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Veröffentlicht am 26.02.2026

war leider nicht so ganz mein Fall

Dire Bound
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Es ist dieses unerschütterliche Selbstvertrauen, das mir so auf die Nerven geht. Als würde ihnen die Welt gehören.
Seite 164

Der Großteil von Nocturna lebt in Armut. Doch nicht die Gebundenen, Menschen ...

Es ist dieses unerschütterliche Selbstvertrauen, das mir so auf die Nerven geht. Als würde ihnen die Welt gehören.
Seite 164

Der Großteil von Nocturna lebt in Armut. Doch nicht die Gebundenen, Menschen die mit riesigen Schattenwölfen verbunden sind und die Kriegerelite des Landes bilden. Meryn hat keinerlei Interesse daran sich diesen Leuten anzuschließen – bis ihre kleine Schwester entführt wird. Um sie zu retten, meldet Meryn sich freiwillig als Soldatin, stellt sich dem brutalen Auswahlverfahren und den Schattenwölfen. Und gerät dabei in etwas, dass viel größer ist, als geahnt.

In was für ein Ungeheuer verwandelt mich dieser Ort?
Wenn ich endlich meine Schwester gefunden habe, wird sie mich dann überhaupt noch wiedererkennen.
Seite 262

„Dire Bound“ ist auf jeden Fall ein Buch, dass ins Auge fällt. Nicht nur, dass es ein wirklich dicker Wälzer ist, auch der Farbschnitt hat mir persönlich sehr gut gefallen. Der Klappentext klang sehr verlockend, weil ich alles um das Thema Wölfe einfach super gerne mag und daher auch einfach nicht an diesem Buch vorbeikonnte ^-^

Meryn ist ein starker Charakter, die ein hartes Leben führt, verantwortlich für ihre kleine Schwester und eine kranke Mutter. Als ihre Schwester entführt wird, bricht für sie eine Welt zusammen und Meryn trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Ich mochte das Setting sehr, die Idee einer Arme aus Wolfsgebundenen die gegen einen Vampir artigen Feind kämpfen müssen, der die Landesgrenzen bedroht. Von der Handlung war ich auch sehr fein mit dem Buch und auch der Schreibstil war gut. Allerdings hat mir für Meryn eine Charakterentwicklung gefehlt bzw. die die sie durchgemacht hat, hat mir nicht gefallen. Gewalt wurde hier sehr normalisiert und hingenommen, Menschen „Freunde“ sterben auf grausamste Art. Anfangs ist Meryn noch angewidert, doch dann tötet sie selbst und wird immer mehr, wie die Anderen ohne das selber schlimm zu finden.
Der Sinn in dem Töten erschließt sich mir überhaupt nicht, es geht darum eine Arme zu erschaffen und doch basiert alles hier auf Argwohn und Konkurrenzkampf, anstatt auf einem gemeinsamem Feind. Über diesen Feind erfährt man super wenig, obwohl das ja eigentlich Teil der Ausbildung sein müsste. So etwas wie Geschichtsunterricht o.ä. gibt es nicht, dafür aber jede Menge S-Partys.
Meryn wird von ihrem Ausbilder schlimm verprügelt, trotzdem ist klar, dass er letztendlich ihr Love Interest werden wird. Der Spice Anteil war mir viel zu hoch, die Seiten hätte ich lieber für den Weltenaufbau gehabt. Leider hat sich mir einiges einfach nicht erschlossen.
Aber der Schreibstil war gut und das Buch ohne die Kritikpunkte durchaus unterhaltsam. Viel Potential, aber nicht völlig ausgeschöpft für meinen Geschmack.

Verschwunden ist die raubeinige Straßenkämpferin aus dem Armenviertel. Ihren Platz hat eine anmutige Frau angenommen, die Macht ausstrahlt und aussieht, als könnte sie einen Mann ebenso leicht verführen wie verprügeln.
Seite 222

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Veröffentlicht am 21.02.2026

anders besonders :)

Das White Octopus Hotel
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Manchmal ist einem nach Champagner zu Mute. Manchmal nach Dunkelheit und Büchern. Oder Dunkelheit und Martinis.
Seite 128

Eve ist Kunstgutachterin und als sie an einem ganz normalen Tag einem ganz normalen ...

Manchmal ist einem nach Champagner zu Mute. Manchmal nach Dunkelheit und Büchern. Oder Dunkelheit und Martinis.
Seite 128

Eve ist Kunstgutachterin und als sie an einem ganz normalen Tag einem ganz normalen Mann begegnet, wird sie das Gefühl nicht los, ihm schon einmal begegnet zu sein. Er bittet sie ihn an einem bestimmten Ort zu treffen. Das White Octopus Hotel ist ein Ort voller Legenden über mystische Objekte und Gerüchten von Zeitreisenden. Doch was ist wahr und was nicht?

Eve fand es nicht schwer an Märchen zu glauben. Schließlich gab es Monster. Und Gespenster.
Seite 27

Ich mag das Cover sehr gerne und hab direkt nach dem Klappentext geschaut, der mich ebenfalls lockte. Ich muss sagen, dass es mir der Schreibstil nicht leicht gemacht hat, ich brauchte zwei Anläufe, um das Buch dann doch durchzulesen. Die Handlung ist sehr sehr verworren, was man von Zeitreiseromanen ja irgendwo auch gewohnt ist, aber hier war es schon arg. Zwischendurch wird es düster und bizarr, dann wieder romantisch und wehmütig. Visionen, Möglichkeiten, Zeitsprünge – dieses Buch greift tief in die Trickkiste.

Eve hat eine tragische Vergangenheit und würde alles tun, um diese rückgängig zu machen. Ein magischer Gegenstand aus einem mystischen Hotel scheint der Ausweg den sie schon seit Jahren sucht. Aber so einfach ist das nicht.
Max ist Soldat im ersten Weltkrieg und im Hotel zu Gast. Der Name Eve Shaw begegnet ihm in seinem Leben immer wieder – bis sie vor ihm steht. Aber wie kann das sein, dass Eve um keinen Tag gealtert ist?

„Glauben Sie wirklich, dass Dinge aus dem Hotel magische Eigenschaftenhaben?“
„Ich glaube es nicht, ich weiß es. Ich dachte, Sie auch.“
Seite 34

Dieses Buch war ein großes Auf und ab. Ich mochte es, kurz dachte ich zu wissen, wo die Handlung in will, dann stand wieder alles Kopf. Die Szenen aus dem ersten Weltkrieg waren schrecklich, es geht hier viel mehr um Verarbeiten und Trauerbewältigung, als um Magie und weiße Kaninchen. Ich mochte die Ideen der mystischen Artefakte wahnsinnig gern und hätte mir hier fast etwas mehr noch gewünscht. Auch meine Fragen über die Oktopusse blieben am Ende offen und das Ende … ich glaub nicht, dass ich es verstanden habe. Nichts desto trotz war das Buch sehr sehr besonders und ich möchte es gern weiter empfehlen, auch wenn es keine leichte Kost ist =)

Wie dumm von ihr, auf Magie zu hoffen, die zu ihrer Erlösung führen und alles wiedergutmachen würde. Es gab keine Vergebung, nicht für eine, wie sie.
Seite 39

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Veröffentlicht am 12.02.2025

ein bisschen lückenhaft, aber sonst sehr unterhaltsam :)

Campion. Tödliches Erbe
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„Wie ich sehe, nehmen Sie den langen Weg, Mr. Gryth.“
Seite 19

Der Schutz eines legendären Kelches ist seit Jahrhunderten die Aufgabe der Familie Gyrth. Sein Verlust, wäre eine Tragödie. Als Albert Campion, ...

„Wie ich sehe, nehmen Sie den langen Weg, Mr. Gryth.“
Seite 19

Der Schutz eines legendären Kelches ist seit Jahrhunderten die Aufgabe der Familie Gyrth. Sein Verlust, wäre eine Tragödie. Als Albert Campion, ein Detektiv, davon erfährt, dass jemand es auf den Kelch abgesehen hat, setzte er alles daran dies zu verhindern. Doch dann wird ein Familienmitglied tot aufgefunden. Geht auf dem Anwesen vielleicht noch etwas anderes vor sich?

„Niemand kann aufmerksam einer guten Geschichte lauschen, wenn ihm ständig Blut in die Augen läuft.“
Seite 20

Der Einstieg in das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Ein außgestoßener Erbe, ein schräger Detektiv und ein Ring aus Kriminellen, die vor nichts zurückschrecken.
Allerdings fühlt es sich schon nach wenigen Kapiteln an, als wäre das ein Band aus einer Reihe und man bräuchte etwas Vorwissen, um Camion und die anderen Figuren richtig zu verstehen. Auch die Perspektivwechsel innerhalb der Kapitel haben mich verwirrt.

Das Buch ist englisch historisch angehaucht, was sprachlich gut umgesetzt wurde, auch vom Setting. Die Figuren sind exzentrisch und verschroben, besonders hinter dem Detektiv scheint mehr zu stecken, als man denkt.

Ich hatte aber das Gefühl, dass mir was fehlt und würde sagen, dass ich das Buch nicht komplett verstanden habe. Die Grundidee fand ich gut, auch die Auflösung und ich mag das Cover sehr. Vollkommen, konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen.

„Mein liebes Kind, wenn es sich als das herausstellt, was ich annehme, dann ist es etwas weit Unangenehmeres als ein Gespenst.“
Seite 131

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Veröffentlicht am 06.12.2024

düster, gute Momente, aber am Ende nicht ganz nachvollziehbar

Die 13 Tode der Lulabelle Rock
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„So, du hast aufgegessen. Bist du bereit, mich zu ermorden, oder willst du vorher noch einen Absacker.“
Seite 131

Sie ist der 13. Klon eines Pomis, geschaffen, um die anderen Klone zu töten. Eine Marketingstrategie, ...

„So, du hast aufgegessen. Bist du bereit, mich zu ermorden, oder willst du vorher noch einen Absacker.“
Seite 131

Sie ist der 13. Klon eines Pomis, geschaffen, um die anderen Klone zu töten. Eine Marketingstrategie, doch Lulabelle 13 lernt mit jedem Tod mehr über sich selbst und beginnt Fragen zu stellen …

"Hör zu. Wenn das Ganze sowieso irgendwann endet ... warum übernimmst du dann nicht Kontrolle über die Geschichte?"
Seite 154

Das Cover gefällt mir super gut, ich mag die grafische Darstellung und die Ausstrahlung der Figur  Es erweckt direkt eine gewisse Erwartung an das Buch. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und der Titel ist sehr gut!

Der Schreibstill ist nüchtern, keine Schnörkel, nicht verspielt, was für mich aber gut zum Cover passte. Klon Nr 13 wird mit einer klaren Mission losgeschickt und dann beginnt das Töten. Es ist keineswegs blutig, sondern alles sehr nüchtern und sie beginnt schnell Dinge zu hinterfragen, das hat mir gut gefallen. Es gibt sehr viele gute Stellen und Aussagen, aber grundsätzlich ist es schon sehr düster und aussichtslos und ich bleibe mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Den Verlauf und die Wendungen fand ich gelungen, allerdings erschließt sich mir die Logik hinter allem nicht wirklich und auch die Die "Liebesgeschichte" war nicht meins, wirkte irgendwie in die Geschichte gequetscht.

Hallo Tod, tut mir Leid, dass ich nicht auf dich warten konnte.
Seite 236

Interessante Idee, spannender Ansatz und vermutlich mit einer Message, die zum Nachdenken anregen soll, aber bei mir ist das leider nicht ganz angekommen. Vielleicht werden hier andere Leser und Leserinnen mehr mitnehmen können 

„Mit welcher spreche ich?“
„Nr. 13. Die Assassine. Der Tod.“
Seite 239

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Veröffentlicht am 09.10.2024

etwas zu verworren

When The Moon Hatched
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„Wer ist gestorben und hat dich zum König gemacht?“
„Mein Pah.“
Seite 211

Raeves Mission ist alles was für sie zählt: Der Kampf gegen das grausame Königshaus. Als ihre beste Freundin ermordet wird, macht ...

„Wer ist gestorben und hat dich zum König gemacht?“
„Mein Pah.“
Seite 211

Raeves Mission ist alles was für sie zählt: Der Kampf gegen das grausame Königshaus. Als ihre beste Freundin ermordet wird, macht sie sich auf die Suche nach einem Monster – und landet im Gefängnis. Dort begegnet sie Kaan, der alles verkörpert wogegen Raeve kämpft. Doch dann rettet ausgerechnet sein Drache ihr das Leben …

Ich hasse es, wenn Leute mir sympathisch werden.
Seite 42

Das Cover des Buches ist wirklich wunderschön geworden ♥ Ich hatte viel Lust auf eine große High Fantasy Geschichte im Inneren – das hat aber leider nicht so ganz geklappt. Raeve mochte ich sehr schnell, sie ist bissig, vorlaut und schwer aufzuhalten. Etwas mehr Mühe hatte ich mit dem Setting dieser Welt, wobei es immer wieder Dinge gab, die ich gut fand, wie zum Beispiel die Papierlerchen. Alles im Allen habe ich aber bis zum Ende nicht so ganz verstanden wie der Weltenaufbau aussieht. Dafür, dass ein Drache auf dem Cover ist bleibt ihre Rolle eher am Rande und auch hier mit einigen Fragezeichen versehen. Das Buch ist sehr lang, an manchen Stellen für die Handlung einfach zu lang und der Schreibstill zu verworren, dann wieder wunderschön und dann wieder irgendwie Kauderwelsch. Es fiel mir wirklich schwer am Ball zu bleiben und es wurden zum einen zu wenig Fragen beantwortet und zum anderen haben die ersten Antworten einfach zu lange gedauert. Sehr schade, ich glaube das Potential war auf jeden Fall da, aber ich bin am Ende der Geschichte eher verwirrt, als begeistert.

Es gibt keinen einfacheren Weg, unseren Tyrannen von einem König zu verärgern, als mit seinen Feinden zusammenzuarbeiten.
Seite 29

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