Hauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Kollege Gabriel Schneider werden von den Leipziger Kollegen gebeten, die ungewöhnlich viele Selbstmorde genauer zu untersuchen. Ihnen ist bekannt, dass eine spezielle ...
Hauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Kollege Gabriel Schneider werden von den Leipziger Kollegen gebeten, die ungewöhnlich viele Selbstmorde genauer zu untersuchen. Ihnen ist bekannt, dass eine spezielle Podcast-Stimme vorgängig mit den Opfer Kontakt aufgenommen hat. Ihre psychischen Verfassungen sind ein wahrer Nährboden, für Selbstsuizid.
Elias Halle ist ein Garant für hochspannende Psychothriller, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslassen. Die zwischenmenschlichen Töne werden von ihm jeweils sehr gut ausgearbeitet, dabei kommt der Sachverhalt nicht zu kurz.
Der zweite Fall mit Kronberg/Schneider verspricht wieder ein wahres Lesevergnügen.
Tara Kronberg wird hier persönlich von einem Mörder herausgefordert, der für sie in einem Albtraum endet.
Die Frage, was sind die Beweggründe, die einen Menschen zu solch blutigen Handlungen hinreissen?
Und ...
Tara Kronberg wird hier persönlich von einem Mörder herausgefordert, der für sie in einem Albtraum endet.
Die Frage, was sind die Beweggründe, die einen Menschen zu solch blutigen Handlungen hinreissen?
Und wie immer, die Ermittler kommen immer zu spät, um die Opfer noch zu retten. Mit Hilfe ausgeklügelter Cyber-Technik und weiteren Tools scheint der Mörder niemals aufzufinden zu sein.
Das dritte Buch mit Tara Kronberg, ist sehr speziell, spannend, grausam und nichts für Leser, die kein Blut mögen. Ich habe fast alle Elias Haller Fälle gelesen, die mir insgesamt spannende Lesestunden gebracht haben. Jetzt frage ich mich, wie geht es weiter mit Tara Kronberg und ihrem Team?
Endlich ist er da, der neue Thriller von Soren Sveistrup. Nach «der Kastanienmann» ermitteln Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess erneut zusammen. Auch hier erwartet die beiden sowie weitere Ermittlerin ...
Endlich ist er da, der neue Thriller von Soren Sveistrup. Nach «der Kastanienmann» ermitteln Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess erneut zusammen. Auch hier erwartet die beiden sowie weitere Ermittlerin eine Herausforderung. Ein Mörder spielt ein wahres grausames Katz- und Maus-Spiel, oder besser gesagt, ein Kinder-Abzählspiel. Lange ist nicht klar, wer hinter diesen bestialischen Morden steckt. Was der Beweggrund ist und wie das ganze zusammenhängt. Marie, die Mutter von Caroline Holst leidet seit deren Ermordung besonders unter diesem Schicksalsschlag. Daran zerbricht in erster Linie ihre Ehe und auch ihre Jungs leiden besonders unter dieser Situation.
Ein Stalker treibt sein Spiel in erster Linie mit Frauen. Auf deren Handys erhalten sie Nachrichten und Bilder, die sie immer mehr in eine Verzweiflung treiben, was niemand versteht. Bevor es zum eigentlichen Mord kommt, erhalten sie ein letzte Nachricht «hab dich». Der Täter kennt keine Grenzen. Im Gegenteil, ein Mann wird ebenfalls zum Opfer, nachdem seine Frau und die gemeinsamen Kinder verschwunden sind. Fragezeichen über Fragezeichen? bis zum Schluss.
Von der ersten bis zur letzten Seite baut sich eine Spannung auf, die einen nicht mehr loslässt. Die einzelnen Kapitel haben mich total beschlagnahmt und eingenommen. Der eindrücklich sehr intensive Schreibstil sowie die einzelnen Charakteren sind hervorragend in diesen Fall integriert. Ich habe förmlich gespürt, wie allen voran Thulin und Hess unter dieser Situation leiden. Die beiden verstehen sich blind, was die Ermittlungen anbelangt. Und dies machte auch keinen Halt vor deren Privatleben, welches ebenfalls sehr gut erzählt wird. Soren Sveistrup ist in meinen Augen ein Meister seines Fachs. In gewissen Szenen lief es mir buchstäblich kalt den Rücken runter.
Das Cover ist wiederum ähnlich aufgebaut wie im «der Kastanienjunge» düster und passend zum Inhalt.
In meinen Augen hat sich das Warten gelohnt. Ein perfekt konstruierter Thriller, auch wenn er fast 700 Seite lang ist.
Die tragische schicksalshafte Geschichte über Ruth und ihre Nachkommen in der Zeit von 1946 – 2009.
Mit der Hauptfigur «Ruth» erzählt Lavie Tidhar eine Familientragödie, die so durchaus geschehen sein ...
Die tragische schicksalshafte Geschichte über Ruth und ihre Nachkommen in der Zeit von 1946 – 2009.
Mit der Hauptfigur «Ruth» erzählt Lavie Tidhar eine Familientragödie, die so durchaus geschehen sein könnte. Ruth, ihre Schwester sowie ihr Leben zusammen mit ihren Eltern in Ungarn. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs lebten sie glücklich und zufrieden. Einziger «Makel», sie sind gläubige Juden, die mehr oder weniger alle von den damaligen Nazis verfolgt wurden. Ruth gelingt die Flucht und reist über das Mittelmeer nach Palästina, wo sie zusammen mit anderen Juden den Kibbuz Trashim aufbaut. Ihre Mutter sowie ihre Schwester kommen ins KZ. Dieses überlebt nur die Schwester. Auch ihr Bruder gelingt die Flucht Richtung Sowjetunion.
Die damalige Zeit bis 2009 verlangt von Ruth das Äusserste. Doch sie hat immer nur Ziel, den Kibbuz für sich und ihre Familie auf- und auszubauen, zu einem florierenden Unternehmen. Doch viele Akteure spielen darin teilweise mehr oder weniger sehr tragische Rollen. Vieles ist nicht legal, trotzdem notwendig, um zu überleben. Auch vor Mord wird nicht zurückgescheckt.
Anfänglich springen die einzelnen Ereignisse hin und her. Erst später wird es chronologisch. Für Verwirrung sorgen auch die mir ungewohnten Namen, wer ist wer und ist seine Aufgabe. Dazu habe ich für mich eine Legende erstellt, die sehr hilfreich war. Der Erzählstil des Autors verlangt die volle Aufmerksamkeit, denn es ist nicht ein Buch, das man einfach so wegliesst. Die Ereignisse enden teilweise sehr blutig und schonungslos. Es liess mich nicht kalt oder schockiert zurück, eher nachdenklich. Für mich ist «Adama» ein Buch, die einen gewissen Einblick in das Geschehen Israels einbringt. Das Cover mit der Kalaschnikow eher als Symbol verwertet.
Ich habe es nicht bereut, das zweite Buch aus dieser Reihe zu lesen. Auf «Maror» bin ich gespannt.
Meine Empfehlung an alle, die zwischendurch auch mal ein intensives und berührendes Buch lesen möchten.
Das 3. Buch in dieser Reihe wartet mit einer Herausforderung an das Sonderermittlungsteam Davids und Martin der besonderen Art auf. Dabei scheut die Täterschaft nicht, Zoe Martin mit ihrer Schulzeit im ...
Das 3. Buch in dieser Reihe wartet mit einer Herausforderung an das Sonderermittlungsteam Davids und Martin der besonderen Art auf. Dabei scheut die Täterschaft nicht, Zoe Martin mit ihrer Schulzeit im bekannten Campus einer Eliteschule in Frankfurt zu konfrontieren. Ist sie zu befangen, um weiter zu ermitteln?
Der Reihe nach; in Frankfurt tauchen Leichen auf, die alle erfroren sind. Das Besondere ist, die Art wie sie starben, nämlich langsam, sehr grausam und schmerzhaft wurden sie eingefroren. Nicht genug, alle wurden nach ihrem Tod geköpft. Welche Rolle hier der bekannte Künstler Zhalar alias Sascha Kaminski spielt, wird im Laufe der Ermittlungen immer klarer.
Das Besondere ist die integrierte Geschichte mit Bezug auf die «drei Musketiere» von Alexander Dumas, die der Täter in verschieden Abschnitten in seiner Version zum Besten gibt.
Die Auflösung ist sehr überraschend. Alle losen Knoten wurden vom Autor hervorragend zusammengeknüpft und schlüssig erklärt. Der direkte, schnörkellose Schreibstil trieb mich förmlich durch die Seiten, so spannend war es. Dabei sparte er auch hier nicht mit Szenen, die sehr grausam rüberkommen. Jeder einzelne Protagonist wiederum ihrer Spezialität entsprechend eingesetzt. Marc Davids leidet immer noch unter seiner besonderen Angstpsychose. Da frage ich mich, wie lange er mit seiner speziellen Therapie noch durchhält, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt. Seine Partnerin Zoe Martin ahnt schon einiges und versucht bei jeder Gelegenheit, ihn darauf anzusprechen.
«Narbenkünstler» hat mich ein paar Stunden super unterhalten. Ich empfehle diesen Psycho-Thriller allen Lesern gerne weiter, die keine Angst vor Grausamkeiten haben.