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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Süße Geschichte mit Längen

Winter Wunder
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Süße Weihnachtslektüre für zwischendurch, die sich vor allem durch angenehm unkomplizierte Charaktere auszeichnet, die ich dennoch fühlen konnte. Allerdings hatte sie einige Längen und die Sprache fand ...

Süße Weihnachtslektüre für zwischendurch, die sich vor allem durch angenehm unkomplizierte Charaktere auszeichnet, die ich dennoch fühlen konnte. Allerdings hatte sie einige Längen und die Sprache fand ich unsauber (Wortwiederholungen, Umgangssprache, Rechtschreibfehler, ständige Warum-Fragen in der grüblerischen Innenansicht der Charaktere, die den Lesefluss störten). Die Story selbst und ihre Dramen fand ich darüber hinaus sehr vorhersehbar. Dennoch kommt auf jeden Fall eine wohlige und weihnachtliche Winterstimmung auf und die Charaktere sind liebevoll gezeichnet.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Leichte Lektüre mit einer sehr charmanten Protagonistin

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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In dieser NA-Story haben mir besonders die weibliche Hauptperson Jonna mit ihrer chaotisch - liebevollen und frechen Art so wie die Hintergrundkulisse Kopenhagen und die Infos rund um das Thema Kaffee ...

In dieser NA-Story haben mir besonders die weibliche Hauptperson Jonna mit ihrer chaotisch - liebevollen und frechen Art so wie die Hintergrundkulisse Kopenhagen und die Infos rund um das Thema Kaffee gefallen. Mads war auch ein sympathischer Protagonist, blieb für mich jedoch etwas blasser. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden erzählt. Die Atmosphäre ist wohltuend und gemütlich, schwere Themen und Emotionen kommen zwar durchaus vor, werden aber eher oberflächlich behandelt, wodurch ich persönlich das Buch nicht ganz so fesselnd fand. Andererseits werden dadurch die Cozy Vibes nicht gestört. Am Ende kommt noch einmal Spannung auf, auch wenn ich den "Plot Twist" von Anfang an habe kommen sehen. Ich persönlich bin sehr auf den zweiten Band zu Freja und Nikolaj gespannt, da dürften die Fetzen fliegen. Fazit: Empfehlung für alle Leser*innen, die Lust auf eine leichte cozy New Adult-Geschichte mit einer Prise Spannung und Kopenhagen-Feeling haben, ohne allzu viel Tiefe zu erwarten.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Spannende Idee, die Umsetzung war mir jedoch zu pathetisch und flach

Illusion – A Lie Worth Believing
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Grundsätzlich hat mir das Setting einer Illusionsshow in Las Vegas als Idee enorm gut gefallen und am Anfang war ich auch von dem fast poetisch anmutenden Schreibstil angetan.

Diese Begeisterung hat ...

Grundsätzlich hat mir das Setting einer Illusionsshow in Las Vegas als Idee enorm gut gefallen und am Anfang war ich auch von dem fast poetisch anmutenden Schreibstil angetan.

Diese Begeisterung hat sich jedoch bald zugunsten einer gewissen Genervtheit gelegt, weil in gefühlt jedem zweiten Satz ein bildgewaltiger Vergleich gebracht wurde und ständig Sätze mit dem Zusatz "mehr, als ich zulassen/zugeben wollte" fielen. Das erschien mir viel zu aufgesetzt und pathetisch, als dass ich es hätte ernst nehmen können. Es hat mich aus dem Lesefluss gebracht und mir keineswegs emotionale Tiefe vermittelt, sondern im Gegenteil eher ein Gefühl von leeren Worthülsen, denn spüren konnte ich die beschriebenen Emotionen kaum.

Diese Kritik betrifft auch die Charaktere. Stella fand ich noch einigermaßen greifbar, wohingegen alle anderen Charaktere wenig bis gar nicht spürbar für mich waren, was auch für die Beziehungen untereinander und für die Liebesgeschichte gilt.

Dennoch fand ich die Story stellenweise recht spannend und besonders das Thema mit KI und Deepfakes hat mir gut gefallen. Das hätte meiner Meinung nach noch mehr ausgearbeitet werden dürfen, ebenso wie die Konflikte zwischen den Charakteren und die Gründe ihrer teilweise recht fragwürdigen Handlungen.

Fazit: Für mich hatte die Story originelle und spannende Ideen, die jedoch meiner Meinung nach ohne die nötige Tiefe und mit reichlich pathetischen Worten umgesetzt wurden. Ich könnte mir vorstellen, dass sie einem jüngeren Publikum von 16 bis 18 Jahren ganz gut gefallen könnte.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Grandioser Start, aber wo war die Spannung danach?

The Crane and the Nightjar
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Wie schade! Was ist da nur passiert?! Ich habe es selten, dass ich von dem Beginn eines Buches so begeistert bin. Tatsächlich fand ich die Leseprobe richtig genial und habe mich wahnsinnig auf das Buch ...

Wie schade! Was ist da nur passiert?! Ich habe es selten, dass ich von dem Beginn eines Buches so begeistert bin. Tatsächlich fand ich die Leseprobe richtig genial und habe mich wahnsinnig auf das Buch gefreut, aber es konnte mich einfach nicht fesseln und ich musste mich immer wieder regelrecht dazu aufraffen weiterzulesen. Gefühlt wurde da ganz viel Potenzial verschenkt.

Der Schreibstil ist an sich flüssig und sehr schön atmosphärisch, das Setting düster und die Magie, bei der man immer ein Stück seiner Seele verliert, wirklich faszinierend. Auch die Charaktere fand ich angenehm, sie wirkten erwachsen und reif.

Von den logischen Fehlern konnte ich persönlich gut absehen. Teilweise tauchen Personen an Stellen wieder auf, obwohl sie eigentlich gerade woanders sind, oder die Haarfarbe einer Person ändert sich einfach mal willkürlich. Aber wie gesagt, das hat mich persönlich nicht so gestört.

Ich hatte vielmehr Probleme damit, dass einfach für mich keine wirkliche Spannung aufkam, erst im letzten Achtel wieder. Ich nehme an, dass es zum einen daran lag, dass ich mir mehr und tiefere Emotionen gewünscht hätte und zum anderen daran, dass das Worldbuilding zu dem an sich interessanten Magie-System nicht sehr ausgereift war. Die Magie hat schlussendlich in dieser Story gar nicht so eine große Rolle gespielt. Den Plot Twist habe ich kommen sehen, aber auch darüber hätte ich hinwegsehen können, wenn ich einfach gefesselter gewesen wäre.

Fazit: Sicherlich eine solide Romantasy mit einem wirklich starken Beginn und vielversprechendem Magie-System, die dann aber geschwächelt hat und mich enttäuschend wenig mitreißen konnte.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Ganz süß, aber seltsam unbeholfen und holprig

One Date to Gold
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Ist der Hype gerechtfertigt? Meiner Meinung nach leider nicht. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zugegebenermaßen ganz süß, aber ich habe erst einmal die Hälfte des Buches gebraucht, um halbwegs in ...

Ist der Hype gerechtfertigt? Meiner Meinung nach leider nicht. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zugegebenermaßen ganz süß, aber ich habe erst einmal die Hälfte des Buches gebraucht, um halbwegs in die Geschichte hineinzufinden.

Zunächst einmal fand ich den Schreibstil nicht besonders fessend und musste das Buch immer wieder zur Seite legen. Die Charaktere und ihre Interaktion habe ich anfangs sehr platt und oberflächlich erlebt, da direkt von Beginn an in völlig unpassenden Momenten sexualisierende Anspielungen gemacht wurden., ohne dass die Charaktere sich schon kannten. Das fand ich too much und auch unrealistisch. Und auch ich hätte die Charaktere gerne etwas kennengelernt, bevor ich mit nackten und vor allem harten Tatsachen in ganz willkürlichen Situationen konfrontiert werde.

In dem Buch waren außerdem einige Logikfehler, Zudem kam mir der Schreibstil teilweise seltsam unbeholfen vor und die Dialoge etwas holprig und konstruiert, vor allem auf Hunters Seite. Auch habe ich noch nie so seltsame Spice-Szenen gelesen. Am Ende war mir die Story dann zu kitschig.

Weshalb vergebe ich dennoch 3 Sterne? Das Olympia-Setting hat es mir angetan, die Atmosphäre wurde gut transportiert . Ich fand es spannend, etwas über das Snowboarden zu lernen. Außerdem entwickelten sich die Charaktere durchaus auf eine liebenswerte Art und Weise, so dass ich sie ins Herz geschlossen habe. Die jeweiligen Themen, die sie im Gepäck trugen, fand ich auch spannend und authentisch erzählt.

Mein Fazit: Dieses Buch hat mich nicht umgehauen. ich hatte immer wieder Probleme, mich zum Lesen aufzuraffen. Dennoch vermittelt es eine schöne Winter- und Olympia-Atmosphäre und eine ganz süße Liebesgeschichte.

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