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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2026

Eine Geschichte mit viel Vergangenheit und leisen Gefühlen

Two steps away - London Hearts 2
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Meine persönliche Meinung:
Das Cover passt wieder perfekt zu Band 1. Die Gestaltung der Reihe ist sehr stimmig und greift das Londoner Setting wunderschön auf. Da jeder Band einer Jahreszeit zugeordnet ...

Meine persönliche Meinung:
Das Cover passt wieder perfekt zu Band 1. Die Gestaltung der Reihe ist sehr stimmig und greift das Londoner Setting wunderschön auf. Da jeder Band einer Jahreszeit zugeordnet ist, erkennt man hier sofort den Winter. Auch das Thema Fashion wird wieder toll integriert, was einfach perfekt zur Atmosphäre der Reihe passt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Dadurch konnte ich mir viele Szenen richtig gut vorstellen und bin schnell in die Geschichte eingetaucht.

Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Pippa und Ben, wodurch man ihre Gedanken und Gefühle besonders intensiv miterlebt.

Allerdings muss ich sagen, dass ich Pippa und Ben zu Beginn des Buches ziemlich anstrengend fand. Zwischen ihnen liegt so viel negative Energie, dass mich das erst einmal überrascht hat, da ich das von der London Hearts-Reihe so gar nicht gewohnt bin. Deshalb hat es etwas gedauert, bis mich ihre Geschichte wirklich emotional erreichen konnte.

Dabei mochte ich Pippa in den anderen Teilen der Reihe eigentlich sehr gerne. Trotzdem muss ich sagen, dass ihre angespannte und teilweise kühle Art sehr gut zu ihr passt, wenn man mehr über ihr Leben und ihr Umfeld erfährt. Diese innere Zerrissenheit und die Stimmung rund um ihre Figur hat die Autorin wirklich authentisch eingefangen.

Der Teil der Geschichte, der mit Ereignissen aus der Vergangenheit zusammenhängt, nimmt einen großen Raum ein. Dadurch hatte ich manchmal das Gefühl, dass Pippas und Bens gemeinsamer Weg ein wenig zu kurz kommt. Gerade weil ich mir gewünscht hätte, noch mehr von ihrer Entwicklung miteinander zu erleben. Das Ende kam für mich deshalb leider auch etwas zu plötzlich.


Fazit:
"Two Steps Away" ist Band 2 der London Hearts-Reihe. Da ich Band 1 und 3 bereits gelesen hatte, habe ich mich sehr darauf gefreut, endlich auch Pippas Geschichte kennenzulernen. Über die Mädels-WG zu lesen fühlt sich immer ein bisschen wie nach Hause kommen an, und genau dieses Gefühl liebe ich an der Reihe. Trotzdem hat mir in diesem Band das gewisse Etwas gefehlt. Er konnte mein Herz leider nicht ganz so berühren wie die anderen Teile.


"Vielen Dank an den ONE Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley."

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Mehr als nur Tribute-Vibes

To Cage a Wild Bird
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Meine persönliche Meinung:
Bereits das Cover versprüht starke Tribute von Panem-Vibes und hat mich allein deshalb dazu gebracht, einen genaueren Blick auf das Buch zu werfen.
Der Klappentext verspricht ...

Meine persönliche Meinung:
Bereits das Cover versprüht starke Tribute von Panem-Vibes und hat mich allein deshalb dazu gebracht, einen genaueren Blick auf das Buch zu werfen.
Der Klappentext verspricht jede Menge Spannung und machte mich sofort neugierig. Gleichzeitig hatte ich jedoch leichte Bedenken, ob dadurch nicht bereits zu viel von der Geschichte vorweggenommen wird.

Die Autorin verliert keine Zeit und startet direkt mit einem spannenden Ereignis, das den perfekten Einstieg bildet. So wird man ohne Umschweife in das Leben der Protagonistin Raven hineingestoßen.

Der Schreibstil der Autorin war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Zwar liest er sich flüssig, dennoch musste ich mich anfangs stark konzentrieren. Besonders schwer fiel es mir zunächst, mir die geschilderte Welt bildlich vorzustellen, und auch die Vielzahl an Namen zu Beginn empfand ich als etwas überfordernd.

Die Dystopie wird aus Ravens Perspektive erzählt, was mir mit der Zeit half, besser in die Geschichte hineinzufinden und mir ein klareres Bild der Welt zu machen.

Brooke Fast nimmt sich anfangs bewusst Zeit für die Handlungen und schreitet eher langsam voran, was ich im Nachhinein als großen Pluspunkt empfand, da man so einen intensiveren Einblick in die Charaktere erhält.

Raven selbst wirkt skrupellos und ihre Berufswahl ließ mich regelrecht vor Vorfreude kribbeln. Gleichzeitig wird schnell deutlich, dass sie für ihre Familie durchs Feuer gehen würde.
Auch Vale sowie die vielen Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und haben sich nach und nach einen Platz in meinem Herzen erschlichen.

Die Autorin Brooke Fast hält über das gesamte Buch hinweg einen guten Spannungsbogen aufrecht und baut immer wieder Wendungen ein, manche vorhersehbarer als andere. Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich das Buch schließlich kaum noch aus der Hand legen. Die Stimmung war hitzig, die Geschichte nahm ordentlich Fahrt auf und beim Lesen war ich oft richtig nervös.

Der Schluss hingegen kam für mein Empfinden recht abrupt und wurde auf wenige Kapitel sehr schnell zu Ende gebracht. Sollte daraus tatsächlich eine Reihe werden, hätte ich mir ein etwas früheres Ende mit einem stärkeren Cliffhanger gewünscht.


Fazit:
"To Cage a Wild Bird" ist der erste Band einer Dystopie-Reihe und zugleich das Debüt der BookTokerin Brooke Fast. Fans von Tribute von Panem kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Schnell wurde klar, dass es sich nicht um einen Abklatsch handelt, sondern um eine eigenständige Geschichte mit einem ähnlichen Feeling. Das Buch hat definitiv das Potenzial, ein Lesehighlight zu werden und konnte mich trotz kleiner Schwächen stark mitreißen.


"Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley."

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Veröffentlicht am 06.12.2025

Starker Plot, anspruchsvoller Stil, mitreißendes Finale

Safe Space
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Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist dezent gehalten und dennoch ein echter Hingucker. Genau das hat meine Aufmerksamkeit sofort erregt. Der abgebildete Stacheldraht lässt bereits vermuten, dass die ...

Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist dezent gehalten und dennoch ein echter Hingucker. Genau das hat meine Aufmerksamkeit sofort erregt. Der abgebildete Stacheldraht lässt bereits vermuten, dass die Geschichte etwas mit Gefängnis zu tun hat.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und dabei eine gewisse Beklommenheit ausgelöst. Ich konnte es kaum erwarten, Annas Weg mitzugehen, und verspürte vor dem Beginn sogar ein leichtes Kribbeln.

Allerdings fiel es mir anfangs wirklich schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Das lag vor allem am Schreibstil, der für mich nicht ganz leicht zu lesen war, auch wegen einiger Fachbegriffe, die zwischendurch auftauchten. Ich musste mich beim Lesen durchgehend stark konzentrieren, was dazu führte, dass es ziemlich lange dauerte, bis mich bestimmte Szenen auch emotional richtig gepackt haben.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive.
Anna wirkt klug, aber auch sehr ängstlich. Ihre Angst ist von Beginn an spürbar, was alles sehr realistisch und greifbar macht. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und scheinen stark von Verzweiflung und der Suche nach Antworten geprägt. Generell bleiben ihr Verhalten und ihre Reaktionen durchgehend authentisch.
Auch die anderen Charaktere sind der Autorin gut gelungen, besonders die Dynamiken untereinander wirken stimmig und glaubwürdig.

Der Thriller spielt in Köln, der Großteil der Handlung ist jedoch auf das Gefängnis beschränkt, was ich passend finde. So verliert sich die Geschichte nicht in unnötigen Szenen oder „Lückenfüllern“.

Die Handlungen der Personen werden sehr genau beschrieben, was gut zu Annas Beruf als Psychologin passt und auch wichtig für das Verständnis der Geschichte ist. Es macht das Ganze greifbarer und intensiver.

Besonders gelungen finde ich die Tagebucheinträge, die zwischendurch eingeflochten sind. Sie lockern nicht nur den Erzählfluss auf, sondern sind auch zentral für das Verständnis der Handlung.


Fazit:
Wow, was für ein Ende! Auch wenn ich wegen des Schreibstils schwer in den Thriller hineingefunden habe, war es insgesamt eine gelungene Geschichte. Zwar ließ sich einiges erahnen, und die ganz großen Gänsehautmomente blieben für meinen Geschmack etwas zu sehr aus, aber die Umsetzung war dennoch stimmig. "Safe Space" ist auf jeden Fall empfehlenswert. Besonders für Leser:innen, die es spannend mögen, aber nicht ganz so düster und furchteinflößend brauchen.


"Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley."

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Ein bisschen zu viel Humor

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Meine persönliche Meinung:
Ich war voller Vorfreude und Feuer und Flamme für das Buch. Nicht nur der Hype machte mich neugierig, sondern auch das herbstliche Cover, das ein absoluter Hingucker ist. Der ...

Meine persönliche Meinung:
Ich war voller Vorfreude und Feuer und Flamme für das Buch. Nicht nur der Hype machte mich neugierig, sondern auch das herbstliche Cover, das ein absoluter Hingucker ist. Der Klappentext und der Vergleich mit Gilmore Girls taten ihr Übriges, um in mir den Wunsch zu wecken, das Buch unbedingt lesen zu wollen und mehr über Jude und James zu erfahren.

Die Autorin versteht es bereits in den ersten Kapiteln, Humor einzusetzen und die Leser:innen von Beginn an bei Laune zu halten. Besonders schön und harmonisch finde ich, dass alle Kapitel eine Überschrift haben. Ebenso harmonisch und herzerwärmend wirkt auch Whilby auf mich. Das Cover versprüht trotz seines Herbstfeelings mit seinen warmen Farben eine gewisse Geborgenheit und Zufriedenheit. Die Figuren darauf wirken distanziert und zugleich anziehend.

Wie bereits erwähnt, spielt der Liebesroman in Lower Whilby. Auf der Innenseite des Covers ist eine Stadtkarte abgebildet, was dem Ganzen von Anfang an einen malerischen Touch verleiht.

Ich bin gut in die Geschichte von Jude und James hineingekommen, wobei ich den Schreibstil der Autorin als sehr speziell empfunden habe, da er mir stellenweise zu übertrieben humorvoll war.

Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und besitzen dadurch echte Tiefe.
Jude wirkte auf mich oft etwas anstrengend, da sie rastlos ist und immer ein wenig so scheint, als sei sie auf der Flucht.
James hingegen machte einen sehr ruhigen und ausgeglichenen Eindruck, ein wahrer Ruhepol. Daher fand ich manche Ausdrücke nicht immer passend und authentisch für seine Figur gewählt. Die Zuneigung zwischen den beiden war jedoch von Beginn an spürbar.


Fazit:
"The Pumpkin Spice Latte Disaster" ist der erste Band der Lower-Whilby-Reihe, die als Trilogie angelegt ist. Ich mochte die Geschichte und die Grundidee dahinter sehr. Dennoch tat ich mich, trotz vieler positiver Aspekte, beim Lesen schwer und brauchte fast einen Monat dafür. Vermutlich habe ich zu viel vom Buch erwartet, denn meine Vorfreude darauf brannte bereits seit Wochen wie Feuer. Es ist ein cozy Roman für zwischendurch, den man gut lesen kann, wenn einem der humorbetonte Schreibstil und die Ruhelosigkeit der Figuren nicht zu viel werden.


"Vielen Dank an denVerlag Forever by Ullstein für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über Vorablesen."

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Dem Moretti-Clan verfallen

Chicago Ruthless (Band 1) - Sinful
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Meine persönliche Meinung:
Das Cover wirkt geheimnisvoll, gefährlich und sinnlich zugleich. Genau diese Mischung hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Bei genauerem Hinsehen erkennt man die Skyline ...

Meine persönliche Meinung:
Das Cover wirkt geheimnisvoll, gefährlich und sinnlich zugleich. Genau diese Mischung hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Bei genauerem Hinsehen erkennt man die Skyline von Chicago, was schon einen ersten Hinweis auf das Setting gibt.
Der Klappentext hat meine Neugier geweckt und direkt für das typische Mafia-Feeling gesorgt. Allerdings hatte ich, basierend auf dem Klappentext, mit mehr Widerstand seitens Kat gerechnet. Dieser Aspekt kam mir im Buch leider etwas zu kurz.

Ich liebe Mafia-Romane und habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der angenehme, flüssige Schreibstil der Autorin hat meine Vorfreude direkt zu Beginn noch verstärkt.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, was den Zugang zu den Protagonisten deutlich erleichtert. Die Emotionen der Figuren und die Dynamik zwischen ihnen waren von Anfang an greifbar. Die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren durchläuft verschiedene Phasen, von Angst und Respekt bis hin zu körperlicher Anziehung. Besonders die anfänglichen Gefühle von Angst und Widerstand hätten, gemessen an den Umständen, jedoch intensiver und präsenter sein dürfen.

Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf und bleibt durch gezielte Zeitsprünge spannend und gut strukturiert.

Dante Moretti, Mafiaboss, dominant, eiskalt, besitzergreifend. Trotz seiner einschüchternden und rohen Art mochte ich ihn. Er lässt selten hinter seine Fassade blicken, was ihn interessant, aber auch schwer greifbar macht.
Katerina, genannt Kat, ist innerlich zerbrochen und lebt abgeschottet von der Außenwelt. Sie ist mürrisch, gleichzeitig aber sehr emotional. Manchmal hat sie mir die Dinge zu schnell akzeptiert. Hier hätte ich mir mehr Widerstand, mehr Tiefe, mehr Biss gewünscht.

Die Szenen sind nicht unnötig ausgeschmückt, aber anschaulich genug beschrieben, um ein klares Kopfkino zu erzeugen. Besonders die spicy Szenen sind gut gelungen und bringen ordentlich Feuer in die Geschichte.

Wie bereits der Titel andeutet, spielt der Roman in Chicago und erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einem Jahr.

Neben den knisternden Momenten zwischen den Protagonisten kommen auch die Mafia-Vibes nicht zu kurz. Sadie Kincaid schafft eine gelungene Mischung aus Leidenschaft, Gefahr und Machtspielchen.


Fazit:
Diese Dark Romance ist eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, mit reichlich spicy Szenen, Geheimnissen und Dominanz. Eine Geschichte über eine Beziehung, die sich aus Angst und Respekt in etwas entwickelt, das an Liebe erinnert.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe und bin dem Moretti-Clan definitiv verfallen. Wer jedoch nach einer tiefgründigen, emotional komplexen Liebesgeschichte sucht, wird hier womöglich nicht voll auf seine Kosten kommen. Dennoch ist das Buch definitiv einen Blick wert.

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