Familiengeschichte über Trauer und Einsamkeit
Eines Tages für immerINHALT
Wie bei vielen Büchern, erwartet man einiges vom Cover. Dieses Cover hingegen lies mich eine sanfte Geschichte erwarten, die ich nach so vielen harten Büchern, auch gut gebrauchen hätte können. ...
INHALT
Wie bei vielen Büchern, erwartet man einiges vom Cover. Dieses Cover hingegen lies mich eine sanfte Geschichte erwarten, die ich nach so vielen harten Büchern, auch gut gebrauchen hätte können. Es kam allerdings anders. Das Buch wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Alice als junge Frau ist der erste Erzählstrang. Sie lebt in Beziehung und wird schwanger. Ihr Vater will auf keinen Fall, dass sie das Kind behält. Der zweite Erzählstrang zeiht Alice viele Jahre später - und ihren Sohn Luke. Beide treffen sich nach vielen Jahren das erste Mal wieder. Sie lernen sich allerdings nicht langsam kennen, sondern Alice wird direkt die Tagesmutter von Lukes Sohn. Von nun an haben sie viele Themen, Luke sucht nach Antworten für sein Weggeben und Aufwachsen in einer Pflegefamile. Wie so oft, gibt (oder gab) es triftige Gründe.
EINDRUCK UND FAZIT
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, zwischendrin fand ich sie etwas ruhiger, am Ende allerdings wieder mit ordentlich Fahrtwind. Ein Buch, dass man nicht so ganz aus der Hand legen möchte, weil man so gespannt ist, ob das - was man denkt, wirklich passiert. Eine dramatische Familiengeschichte über Einsamkeit und Trauer, über fehlenden Rückhalt und Reflexion. Eine Mutter-Sohn Geschichte, die mich beeindruckt hat, aber auch traurig machte. Pflegekindergeschichten berühren mich immer ganz besonders, sicherlich weil ich in der Jugendhilfe arbeite. Ich empfehle das Buch gern weiter.