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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Interessant

Sonny Boy
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Die Lebensgeschichte des Schauspielers und Menschen Al Pacino ist interessant. Ich habe nur wenige seiner Filme gesehen. Als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, war ich einfach zu jung, als dass ...

Die Lebensgeschichte des Schauspielers und Menschen Al Pacino ist interessant. Ich habe nur wenige seiner Filme gesehen. Als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, war ich einfach zu jung, als dass mich diese Filme interessiert hätten. Trotzdem war für mich das Lesen des Buches nicht langweilig.

Pacino ist ein sehr spezieller Mensch und Schauspieler und wie er sein Leben beschreibt, hebt ihn schon von anderen ab. Er hat einiges erlebt, kommt als einfachen Verhältnissen und hat diese auch nie wirklich vergessen, auch wenn er als berühmter und auch reicher Schauspieler auch andere Sachen kennengelernt hat. Er erzählt sehr offen von seinem Alkohol- und Drogenproblem oder auch von seinem finanziellen Ruin. Er reflektiert seine Filme und genau das machte das Buch zu etwas Besonderem.

Allerdings hätte ich mir eindeutig mehr privates gewünscht. Damit meine ich jetzt keinen Blick in das Schlafzimmer oder ähnliches, er erwähnt seine Kinder manchmal in einem Nebensatz und anhand des Buches wusste man nie, wer ist gerade die Mutter zu den Kindern oder wie alt ist Pacino dann wirklich. Er hat lange Zeit versucht, nur Schauspieler zu sein und den weiteren in dem Zusammenhang stehenden Aufgaben zu entgehen. Das ist ihm nicht immer gelungen. In dem Buch hat er es relativ konsequent durchgezogen. Aber damit hat er dem Leser eine Seite von ihm doch in großen Teilen vorenthalten. Das bedauere ich.

Trotzdem spreche ich für das Buch eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ganz guter Abschluss

Der Weihnachtsmannkiller 3
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Der Mann, der eine ganze Reihe von Weihnachtsmännern auf dem Gewissen und der deswegen den Namen Weihnachtsmannkiller erhalten hat, ist tot. Jedenfalls glaubt das jeder in Ostfriesland. Doch das stimmt ...

Der Mann, der eine ganze Reihe von Weihnachtsmännern auf dem Gewissen und der deswegen den Namen Weihnachtsmannkiller erhalten hat, ist tot. Jedenfalls glaubt das jeder in Ostfriesland. Doch das stimmt nicht so ganz, denn er ist mit seiner Freundin nach Wismar gegangen und plant die nächsten Morde. Doch dann geht etwas schief...

Das Buch ist für mich ein guter Abschluss der Reihe um den Weihnachtsmannkiller. Jedenfalls gehe ich davon aus, das ist keine Fortsetzung mehr geben wird. Mir hat dieses Buch besser gefallen als der Vorgänger. Natürlich sind die Gegebenheiten alle etwas schräg, doch in diesem Buch waren sie für mich eher verständlich und auch eher nachvollziehbar. Daher hatte ich doch ein ziemliches Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Gute Fortsetzung

Die Tiefe: Verblendet
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Tom und sein Team ermitteln in mehreren Mordfällen. Bei einem wird der Mörder gefasst, aber alle anderen sind noch offen und es stellt sich heraus, dass sie wahrscheinlich irgendwie miteinander zu tun ...

Tom und sein Team ermitteln in mehreren Mordfällen. Bei einem wird der Mörder gefasst, aber alle anderen sind noch offen und es stellt sich heraus, dass sie wahrscheinlich irgendwie miteinander zu tun haben. So wird letztendlich eine große Soko zusammengestellt mit Tom als Leiter. Holger gefällt das natürlich gar nicht.

Dieses Buch ist der Mittelteil der Trilogie und ich fand es richtig gut. In erster Linie, weil es um vorwiegend die Ermittlungen geht und man gut verfolgen konnte, wie die Polizei arbeitet und welche Kleinigkeiten manchmal viel ausmachen können. Natürlich gab es auch wieder viel Privates, obwohl ich das Gefühl hatte, dieses Mal stand es nicht so sehr im Vordergrund und das hat mir gut gefallen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Leben auf einer Warft

Die Halligprinzessin
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Ella lebt in Berlin und führt zusammen mit ihrer Freundin eine Apotheke. Ihr Freund arbeitet in einer Kanzlei in Frankfurt und sie sehen sich nur jedes zweite Wochenende. Als sie ein Schreiben erhält, ...

Ella lebt in Berlin und führt zusammen mit ihrer Freundin eine Apotheke. Ihr Freund arbeitet in einer Kanzlei in Frankfurt und sie sehen sich nur jedes zweite Wochenende. Als sie ein Schreiben erhält, dass sie auf einer Hallig ein Grundstück geerbt hat, und gleichzeitig das Tagebuch ihrer Urgroßmutter bekommt, fährt sie dorthin. Ihr Freund begleitet sie nicht und das führt zum Bruch der Beziehung. Sie verliebt sich buchstäblich in die Hallig und beschließt, vorerst dort zu leben. Denn da gibt es noch die weiteren Tagebücher ihrer Großmutter Charlotte und den attraktiven Ornithologen auf der Nachbarwarft

Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Mich hat, wie meistens in solchen Büchern, die Geschichte in der Vergangenheit mehr beeindruckt. Charlotte hat schon ein besonderes Schicksal und die Beschreibung, wie das Leben in den 1930er/1940er Jahren auf so einer Warft war, hat mich schwer beeindruckt. In der Gegenwart dagegen haben mich manche Entscheidungen von Ella zum Teil überrascht, zum Teil fand ich sie aber zu extrem und nicht immer nachvollziehbar. Trotzdem war das alles sehr gut lesbar, auch unterhaltsam, aber vor allem sehr informativ und interessant. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ungewöhnlich

Schattenmädchen
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Fredrika bekommt es mit einem eher ungewöhnlichen Fall zu tun. Eine junge Studentin wird nach einer Party bei einem Technologieunternehmen vermisst. Während es anfangs danach aussieht, als wäre es ein ...

Fredrika bekommt es mit einem eher ungewöhnlichen Fall zu tun. Eine junge Studentin wird nach einer Party bei einem Technologieunternehmen vermisst. Während es anfangs danach aussieht, als wäre es ein normaler Fall, wird bald entdeckt, dass der CEO des Unternehmens wohl sehr in die Sache verstrickt ist. Noch dazu, wo Blutspuren entdeckt werden. Doch er schafft es immer wieder, frei zu kommen und die Ermittlungen scheinen im Sande zu verlaufen. Bis ein alter Fall wieder aufgegriffen wird.

Das Buch ist der dritte Teil der Reihe um Fredrika und Henry. Auch hier ist wieder relativ viel Privates in die Geschichte eingebracht worden. Manchmal war es mir ein wenig zu viel. Die Ermittlungen sind nicht einfach und gehen fast ausschließlich vorwärts, weil vor allem Fredrika relativ stur ist. Es gibt nicht sehr viele Verdächtige, doch diese scheinen alle Alibis zu haben. Und so gibt es erst ganz zum Ende überraschende Wendungen und neue Erkenntnisse. Mir hat das Buch gut gefallen und ich spreche eine Leseempfehlung aus.

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