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Veröffentlicht am 17.12.2023

Berührende Lebensgeschichte und eine kleine Mordermittlung

Florence Butterfield und die Nachtschwalbe
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Das Buch handelt in erster Linie von Florence Butterfield, genannt Florrie, die in einer Seniorenresidenz lebt und mitbekommt wir die Heimleiterin aus dem Fenster stürzt. Sie glaubt nicht an einen Unfall ...

Das Buch handelt in erster Linie von Florence Butterfield, genannt Florrie, die in einer Seniorenresidenz lebt und mitbekommt wir die Heimleiterin aus dem Fenster stürzt. Sie glaubt nicht an einen Unfall und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei lernen wir auch Florrie und ihre Lebensgeschichte kennen.

Ich habe nach dem lesen der LP ein schöner Krimi erwartet, in dem eine ältere Dame, alla Miss Marple ermittelt. Bekommen habe ich ein wunderschönes Buch das nicht nur Krimi sondern auch ein toller berührender Roman über die Lebensgeschichte von Florrie ist.

Es war nicht immer spannend und hat sich stellenweise auch etwas gezogen, dennoch kann ich das Buch von Herzen weiter empfehlen ,da Florrie einfach so ein toller, herzerwärmender Charakter ist, der es verdient gelesen zu werden. Wer allerdings einen spannenden Krimi erwartet der ist hier falsch.

Das Cover fand ich anfangs sehr schön, da ich von einer älteren "Lady" ausging. Nun finde ich aber das es leider gar nicht zum Buch passt, da es Florence Butterfield nicht gerecht wird. .

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Veröffentlicht am 05.07.2023

Freundinnen

Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter
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Das Buch spielt im Jahr 1899 in Lübeck. Im Mädchenpensionat am Holstentor lernen sich die vier Freundinnen Nora, Fanny, Agnes und Lotte kennen und sollen an der Schule auf ihre Rolle als Ehefrau ...

Das Buch spielt im Jahr 1899 in Lübeck. Im Mädchenpensionat am Holstentor lernen sich die vier Freundinnen Nora, Fanny, Agnes und Lotte kennen und sollen an der Schule auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter vorbereitet werden. Doch sie sehnen sich viel mehr nach Freiheit und Bildung und wollen den strengen Regeln dieser Zeit entkommen.


Mir hat das Buch von Anne Perbandt sehr gut gefallen. Es lies sich flüssig lesen und ich konnte mich gut in die Geschichte und die schwierige Zeit hineinversetzen. Die Charaktere waren alle, auch die Nebenfiguren sehr authentisch und detailliert beschrieben. Ebenso die Handlungsorte. Allerdings war mir stellenweise etwas zu viel Liebe im Spiel und zu wenig historisches.

Das Cover gefällt mir super. Als erstes ist mir das Holstentor aufgefallen. Ich liebe Lübeck und war schon ein paar mal dort. Dann sieht man die Mädchen im Meer und anhand ihre Kleidung erkennt man direkt das der Roman in einer früheren Zeit spielt.

Ich freue mich nun auf den zweiten Band und bin gespannt wie es für die Freundinnen weitergeht.
Diese erhält von mir vier sehr empfehlenswerte Sterne.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Im Bayou

Unsere letzten wilden Tage
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"Unsere letzten wilden Tage" von Anna Bailey spielt in Jacknife, einem kleinen Dorf in den Sümpfen Louisianas. Das Leben dort ist rau, die Hitze steht und in den Sümpfen treiben lautlos Alligatoren. Loyal ...

"Unsere letzten wilden Tage" von Anna Bailey spielt in Jacknife, einem kleinen Dorf in den Sümpfen Louisianas. Das Leben dort ist rau, die Hitze steht und in den Sümpfen treiben lautlos Alligatoren. Loyal ist dort aufgewachsen, als Teenie dann, nach einem Unfall mit einem Alligator und dem Zerwürfnis mit ihrer besten Freundin, zusammen mit ihrem Vater nach Dallas gezogen. Ihre Mutter blieb in Jacknife zurück.

Jahre später kehrt Loyal zurück zu ihrer dementen Mutter und in das Dorf ihrer Kindheit. Sie möchte sich mit ihrer alten Freundin versöhnen, doch diese wird kurz nach ihrer Ankunft tot im Sumpf gefunden. Loyal glaubt nicht an einen Unfall und macht sich auf die Suche nach Antworten. Dies ist natürlich nicht ohne Gefahr für sie selbst.

Ich mochte das Setting des Buches sehr. So wie das tolle Cover gestaltet ist habe ich mir auch die Gegend vorgestellt. Die Naturbeschreibungen waren grandios. Die Autorin schafft es einem, sowohl das schöne der Natur, wie auch die Gefahren und die Wildnis gleichermaßen nahe zu bringen.

Die Geschichte um Loyal, ihre Freundin Cutter, deren Brüder und das Leben in Jacknife fand ich auch sehr gut beschrieben. Es ist teils etwas brutal und sehr rau aber ich denke das es in so abgelegenen Orten mitten in den Sümpfen Louisianas auch so zugeht und vieles vor Ort geregelt wird.
Allerdings wurde ich mit Loyal nicht richtig warm. Sie blieb immer etwas unnahbar.

Auch war mir die Geschichte teils etwas zu gewollt und langatmig. Ich fand sie überhaupt nicht spannend. Trotzdem habe ich es , auch aufgrund der tollen Sprache gerne gelesen. Ein gutes Buch, aber kein Highlight für mich. Es gibt 3,5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Berührend

Solito
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Im Buch "Solito" schildert Javier Zamora seine Flucht aus El Salvator nach Kalifornien zu seinen Eltern. Alleine begibt er sich mit weiteren Flüchtlingen auf die gefährliche und lange Reise durch Guatemala ...

Im Buch "Solito" schildert Javier Zamora seine Flucht aus El Salvator nach Kalifornien zu seinen Eltern. Alleine begibt er sich mit weiteren Flüchtlingen auf die gefährliche und lange Reise durch Guatemala und Mexiko. Dabei schildert er die Reise sehr detailreich und ausführlich.

Das Buchcover finde ich sehr passend und gefällt mir sehr gut.

Von mir bekommt das Buch vier Sterne. Mich haben die vielen Spanischen Begriffe doch sehr beim Lesen gestört, bzw. fand ich es lästig immer im Glossar nachzuschauen. Ich hätte es besser gefunden die Begriffe mit Fußnoten auf der jeweiligen Seite zu übersetzen. Auch fand ich es zwischenzeitlich etwas zäh und langatmig weshalb ich einen Stern abgezogen habe.
Dennoch empfehle ich das Buch allen weiter, da es eine sehr wichtige Geschichte/Autobiografie ist die zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

4 Generationen Frauen

Das gute Leben
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Nadine Schneider nimmt uns in ihrem Buch "Das gute Leben" mit zu vier Generationen Frauen.
Christina, die jüngste, ihre Mutter Helene, Großmutter Anni und die Urgroßmutter.

Anni ist in den 60er Jahren ...

Nadine Schneider nimmt uns in ihrem Buch "Das gute Leben" mit zu vier Generationen Frauen.
Christina, die jüngste, ihre Mutter Helene, Großmutter Anni und die Urgroßmutter.

Anni ist in den 60er Jahren schwanger von Rumänien nach Deutschland zu ihrem Bruder ausgewandert, um hier ein besseres Leben für sich und ihre Tochter zu beginnen. Ihre Mutter lässt sie alleine in Rumänien zurück und besucht diese meist zweimal im Jahr. Ihre Tochter Helene zieht sie alleine groß.
Auch Helene wird früh Mutter und auch sie wird alleinerziehend, entscheidet sich aber nach Amerika auszuwandern und lässt Christina bei ihrer Mutter in einem kleinen Dorf bei Nürnberg zurück. Dort wächst Christina auf und als Erwachsene zieht sie nach Berlin und Anni bleibt alleine zurück.

Nach Annis plötzlichem Tod erbt Christina das kleine Haus und muss sich nun Gedanken darüber machen was sie damit macht. Dabei kommen viele Erinnerungen zu Tage und wir erfahren viel über das Leben von Anni, Helene und der Urgroßmutter in Rumänien.

Ich lese sehr gerne Romane , welche über mehrere Generationen berichten. Auch hier habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Allerdings konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen. Ich fand es stellenweise etwas langatmig und mir fehlte etwas Spannung oder etwas was einem überraschen konnte. Die Geschichte plätscherte etwas vor sich hin und ich hatte oft das Gefühl man kommt nicht vor ran.
Ich wurde auch mit keiner der Frauen so richtig warm und manchmal war mir alles etwas zu negativ dargestellt.

Die Geschichte hatte viel Potenzial, aber dieses wurde für meinen Geschmack nicht ausgeschöpft, so das es für mich nur für drei Sterne gereicht hat.



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