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Veröffentlicht am 25.02.2026

Sehr besonders

Das White Octopus Hotel
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Inhalt
Der seltsame Besuch eines älteren Herrn führt die Kunstgutachterin Eve auf die Spur des sagenumwobenen White Octopus Hotels. Der Mythos lässt sie nicht mehr los, so dass sie die Ruine des Hotels ...

Inhalt
Der seltsame Besuch eines älteren Herrn führt die Kunstgutachterin Eve auf die Spur des sagenumwobenen White Octopus Hotels. Der Mythos lässt sie nicht mehr los, so dass sie die Ruine des Hotels in der Schweiz besucht. Und plötzlich findet sie sich in der Glanzzeit des Hotels wieder.

Sprache
Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt. Man fragt sich ständig, was ist Realität und was nur Vorstellung, wie hängen Ereignisse zusammen, warum kommen Eve Personen und Orte so bekannt vor, obwohl sie niemals zuvor dort war, was geht in diesem Hotel vor und was hat es mit den magischen Gegenstände auf sich? Es war wirklich toll mit Eve auf diese Reise zu gehen, gemeinsam die unglaublichsten Dinge im White Octopus Hotel zu entdecken und sie durch verschiedene Zeiten zu begleiten.

Immer wieder hat mich Eve und die Geschichte an Alice im Wunderland erinnert. Alles ist etwas seltsam, vieles ist lustig, aber nicht alles ist ungefährlich, manchmal wird es düster.

Wie immer, wenn es in Geschichten um Zeitreisen oder Zeitschleifen geht, bin ich am Ende der Geschichte etwas verwirrt zurückgeblieben, aber trotzdem war es ein sehr befriedigendes Ende.

Charaktere
Eve führt ein sehr zurückgezogenes Leben und sie ist eine eigenwillige, aber sehr spannende Protagonistin. Sie ist so mit Schuldgefühlen beladen und ihre Vergangenheit verfolgt sie, dass ein erfülltes Leben unmöglich scheint. Bis der Besuch des alten Mannes ihr Leben in ganz neue Bahnen lenkt.

Max ist eine wichtige Nebenfigur und anfangs schwer zu durchschauen. Doch auch er leidet schwer unter seiner Vergangenheit, nämlich als Soldat im Ersten Weltkrieg.

Fazit
Ein wirklich besonderes Buch!

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Absolut mitreißend!

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Achtung Band 3 einer Reihe!

Inhalt
Nachdem Lilly und Damien aus der Regency-Zeit zurückgekehrt sind, könnte alles gut sein, doch Damien tut sich schwer mit dem unbekannten Verbleib seines Vaters und zieht ...

Achtung Band 3 einer Reihe!

Inhalt
Nachdem Lilly und Damien aus der Regency-Zeit zurückgekehrt sind, könnte alles gut sein, doch Damien tut sich schwer mit dem unbekannten Verbleib seines Vaters und zieht sich von Lilly zurück. Dann überschlagen sich die Ereignisse und Damien und Lilly werden von Collin, einem weiteren Zeitreisenden, gezwungen in die schottischen Highlands im Jahr 1745 zu reisen.

Sprache
Kira Licht schafft es einfach immer wieder mich sofort in die Geschichte zu ziehen. Ich fliege immer nur so durch die Seiten bei ihren Geschichten und es macht einfach riesigen Spaß!
Diesmal ging die Reise ja in die schottischen Highlands und ich finde die Stimmung des Settings wurde sehr gut eingefangen. Das ungemütliche Wetter, die raueren Menschen und die Gefahr, die von dieser Zeit ausging. Es passiert Überraschendes, Gefährliches und Emotionales. Lilly, Collin und Damien finden Verbündete und machen sich Feinde.
Es gibt aber auch wieder sehr humorvolle Szenen. Besonders die veranstalteten Highlands-Games waren sehr unterhaltsam zu lesen.

Charaktere
Die Spannungen zwischen Damien und Lilly waren dauerhaft spürbar. Das tat mir richtig leid, weil ich die beiden zusammen so gut fand.
Aber dadurch war es natürlich möglich, dass eine interessante Beziehung zwischen Lilly und Collin entstehen konnte. Da sie ein frisch verheiratete Paar spielen, führt es unweigerlich zu Nähe. Collin ist ein sehr vielschichtiger und dadurch schwer durchschaubarer Charakter. Ich bin gespannt, was da noch dahinter steckt.

Fazit
Der fiese Cliffhanger führt dazu, dass ich es kaum abwarten kann, bis der nächste Band erscheint!

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Eine spannende Schatzsuche

The Rosewood Secrets
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Inhalt
Lily lebt bei ihrer Großmutter und hofft darauf in Zukunft die Nachfolge in der Firma der Familie einzunehmen. Als ihre Großmutter aber plötzlich verstirbt, läuft alles ganz anders als gedacht. ...

Inhalt
Lily lebt bei ihrer Großmutter und hofft darauf in Zukunft die Nachfolge in der Firma der Familie einzunehmen. Als ihre Großmutter aber plötzlich verstirbt, läuft alles ganz anders als gedacht. Lily muss die Villa verlassen und erbt nur eine Kette und einen Brief. Doch diese Hinweise führen sie auf eine Schatzsuche, die gefährlicher wird, als erwartet.

Sprache
Als Fan der Inheritance-Games Reihe von Jennifer Lynn Barnes hat mich dieses Buch natürlich direkt angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist eine spannende Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Es ist nicht so komplex wie die Geschichte rund um die Hawthorne-Erben, aber es versprüht den gleichen Vibe. Ich mochte es, immer mehr über Lily und ihre Familie zu erfahren und gemeinsam mit ihr auf Schatzsuche zu gehen. Dabei trifft sie auf alte und neue Freunde und es entwickelt sich ein tolles Team, das alle Höhen und Tiefen gemeinsam meistert. Es geht um Freundschaft und Vertrauen und um Zusammenhalt. Mich hat die Geschichte gefesselt, weil ich immer wissen wollte, wie das Rätsel weiter geht und welche Lösung am Ende wartet. Man konnte miträtseln und es wurde auch richtig spannend.
Auch die kleine Liebesgeschichte, die in die Geschichte eingewoben ist, war ganz nach meinem Geschmack. Eine alte Freundschaft, die zerbrach, wird langsam wieder repariert und alte Gefühle blühen wieder auf. Das war wirklich süß.

Charaktere
Lily musste in ihrem Leben schon mit einigen Schicksalsschlägen klar kommen, doch ihre Großmutter war ihre Konstante. Als sie diese jetzt auch noch verliert, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg und nach der Testamentseröffnung versteht sie wirklich die Welt nicht mehr. Doch sie gibt nicht auf, folgt den Hinweisen ihrer Großmutter lernt viel über sich selbst, ihre Familie und ihre Freunde.

Die Nebencharaktere sind wirklich toll. Jeder hat seine Geschichte, seine Fähigkeiten und Eigenheiten und seinen Platz im Team. Aber ich will nicht so genau auf die Personen eingehen, weil sich die Truppe erst nach und nach zusammen findet und ich das spannend fand zu lesen.

Fazit
Wirklich für alle Fans der Inheritance-Games zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Atmosphärisch und nostalgisch

Die Auferstehung
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Inhalt
Eine junge Frau, die seit 7 Jahren vermisst wurde, taucht plötzlich in Brasilien wieder auf. Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, ehemals beste Freunde und bekanntes Detektivtrio, kommen auf ...

Inhalt
Eine junge Frau, die seit 7 Jahren vermisst wurde, taucht plötzlich in Brasilien wieder auf. Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, ehemals beste Freunde und bekanntes Detektivtrio, kommen auf verschiedenen Wege mit dem Fall in Berührung. Jeder beginnt für sich zu ermitteln. Doch ob es auch noch gemeinsam funktioniert?

Sprache
Ich finde Andreas Eschbach hat perfekt den Ton der Drei???-Geschichten getroffen. Ich mochte die Stimmung der Geschichte sehr gern, eher etwas melancholisch und trist.
Den Fall fand ich spannend und bin nicht so bald auf die genaue Lösung gekommen. Ich fand es auch gut gelöst, wie die drei Detektive auf unterschiedlichen Wegen auf den Fall stoßen und wie sich ihre Ermittlungen dann überkreuzen.
Ganz besonders hat mich aber die Entwicklung der Figuren gefesselt. Zu erfahren, was aus den drei Jungs und ihren Träumen geworden ist, hat sich irgendwie traurig angefühlt. Aber die Geschichte bleibt hoffnungsvoll. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass alles wieder gut werden würde. Man spürt, dass in der Vergangenheit irgendetwas die Drei auseinander gebracht hat und auch das war gut nachvollziehbar erklärt und sehr emotional zu erfahren.

Charaktere
Die drei Detektive sind gut getroffen. Man erkennt noch die Jungs aus der Vergangenheit, aber so manches hat sich nicht entwickelt, wie die Drei sich das vorgestellt haben. Es gibt kein gemeinsames Detektivbüro, Justus hat den Schrottplatz übernommen, Peter arbeitet bei Google und Bob ist Literaturagent. Und Justus und Peter haben seit Jahren kein Wort miteinander gewechselt.

Fazit
Ein super atmosphärischer Roman mit einer Prise Nostalgie.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Eindrücklich, aber kindgerecht

Wie ein Foto unser Leben rettete
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Inhalt
Gavra Mandil erzählt, wie sich sein Leben veränderte nachdem die deutschen Soldaten und so auch der Krieg in sein Heimatland Jugoslawien einzogen und wie ein Foto das Leben seiner Familie rettete.

Charaktere
Gavra ...

Inhalt
Gavra Mandil erzählt, wie sich sein Leben veränderte nachdem die deutschen Soldaten und so auch der Krieg in sein Heimatland Jugoslawien einzogen und wie ein Foto das Leben seiner Familie rettete.

Charaktere
Gavra ist zu Anfang der Geschichte 5 Jahre alt. Er lebt mit seinen Eltern, Mosche und Ella, und seiner kleinen Schwester Irina, mit Spitznamen Beba, in Novi Sad, Jugoslawien. Seine Eltern sind Fotografen und besitzen ein Fotostudio in der Stadt. Und sie sind Juden.
Oft besuchen sie Oma Beschka und Tante Gisa in Belgrad.

Gestaltung
Im Buch enthalten sind viele Originalfotos der Familie und kleine nachgezeichnete Szenen. Das hat die Geschichte sehr eindrücklich gemacht.

Sprache
Wie erzählt man so eine unbeschreibliche Geschichte? Wie spricht man mit Kindern über den Zweiten Weltkrieg, über den Holocaust? Da ist natürlich jedes Kind anders, aber mit diesem Buch hat man sicherlich einen guten Gesprächseinstieg.
Die Geschichte wird in meinen Augen sehr kindgerecht und einfühlsam erzählt. Da die Geschichte aus Gavras Sicht erzählt wird, erfährt man auch nur, was der 5-jährige schon verstanden hat. Er hat die Sorgen und Ängste der Eltern gespürt und die angespannte Lage um ihn herum. Er hat erlebt, wie Bomben auf Belgrad geworfen wurden, wie die Familie fliehen musste, wie sie sich verstecken mussten und immer wieder und wieder neu anfangen - neuer Ort, neue Menschen, neue Sprache, neuer Name, neue Religion. Oft hatten er und seine Familie Angst und Hunger, lebten auf engstem Raum und unter schlechten Verhältnissen.
Er hat aber auch erlebt, wie Menschen uneigennützig helfen, sogar ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, um ihn und seine Familie zu schützen. Wie Menschen großzügig, das was sie zum Leben haben, mit ihnen teilen.
Einzig die Ich-Perspektive als Erzählart hat mich am Ende nicht überzeugt. Es bringt einem Gavra natürlich sehr nah, aber für mich vermittelt es den Eindruck, als hätte Gavra Mandil die Geschichte selbst so aufgeschrieben, was aber nicht der Fall ist.

Fazit
Das Buch hat mich mal wieder sehr zum Nachgrübeln gebracht. Besonders dieses Zitat wird mir im Gedächtnis bleiben: „Ich verstand nicht, warum die Deutschen uns Juden nicht mochten. Ich kannte keinen einzigen Deutschen und dachte, wenn ich doch noch nie einem begegnet war und ihm nichts Böses getan hatte, warum sollte er mich dann nicht mögen?“

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