Neustart
Dragon Ball 38„Dragon Ball 38 – Der Zauberer Babidi“ fühlt sich wie ein bewusster Neustart an – und ich mag das sehr. Nach dem emotionalen Abschluss der Cell-Saga springt die Geschichte mehrere Jahre nach vorn. Die ...
„Dragon Ball 38 – Der Zauberer Babidi“ fühlt sich wie ein bewusster Neustart an – und ich mag das sehr. Nach dem emotionalen Abschluss der Cell-Saga springt die Geschichte mehrere Jahre nach vorn. Die Figuren sind älter, die Dynamik hat sich verändert, und trotzdem ist dieser typische Dragon-Ball-Kern sofort wieder da.
Die Einführung von Gohan als Great Saiyaman bringt zunächst eine fast schon leichte, humorvolle Phase rein. Genau dieser Kontrast funktioniert für mich gut, weil er zeigt, dass die Welt sich weitergedreht hat. Gleichzeitig schwebt im Hintergrund schon die neue Bedrohung.
Und dann kommt Babidi ins Spiel. Kein physisch übermächtiger Gegner wie Cell oder Freezer, sondern ein manipulativer Strippenzieher. Das verändert die Art der Gefahr. Es geht weniger um reine Kraft, mehr um Kontrolle, Beeinflussung und dunkle Magie. Diese neue Richtung bringt frische Spannung in die Reihe.
Was ich besonders stark finde: Die Geschichte nimmt sich Zeit für Aufbau. Es wird nicht sofort eskaliert, sondern strategisch vorbereitet. Man merkt, dass etwas Größeres heranwächst.
Zeichnerisch bleibt alles gewohnt dynamisch und klar. Die Mischung aus Humor, Turnier-Atmosphäre und unterschwelliger Bedrohung trägt den Band.
Für mich ist Band 38 ein gelungener Einstieg in die Buu-Saga – ruhig im Start, aber voller Potenzial.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – starker Neustart mit kluger Weichenstellung für das, was kommt.