bittersüße Zeitreise in die Dynastie Joseon
Prinzessin der tausend Diebe – ChosenDer zweite Band der Diologie Prinzessin der 1000 Diebe handelt von Jia. Der zickigen Schwester im ersten Band. Um den Cliffhanger im ersten Band zu verhindern, reist Jia in der Zeit zurück, um die Zeit ...
Der zweite Band der Diologie Prinzessin der 1000 Diebe handelt von Jia. Der zickigen Schwester im ersten Band. Um den Cliffhanger im ersten Band zu verhindern, reist Jia in der Zeit zurück, um die Zeit zu verändern. Die dämonenartigen Monster sind ein scheinbar lebendig gewordenes Kunstwerk des Malers Sin Yun-Bok. Wird sie es schaffen?
Wie schon im ersten Teil, entführt uns die Autorin Thea Hong nach Südkorea oder besser gesagt in das alte Seoul. Ich liebe ihre plastische Sprache und so war ich schnell in der Zeit. Die Monster sind wieder gut beschrieben und es kommen die einen oder andern Gruselfaktoren mit rein. Kommen wir zu der Protagonistin. Jia reist in eine Zeit zurück, in der Frauen noch an den Herd gehörten. Sie verkleidet sich als Mann und es kommt zu vielen großartigen Momenten. Ich liebte ihr Temperament, ihre Fürsorge und dass sie wirklich erfuhr, was ist Glück und Freundschaft. Ihr Love-Interest ist wirklich zuckersüß und ich mochte ihn von der ersten Sekunde an. Auch er ist temperamentvolle, liebenswürdig und geheimnisvoll. Die Geschichte ist bis zum Ende doch recht logisch aufgebaut und sie hat ein abgeschlossenes Ende.
Sehr cool fand ich, die viele kleinen Szenen, die Jia widerfahren sind und sie immer sympathischer werden ließ. Sie nahm uns mit, auf ihrer Entdeckung von Freundschaft, Emanzipation und ihrer ersten Liebe und wurde als doch recht reife, junge Frau dargestellt.
Ich fand das K-Drama fantastisch, weil es sich zum einen auf eine wahre Begebenheit stützt, uns ins historische Korea entführt und Jia eine unfassbar großartige Reise zu sich selbst macht. Auch liebe ich es, weil am Ende der Geschichte viele Enden, welche mir gar nicht bewusst waren, dass es sie gibt, aufgelöst wurden und das Ende realistisch und nicht zu zuckersüß war.
Jeden dem der erste Band nicht gefallen hat, gibt den zweiten Band eine Chance, er ist es wirklich wert!