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Veröffentlicht am 07.03.2026

Gelungener Abschluss

Fae Isles − Das Herz der Schlacht
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Einen unendlichen langen Augenblick schien es, als würde die Zeit stillstehen.

Das Cover ist wieder passend zu den anderen Büchern der ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Einen unendlichen langen Augenblick schien es, als würde die Zeit stillstehen.

Das Cover ist wieder passend zu den anderen Büchern der Reihe gestaltet. Hier gefällt mir dir Farbe von allen aber am besten.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm zu lesen. Wie auch schon die ersten drei Bücher ist dieses ebenfalls aus der Ich-Perspektive von Emelin geschrieben. Ihre wirren Gedanken bekommt man also auch hier voll mit.

Der letzte Band der Reihe schließt direkt an das Ende vom vorherigen Buch an. Creon hat seine Stimme wieder und die letzte Schlacht steht kurz bevor. Emelin will Hilfe von der weißen Stadt und schmiedet einen weiteren Plan, der ihnen zum Sieg verhelfen soll.

Emelin mochte ich ingesamt wieder gerne, obwohl sie auch hier wieder sehr viel nachdenkt, meist über Dinge, die nicht relevant sind, und sich Szenarien ausmalt, die vielleicht oder vielleicht auch nicht eintreten werden. Das mochte ich schon in den ersten drei Büchern nicht so gern an ihr. Ansonsten hat sie sich in anderen Aspekten aber ein wenig gebessert, so redet sie mit Creon, wenn sie unsicher ist und frisst nicht mehr alles in sich hinein.

Creon war wieder mein liebster Charakter in dem Buch. Mit seiner Stimme ist er noch mächtiger, weil er sich besser ausdrücken kann und somit eine noch größere Hilfe darstellt. Ich mochte besonders seine Unsicherheit, denn das machte ihn wirklich menschlich und greifbar. Zuvor hat er alle Gefühle versteckt, aber nun zeigt er sie immer offener, das hat mich gefallen.

Bei einem so langen Buch müssen auch ein paar Nebencharaktere erwähnt werden. Ganz vorn dabei sind natürlich Lyn und Tared, aber auch Agenor, Rosalind oder Edorad möchte ich nicht unerwähnt alles. Sie alle sind so verschieden und bringen damit Abwechslung in das Buch. Außerdem fand ich die Nebencharaktere insgesamt sehr gut ausgearbeitet und ich möchte keinen von ihnen missen.

Wie immer will ich beid em Buch gar nicht zu viel über den Inhalt verraten, weil es einfach besser ist das selber zu lesen. Aber die weiße Stadt gehört einfach erwähnt. Lange hat man nur von ihr gelesen, aus Erzählungen gehört, wie es dort zugeht und endlich kann man als Leser die weiße Stadt selber besuchen. Ich habe mich lange darauf gefreut und wurde nicht enttäuscht. Zu sehen, wie die Menschen dort leben, wie unbeschwert sie sind und was sie den ganzen Tag tun hat mir sehr gut gefallen. Aber es wurden nicht nur die positiven Seiten hervorgehoben, sondern es wurde auch gezeigt, wie Menschen überhaupt in die Stadt kommen und wie mit Flüchtlingen umgegangen wird. Das war wirklich interessant und ein starker Konstrast zu den anderen Städten und Höfen, die man in die vorherigen Büchern gesehen hat.

Wie immer ist die Liebe zwischen Creon und Em ein großes Thema und gerade in diesem band hat man die Verbindung zwischen den beiden gut gespürt. Ich habe ihre gemeinesem Szenen sehr genossen und obwohl es nicht mehr so viele intime Szenen gab, war ich gut fand, wurde die Liebe noch besser dargestellt als zuvor. Die beiden sind richtig süß zusammen und erden sich gegenseitig.

Bis zum Ende wird die letzte Schlacht hinausgezögert und aufgebaut. Beide Seiten bereiten sich vor und als Leser wartet man schon seit Band eins auf den großen Showdown. Die Autorin hat diesen wirklich gut geschrieben, anders als erwartet, aber das hat mich wirklich positiv überrascht. Ich mochte den Ausgang und wie sich alles gefügt hat, es war spannend zu lesen und man bekommt dennoch einige unerwartet Wendungen.

Das Ende des Buches hat dann gut gepasst. Ich bin nicht der größte Fan vom letzten Kapitel, das war ein bisschen zu viel für meinen Geschmack, aber ansonsten fand ich das Ende gelungen und passend.

Fazit:

Die Reihe hat ein gelungenes Ende bekommen. Ich fand sie allgemein sehr gut und finds schade, dass man sie leider gar nicht oft sieht. Creon und Emelin sind tolle Charaktere mit einer tollen Geschichte, die mit diesem Buch einen sehr gut Abschluss bekommen hat. Obwohl es zwischendurch ein paar Längen gab, was sich bei einem so dicken Buch nicht vermeiden lässt, kriegt es 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Highlight!

Royal Heist
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Meinung:

Du kannst alles werden, was du willst.

Das Cover finde ich gut, minimalistisch, aber es passt mit dem Motiv gut zum Inhalt der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach ...

Meinung:

Du kannst alles werden, was du willst.

Das Cover finde ich gut, minimalistisch, aber es passt mit dem Motiv gut zum Inhalt der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive und es gibt Kapitel aus Tristans und aus Darcys Sicht. Ich fand es spannend zu lesen, wie unterschiedlich die beiden die Situation wahrnehmen und darauf reagieren.

Zu Beginn lernt man Darcy kennen, eine Diebin, die zusammen mit ihrem Bruder Linus Rache an den Royal verüben will und etwas Wichtiges stehlen will. Dafür muss sie sich Spencer, dem Kronprinzen annähern, doch Tristan, sein jüngerer Bruder, kommt ihr dabei immer in den Weg.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man lernt Darcy und Tristan in ihrem natürlichen Umfeld kennen, Darcy bei einem Raub und Tristan bei seiner Familie. Dadurch lernt man gleich mal etwas über die Figuren und kann sie greifen. Dadurch, dass das Buch direkt mit einem Raub startet, ist es auch ziemlich spannend und man wird als Leser neugierig.

Darcy mochte ich gerne. Ihre Gruppierung wendet nie Gewalt an bei einem Raub und Waffen sind sowieso Tabu, außerdem stehlen sie nur von Menschen, die es verdient haben, weil sie z.B. ihre Mitarbeiter schlecht behandeln. Darcy hat aber auch ein Gewissen und ist nicht skrupellos. Das merkt man im Buch immer wieder und wenn sie mit Tristan zusammen ist, kommt gleich noch eine ganz andere Seite von ihr zum Vorschein. Ich mochte sie wirklich gerne und auch ihre Entscheidungen konnte ich immer gut nachvollziehen.

Tristan ist toll. Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Er ist der jüngere Bruder von Spencer und hat damit mehr Freiraum. Er ist handwerklich begabt und hält nicht viel von dem ganzen royalen Zeug, ist aber immer für seine Familie da und versucht die Harmonie zu bewahren. Je mehr ich von ihm gelesen habe, desto mehr mochte ich ihn. Sein Beschützerinstinkt seinen Schwestern gegenüber fand ich süß und auch wie er mit Darcy umgeht war wirklich schön zu lesen. Er sieht den Menschen und nicht das Geld.

Die Geschichte hat mich positiv überrascht. Ich habe mir schon gedacht, dass sie mir gefallen würde, aber nicht wie sehr. Darcy und Linus planen zusammen mit ihrer Crew einen Raub von den Royals, dafür muss sich Darcy als Davina bei ihnen einschleichen und möchte Spencer dazu bringen, dass er sich in sie verliebt. Die Planung und die Ausführung dieses Plans war genial, man merkt Darcy nichts an, wenn sie als Davina auftritt und auch in kniffligen Situationen bleibt sie ruhig. Ich fand das super spannend zu lesen, wie sich ihr Plan entwickelt. Obwohl mir Spencer und auch Tristan schon ein wenig leid taten, denn sie mochten Davina beide gerne und zu wissen, dass das nur gespielt ist, löste bei mir als Leser noch ganz andere Gefühle aus.

Obwohl das Buch recht lang ist hat es sich zu keiner Zeit gezogen und ich wollte immer sofort weiterlesen, weil es einfach so gut war. Die Treffen zwischen zwei Charakteren waren spannend, emotional und auch wenn sie nur geredet haben, konnte ich meine Augen nicht vom Buch lösen. Neben dem Raub gibt es aber natürlich noch andere Handlungsstränge, die ebenso spannend und gut gemacht waren. Alle haben sich schlussendlich gut in die eigentliche Handlung eingefügt und sind zusammengelaufen. Es waren auch ernste Themen dabei, diese haben genug Platz im Buch bekommen und wurden auch ausreichend behandelt. Es wirkte nie überladen oder zu schnell abgehandelt.

Die Liebesgeschichte steht nach dem Raub an zweiter Stelle der wichtigsten Handlungsstränge. Man kann sich als Leser natürlich denken, dass Tristan der Love Interest ist, nachdem man aus seiner Sicht liest. Doch wie diese Beziehung aufgebaut wurde fand ich grandios. Es ist keine Liebe auf den ersten oder zweiten Blick, es geht alles recht langsam voran und beide denken da natürlich an ihre eigenen Ziele. Darcy, die eigentlich an Spencer herankommen wollte und Tristan mit seiner Treue seiner Familie gegenüber. Für mich hatte die Liebesgeschichte genau die richtige Schnelligkeit, es wurde nichts überstürzt und auch gegen Ende blieb es eher ruhig. Ich fands einfach perfekt.

Gegen Ende hatte ich viele Theorien, wie das Buch denn nun enden würde. Man hofft natürlich, dass vielleicht doch alles gut wird und fiebert mit den Charakteren mit, weil es bis zum Schluss nicht klar war, was nun passieren würde. Doch es war so gut un emotional geschrieben, dass es einfach perfekt war. Ich habe mit dem Ausgang gerechnet und war dennoch emotional voll dabei. Jetzt kann ich den zweiten Band gar nicht erwarten.

Fazit:

Wow. Einfach wow. Mehr muss ich zu dem Buch gar nicht sagen. Das ist defintiv das beste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Darcy und Tristan sind so tiefgründige und perfekt unperfekte Charaktere, dass man sie einfach lieben muss. Die Geschichte war spannend, durch den geplanten Raub, emotional durch die Liebesgeschichte und dramatisch durch das Ende. Eine geniale Mischung. Band zwei kann von mir aus schon kommen. Das Buch kriegt 5 Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2026

Bietet noch mehr als Band eins

Honor & Claws 2: Captured Stars
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Meinung:

Schon von Weitem erkenne ich die enttäuschten Gesichter von Tora und Rodric, die sie jedoch schnell mit einem freundlichen Lächeln überspielen, als wir bei ihnen ankommen.

Das Cover finde ich ...

Meinung:

Schon von Weitem erkenne ich die enttäuschten Gesichter von Tora und Rodric, die sie jedoch schnell mit einem freundlichen Lächeln überspielen, als wir bei ihnen ankommen.

Das Cover finde ich toll, es passt sehr gut zum ersten Teil und durch die Farbe fällt es auch gleich auf. Ich mag den Stil von diesem Cover immer noch sehr gerne, es sieht einfach schön aus.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch wieder in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Reinas und auch aus Gavins Sicht gibt, wodurch man noch mehr von den beiden Hauptfiguren erfährt. Mir haben Wieder die Beschreibungen der Gefühle sehr gut gefallen, die Autorin kann das einfach.

Dieser Band schließt direkt an das Ende vom ersten Band an. Reina und Gavin sind immer noch in dem Keller, bei seinem Vater und suchen einen Ausweg. Danach geht es in rasantem Tempo weiter, denn sie wollen ihn um jeden Preis aufhalten und haben noch andere Pläne.

Der Einstieg in das Buch ist mir halbwegs leicht gefallen, wobei ich schon ein wenig überlegen musste, was nun am Ende von Teil eins überhaupt passiert ist. Nach einigen Kapitel ging es dann, obwohl ich bei manchen Figuren noch ein bisschen länger überlegen musste. Danach war ich aber wieder voll in der Geschichte drinnen und habe gespannt gelesen, was alles auf Reina wartet.

Reina fand ich wieder toll. Besonders gegen Ende hat sie Entscheidungen getroffen, die ich als sehr erwachsen und reif empfand. Sie strebt nicht nach Macht, sondern möchte einfach ihr Leben leben und sagt dies auch immer. Dass sie die Prinzessin ist, ist da natürlich etwas hinderlich, doch sie nimmt es gefasst und sucht nach Lösungen.

Gavin mochte ich im ersten Band schon sehr, hier hat sich das nicht geändert, obwohl er einen ziemlichen Retterkomplex hat. Für ihn steht sein Volk an erster Stelle und er will einfach nur das Beste für alle. In diesem Band erfährt man noch mehr über seine Vergangenheit, wodurch man manche Entscheidungen von ihm besser nachvollziehen kann.

Die Geschichte geht spannend weiter. Nachdem ich wieder in der Welt versunken war, wollte ich gar nicht mehr aufhören, da das Tempo sehr angezogen hat,i im Vergleich zum ersten Teil. Die Liebesgeschichte rückt dabei aber nicht in den Hintergrund, sondern spielt immer noch die Hauptrolle. Reina und Gavin werden viele Steine in den Weg gelegt, aber wie sie dies gelöst haben, wie sie geschickt alte Gesetze umgehen und versuchen zusammen sein, fand ich wirklich schön zu lesen. Gut fand ich auch, dass es kein wildes Drama zwischen den beiden gab. Sie raufen sich immer schnell zusammen und finden gemeinsam eine Lösung für jedes Problem.

Ein kleines Highlight war wieder Clove. Die Fuchsdame finde ich so entzückend und sie spielt auch eine wichtige Rolle. Es gab eine Szene, als sie Reina Erinnerungen gezeigt hat, welche mir besonders in Erinnerung geblieben ist. Ereignisse durch die Augen von Clove zu sehen ist nochmal eine ganze andere Erfahrung und es war richtig genial zu lesen. Aber auch die anderen Tiere in dem Buch habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn diese sind einfach entzückend geschrieben.

Was mir an diesem Band gut gefallen hat war, dass man mehr über die Celester, den Untergang ihrer Welt und was genau an jedem Tag passiert ist erfährt. Es gab so einige Überraschungen in dieser Geschichte und ich war gefesselt von diesen Beschreibungen. Dann trifft man auch auf den Rat der übrigen Celester, welcher nochmal deutlich macht, wie sehr sich diese Welt von ihrem aktuellen Lebensraum unterscheidet. Diese Hintergrundinfos waren gut und haben der Geschichte nochmals mehr Tiefe verliehen, auch wenn ich den Rat gehasst habe. Sie haben an alten Traditionen festegehalten und wollten sich einfach nicht den neuen Umständen anpassen, damit sie ja keine Macht verlieren.

Auch der Konflikt mit Gavins Vater und den Mutationen nimmt wieder eine große Rolle ein und diesen Handlungsstrang fand ich sehr gelungen. Er verlieh dem Buch Spannung und Action, wodurch es nie langweilig wurde.

Das Ende war etwas überraschend für mich. Ich hatte mir etwas anderes erwartet, aber so passte es einfach perfekt zu den Charakteren. Ich konnte es zu keinem Zeitpunkt vorhersehen, was gut ist, denn so bleibt für den Leser eine kleine Überraschung. Obwohl alles ein bisschen offen bleibt, kann man sich als Leser dennoch denken, wie es mit den Figuren weiter gehen wird.

Fazit:

Mir hat der zweite Teil noch besser gefallen als der erste. Es gibt Spannung, Action und trotzdem kommt die Liebesgeschichte nicht zu kurz. Außerdem hat mich das Ende überrascht, ich fands einfach nur schön und war traurig, als ich fertig war. Reina und Gavin sind tolle Charaktere und ihre Geschichte ist magisch. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Noch besser als Band eins

To Love a God
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sie alle wollten meinen Tod sehen.

Das Cover ist wieder wunderschön, ich liebe den Stil mit den Statuen, das sieht einfach super aus und ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sie alle wollten meinen Tod sehen.

Das Cover ist wieder wunderschön, ich liebe den Stil mit den Statuen, das sieht einfach super aus und passt auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es jeweils Kapitel aus Auroras und aus Coldens Sicht gibt. Wie auch schon bei Band eins flog ich nur so durch die Seiten, allein schon wegen des Stils.

Dieser Band schließt direkt an das Ende von Band eins an. Colden erinnert sich nicht mehr an die letzten 200 Jahre und auch nicht an Aurora. Nicht nur verletzt sie das, sondern es bringt auch ihr ganzes Vorhaben in Gefahr. Als dann auch noch der Bruder von Colden auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was auch an der kurzen Zusammenfassung am Anfang liegt. Sowas sollte wirklich jedes Buch haben. Danach war ich wieder voll dabei und konnte gar nicht erwarten zu erfahren, wie es mit Colden und Aurora weitergehen würde. Die Ausgangslage war auf jeden Fall spannend, denn Colden kann sich an nichts erinnern.

Aurora mochte ich wieder sehr gerne. Man merkt ihr ihre Entwicklung, die sie in Band eins gemacht hat, gut an ihre Entscheidungen, die sie jetzt trifft, sind auch bedachter und nicht so impulsiv. Immer wenn sie mit ihrem Bruder sprach, merkte man, wie sehr sie ihn liebt, diese Verbindung zwischen den beiden fand ich sehr gut gemacht und hat ihrem Charaktere auch noch mehr Tiefe verliehen.

Colden fand ich toll, einerseits lernt man eine andere Seite von ihm kennen, und ich hätte nicht gedacht, dass sich der Colden von vor 200 Jahren so sehr von dem aktuellen Colden unterscheiden würde. Aber das tut er. Colden ist zu Beginn des Buches hart, unnachiebig und hat eine ganz andere Meinung zu Menschen und Valets als vorher. Ich fand seinen Charakter hier am besten, weil man so viele Seiten von ihm kennen lernt und manches auch besser verstehen kann, wieso er sich manchemal so verhalten hat, wie er es eben tat.

Die Geschichte war wieder genial. Mehr muss man eigentlich nicht sagen, außer vielleicht, dass mir der zweite Band noch besser gefallen hat, als der erste. Zuerst hatte ich Angst, dass das nur ein Füller wird, aber dem ist nicht so. Colden verfolgt immer noch sein Ziel Galadon zu stürzen und die Welt der Götter zu einer besseren zu machen, nur geht er dabei anders vor, als ursprünglich gedacht.

Neben den bekannten Charakteren treffen wir auch neue Charaktere an, der wichtigste davon ist Cassius. Er war verschwunden und ist Coldens Bruder. Bei ihm wusste ich nie, ob er nun ehrlich ist oder nicht. Oder was seine Ziele sind, denn er sagt er will Colden helfen, weiß aber auch viel über das Zepter und wie man damit umgeht, was daraufhindeutet, dass er es vielleicht selbst haben will. Ich fand seinen Charakter toll, und ich habe sehr oft meine Meinung über ihn geändert. Außerdem bringt er frischen Wind in die Gruppe, was dem Buch sicherlich nicht geschadet hat.

Was ich ebenfalls sehr gut fand war, dass Aurora lernt mit ihren Kräften umzugehen, oder es zumindest versucht und man als Leser im Zuge dessen auch noch mehr Informationen über das Zepter und seine Macht bekommt. Diesen Teil fand ich spannend, denn ich liebe sowas in Büchern.

Die Liebesgeschichte bekommt auch wieder einen Platz, wenn auch anders als angenommen. Colden kann sich nicht an Aurora erinnern und daher lernen sie sich sozusagen neu kennen. Trotzdem spürt man einfach, dass da was zwischen ihnen ist und auch wenn er es vielleicht nicht will, kommen sie sich wieder näher. Ich fand das gut gelöst, alles, auch mit seinen Erinnerungen, wie sie versuchen diese zurückzubringen und wie er damit umgeht.

Wie der Klappentext schon sagt, fordert Colden den Primarchen heraus. Dies ist der wichtigste und auch spannendste Teil in dem Buch. Es hat mich ein bisschen an die Hungerspiele erinnert, auch wegen der „Arena“ und den Regeln. Und ab da konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen, weil es so spannend war. Diese Herausforderung hat einfach perfekt gepasst und durch die Teilnehmer wurden unsere Lieblinge auf eine harte Probe gestellt. Man musste sich immer um sie fürchten und ich dachte ein paar Mal wirklich, dass jetzt jemand sterben würde. Außerdem gibt es in dem Teil des Buches noch einige Wendungen, manche waren vorhersehbar und manche eine komplette Überraschung, das war einfach ein Wechselbad der Gefühle.

Das Ende ist gemein. Es ist genauso großer Cliffhanger wie das Ende von Band eins und ich weiß nicht, wie ich nun auf den dritten Band warten soll.

Fazit:

Ich hatte Angst, dass das Buch nur ein Füllerband werden würde, aber dem war nicht so. Durch neue Charaktere und neue Herausforderungen war der Teil sogar noch besser als der erste Band, zumindest für mich. Ich freue mich schon darauf, herauszufinden, wie es nun mit Colden und Aurora weitergehen wird. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Spannend von Anfang bis Ende

The Darlington - Ethan & Grace
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich kotze gleich.

Das Cover finde ich wieder sehr schlicht und einfach gehalten, nur das Logo vom Darlington ist darauf zu sehen.

Der ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich kotze gleich.

Das Cover finde ich wieder sehr schlicht und einfach gehalten, nur das Logo vom Darlington ist darauf zu sehen.

Der Schreibstil der Autorin war wieder super gut und einfach zu lesen. Das Buch ist wieder aus zwei Perspektiven geschrieben, sodass man Ethan und auch Grace besser kennernlernen kann. Ich mochte besonders die Beschreibung der Gefühle von den beiden, denn sie fühlen wirklich viel.

Zu Beginn lernt man nochmals Ethan und Grace kennen. Grace arbeitet im Darlington und die beiden zanken sich immer wieder. Grace’s Schwester ist in der Nacht der Pearl Gala getötet worde und da die Polizei nichts unternimmt, will Grace selbst den Mörder finden.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Der Cliffhanger von Band eins war wirklich gemein und da wollte ich auch unbedingt wissen, wie es mit dem Hotel und den Charakteren weitergehen wird. Dieser Band schließt ein paar Wochen nach dem Ende von Band eins an und man erfährt auch gleich, wer in dieser Nacht gestorben ist.

Grace mochte ich gerne, sie macht ihren Job gern und das merkt man. Ihre Familie ist ihr wichtig, doch aktuell ist sie verletzt, weil sie eher von allem gemieden und zerbrechlich behandelt wird, denn ihre Schwester ist gestorben. Ich konnte ihre Gefühlswelt gut verstehen, sie will einfach normal behandelt werden und dazu noch herausfinden, was in der Nacht wirklich geschah. Abgesehen davon ist sie ein sehr netter Mensch und ich persönlich hätte sie gerne als Freundin.

Ethan konnte ich im ersten Band nicht so leiden, doch hier hat sich das schnell geändert. Seine Einstellung gegenüber seiner Familie und dem Hotel hat sich gewandelt und er durch andere Ereignisse versucht er selbst auch ein besserer Mensch zu werden. Diese Seite an ihm mochte ich sehr und er ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. Besonders seine Bemühungen wieder mehr mit seinen Brüdern zu unternehmen und wie er für seine Mutter da war fand ich schön.

Die Geschichte fand ich insgesamt besser als die von Band eins. Es ist spannender geschrieben und auch die Gefühle von den Charakteren konnte ich besser nachvollziehen. Durch die Ermittlungen zu dem Tod von Grace‘ Schwester wird es auch spannend und man kann als Leser gut miträtseln. Diesen Teil fand ich auch gut gemacht, denn es ist nicht so unrealistisch, was Grace herausfindet. Sie ist sicher nicht bei der Polizei, kann aber trotzdem mit Personen reden und da sie im Hotel arbeitet hat sie auch einen guten Draht zu den Mitarbeitern. Als Ethan dann beginnt ihr zu helfen, geht bei den Ermittlungen noch mehr weiter, weil er auch an andere Informationen als Grace kommt.

Dass sich die beiden dabei näher kommen ist klar. Der Sprung von sie mögen sich nicht zu da ist vielleicht was, war subtil und in keinster Weise, wie ich es mir vorgestellt habe. Ethan kann ein netter Kerl sein, wenn er nur will und das hat er bei Grace bewiesen. Er war einer der wenigen, der sie nicht anders behandelt hat und in ihr nicht nur ihre tote Zwillingsschwester gesehen hat. Außerdem versucht er über das ganze Buch über ein besserer Kerl zu werden und da passte das ganz gut dazu. Die Gefühle kamen erst langsam und als Leser konnte man sehr gut nachvollziehen, wieso. Die Autorin hat es geschafft, dass es so real wirkt und man einfach mit den beiden mitfiebern muss.

Es sind aber auch wieder viele bekannte Charaktere vertreten, so erfährt man, wie es Henry und Kate ergangen ist und was die beiden nun so treiben. Auch der dritte Bruder, Logan, bekommt ein wenig Zeit und es passt als Einführung für seinen Band, denn man lernt ihn auch noch ein bisschen besser kennen, zusammen mit Ethan, der sich um eine besere Beziehung zu seinen Brüdern bemüht. Auch die Eltern und besonders Mr. Darlington kommen oft vor, denn seine Prozess hat nun gestartet. Ich fand es spannend zu lesen, wie die verschiedenen Personen reagieren und was da noch alles ans Licht kommt.

Bis zum Ende hin spitzt sich die Lage bei den Ermittlungen immer weiter zu und es wird klarer, wer da seine Finger im Spiel hatte. Irgendwann wurde es so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, denn es passierte so viel und man will als Leser unbedingt den Ausgang wissen. Mit der Auflösung habe ich persönlich nicht gerechnet, weil man als Leser immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt wird, doch es passte perfekt. Das Ende hat mir gefallen und ich war sehr begeistert von dem Buch!

Fazit:

Nachdem der erste Band für mich nur in Ordnung war, habe ich meine Erwartungen ein wenig heruntergeschraubt, was gar nicht notwendig gewesen wäre, denn dieser Band war grandios! Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag gelesen und habe jede Seite geliebt. Ethan und Grace sind tolle Charaktere und ihre Geschichte war spannend, liebevoll und auch ein wenig dramatisch. Ich habs geliebt, das Buch bekommt 5 Sterne von mir.

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