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Veröffentlicht am 06.03.2026

Realistisch

Die Langohrbande
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Ella verbringt mit ihren drei Freundinnen die Sommerferien auf einem Gnadenhof für Tiere. Der Birkenhof hat viele verschiedene Bewohner und bekommt vor allem alte, verletzte oder kranke Tiere. Der Hof ...

Ella verbringt mit ihren drei Freundinnen die Sommerferien auf einem Gnadenhof für Tiere. Der Birkenhof hat viele verschiedene Bewohner und bekommt vor allem alte, verletzte oder kranke Tiere. Der Hof kommt mit Mühe und Not über die Runden, als das ganze Geld gestohlen wird. Ella und ihre Freundinnen versuchen, den Fall aufzuklären.

Ich fand das Buch, gerade in Beziehung auf den Tierhof, extrem realistisch. Es wird beschrieben, wie die Tiere leben müssen, und zwar auf dem Hof, aber auch z. B. auf einer Geflügelfarm. Es werden Krankheiten angesprochen und auch der Tod. Es ist keine heile Welt und das hat mir gut gefallen. Gleichzeitig wird aber auch Mut gemacht, indem Tiere wieder gesund gepflegt werden oder Menschen eine Beziehung zu ihnen aufbauen, die Tiere werden zutraulicher und fassen wieder Vertrauen. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass auf dem Hof der Mann für die Küche zuständig ist.

Leider gibt es von meiner Seite allerdings auch kritische Anmerkungen: Die Zeichnungen haben mir insgesamt gut gefallen, allerdings standen sie manchmal im Gegensatz zum Text. Beispiel: Es wird beschrieben, dass eine eher scheue Katze plötzlich auf einem Esel sitzt. Auf dem Bild sieht man dann aber auch noch ein Huhn dazu, was so nicht geschrieben wird. Oder mehrere Katzen sitzen bei einem der Mädchen und beschrieben wird, dass die sehr weiße Katze sich so hingelegt hat, dass man den Bauch kraulen kann. Auf dem Bild ist es aber genau die dunkelste Katze, die das macht. Außerdem fand ich die Auflösung des Falls, was den Täter angeht, nicht stimmig. Genau die Person, die das Geld genommen hat, hätte am meisten Möglichkeiten gehabt, es anderweitig zu bekommen. Zumal sie es dann plötzlich ganz schnell in Raten zurückgeben kann.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch trotz der Anmerkungen immer noch gut lesbar ist.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Interessant

Sonny Boy
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Die Lebensgeschichte des Schauspielers und Menschen Al Pacino ist interessant. Ich habe nur wenige seiner Filme gesehen. Als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, war ich einfach zu jung, als dass ...

Die Lebensgeschichte des Schauspielers und Menschen Al Pacino ist interessant. Ich habe nur wenige seiner Filme gesehen. Als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, war ich einfach zu jung, als dass mich diese Filme interessiert hätten. Trotzdem war für mich das Lesen des Buches nicht langweilig.

Pacino ist ein sehr spezieller Mensch und Schauspieler und wie er sein Leben beschreibt, hebt ihn schon von anderen ab. Er hat einiges erlebt, kommt als einfachen Verhältnissen und hat diese auch nie wirklich vergessen, auch wenn er als berühmter und auch reicher Schauspieler auch andere Sachen kennengelernt hat. Er erzählt sehr offen von seinem Alkohol- und Drogenproblem oder auch von seinem finanziellen Ruin. Er reflektiert seine Filme und genau das machte das Buch zu etwas Besonderem.

Allerdings hätte ich mir eindeutig mehr privates gewünscht. Damit meine ich jetzt keinen Blick in das Schlafzimmer oder ähnliches, er erwähnt seine Kinder manchmal in einem Nebensatz und anhand des Buches wusste man nie, wer ist gerade die Mutter zu den Kindern oder wie alt ist Pacino dann wirklich. Er hat lange Zeit versucht, nur Schauspieler zu sein und den weiteren in dem Zusammenhang stehenden Aufgaben zu entgehen. Das ist ihm nicht immer gelungen. In dem Buch hat er es relativ konsequent durchgezogen. Aber damit hat er dem Leser eine Seite von ihm doch in großen Teilen vorenthalten. Das bedauere ich.

Trotzdem spreche ich für das Buch eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ganz guter Abschluss

Der Weihnachtsmannkiller 3
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Der Mann, der eine ganze Reihe von Weihnachtsmännern auf dem Gewissen und der deswegen den Namen Weihnachtsmannkiller erhalten hat, ist tot. Jedenfalls glaubt das jeder in Ostfriesland. Doch das stimmt ...

Der Mann, der eine ganze Reihe von Weihnachtsmännern auf dem Gewissen und der deswegen den Namen Weihnachtsmannkiller erhalten hat, ist tot. Jedenfalls glaubt das jeder in Ostfriesland. Doch das stimmt nicht so ganz, denn er ist mit seiner Freundin nach Wismar gegangen und plant die nächsten Morde. Doch dann geht etwas schief...

Das Buch ist für mich ein guter Abschluss der Reihe um den Weihnachtsmannkiller. Jedenfalls gehe ich davon aus, das ist keine Fortsetzung mehr geben wird. Mir hat dieses Buch besser gefallen als der Vorgänger. Natürlich sind die Gegebenheiten alle etwas schräg, doch in diesem Buch waren sie für mich eher verständlich und auch eher nachvollziehbar. Daher hatte ich doch ein ziemliches Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Gute Fortsetzung

Die Tiefe: Verblendet
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Tom und sein Team ermitteln in mehreren Mordfällen. Bei einem wird der Mörder gefasst, aber alle anderen sind noch offen und es stellt sich heraus, dass sie wahrscheinlich irgendwie miteinander zu tun ...

Tom und sein Team ermitteln in mehreren Mordfällen. Bei einem wird der Mörder gefasst, aber alle anderen sind noch offen und es stellt sich heraus, dass sie wahrscheinlich irgendwie miteinander zu tun haben. So wird letztendlich eine große Soko zusammengestellt mit Tom als Leiter. Holger gefällt das natürlich gar nicht.

Dieses Buch ist der Mittelteil der Trilogie und ich fand es richtig gut. In erster Linie, weil es um vorwiegend die Ermittlungen geht und man gut verfolgen konnte, wie die Polizei arbeitet und welche Kleinigkeiten manchmal viel ausmachen können. Natürlich gab es auch wieder viel Privates, obwohl ich das Gefühl hatte, dieses Mal stand es nicht so sehr im Vordergrund und das hat mir gut gefallen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Leben auf einer Warft

Die Halligprinzessin
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Ella lebt in Berlin und führt zusammen mit ihrer Freundin eine Apotheke. Ihr Freund arbeitet in einer Kanzlei in Frankfurt und sie sehen sich nur jedes zweite Wochenende. Als sie ein Schreiben erhält, ...

Ella lebt in Berlin und führt zusammen mit ihrer Freundin eine Apotheke. Ihr Freund arbeitet in einer Kanzlei in Frankfurt und sie sehen sich nur jedes zweite Wochenende. Als sie ein Schreiben erhält, dass sie auf einer Hallig ein Grundstück geerbt hat, und gleichzeitig das Tagebuch ihrer Urgroßmutter bekommt, fährt sie dorthin. Ihr Freund begleitet sie nicht und das führt zum Bruch der Beziehung. Sie verliebt sich buchstäblich in die Hallig und beschließt, vorerst dort zu leben. Denn da gibt es noch die weiteren Tagebücher ihrer Großmutter Charlotte und den attraktiven Ornithologen auf der Nachbarwarft

Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Mich hat, wie meistens in solchen Büchern, die Geschichte in der Vergangenheit mehr beeindruckt. Charlotte hat schon ein besonderes Schicksal und die Beschreibung, wie das Leben in den 1930er/1940er Jahren auf so einer Warft war, hat mich schwer beeindruckt. In der Gegenwart dagegen haben mich manche Entscheidungen von Ella zum Teil überrascht, zum Teil fand ich sie aber zu extrem und nicht immer nachvollziehbar. Trotzdem war das alles sehr gut lesbar, auch unterhaltsam, aber vor allem sehr informativ und interessant. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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