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Veröffentlicht am 06.03.2026

Vegane Naschkatzen

natürlich vegan backen
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„Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen.“ (Philip Khoury)

„Natürlich vegan backen“ von Philip Khoury / Verlag: Südwest

Neben der charmanten Vorstellung des preisgekrönten australischen ...

„Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen.“ (Philip Khoury)

„Natürlich vegan backen“ von Philip Khoury / Verlag: Südwest

Neben der charmanten Vorstellung des preisgekrönten australischen Autors libanesischer Abstammung, der zwar keine Anstellung in London bei der Queen erhielt, jedoch als Chefkonditor bei Harrods eine der weltweit größten Pâtissier-Brigaden übernahm, gewährt dieses Buch spannende Einblicke in seine Arbeit.

Dort konnte er experimentieren und erfolgreich eine Linie rein pflanzlicher Köstlichkeiten etablieren.

Philip Khoury präsentiert klassische Backwaren ebenso wie neue Kreationen: von Hefegebäck über zarte Tartes und Pies bis hin zu Kuchen, Torten und Desserts. Als erfahrener Pâtissier zeigt er eindrucksvoll, dass Backen ohne tierische Produkte keinerlei geschmackliche Einbußen oder Nachteile in der Konsistenz bedeutet, ganz im Gegenteil.

Besonders hilfreich sind die pflanzlichen Grundrezepte, etwa für Mürbeteig, Blitzteig, Schlagcreme, Konfitüren oder Glasuren.

Darüber hinaus stellt Khoury verschiedene Trieb-, Binde- und Geliermittel vor, erklärt, welche Öle sich am besten eignen, und erläutert die Unterschiede zwischen den verschiedenen Pflanzendrinks.

Ganz wunderbar finde ich die Angaben zu unterschiedlichen Backformen bei den einzelnen Rezepten, das habe ich bislang in keinem anderen Backbuch gesehen.

Genial sind auch die QR-Codes bei vielen Rezepten. Sie führen direkt zu YouTube-Videos, in denen man dem Pâtissier Schritt für Schritt bei der Zubereitung zusehen kann.

Zu jedem Rezept gibt es eine persönliche Anmerkung mit Tipps und Tricks sowie sympathischen Einblicken des Autors.

Die stimmungsvollen Fotografien von Matt Russell setzen die Kreationen gekonnt in Szene und machen große Lust, auch außergewöhnliche Rezepte selbst auszuprobieren.

Ein inspirierendes Backbuch für alle, die pflanzlich backen möchten oder einfach neugierig auf neue Wege in der Pâtisserie sind.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Absolute Leseempfehlung

Kekeli
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Ein Roadtrip nach Berlin, eine Dokumentation über Schwarzes Leben in Deutschland und eine Entdeckung, die alles verändert.
„Kekeli“ von Jessica Mawuena Lawson / Verbrecher Verlag

Kekeli stellt sich immer ...

Ein Roadtrip nach Berlin, eine Dokumentation über Schwarzes Leben in Deutschland und eine Entdeckung, die alles verändert.
„Kekeli“ von Jessica Mawuena Lawson / Verbrecher Verlag

Kekeli stellt sich immer wieder Fragen über ihre Familie, ihre Herkunft und ihre Geschichte.

Doch ihr Vater schweigt meist und zieht sich in seine Malerei zurück. Vieles bleibt unausgesprochen und Kekeli spürt, dass es da mehr geben muss, als sie bisher weiß.

Als ihre Cousine Afi aus Togo wegen einer Hochzeit nach Deutschland kommt, merkt Kekeli schnell, dass Afi über die Familie weit mehr weiß, als Kekeli je erfahren hat.

Gleichzeitig bittet ihr heimlicher Schwarm Kwame sie, bei einer Dokumentation über das Leben Schwarzer Menschen in Deutschland mitzuwirken. Gemeinsam mit der Organisation Pamoja Society, einer Gruppe afro-deutscher Jugendlicher, arbeiten sie an einem Filmprojekt.

Kekeli darf, zusammen mit Afi sowie den Brüdern Kofi und Kwame nach Berlin reisen.

Auf diesem Roadtrip lernen die vier jungen Menschen viel über Schwarze Geschichte in Deutschland, unter anderem über Gert Schramm, den einzigen schwarzen Häftling im KZ Buchenwald.

In Berlin macht Kekeli eine Entdeckung, die jedoch alles, was sie über ihre Herkunft zu wissen glaubte, plötzlich infrage stellt.

Während die vier an ihrer Dokumentation arbeiten, entwickelt sich zwischen Kekeli und Kwame eine zarte Verliebtheit. Afi verfolgt ganz eigene Pläne und Kofi, der charmante Frauenheld, sammelt unterwegs mit Leichtigkeit Telefonnummern.

Jessica Mawuena Lawson erzählt diese Geschichte in einer wunderschönen, flüssigen Sprache und bringt uns den Gefühlen, Fragen und auch den Rassismuserfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland sehr nahe. Gleichzeitig zeigt der Roman eindrücklich, was politische Entscheidungen und Abschiebungen mit Familien machen können und wie stark auch afro-deutsche Menschen von Geschichte und gesellschaftlichen Strukturen betroffen sind.

Kekeli ist eine unglaublich unterhaltsame und zugleich sehr wichtige Coming-of-Age-Geschichte. Der Roadtrip der vier Jugendlichen ist nicht nur informativ, sondern durch die leichte, lockere Erzählweise auch sehr lebendig und mitreißend. Besonders die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte verleiht dem Buch trotz der ernsten Themen eine wunderbare Leichtigkeit.

Für mich ein Buch, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient; unterhaltsam, berührend und lehrreich zugleich.

„Freiheit ist, wenn man sich über die Freiheit lustig machen kann.“ (Seite 87)

Was für ein Zitat, was eine Aussage! Dieser Satz hat mich tief berührt.

Herzlichen Dank an den Verbrecher Verlag für das Rezensionsexemplar (unbezahlte Werbung).

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Absolute Begeisterung

JAPAN EASY VEGAN
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„Vegan – Japan easy“ von Tim Anderson
Klassische und moderne vegane japanische Rezepte
Verlag: Südwest
Als ich letztes Jahr in Japan war, wurde mir erst bewusst, wie kompliziert es ist, dort veganes Essen ...

„Vegan – Japan easy“ von Tim Anderson
Klassische und moderne vegane japanische Rezepte
Verlag: Südwest
Als ich letztes Jahr in Japan war, wurde mir erst bewusst, wie kompliziert es ist, dort veganes Essen zu finden. Obwohl sich die japanische Küche dafür anbietet, basieren viele Grundlagen auf Fisch. Deshalb war ich absolut begeistert von diesem Kochbuch und wurde nicht enttäuscht.
Schon die Aufmachung, vom Farbschnitt über das Cover bis hin zu den wunderschönen, farbigen Seiten und Bildern, lässt einen das Kochbuch kaum aus der Hand legen. Und dann erst der Inhalt!

Auf 205 Seiten zeigt uns Tim Anderson nicht nur Rezepte für kleine Gerichte, Hauptspeisen, Reis- und Nudelgerichte bis hin zu leckeren Desserts und Getränken, sondern holt uns durch seine sympathische Vorstellung komplett ab. Er mag keine faden, geschmacklosen Variationen der japanischen Küche, sondern zeigt uns „affenartig“ (O-Ton Tim Anderson) einfach, dass wenig Vorbereitung oder schwierige Kochtechnik ausreichen, um schmackhafte Gerichte zu zaubern.
Er erklärt, welche Basics in der Speisekammer benötigt werden und wie man zum Beispiel Reis richtig zubereitet. Und ja, ich dachte anfangs auch, ich kann Reis kochen.
Die Gerichte kommen mit überschaubaren Zutaten aus; wer die asiatische Küche liebt, hat bestimmt bereits viele davon in seiner Speisekammer. Unglaublich erheiternd finde ich die Erklärungen zum Schwierigkeitsgrad der Gerichte. Der übrigens nicht vegane Autor und Koch hat einen tollen Humor und eine fantastische Art, seine Kochkunst zu vermitteln.
Es gibt kleine Anmerkungen des Autors zu alternativen Zubereitungsmethoden, ein Register mit allen Rezepten und viele wunderschöne Bilder, auf denen die Speisen einen anlachen und sofort danach rufen, gekocht zu werden, da konnte mein Magen nur zustimmen.
Einziger und wirklich sehr kleinlicher Kritikpunkt: die Nährwertangaben/Brennwert haben mir persönlich gefehlt.
Wir haben natürlich sofort einige Gerichte gekocht. Auch Dashi, süße Misosauce, japanische Curry-Roux und rot eingelegter Ingwer wurden angerührt, eingelegt und als absolutes Highlight empfunden.
Absolut empfehlenswert für alle, die die japanische Küche lieben und sich vegan oder ab und zu fleischlos ernähren möchten.
Ich bin mehr als begeistert.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Absolute Empfehlung

Ungelöst – Die erste Zeugin
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„Ungelöst - Die erste Zeugin“ von Arno Strobel, gelesen von Dietmar Wunder
Verlag: Argon Hörbuch
Ein Hörbuch, das sofort fesselt. Spannung, Manipulation, Bedrohung, Strobel spart mit nichts.
Die Thriller-Serie ...

„Ungelöst - Die erste Zeugin“ von Arno Strobel, gelesen von Dietmar Wunder
Verlag: Argon Hörbuch
Ein Hörbuch, das sofort fesselt. Spannung, Manipulation, Bedrohung, Strobel spart mit nichts.
Die Thriller-Serie von Arno Strobel beginnt wirklich vielversprechend und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.
Luisa Menkoff wurde als Kleinkind von Dr. Lichner entführt. Damals manipulierte er das Gedächtnis von Nicole Klement, einer jungen Frau, brachte sie unter seine Kontrolle und suggerierte ihr, was sie zu tun hat. Er lenkte, steuerte und instrumentalisiert sie. Doch sein perfides Experiment verlief nicht wie geplant. Luisas Vater hatte spürbar Einfluss und verhinderte eine vollständige Kontrolle.
Nach jahrelanger Haft durfte Dr. Lichner aufgrund guter Führung unter Auflagen das Gefängnis verlassen. Kurz darauf verschwindet er erneut und mit ihm Nicole Klement. Und kurz danach ein kleines Mädchen, das der fünfjährigen Luisa erschreckend ähnlich sieht.
Als Luisa, inzwischen Medizinstudentin, das Plakat mit der Vermisstenanzeige von Nicole entdeckt, zögert sie keine Sekunde. Sie setzt sich sofort mit der Münchner Polizei in Verbindung und erzählt von der gemeinsamen Vergangenheit. Ramin Brunner, dem der Fall zugewiesen wird, ist stark beeindruckt von Luisas eidetischem Gedächtnis und erhält die Erlaubnis, sie beratend hinzuziehen zu dürfen.
Luisa hilft gerne, doch sie hat ein mulmiges Gefühl bei der Sache. Sie fühlt sich beobachtet. Auch was Nicole betrifft, stößt die Polizei auf massive Ungereimtheiten. Hier stimmt etwas nicht. Wer ist Nicole wirklich? Und vor allem: Wo ist sie? Hat Dr. Lichner erneut zugeschlagen?
Die Zeit drängt. Eine große Katastrophe bricht über herein und der Fall bekommt höchste Priorität.
Wer ist Täter? Wer ist Opfer? Und kann das vermisste Mädchen gerettet werden? Die Spuren verdichten sich, die Zeit läuft Ramin davon und ist das Offensichtliche auch wirklich Wahr oder eine Inszenierung?
Luisa versucht, durch Bilder und Texte aus der Vergangenheit ihre Erinnerungen zu aktivieren. Sie zwingt sich, alles noch einmal zu durchleben, bis sie plötzlich selbst in eine Falle gerät. Kann genau das ihr Verderben werden? Sie erinnert sich an die Worte ihres Vaters, für genau diesen Fall, sollte ihr noch einmal etwas geschehen und nutzt ihr Wissen.
Arno Strobel zeigt auch hier wieder, wie erschreckend konkret Manipulation sein kann. Seine Spur führt tief in die Strukturen des Gehirns und macht deutlich, was Mind Control auslösen kann. Gedanken werden beeinflusst, Handlungen gelenkt, ein Mensch wird zum Werkzeug gemacht. Genau darin liegt die eigentliche Gefahr.
Das – teilweise abgelegene – Setting mitten in München ist atmosphärisch. Die Protagonisten sind sehr authentisch. Man spürt ihre Emotionen, kann die Manipulation nachvollziehen und durch den Plot Twist bekommt die gesamte Story eine perfekte Spannungskurve. Dieses „Das kann doch nicht sein“-Gefühl packt einen von der ersten Minute an.
Erzählt wird das Hörbuch von Dietmar Wunder. Sprachlich unglaublich passend zur Story, sehr intensiv. Er verleiht der Bedrohung, den Zweifeln und der psychologischen Spannung Tiefe. Ein Hörbuch, von dem man sich kaum lösen kann.
„Ungelöst - Die erste Zeugin“ ist ein psychologisch vielschichtiger Thriller, der Action und psychologische Spannung in ein stimmiges Gleichgewicht bringt. Ein hervorragender Auftakt der Serie. Absolute Empfehlung für alle Thriller- und natürlich Strobel-Fans.
Ich bin gespannt, wie weit Strobel uns noch führen wird.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Feel-Good-Roman

Mathilde und Marie
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„Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod /Verlag: dtv / Hörbuch: Argon Verlag
„Manchmal lohnt es sich, einem Impuls zu folgen.“ (Seite 25)
Redu ist ein kleines Bücherdorf mit knapp 400 Einwohner:innen, ...

„Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod /Verlag: dtv / Hörbuch: Argon Verlag
„Manchmal lohnt es sich, einem Impuls zu folgen.“ (Seite 25)
Redu ist ein kleines Bücherdorf mit knapp 400 Einwohner:innen, vielen Buchläden mit neuen und alten Büchern und einer schiefen Kirchturmspitze mit zwei verschiedenen Uhrzeiten.
„Bücher sind mein Leben.“ 
(Seite 20)
Jónina, eine alte Isländerin mit einer kleinen Buchhandlung in Redu, lernt die junge Französin Marie im Zug kennen. Nachdem sich Marie ihren Kummer von der Seele gesprochen hat, lädt die ältere Frau sie in das kleine Bücherdorf ein.
Spontan nimmt Marie, die gerade auf der Flucht vor ihrem alten, traurigen Leben ist, dieses Angebot an.
Das kleine Dorf ist atemberaubend schön, es strahlt eine Ruhe und Behaglichkeit aus. Marie ist entzückt und überrascht von der wundervollen Stille. Vogelgezwitscher füllt diese Stille, was Marie besonders bewusst wird, da sie bisher nur den Lärm von Paris in den Ohren hatte.
Anneliese, ein liebevoller Hund, der genau das macht, was sie will, schenkt Zuneigung und Liebe den Menschen, die sie am meisten gebrauchen können. Sie läuft sofort auf Marie zu und verbringt viel Zeit bei und mit ihr.
Thomas, der Bäcker, die gute Seele des Dorfes und Jóninas guter Freund, ist im Hintergrund für Marie da. Nicht nur, dass er traumhaftes Brot bäckt, auch als Jónina das Dorf aus gesundheitlichen Gründen überstürzt verlässt und Marie bittet zu bleiben und in ihrem Buchladen zu arbeiten, steht er ihr zur Seite. Still, zurückhaltend, aber immer präsent.
„Das Leben ist Kunst.“ (Seite 227)
Arthur, ein Künstler oder Handwerker mit einem Buchladen für gebrauchte Bücher oder selbst hergestellte Werke, zeigt Marie, wie man auf kreative Art, ganz ohne Strom oder elektrische Geräte, Papier herstellt.
„Wer hätte gedacht, dass ein einfaches Stück Papier so glücklich machen kann?“ (Seite 231)
Marie ist begeistert.
Und dann ist da Mathilde. Ruhig, zurückgezogen und voller Trauer lernt sie durch Marie wieder, am (Dorf-) Leben teilzunehmen. Marie nimmt ihr die Angst vor dem Unbekannten und zeigt ihr neue Wege.
Ganz still und leise beginnt eine Freundschaft und ein gegenseitiges Helfen und Lernen der beiden Frauen voneinander.
Torsten Woywod bringt uns mit diesem leisen, warmherzigen und mutmachenden Roman die Natur, die Freundschaft und auch die Stille näher. Der Roman ist ruhig, voller Wärme und fühlt sich an wie eine lang ersehnte Umarmung. Er regt zum Nachdenken an. Man spürt die Entschleunigung, den Abfall von Stress und Hektik und besinnt sich mit Marie auf die wichtigen Dinge im Leben.
Anfangs ist Marie entsetzt, dass es für die Bewohner nur eine Stunde Internet am Tag zur Vergnügung gibt. Am Ende fällt es ihr gar nicht mehr auf, beziehungsweise sie vermisst es nicht. Sie ist bei sich angekommen, in der Natur und bei lieben Menschen.
Alles andere erfährt sie früh genug aus der wöchentlichen Zeitung. Was für eine Befreiung, nicht immer alles sofort zu wissen und nicht auf alles reagieren zu müssen. Was für ein Leben und was für eine Freiheit.
Redu gibt es wirklich, und auch wenn es sicher nicht hundertprozentig meiner Fantasie entspricht, möchte ich es dennoch besuchen und die Stille hören.
Eine Hommage an die Stille und die Selbstfindung, an ein Dorf, das uns wieder zum Ursprung bringt, zu uns selbst.
Sabine Arnhold gelingt es mit ihrer einfühlsamen, ruhigen und warmherzigen Stimme, die Atmosphäre dieses Romans vollkommen einzufangen, sie regt zum Nachdenken an, schenkt Ruhe und macht das Hörbuch zu einem echten Wohlfühlmoment.
Ein Feel-Good-Roman, der lange nachklingt.

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