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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein toller zweiter Band

To Love a God
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Nur knapp sind Colden und Aurora nach ihrem offenen Aufstand Galadon gegenüber mit dem Leben davongekommen. Doch Colden hat einen Teil von seinem Gedächtnis verloren - und damit auch die Erinnerungen an ...

Nur knapp sind Colden und Aurora nach ihrem offenen Aufstand Galadon gegenüber mit dem Leben davongekommen. Doch Colden hat einen Teil von seinem Gedächtnis verloren - und damit auch die Erinnerungen an Aurora. Aurora und seine Verbündeten erklären ihm, welche Entwicklung er in den vergessen Jahren durchlebt hat. Doch da ist nun eine Distanz zu Aurora, die nicht zu überwinden scheint. Außerdem muss Galadon weiterhin um jeden Preis bezwungen werden und Colden ist trotz seiner geschwächten Verfassung bereit, dafür sein Leben aufs Spiel zu setzen ...

Schon der erste Band "To Tempt a God " hat mich total begeistert. Die Fortsetzung hat mir nun sogar noch besser gefallen!

"To Tempt a God" endete mit einem fiesen Cliffhanger. Der Einstieg in "To Love a God" fällt mit einem Rückblick in den vorherigen Band leichter und die Handlung setzt auch relativ nahtlos bei dem Ende von Band eins an. Der Cliffhanger wird zwar relativ schnell aufgelöst, wir aber mit einigen neuen Fragen zurückgelassen.
So wird der Spannungsbogen von der ersten Seite an aufrechterhalten.

Neue und alte Feinde kreuzen den Weg von Aurora und Colden, während diese wieder mehr als einmal um ihr Leben und das Schicksal der Valets und der Menschen insgesamt kämpfen müssen.

Coldens Amnesie dient im Laufe der Handlung nicht nur seiner Charakterentwicklung, sondern verleiht auch der Verbindung zu Aurora noch weitere Tiefe.

Durch die Mischung aus fesselnden Szenen, einer tiefgehende Lovestory und vielschichtigen Figuren konnte ich mich so kaum von der Geschichte losreißen. Teilweise bin ich länger im Auto sitzen geblieben, um noch schnell diesen einen spannenden Moment im Hörbuch weiterzuhören ... bis sofort der nächste kam!

Das Ende wartet abermals mit einem Cliffhanger auf und ich freue mich schon sehr auf Band drei!

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Zwischen Slow Burn und Konkurrenzkampf in NYC

Selling Dreams
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Marissa lebt ihren Tarum als Immobilienmaklerin in New York. Jahrelang hat sie hart für einen Platz in dieser konkurrenzlastigen Branche gekämpft, unzählige Überstunden geleistet, einen Kundenstamm aufgebaut ...

Marissa lebt ihren Tarum als Immobilienmaklerin in New York. Jahrelang hat sie hart für einen Platz in dieser konkurrenzlastigen Branche gekämpft, unzählige Überstunden geleistet, einen Kundenstamm aufgebaut und zugesehen, wie ihre Kollegen trotzdem bevorzugt wurden. Als sie einen besonders lukrativen Deal abschließt, wird der CEO von Bevyn Estates auf sie aufmerksam und stellt sie ein. Marissa ist begeistert von dieser Möglichkeit und nimmt die Herausforderung an, in diesem großen Unternehmen ihre Karriere voranzutreiben. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass sie fortan mit Calder zusammenarbeiten muss. Er gilt als Prince Charming von New York. Mit ihm hat sie um den Deal konkurriert, den sie schließlich erfolgreich zum Abschluss gebracht hat.
Calder ist überhaupt nicht begeistert von seiner neuen Kollegin, fordert sie ihn doch ständig heraus. Dabei gefällt ihm das eigentlich ziemlich gut …

Marissa ist eine unglaubliche Powerfrau! Die Einblicke in ihre Arbeitswelt waren super interessant und zeigten deutlich, was Marissa opfern musste, um die Karriereleiter hochzusteigen. Sie hat kaum Freizeit, scheint immer auf Abruf oder lässt selten eine Gelegenheit aus, um zu networken. Ihr alter Arbeitgeber bevorzugt ihre Kollegen, obwohl sie um ein Vielfaches härter zu arbeiten scheint als viele von ihnen. Ihre beiden Freundinnen sind immer für sie da, ein Datingleben hat sie jedoch nicht.

Als Marissa auf Calder trifft, weckt dieser Gefühle in ihr, denen sie sich zu Beginn nicht stellen kann oder möchte. Und auch Calder hat mit Dämonen zu kämpfen, die Einfluss auf sein Beziehungsleben haben. Er wird anfangs als charmant aber oberflächlich beschrieben und darf im Laufe der Handlung zusammen mit Marissa immer mehr von seiner verletzlichen Seite preisgeben.

Das Geplänkel der beiden, ihr unterhaltsamer Schlagabtausch und die Flirts waren wirklich schön zu lesen. Als sie sich näherkommen, gewinnen auch die Gesprächsthemen immer mehr an Tiefe. Die Charakterentwicklung und offene Kommunikation zwischen den beiden war dabei angenehm zu lesen.
Der Slow Burn wird glaubwürdig vermittelt und auch andere Themen nehmen gut Raum in der Geschichte ein.
Die Handlungsauflösung zu bestimmten Konflikten ging mir dafür manchmal zu schnell.

Die Nebenfiguren hauchen der Geschichte ebenfalls Leben ein und so bin ich während des Lesens schon neugierig auf die Folgebände geworden.

"Selling Dreams" handelt von einer Powerfrau, die hart für ihre Träume kämpft und durch eine Slow Burn-Verbindung lernen muss, sich selbst wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Fantastische Fortsetzung

The Things Gods Break – Schattenverführt
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In „A Games Gods Play“ musste Lyra sich in zahlreichen tödlichen Prüfungen bewähren, während sie langsam und unwiderruflich ihr Herz an Hades verloren hat. Das Ende lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, ...

In „A Games Gods Play“ musste Lyra sich in zahlreichen tödlichen Prüfungen bewähren, während sie langsam und unwiderruflich ihr Herz an Hades verloren hat. Das Ende lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, das mich sehnsüchtig hat auf die Fortsetzung warten lassen!

„The Things Gods Break“ schließt nun fast nahtlos an den ersten Band an. Lyra findet sich im Tartaros wieder, in dem die Titanen seit Jahrhunderten gefangen sind. Gerade erst hat sie das Crucible überstanden, nun ist sie im Tartaros den nächsten tödlichen Gefahren ausgesetzt und muss sich abermals göttlichen Prüfungen stellen, die als einziges ihr Versagen im Sinn haben.
Zwischen bedrohlichen Titanen und unmöglichen Aufgaben muss Lyra nun um ihr Leben und ihre Freiheit fürchten, während Hades in seiner Verzweiflung und Sorge um Lyra die Welt niederzureißen droht.

Sowohl Lyra als auch wir als LeserInnen müssen uns zu Beginn der Geschichte im Tartaros zurechtfinden. Alles im Tartaros ist darauf bedacht, die Titanen in ihrem Gefängnis zu halten und Nachfragen bezüglich ihrer Situation werden Lyra von den Titanen nur zögerlich oder gar nicht beantwortet. Dadurch ist der Spannungsbogen gleich zu Beginn der Geschichte vorhanden, oftmals bekommt man die Fragen allerdings nicht so schnell beantwortet, wie man es sich erhoffen würden.

Dafür offenbart sich im Laufe der Geschichte immer mehr, wie raffiniert Abigail Owen ihre Handlungsfäden miteinander verknüpft hat. Während des Lesens konnte man viele Stellen oft nicht richtig einordnen, wodurch man durch das im Laufe der Handlung neu erworbene Wissen nun bestimmte Momente neu bewertet und versteht. Dadurch ist ein Lesesog entstanden, der mich komplett an die Handlung gefesselt hat.

Lyra wir oft an den Rand ihrer Kräfte gebracht, kann sich letztendlich aber immer auf ihre eigene Resilienz und ihre Verbündeten verlassen. Ihre Freundschaft zu Boone hat mir in Band eins schon so sehr gefallen und auch in der Fortsetzung mochte ich die Dynamik und die freundschaftliche Zuneigung zwischen den beiden wieder unheimlich gerne.

Die Beziehung zu Hades ist im zweiten Band oft die Definition des Yearning – die Liebe der beiden reicht über Raum und Zeit hinweg. Da aus beiden Sichtweisen erzählt wird, gibt es oft emotionale und bewegende Momente.

"The Things Gods Break" war für mich eine packende Romantasy über gnadenlose Götter und eine dramatische Liebesgeschichte, die mich ganz in den Bann gezogen hat. Nach dem erneuten Cliffhanger am Ende der Geschichte bin ich nun super gespannt auf Band drei.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Magisch und wunderschön

Wild Reverence
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Matilda lebt als jüngste Göttin im Untenreich. Hier ist sie der ständigen Gefahr durch andere Götter und Göttinnen ausgeliefert, die einem vergleichsweise wehrlosem Götterkind nach dem Leben trachten, ...

Matilda lebt als jüngste Göttin im Untenreich. Hier ist sie der ständigen Gefahr durch andere Götter und Göttinnen ausgeliefert, die einem vergleichsweise wehrlosem Götterkind nach dem Leben trachten, um sich seine Macht einzuverleiben. Matildas Mutter hat deswegen stets ein wachsames Auge über sie und stellt ihr den Kriegsgott Bade als Verbündeten zur Seite. Dieser ist für die junge Göttin ein heimlicher Vaterersatz und nicht nur derjenige, der ihr ihren Namen gegeben hat, sondern sie auch das Kämpfen lehrt.

Als Heroldin der Götter ist es Matilda allerdings bestimmt, zwischen den verschiedenen Reichen zu wandeln, und so führt das Schicksal sie schnell über die Grenzen des Untenreichs hinaus.

In Schriftrollen liest sie von Vincent, der regelmäßig von ihr träumt. Matilda freut sich jedes Mal, wenn sie von ihm liest und es entspinnt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden. Sie erforscht ihre Magie weiter, schafft es, Vincent in einem Traum zu besuchen und trifft ihn sogar einmal im Reich der Sterblichen.
Doch auch wenn die beiden eine schicksalhafte Anziehung verbindet – Matilda ist eine Göttin und Vincent ein Sterblicher. Immer wieder werden ihre Leben durch Schicksalsschläge getrennt, doch für Vincents wichtigsten Kampf steht Matilda an seiner Seite. Schon bald lebt die besondere Verbindung zwischen ihnen wieder auf, doch zahlreiche Herausforderungen scheinen ihre Liebe unmöglich zu machen …

Rebecca Ross hat mich schon mit „Divine Rivals“ begeistert. Auch „Wild Reverence“ bezaubert wieder mit seinem magischen, verspielten Schreibstil. Während in der Welt von „Divine Rivals“ die fantastischen Elemente eine untergeordnete Rolle gespielt haben, gibt es in „Wild Reverence“ ein magisches Göttersystem, das je nach Sternenanzahl mehr Macht verspricht und in dem die Götter und Göttinnen sich gegenseitig diese Magie stehlen können.

Wir begleiten Matilda beim Heranwachsen bis zur Entfaltung ihrer Kräfte. Die Geschichte nimmt sich durchaus Zeit beim Erzählen, was man nicht nur an der recht ausführlich beschriebenen Charakterentwicklung merkt, sondern auch an der sich langsam entwickelnden Lovestory, die echter Slow Burn ist.

Wir erfahren sowohl durch die Sichtweise von Matilda, als auch durch die von Vincent, was in den beiden vorgeht. Vincent muss damit leben, dass Matilda für ihre Aufträge oder anderweitige Missionen in Reiche verschwindet, auf die er nie Zugriff haben wird, während Matilda viel Wissen über die Sterblichen fehlt. Ihre langsame Annäherung findet in malerischen Metaphern und emotionalen Momenten statt.

Die Geheimnisse rund um die Götterwelt und Matildas Magie haben zudem den Spannungsbogen aufrechterhalten.

Meine liebste Nebenfigur war Bade und eine der berührendsten Szenen hat für mich mit ihm stattgefunden.

Das Ende ist rund und nimmt Bezug auf Divine Rivals, was mir auch sehr gefallen hat.

Mit „Wild Reverence“ lässt Rebecca Ross wieder einmal die Magie der Worte aufleben und schafft eine Göttergeschichte, zwischen deren Seiten man sich nur zu gerne verliert und dabei in den Figuren wiederfindet.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Absolute Wohlfühlgeschichte

New Beginnings
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Als Lena sich als Au-Pair in den USA bewirbt, hat sie eine große Stadt wie New York City oder L.A. im Sinn. Stattdessen verschlägt es sie nach Green Valley in den Rocky Mountains.
Obwohl Lena skeptisch ...

Als Lena sich als Au-Pair in den USA bewirbt, hat sie eine große Stadt wie New York City oder L.A. im Sinn. Stattdessen verschlägt es sie nach Green Valley in den Rocky Mountains.
Obwohl Lena skeptisch ist, wird sie herzlich von Jack, Amy und dem kleinen Liam aufgenommen und verliebt sich auch immer mehr in das kleine Städtchen Green Valley.
Einziger Wehrmutstropfen ist die Anwesenheit von Ryan, dem jüngeren Bruder von Jack. Er hatte einen schweren Ski-Unfall und musste daraufhin seine Karriere beenden. Auf seine geplatzten Träume reagiert er mit Rückzug und einer ablehnenden Art, die Lena auch sofort zu spüren bekommt. Als sie Ryan jedoch immer wieder Kontra gibt, scheint dieser langsam aufzutauen und sie nähern sich unweigerlich an ...

Jedes von Lillys Büchern hat sich bisher mit seinen Wohlfühl- und Sehnsuchtsorten in mein Herz geschlichen und natürlich war es bei "New Beginnings" nicht anders.

Lena ist eigentlich eine Berliner Großstadtpflanze, die dem Charme von Green Valley dann doch ganz schnell erliegt - genauso wie ich beim Lesen!
Die Geschäfte, die BewohnerInnen, das Bed & Breakfast der Familie Cooper und die wunderschöne Natur wurden so anschaulich beschrieben, dass ich mich selbst auch nach Green Valley gewünscht habe.

Eine mögliche Beziehung von Lena und Ryan steht wegen Ryans Schicksalsschlag und Lenas nur einjährig geplantem Aufenthalt in Colorado vor einigen Herausforderungen und ihr Kennenlernen ist deswegen ab und zu eine Achterbahn der Gefühle, die ich sehr gerne mitgefahren bin!

Ich freue mich schon so darauf, im 2. Band nach Green Valley zurückzukehren und neue und altbekannte Figuren wiederzutreffen 💘

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