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Veröffentlicht am 19.04.2026

"Mein Herz war so von unseren Erinnerungen erfüllt,...

Picking Daisies on Sundays
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..dass mein ganzer Körper wie ein Fotoalbum bebildert war." Zitat aus dem Buch.

Picking Daisies on Sundays ist ein wunderbares Buch. Mich hat der Schreibstil der Autorin so mitgerissen, dass ich es in ...

..dass mein ganzer Körper wie ein Fotoalbum bebildert war." Zitat aus dem Buch.

Picking Daisies on Sundays ist ein wunderbares Buch. Mich hat der Schreibstil der Autorin so mitgerissen, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe.

Die Second-Chance-Geschichte von Dani / Daisy und Levi ist einfach nur zuckersüß und entlässt den Leser mit einem richtig guten Gefühl in die Realität. Natürlich gab es ein paar Situationen, wo ich mir dachte: „Oh Gott – redet einfach miteinander.“ Aber das wäre dann irgendwie nicht in character bei Dani gewesen.

Dani ist so eine liebenswerte junge Frau, aber durch viele Hänseleien in der Kindheit fehlt es ihr deutlich an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Im Laufe des Buches blüht sie immer wieder auf, zieht sich dann aber durch Missverständnisse in ihr Schneckenhaus zurück. Das war manchmal doch sehr lästig, da so viele Missverständnisse zwischen ihr und Levi herrschen und eine Aussprache mehr als hilfreich gewesen wäre.

Levi ist ein echtes Herzchen. Tolles Book-Boyfriend-Material.

Auch Danis Freundeskreis / Studienkolleginnen und Levis Familie bzw. Bella bringen eine zusätzliche Tiefe in das Buch, da alle Charaktere stimmig und sympathisch wirken.

Für mich war Picking Daisies on Sundays ein wirklich herrliches Buch für einen erholsamen Sonntag auf der Couch.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Alte Legende im neuen Gewand

His Monstrous Heart
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Alte Story in neuem Gewand – und für mich hat das richtig gut funktioniert.
Ich mochte die Andromeda-Geschichte in ihrer ursprünglichen Form schon immer sehr, deshalb hat mich das Buch von Lara Große sofort ...

Alte Story in neuem Gewand – und für mich hat das richtig gut funktioniert.
Ich mochte die Andromeda-Geschichte in ihrer ursprünglichen Form schon immer sehr, deshalb hat mich das Buch von Lara Große sofort angesprochen. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Die Autorin greift die bekannte Geschichte auf, nimmt sie als Grundlage und erschafft daraus etwas Eigenes. Eine neue Fantasywelt, die sich stark am antiken Griechenland orientiert: von Kleidung über Denkweise bis hin zum Glauben. Gleichzeitig hat jedes Land dieser Fantasywelt seine Besonderheiten, seine eigene Kultur und Sprach, was die Welt sehr lebendig macht. Für mich hatte das Ganze den Vibe des antiken Mittelmeerraums.

Der Einstieg ins Buch ist direkt dramatisch: Andromeda soll mit einem gerade einmal elfjährigen Prinzen verheiratet werden, um die Macht Tessaliens zu stärken und sich gegen das Imperium zu schützen. Doch genau dieses Imperium bekommt Wind davon und schickt ein Seemonster, um die Stadt anzugreifen.
Andromeda wird schließlich an die Felsen gekettet und als Opfer dargebracht und genau hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Denn sie wird nicht einfach gerettet, sondern vom Seemonster ins Imperium verschleppt.

Andromeda ist für mich eine unglaublich starke Protagonistin. Man merkt, dass sie als Prinzessin erzogen wurde, aber gleichzeitig ist da so viel mehr. Sie nimmt nicht einfach alles hin, sondern stellt sich gegen das, was von ihr erwartet wird. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich wirklich beeindruckt und auch berührt.
Ketos, der General des Imperiums, ist ein richtig spannender Gegenpart zu ihr. Zwischen den beiden knistert es gewaltig – im einen Moment fliegen die Funken, im nächsten die Fetzen. Diese Dynamik hat mir unglaublich gut gefallen. Und je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto schwerer wird es, ihn nicht ins Herz zu schließen. Seine Geschichte hat mich ehrlich gesagt ziemlich getroffen.
Und dann ist da noch Ren, der Kaiser des Imperiums... und ja, der hat mich wirklich wütend gemacht. Ketos wurde einst in die kaiserliche Familie aufgenommen, aber die Art, wie Ren ihn behandelt, ist einfach nur frustrierend. Dieses Gefühl von „Ich darf alles, weil ich die Macht habe“ – das hat mich beim Lesen richtig aufgeregt.

Die Story selbst hat mich total mitgerissen. Die Mischung aus Charakterentwicklung, Tempo und emotionalen Momenten ist für mich einfach aufgegangen. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen. Auch der Schreibstil hat mich voll abgeholt – leicht zu lesen, aber trotzdem intensiv und mitreißend.

Und dann dieses Ende…
Ganz ehrlich: fies. Richtig fies. Dieser Cliffhanger macht es einem unmöglich, nicht sofort wissen zu wollen, wie es weitergeht. Ich hoffe wirklich sehr, dass Band 2 nicht lange auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Tracy Wolff for Kids = Richtig fesselnder Lesestoff

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Ich mag die Autorin Tracy Wolff – aus Erwachsenensicht. Als ich dieses Kinderbuch sah, wollte ich es unbedingt für meine 11-jährige Tochter haben. Und ich muss sagen: Auch ich war begeistert.

Penelope ...

Ich mag die Autorin Tracy Wolff – aus Erwachsenensicht. Als ich dieses Kinderbuch sah, wollte ich es unbedingt für meine 11-jährige Tochter haben. Und ich muss sagen: Auch ich war begeistert.

Penelope (Elli) und ihr Bruder Paris starten in ihr erstes Schuljahr an der Aximander Academy. Penelope hat ihr Schulleben bereits perfekt durchgeplant und ist fest davon überzeugt, im organisierten Haus der Athene aufgenommen zu werden. Doch vom ersten Moment an geht so ziemlich alles schief und sie landet ausgerechnet im chaotischen Wohnheim der Aphrodite. Während Penelope noch nach Schlupflöchern sucht, rutscht sie immer tiefer in ein Abenteuer und merkt schnell, dass im Leben nicht nur Regeln zählen, sondern auch Spaß.

Penelope war mir zu Beginn ehrlich gesagt ziemlich unsympathisch: Miss Überperfekt, überorganisiert, überheblich – und noch so einige „über“. Doch während sie anfangs vom glitzernden Haus der Aphrodite und seinen herrlich chaotischen Bewohnern völlig überfordert ist, taut sie nach und nach auf. Sie lernt viel über sich selbst, über Freundschaft und darüber, wer sie eigentlich ist und sein möchte.

Meine Tochter liebt griechische Mythologie und war absolut angetan von dem Buch. Penelope, ihre Freundin Fifi und vor allem Penelopes Muse haben sie immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Auch ich fand die Geschichte spannend, lebendig und richtig mitreißend.

Tracy Wolff hat einfach einen tollen, fesselnden Schreibstil. Trotz meiner anfänglichen Sympathieprobleme konnte ich bald wunderbar mit Penelope mitfühlen und mitfiebern. Aftermyth hat mich definitiv in seinen Bann gezogen und ich freue mich jetzt schon sehr darauf zu erfahren, wie es mit Penelope und ihren Freunden weitergeht.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Mythologie neu gemischt: Romantasy in einer vielfältigen Götterwelt

Loki − Her Twisted Heart
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Ich war zunächst etwas zwiegespalten, ob mir das Buch wegen des „Göttermix“ gefallen kann – aber ich muss sagen, Franka Neubauer hat das wirklich sehr stimmig umgesetzt. Man muss sich zwar als Leser auf ...

Ich war zunächst etwas zwiegespalten, ob mir das Buch wegen des „Göttermix“ gefallen kann – aber ich muss sagen, Franka Neubauer hat das wirklich sehr stimmig umgesetzt. Man muss sich zwar als Leser auf eine neue mythologische Perspektive einlassen und die klassische Mythologie ein Stück weit ausblenden – aber gerade das war für mich toll gelöst.

Der Schreibstil der Autorin und wie sie die Welt und die Handlung rund um Harlow und Loki aufzieht, hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Götter auf dem Ball, die Nixen, Pegasus und andere Wesen richtig gut bildlich vorstellen. Und sowas ist für mich eines der Hauptpunkte, damit mir ein Buch gefällt oder auch nicht.

Harlow war zu Beginn ein etwas schwieriger Charakter für mich – gerade auf den ersten Seiten konnte ich sie mir nur schwer vorstellen und mich nicht wirklich in sie einfühlen. Das hat sich jedoch im Laufe des Buches deutlich geändert. Es gab ein paar Stellen, an denen ich mir dachte, dass sie hier nicht ganz stimmig reagiert hat für eine so gut ausgebildete Kriegerin, aber alles in allem hat es für mich trotzdem passend gewirkt.
Harlow ist auf der einen Seite absolut furchtlos, wenn es um ihre Freunde geht, andererseits ist sie sehr unsicher, wenn es um ihre eigene Gefühlswelt und Selbstwahrnehmung geht. Am Anfang fand ich das teilweise etwas anstrengend, aber mit der Zeit ist mir das richtig ans Herz gewachsen, da die Autorin diese innere Zerrissenheit sehr gut rüberbringen konnte.

Loki hat mir ebenfalls sehr gefallen. Obwohl er als Gott des Chaos so seine Geheimnisse hat, strahlt er viel Charme und Humor aus, und er war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Dialoge und Interaktionen zwischen Harlow und Loki haben besonders Spaß gemacht – sie waren witzig, schlagfertig und die Autorin konnte mich hier richtig gut mitnehmen und mehrmals zum Schmunzeln bringen.

Das Ende jedoch fand ich wirklich ziemlich gemein – der Cliffhanger hat mich kurzfristig etwas frustriert zurückgelassen, aber andererseits sorgt genau das dafür, dass ich unbedingt Teil 2 lesen möchte.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Spannende Erkundung einer neuen Erde

Erde 13
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Ich muss sagen: Der Titel des Buches hat mich zunächst gar nicht so angesprochen und ich wäre fast am Buch "vorbeigegangen", da ich zuerst nur den Titel gesehen habe. Aber das Cover hat mich dann sofort ...

Ich muss sagen: Der Titel des Buches hat mich zunächst gar nicht so angesprochen und ich wäre fast am Buch "vorbeigegangen", da ich zuerst nur den Titel gesehen habe. Aber das Cover hat mich dann sofort begeistert. Es ist wirklich wunder-wunderschön gestaltet und steckt voller liebevoller Details, die man später auch im Buch wiederentdeckt. Besonders das kleine „Känguru“ am Raumschiff fand ich einfach entzückend.

In Erde 13 greift Andreas Langer ein spannendes Thema auf: Eine Expedition zu einem unerforschten Planeten, weil die Erde überbevölkert ist und nicht mehr genügend Platz für alle Menschen bietet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Kinder Levi und Gwendolin. Sehr gelungen finde ich dabei, dass die beiden das Abenteuer zwar miterleben, aber nicht völlig auf sich allein gestellt sind – sie werden durchaus von Erwachsenen begleitet.

Levi und Gwendolin sind für mich sehr angenehme Protagonisten. Sie sind klug, einfühlsam und zeigen immer wieder echte Lösungskompetenz. Gleichzeitig bleiben sie aber glaubwürdig Kinder und verhalten sich auch so. Das gefällt mir besonders gut, denn mich stört es oft in Büchern, wenn Kinder plötzlich wie kleine Erwachsene handeln.

Der Schreibstil des Autors liest sich sehr angenehm. Der neue Planet wird lebendig und detailreich beschrieben – vom violetten Wasser bis zur besonderen Pflanzen- und Tierwelt. Auch die Illustrationen, die immer wieder in den Kapiteln auftauchen, sind wirklich süß. Besonders das Bild mit dem Kängurukoala ist einfach niedlich.

Meine 11-jährige Tochter hat das Buch an einem einzigen Nachmittag verschlungen – und war danach ziemlich enttäuscht, dass der nächste Teil noch nicht erschienen ist. Sie möchte das Abenteuer von Levi und Gwendolin auf jeden Fall weiterverfolgen.

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