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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2026

Gänsehaut pur - absolute Empfehlung

Nachtblick
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Von der ersten Seite an zieht Nachtblick einen in seinen Bann. Die düstere, bedrohliche Atmosphäre des Waldes und der mysteriösen Jagd sind einfach unheimlich gut inszeniert. Die Geschichte um Matt, der ...

Von der ersten Seite an zieht Nachtblick einen in seinen Bann. Die düstere, bedrohliche Atmosphäre des Waldes und der mysteriösen Jagd sind einfach unheimlich gut inszeniert. Die Geschichte um Matt, der von seinem Vater zu einer gefährlichen nächtlichen Jagd gezwungen wird, ist psychologisch packend und lässt einen mit ihm mitfiebern. Die Mischung aus inneren Konflikten und äußeren Bedrohungen macht das Buch unglaublich spannend.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass man die Spannung richtig spüren kann. Besonders gut gefällt mir, wie die Autorin geschickt mit Wahrnehmung und Realität spielt – man weiß nie genau, was wirklich passiert. Und das Ende? Völlig unerwartet und überraschend, was das Buch noch einmal auf ein ganz neues Level hebt. 📖

Fazit: Nachtblick ist ein packender Psychothriller mit mystischen Elementen, der einen nicht mehr loslässt. Definitiv nicht mein letztes Buch von Mara – ich freue mich auf mehr! Absolute Empfehlung! 5 von 5 Sternen. ✨

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Gemütlichkeit mit einem Hauch Spannung am Ende

Die Geschichtensammlerin
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Mein erstes Buch von Evie Woods - aber definitiv nicht das letzte.

Erst einmal großes Lob an das Design, ich liebe das Cover und den perfekt passenden Farbschnitt.

Das Buch hat einen absolut gemütlichen ...

Mein erstes Buch von Evie Woods - aber definitiv nicht das letzte.

Erst einmal großes Lob an das Design, ich liebe das Cover und den perfekt passenden Farbschnitt.

Das Buch hat einen absolut gemütlichen Vibe und zum Ende hin kommt auch noch etwas Spannung hinzu.

Zusätzlich gibt es ein paar Gedankenanstöße zum Thema Trauer, mit denen ich nicht gerechnet, die ich aber absolut gebraucht habe.

Was mich nur leicht irritiert hat, sind zum Teil wahllos kursiv geschrieben Wörter, auf die gar keine Betonung lag.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Düster, intensiv und nichts für zwischendurch

Mein zärtlicher Schatten
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Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest – es ist eine Geschichte, die sich leise entfaltet und dabei eine unglaublich dichte, fast beklemmende Atmosphäre ...

Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest – es ist eine Geschichte, die sich leise entfaltet und dabei eine unglaublich dichte, fast beklemmende Atmosphäre aufbaut.

Im Mittelpunkt steht Roos, die seit ihrer Kindheit von einem Geist begleitet wird. Was zunächst wie eine ungewöhnliche, fast tragische Verbindung wirkt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Komplexerem zwischen Nähe, Abhängigkeit und der Frage, was real ist und was nicht.

Der Schreibstil ist ruhig, sehr bildhaft und stellenweise fast poetisch. Statt auf große, laute Spannung zu setzen, entsteht hier ein stetiges Gefühl von Unbehagen, das sich langsam durch die Geschichte zieht und einen nicht mehr loslässt.

Besonders gelungen fand ich die Figuren. Sie sind vielschichtig, nicht immer greifbar und genau das macht sie so spannend. Man hinterfragt ihre Entscheidungen, zweifelt mit ihnen und verliert sich immer mehr in dieser düsteren Welt zwischen Liebe, Wahnsinn und übernatürlichen Elementen.

Allerdings ist das Buch definitiv nicht für jeden. Die Handlung ist eher ruhig und legt den Fokus stark auf die emotionale und psychologische Entwicklung. Wer viel Action oder ein schnelles Tempo erwartet, könnte hier Schwierigkeiten haben. Auch die teilweise verstörenden und intensiven Szenen sind nicht immer leicht zu lesen.

Trotzdem hat mich die Geschichte auf eine besondere Weise gefesselt. Sie ist ungewöhnlich, düster und bleibt lange im Kopf – gerade weil sie so viel Raum für Interpretation lässt.

Fazit:
Ein atmosphärischer, tiefgründiger Roman mit starker Gothic-Stimmung, der unter die Haut geht – nichts für zwischendurch, aber absolut lesenswert für alle, die intensive Geschichten mögen.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Intensiv, provokant und überraschend vielschichtig

Gentlemen
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Gentlemen von Patricia Jozef ist ein Buch, das definitiv aus der Masse heraussticht – nicht immer angenehm, aber genau das macht es so interessant.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr flüssig, ...

Gentlemen von Patricia Jozef ist ein Buch, das definitiv aus der Masse heraussticht – nicht immer angenehm, aber genau das macht es so interessant.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr flüssig, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Gleichzeitig wirkt die Geschichte stellenweise bewusst nüchtern und distanziert, was gut zur inneren Zerrissenheit der Protagonistin passt.

Marieke als Hauptfigur empfand ich als sehr greifbar. Ihr Alltag, ihre Unzufriedenheit und ihr Wunsch nach Veränderung sind nachvollziehbar und wirken authentisch. Die Beziehung zu Vik spiegelt auf eindringliche Weise wider, wie schnell sich Routinen einschleichen können und Kommunikation verloren geht.

Besonders intensiv wird es durch die Entwicklung rund um John/Rocco. Die Dynamik zwischen den beiden ist komplex, teilweise unangenehm und wirft viele Fragen auf – vor allem, wie viel davon echt ist und wie viel gespielt. Diese Ambivalenz hat mich durchgehend beschäftigt.

Das Buch nimmt im Verlauf deutlich an Intensität zu, sowohl emotional als auch inhaltlich. Einige Szenen waren für mich persönlich grenzwertig und nicht immer leicht zu lesen – hier muss man definitiv wissen, worauf man sich einlässt.

Das Ende kam für mich etwas schnell, hat aber gleichzeitig einen versöhnlichen Abschluss geboten, auch wenn viele Fragen offen bleiben und Raum für eigene Interpretationen lassen.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Zwischen Perfektion, Chaos und den Dingen, die man lieber nicht abschickt

All the things I didn't say
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"All the Things I Didn't Say" war mein erstes Buch von Ann Liang – aber sicher nicht mein letztes.

Schon die Grundidee hat mich sofort angesprochen: Eine Musterschülerin, die all ihren Frust in nie abgeschickten ...

"All the Things I Didn't Say" war mein erstes Buch von Ann Liang – aber sicher nicht mein letztes.

Schon die Grundidee hat mich sofort angesprochen: Eine Musterschülerin, die all ihren Frust in nie abgeschickten E-Mails festhält, und ein einziger Klick, der plötzlich alles verändert. Das sorgt nicht nur für einige peinliche und humorvolle Momente, sondern bringt auch eine Geschichte ins Rollen, die deutlich mehr Tiefe hat, als ich anfangs erwartet hatte.

Sadie war für mich eine sympathische und sehr greifbare Protagonistin. Hinter ihrer perfekten Fassade steckt ein Mädchen, das ständig versucht, Erwartungen zu erfüllen und niemanden zu enttäuschen. Gerade dieser Druck und die Angst, nicht zu genügen, wurden sehr authentisch dargestellt. Auch Julius hat mir überraschend gut gefallen. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam und glaubwürdig, ohne unnötiges Drama.

Besonders mochte ich, dass die Geschichte nicht nur eine süße Romance ist. Themen wie Leistungsdruck, familiäre Erwartungen, Selbstfindung und die Frage, wie viel von sich selbst man eigentlich zeigen darf, nehmen viel Raum ein und verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe. Gerade diese Themen haben mich besonders berührt, weil sie mich an viele Erfahrungen aus meiner eigenen Jugend erinnert haben – und teilweise auch heute als Erwachsene noch begleiten. Dadurch konnte ich mich in viele Gedanken und Gefühle der Figuren sehr gut hineinversetzen.

Der Schreibstil von Ann Liang ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Die Dialoge sind witzig, die Figuren wirken lebendig und die Mischung aus Humor, Romantik und emotionalen Momenten hat für mich sehr gut funktioniert.

Warum dann keine vollen fünf Sterne? An einigen Stellen war die Handlung für meinen Geschmack etwas vorhersehbar und manche Entwicklungen gingen mir etwas zu schnell. Außerdem hätte ich mir bei einigen Nebenfiguren noch etwas mehr Tiefe gewünscht.

Fazit:
Eine charmante, humorvolle und gleichzeitig überraschend tiefgründige Young-Adult-Romance mit liebenswerten Figuren und wichtigen Themen. Wer Academic Rivals-to-Lovers, Slow Burn und Geschichten über Selbstfindung mag, sollte dieses Buch definitiv auf dem Schirm haben. Für mich ein gelungener Einstieg in die Bücherwelt von Ann Liang.

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