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Veröffentlicht am 14.03.2026

Neuen Lieblingsthriller gefunden!

Das letzte Haus in der Needless Street
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Ich lag krank im Bett, habe „nur mal kurz“ ein Hörbuch gestartet – und ein paar Stunden später stand ich mit offenem Mund in der Küche und ließ vor Überraschung die Nudeln fallen.

Eigentlich wollte ich ...

Ich lag krank im Bett, habe „nur mal kurz“ ein Hörbuch gestartet – und ein paar Stunden später stand ich mit offenem Mund in der Küche und ließ vor Überraschung die Nudeln fallen.

Eigentlich wollte ich beim Gassigang nur kurz reinhören. Und ehe ich mich versah, hatte ich drei Stunden später immer noch die Kopfhörer auf dem Kopf, weil es so spannend war.

Am darauffolgenden kränklichen Tag, den ich fast nur im Bett verbracht habe, waren die Kopfhörer dann fast mit meinem Kopf verwachsen, weil ich sie kaum abgesetzt habe. Weil ich mich nicht von diesem Hörbuch trennen konnte.

Als mir dann kurz vor Mitternacht einfiel, dass ich noch schnell etwas zubereiten muss, bevor es abläuft, stand ich gespannt lauschend mit der Geschichte im Ohr am Herd. Ich griff zu den Zutaten und hörte weiter zu… und ließ plötzlich vor Überraschung die Packung Nudeln fallen, die ich in der Hand hielt.

WTF?! Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Ihr merkt schon: Das hier ist mal eine etwas andere Rezension. Das liegt daran, dass ich euch gar nicht viel über die Geschichte erzählen möchte. Ich will niemandem diese Überraschungsmomente nehmen.

Ich kann nur sagen: Ich war komplett involviert in die Geschichte und die Charaktere. Mein Gesicht hat beim Hören so ziemlich jede Emotion mitgemacht – Spannung, Verwirrung, Unbehagen, Mitgefühl und ständig dieses Grübeln darüber, wie das alles zusammenpassen kann.

Wenn mich jemand nach meinem Lieblingsthriller fragt, habe ich ab jetzt eine Antwort: Das letzte Haus in der Needless Street

Ein psychologisch unglaublich cleveres Buch.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Modern, übersichtlich und lecker

Deftig vegan
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Die Aufmachung dieses Kochbuchs hat mir auf den ersten Blick sehr gut gefallen. Es wirkt clean, übersichtlich und modern.
Die Bilder sind ansprechend und machen direkt Lust darauf, die gezeigten Rezepte ...

Die Aufmachung dieses Kochbuchs hat mir auf den ersten Blick sehr gut gefallen. Es wirkt clean, übersichtlich und modern.
Die Bilder sind ansprechend und machen direkt Lust darauf, die gezeigten Rezepte selbst auszuprobieren.
Ich mag die klare Einteilung der Rezepte. Kategorien wie „Knuspriges aus der Pfanne“ sprechen mich sofort an – die Hirsepfanne mit Auberginen und weißen Bohnen ist mir direkt positiv aufgefallen. Dazu kommen Suppen, die zum genussvollen und gleichzeitig gesunden Löffeln einladen, mal deftig, mal etwas exotischer, wie die Rote-Linsen-Kokos-Suppe mit Mango und Joghurt (Lecker!). Ergänzt wird das Angebot durch leckere Pastagerichte, Salate und Ofengerichte.

Die Rezepte wirken größtenteils sehr alltagstauglich. Nichts erscheint übermäßig kompliziert oder ausgefallen. Die Zutatenlisten sind übersichtlich, die Zubereitungsschritte kurz und gut verständlich, sodass man den Anleitungen problemlos folgen kann.

Insgesamt gefällt mir das Kochbuch sehr gut. Es ist ein praktischer Begleiter für den Alltag und macht Lust darauf, öfter vegan zu kochen und neue Gerichte auszuprobieren.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Charaktere die im Kopf und Herzen bleiben

Der andere Arthur
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„Das Erste, was du über mich wissen musst: Ich bin unglaublich dick.“

Dieser Satz, gesprochen mit einem schweren, fast mühsamen Atmen des Sprechers, hat mich sofort mitten in Arthurs Welt gezogen. Arthur ...

„Das Erste, was du über mich wissen musst: Ich bin unglaublich dick.“

Dieser Satz, gesprochen mit einem schweren, fast mühsamen Atmen des Sprechers, hat mich sofort mitten in Arthurs Welt gezogen. Arthur wiegt fast 300 Kilo, verlässt sein Haus nicht mehr und lebt in einer Einsamkeit, die man beim Hören förmlich greifen kann.

Worum geht es? 📖
Arthur ist ein ehemaliger Uni-Dozent, hochintelligent und isoliert von der Außenwelt. Sein einziger sind Briefe an eine alte Freundin, der er ein Leben vorgaukelt, das er gar nicht führt. Parallel dazu lernen wir den 18-jährigen Cal kennen, dessen Leben durch die Alkoholsucht seiner Mutter aus den Fugen gerät. Und dann ist da noch Yolanda, eine junge, schwangere Frau, die beginnt, in Arthurs vernachlässigtem Haus – und seinem Herzen – aufzuräumen.

Meine Empfindungen: 🤎
Ich habe Arthur so schnell ins Herz geschlossen. Seine Scham, die Gedanken, in denen er sich verfängt, und diese aufgestaute Angst waren für mich so nachvollziehbar und spürbar. Aber auch Cals Verzweiflung und Yolandas Stärke haben mich tief berührt und ich habe mich zu allen dreien verbunden gefühlt.

Ich habe mit ihnen gelitten und mich bei den hoffnungsvollen Momenten gefreut, als wären sie meine eigenen Freunde. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, weil er mich direkt so in das Leben der Protagonisten gesogen hat. Alles hat sich echt und authentisch angefühlt.

Fazit:
Was für eine schöne, traurige und gleichzeitig hoffnungsvolle Geschichte. Ich bin so beeindruckt von dem Buch, dass ich nach diesem Erlebnis jetzt unbedingt „Gott des Waldes“ von Liz Moore lesen muss, von dem ich auch schon so viel gutes gehört habe.

Bewertung: 5/5 ⭐️
(Hörbuch-Empfehlung: Die Sprecher verkörpern die Charaktere ideal!)

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Über innere Stimmen und Selbstliebe

Hab ich dir heute schon gesagt?
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Ich liebe die Zeichnungen in diesem Buch. Die sanften, warmen Farben, der Detailreichtum, dieses leicht Chaotische mit so vielen Dingen, die man entdecken kann, voller Fantasie und unglaublich anregend. ...

Ich liebe die Zeichnungen in diesem Buch. Die sanften, warmen Farben, der Detailreichtum, dieses leicht Chaotische mit so vielen Dingen, die man entdecken kann, voller Fantasie und unglaublich anregend. Die komplette Gestaltung ist so liebevoll, dass sie mich sofort zum Lächeln bringt. Es sind genau die Art von Bildern, bei denen man denkt: Die könnte man sich auch zuhause an die Wand hängen.

Die Geschichte zeigt auf eindrückliche Weise, wie viel Worte in einem auslösen können. Die liebevollen Worte von Menschen, die uns nahestehen, aber auch – und ganz besonders – die Worte, die wir uns selbst sagen. Worte, die uns schützen und geborgen fühlen lassen. Und andere, die uns traurig machen und das Gefühl geben, falsch oder fehl am Platz zu sein.

Besonders schön ist, wie die Stimmung der einzelnen Seiten durch Farben und Illustrationen getragen wird. Man kann sehr gut nachempfinden, was die unterschiedlichen Stimmen im Inneren des Jungen auslösen. Das Ende ist rührend und ging mir wirklich zu Herzen.

Dieses Buch ist wunderschön und seine Botschaft unglaublich wichtig. Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die manchmal daran erinnert werden müssen, dass sie wichtig sind, geliebt werden und dass nicht alles Negative, was man denkt, wahr ist.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Lebensfreude in jedem Bild

Mein verrückter Tag mit Oma
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Die Zeichnungen in diesem Buch sind unglaublich liebevoll und fröhlich gestaltet. Es strotzt nur so vor Farben, und die Details sind einfach herrlich. Omas rosafarbene Turmfrisur, ihre Schuhe in zwei verschiedenen ...

Die Zeichnungen in diesem Buch sind unglaublich liebevoll und fröhlich gestaltet. Es strotzt nur so vor Farben, und die Details sind einfach herrlich. Omas rosafarbene Turmfrisur, ihre Schuhe in zwei verschiedenen Farben, ein Huhn mit Brille oder eine kleine Maus mit Bauplan in der Hand. Überall gibt es etwas zu entdecken, und schon beim Anschauen macht es richtig Spaß und bringt mich zum Lächeln.

Auch der kleine Hund Carlos, der bei den Abenteuern dabei ist, ist unglaublich süß. Die Geschichte steckt voller Fantasie und Vorstellungskraft und macht einfach Freude. Sie strahlt Lebensfreude aus, die direkt ansteckt, und es gibt viel zu lachen. Ich liebe es und bin mir sicher, dass sowohl Groß als auch Klein viel Spaß beim Anschauen haben werden. Wer weiß, vielleicht inspiriert es ja sogar zu eigenen kleinen, spannenden Alltagsabenteuern!

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