Berührend, überraschend und sehr fesselnd
Die LiebhaberInhalt:
Torunn nimmt sich als Anerbin des alten Neshov-Hofs an und findet ihre Berufung als Lernende im Bestattungsunternehmen ihres Onkels Margido. Gleichzeitig richtet Erlend die neue Familienvilla in ...
Inhalt:
Torunn nimmt sich als Anerbin des alten Neshov-Hofs an und findet ihre Berufung als Lernende im Bestattungsunternehmen ihres Onkels Margido. Gleichzeitig richtet Erlend die neue Familienvilla in Dänemark ein und kämpft mit den Launen seines Diät haltenden Mannes.
Im Altersheim lebt sich Tormod so langsam in seinem Zimmer ein und freut sich über die häufigen Besuche von Torunn und erinnert sich dabei an eine verbotene Liebe aus seiner Jugend.
Meine Meinung:
Zuerst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass der Klappentext auch bei diesem Band auf eine sehr unpassende und komplett verfälschende Art zu suggerieren versucht, dass es bei der Reihe vor allem um Torunns Liebesleben gehen soll. Dies ist aber überhaupt nicht der Fall, vielmehr werden die verschiedenen Mitglieder der Neshov-Familie durch ihren oft ein wenig düsteren, von Lügen und Schuld geprägten und dadurch einfach irgendwie trostlosen Alltag begleitet. Die Reihe ist spannend, berührend und lebt von einem feinen Humor und Figuren, die versuchen, immer wieder das beste aus herausfordernden Situationen zu machen. In diesem Band gelingt es Torunn sogar zum ersten Mal, ein wenig Farbe in ihr Leben zu bringen und zwar wortwörtlich; sie beginnt nämlich, die Gästezimmer des Neshov-Hofes zu renovieren und in verschiedenen Farben einzurichten.
Meine Empfehlung:
Das Buch hat mich begeistert und berührt und vor allem das Ende hielt wieder einige Überraschungen für mich bereit, die mich auch ziemlich mitgenommen haben. Der sechste und letzte Band der Reihe liegt schon bereit und ich werde ihn wahrscheinlich im Mai lesen. Natürlich möchte ich gerne erfahren, wie alles ausgeht, aber gleichzeitig habe ich die Familie Neshov - mit all ihren Unzulänglichkeiten - so richtig ins Herz geschlossen und möchte eigentlich nicht, dass die Geschichte endet.