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Veröffentlicht am 09.03.2026

Ruhige Geschichte

Eine Maus namens Merlin
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Helen ist über 80 und lebt ein eintöniges Leben ohne viele soziale Kontakte und immer im gleichen Trott. Warum auch etwas ändern, sie hat bestimmt nicht mehr lange. Dann kommt durch Zufall eine kleine ...

Helen ist über 80 und lebt ein eintöniges Leben ohne viele soziale Kontakte und immer im gleichen Trott. Warum auch etwas ändern, sie hat bestimmt nicht mehr lange. Dann kommt durch Zufall eine kleine Maus in ihr Leben und verändert es grundlegend.

Dass Merlin eine süße Maus ist, lässt sich nicht bestreiten - mutig ist er außerdem und an manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob Mäuse wirklich so reagieren würden. Aber seis drum, es tat der Geschichte gut. Helen selbst erinnert mich an meine Oma, was nicht schlecht ist, aber dieser eingefahrene Trott und die Angst sich an vergangenes zu erinnern. Es war toll, dass sie sich für Merlin viele Sachen wieder getraut und über ihren Schatten gesprungen ist.

Leider liest sich die Geschichte an manchen Stellen etwas dröge - klar, der Alltag einer alten Frau hat nicht viel zu bieten. Trotzdem hätte ich es mir an manchen Stellen etwas dynamischer gewünscht. Und auch der erhobene Zeigefinger über die Ernährung hätte nicht unbedingt sein müssen.

Die Geschichte geht aber ins Herz und man freut sich am Ende über die beiden und ihre ungleiche Freundschaft und über das, was bis dahin, in wirklich kurzer Zeit erreicht wurde. Denn auch alle anderen Figuren sind angenehm beschrieben und sehr hilfsbereit.

Ein ruhiges Buch für ruhige Stunden, schön geschrieben, aber nichts, was einen vom Stuhl reißt.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Tolle Fortsetzung

InvestiGators (Band 4) – Angriff der Mega-Krabbler
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Wir waren bereits von den ersten Bänden begeistert (wobei die Geschichte zwar etwas nachgelassen hat, aber immer noch sehr spannend ist).

Darum geht es: Die Ermittler Mango und Robo-Keck sollen Verbrecher ...

Wir waren bereits von den ersten Bänden begeistert (wobei die Geschichte zwar etwas nachgelassen hat, aber immer noch sehr spannend ist).

Darum geht es: Die Ermittler Mango und Robo-Keck sollen Verbrecher daran hindern sich zu verbünden - und genau dabei entsteht ein einziges Chaos, das wieder mit sehr viel Humor daher kommt. Neben den tollen Ermittlern gibt es auch viele Nebencharaktere, die aber mindestens genauso spannend und lustig sind und auch der Cliffhanger vom 3. Band wird aufgelöst - allerdings gibt es direkt einen neuen. Der hat aber nichts mit den Riesenameisen zu tun, die wir auf dem Cover zu sehen bekommen.

Der Fall ist richtig spannend, die Illustrationen sind cool und im gewohnten Stil der ersten 3 Bände. Wir können ihn als Fortsetzung also wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Tolle aber anspruchsvolle Geschichte

Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit
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Wenn man das Buch in die Hand nimmt, ist man erst einmal begeistert, wie toll es aussieht. es fühlt sich auch gut an. Alle abgebildeten findet man in der Geschichte wieder in die man direkt hineingeworfen ...

Wenn man das Buch in die Hand nimmt, ist man erst einmal begeistert, wie toll es aussieht. es fühlt sich auch gut an. Alle abgebildeten findet man in der Geschichte wieder in die man direkt hineingeworfen wird.

Elliot Holtby hat die ersten 12 Jahre seines Lebens ruhig mit seinem Mentor und seinen Freunden beim Zirkus verbracht, doch dann wird ihm eröffnet, dass er magische Fähigkeiten hat und eigentlich die Welt retten muss. Von jetzt auf gleich ändert sich sein Leben drastisch. Er erfährt, dass er eine Tante hat und kommt auf eine magische Schule, lernt neue Freunde kennen und stürzt sich dann richtig ins Abenteuer.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich im Buch angekommen war. Es sind viele Figuren und es geht auch schnell sehr turbulent zu. Mit der Zeit kann man eine Beziehung zu den Handelnden aufbauen, aber irgendwie waren sie für mich schwer greifbar.

Auch der Text liest sich nicht immer flüssig - es gibt viele Schachtelsätze und auch die Perspektivwechsel haben mich manchmal verwirrt.

Spannend hingegen fand ich die Wahl der Nebencharaktere, die fast alle bekannte Persönlichkeiten sind und Elliot mit ihren Fähigkeiten oft unter die Arme greifen.

Der erste Band ist fast 500 Seiten stark, das muss man erst mal verkraften - das schafft mit 10 nicht jeder - aber für geübte Leser ist es durchaus ein sehr spannendes Buch, in dem es viele Geheimnisse zu entdecken gibt.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Interessante Geistergeschichte

Die Folcroft-Geister
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Nach einem Autounfall liegt Taras und Kyles Mutter im Krankenhaus und die Kinder kommen zu den Großeltern, die sie noch nie gesehen haben. May und Peter Folcroft leben auch sehr abgeschieden in einem großen ...

Nach einem Autounfall liegt Taras und Kyles Mutter im Krankenhaus und die Kinder kommen zu den Großeltern, die sie noch nie gesehen haben. May und Peter Folcroft leben auch sehr abgeschieden in einem großen Haus, dass den beiden Kindern von Anfang an ein wenig Angst einflösst. Doch die Großeltern sind warmherzig, und auch wenn es wenig Kontakt zur Außenwelt gibt, kommen die beiden an. Und doch ist da etwas, das sie nicht benennen können - so als würden sie beobachtet.

Im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin ist dieses eher kurz - Stephen King hätte es als Kurzgeschichte beschrieben ^^ Und auch wenn das Haus an sich und auch die Großeltern wunderbar gruselig beschrieben sind, kommt für mich wenig Stimmung auf. Die Geister, die vorkommen, kann ich schwer einschätzen - sind sie gut, oder doch böse und eigentlich kommen sie nur selten vor. Die Großeltern selbst finde ich gruseliger. Die Geheimnisse, die das Haus umgeben sind schon spannend verpackt, aber irgendwie hat es mich nicht ganz gepackt. Da waren 2 der 3 wirklichen Kurzgeschichten, die sich auch im Buch finden, deutlich gruseliger und da hätte ich mir mehr gewünscht.

Ein schönes Buch mit einer tollen Geschichte, aber irgendwie hat mir dann doch etwas gefehlt.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Gute Unetrhaltung

Ungezügelt
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Nachdem Andrea Schnidt ihren Job verliert, wagt sie sich an den Beruf der Autorin - Old Romance soll es werden, denn auch ältere Semester sind nicht langweilig. Mit Hilfe ihrer Freundinnen kommt sie irgendwie ...

Nachdem Andrea Schnidt ihren Job verliert, wagt sie sich an den Beruf der Autorin - Old Romance soll es werden, denn auch ältere Semester sind nicht langweilig. Mit Hilfe ihrer Freundinnen kommt sie irgendwie voran. doch dann benimmt sich ihr Mann komisch, ihr Ex-Schwiegervater möchte gesünder Leben und sie soll mitmachen und die Enkel hat sie auch.

Dabei kommt es im Buch immer wieder zu ur-komischen Situationen, die das Buch zu einem Buch machen, dass sich sehr gut lesen lässt. Es gibt durchaus ernste Themen, die angesprochen werden, aber sie nehmen die Leichtigkeit nicht heraus. Der Leser findet immer eine Sache, über die er selbst kurz nachdenken kann - sei es Kindererziehung (und die Namen der Sprösslinge), der Konkurrenzkampf, der zwischen den Omas, Eltern usw. besteht, aber auch Arbeitslosigkeit und abhängig von anderen sein. Es gibt viel, worüber Andrea wirklich locker nachdenkt, niemals mit erhobenem Zeigefinger, was es für mich richtig gut macht.

Tiefe sollte man hier nicht erwarten, stattdessen schöne Unterhaltung, lustige Szenen, Generationenkonflikte und vieles mehr. Ein tolles Buch für zwischendurch, das man auch super lesen kann, wenn man die anderen Bände um Andrea Schnidt noch nicht kennt.

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