der Druck auf Spencer wächst und man sich in seine Lage hineinversetzen kann. Ich dachte immer, es sei doch nichts schlimmes wenn er sich outet, aber vielleicht ist das (leider) eine persönliche Meinung.
Oliver mochte ich auf Anhieb. Er ist nerdig und mit der Brille und seinem Job in der Bibliothek konnte ich mir schnell ein Bild von ihm machen.
Die Schauplätze haben mir gut gefallen, die Wohnung von Oliver konnte ich mir richtig gut vorstellen und auch die Hütte oder das Studio wurden lebendig. Das Musikalische hat mir wieder gut gefallen, auch weil so so realistisch beschrieben war. Ob die Autorin gut recherchiert hat oder durch eigene Erfahrungen, es war sehr toll beschrieben. Ich hab es geliebt die Band im Studio zu sehen.
Die Gefahr, die leichten Spannungselemente haben dem Buch mehr Tempo gegeben, was ich richtig toll fand. Auf die Lösung wäre ich nicht gekommen und die Geschichte dahinter war mal heftig.
So beende ich die Mighty Bastards Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ruiniert

Rokesby – Wie heiratet man eine Bridgerton?
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Nachdem ihr letzter Verehrer etwas über die Stränge geschlagen hat, ist Georgina Bridgerton Ruf ruiniert. Um ihren Ruf zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Kerl zu heiraten. Doch dann taucht ...

Nachdem ihr letzter Verehrer etwas über die Stränge geschlagen hat, ist Georgina Bridgerton Ruf ruiniert. Um ihren Ruf zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Kerl zu heiraten. Doch dann taucht Nicholas Rokesby auf, der Sohn des Earl of Manston. Ihr Patenonkel verlangt nun von Nicholas, dass er Geogiana heiratet. Doch diese lehnt ab und auch Nicholas passt es gar nicht in den Kram, dass er von der Uni fort musste. Doch schon bald ändert sich alles.

Der letzte Rokesby Band ist zu Ende und ich muss sagen, ich fand die Reihe toll. Jedes Buch hat ein eigenes Thema und bringt so eine tolle Abwechslung innerhalb einer Reihe.
Nicholas ist Medizinstudent und so fließen medizinische Details mit in die Geschichte ein, Theorien die man zu der Zeit hatte und die aus heutiger Sicht teilweise haarsträubend sind. Aber genau das hat mir gefallen. Auch Nicholas selbst mochte ich gerne, da ich ihn nicht so herrisch fand, wie zu der Zeit üblich. Besonders am Ende fand ich seine Art sehr angenehm.
Georgianas Katzen fand ich mit der Zeit nervig. Nichts gegen Katzen, aber wenn auf jeder Seite mindestens dreimal MIAUGRRR oder ähnliches steht, fängt es an mich zu nerven. Trotzdem gab es auch lustige Momente mit Katzenkopf und co.
Kleines Highlight war für mich, dass man Anthony und Benedict Briderton als kleine Kinder und Colin als Baby erlebt.
Für mich bleibt der zweite Band der beste, aber dieses Buch kommt knapp dahinter. Wer Bridgerton liebt, dem kann ich die Rokesby-Reihe wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Love you to death

Heute sind wir unsterblich
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Ticktack. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste ...

Ticktack. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste er das nicht – nicht mehr. Nachdem eine chronische Erkrankung fast sein ganzes Leben überschattete, hat er endlich ein Spenderherz erhalten. Trotzdem verhält er sich, als wären seine Stunden gezählt. Ticktack. Erst, als er einen mysteriösen Fremden trifft, hält Dylan inne. Er ahnt nicht, dass der schüchterne, verletzlich wirkende Mann ein Geheimnis hat. Ja, dass er nicht einmal ein Mensch ist …

Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe, umso gespannter war ich nun, wie das Thema um den personifizierten Tod umgesetzt wurde.
Ich hatte Teile des ersten Bandes noch gut im Kopf und so habe ich mich in diesem Band teilweise fast ein bisschen gelangweilt. Die Handlung findet zeitgleich mit dem ersten Band statt und so doppeln sich Gespräche, die man sowieso schon aus Band 1 mehrfach gelesen hat. Durch den POV Wechsel gab es zwar neue Informationen, aber das hat es für mich nicht herausgerissen. Ich habe immer gewartet, dass endlich eine neue Handlung beginnt.
Das Setting in San Francisco war dezent eingewoben und zusammen mit den Pride Days und der Golden Gate Brücke, hat es der Geschichte eine tolle Kulisse geboten.
Das Thema Tod war im Buch der ständige Begleiter, aber meiner Meinung nach war es nicht bedrückend, obwohl es traurige Szenen im Buch gab.
Dylan fand ich mit seinem gesundheitlichen Hintergrund interessant und Timothy als personifizierter Tod war eine tolle Abwechselung. Es war interessant ihn bei seiner Arbeit zu begleiten.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, so konnte ich mir von der Stadt ein tolles Bild machen und auch wenn die Protagonisten kein ganz klares Bild in meinen Kopf entstehen ließen, habe ich dennoch eine Verbindung zu ihnen bekommen. Für mich ein toller zweiter Band, der ohne Kitsch, aber dafür mit einer dezenten Prise Romantik und Tiefgründigen Themen punktet.

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