Ein wunderbarer Abschluss einer Herzensreihe
In Her Own LeagueMeine liebste Erzählweise bei Romance-Büchern ist „Dual POV“, wie wir sie bei den vorherigen Büchern der Reihe auch schon hatten, die Geschichte wurde also abwechselnd aus Emmetts und Reeses Sicht erzählt. ...
Meine liebste Erzählweise bei Romance-Büchern ist „Dual POV“, wie wir sie bei den vorherigen Büchern der Reihe auch schon hatten, die Geschichte wurde also abwechselnd aus Emmetts und Reeses Sicht erzählt. Auch das Chicago-Setting hat mich hier total überzeugt und sofort zurück in die Stadt geholt, sodass es sich ein bisschen wie Nachhause-Kommen angefühlt hat, insbesondere als altbekannte Gesichter aufgetaucht sind ✨
Man hat zu Beginn die Spannung zwischen den beiden gespürt und auch ein gewisse Rivalität, wie es typisch ist für enemies to lovers. Mit der Zeit hat sich die Tension dann jedoch aufgelöst und eine passende Dynamik entfalten.
Was mir total gut gefallen hat, war dass Reese als Frau in einer sonst männerdominierten Branche DIE führende Rolle übernimmt und auch die generelle Repräsentation von curvy Frauen. Auch dass beide Protagonisten ein gewisses Alter haben, fand ich sehr angenehm.
Und auch wenn es Klischee ist, hat das One-Bed-Szenario, wie auch die Einbindung von den Tropes „forbidden love“ und „forced proximity“ für mich hier wunderbar ins Gesamtkonzept gepasst.
Mein einziges Manko: für mich war’s definitiv zu viel Spice 🌶️ 🥵! Das ist natürlich Geschmacksache, aber ich hatte zu Beginn das Gefühl, dass wir uns auf dem 5-Sterne-Highway befinden, bis dann schließlich so viele spicy Szenen aneinander gereiht wurden, dass es mir einfach zu viel war und ich sogar teilweise geskippt habe, was ich sonst eigentlich nicht mache.
⭐️ F A Z I T
Ein perfekter Abschluss für eine ganz ganz tolle Reihe mit zwei tollen Protagonisten, der für mich jedoch zu viel Spicy enthielt. Das Buch hat sich für mich angefühlt wie Nachhause-Kommen und mich ein wenig traurig zurückgelassen, weil es jetzt tatsächlich vorbei ist 🥺
Von mir gibt’s 4 ⭐️ !