Eine Novellensammlung, wo alle Geschichten eine Verbindung aufweisen.
Die erste Geschichte gefiel mir am besten mit Bobby und seinen neuen Nachbarn und ihre Beziehung zueinander. Die zweite Geschichte ...
Eine Novellensammlung, wo alle Geschichten eine Verbindung aufweisen.
Die erste Geschichte gefiel mir am besten mit Bobby und seinen neuen Nachbarn und ihre Beziehung zueinander. Die zweite Geschichte am College war etwas langatmig aber immer noch interessant. Die dritte und vierte Geschichte gefielen mir hingegen nicht so gut, da ich sie nicht sehr spannend fand und es sich etwas zog.
Während ich anfangs noch vorallem positiv in das Buch gestartet bin, mit der sehr ansprechenden Playlist, schlug meine Begeistert schnell in Unmut um. Ein sehr erzählerischer Schreibstil, an ...
Während ich anfangs noch vorallem positiv in das Buch gestartet bin, mit der sehr ansprechenden Playlist, schlug meine Begeistert schnell in Unmut um. Ein sehr erzählerischer Schreibstil, an manchen Stellen geradlinig, den wieder ein Sprung in die Vergangenheit, viel Alkohol im Spiel, vielleicht wurde deswegen auch entschieden, das es so verfasst ist.
Die Protagonistin Hannah, Freiwillig arbeitslos seit 17 Jahren, verbringt die Freizeit in einer Kneipe und führt insgesamt ein sehr spezielles Leben, bezichtigt imaginäre Personen sie unsittlich berührt zu haben und andere Irre und abgedrehte Situationen. Auch wenn sie aus schwierigen Familienverhältnissen kommt, muss man trotzdem nicht so "enden".
Insgesamt konnte mich das Buch leider gar nicht überzeugen, nach der interessanten Inhaltsangabe war mich der eigentliche Inhalt doch zu abgedreht und speziell.
Jean Reno zählt zu einer meiner liebsten Schauspieler. Bekannt für Filme wie Leon der Profi, Wasabi, Rauschen der Tiefe und viele französische Thriller und Komödien wagt er sich nun an selbst an einen ...
Jean Reno zählt zu einer meiner liebsten Schauspieler. Bekannt für Filme wie Leon der Profi, Wasabi, Rauschen der Tiefe und viele französische Thriller und Komödien wagt er sich nun an selbst an einen Thriller.
Der größte Teil der Handlung spielt im Oman, wobei ich mir einen größeren Teil der Handlung in Frankreich gewünscht hätte, da der Autor viel eigenes Wissen über das Land beigetragen hätte.
Emma als Protagonist gefiel mir anfangs noch gut mit ihrer geheimnisvollen Vergangenheit und ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten, später jedoch, wie alle anderen Charaktere wirkte sie zu unausgereift für mich und zu zweidimensional.
Zudem fehlte mir der richtige rote Faden im Buch, da es oft sehr unausgereift wirkte und es wirkte, als hätte man sich noch irgendwas einfallen lassen musste, um das Buch noch länger zu machen, ohne wirklich interessant und spannend zu sein.
Insgesamt ging ich mit hohen Erwartungen ran, die die ersten 30 Seiten anhielt und dann immer mehr abrutschen, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Entweder hatte das Buch einen schlechten Ghostwriter, der eine uninspirierte Geschichte zu Papier gebracht hat oder Jean Reno muss wirklich sein Schreibtalent verbessern oder einfach nur eine besser durchdachte Geschichte schreiben.
Das Cover finde ich mit dem roten Hintergrund und der großen weißen Schrift eher schlicht. Durch die weißen Streifen wirkt es etwas abgegriffen, was wohl zum Thema Überleben passen soll.
Gut gefallen ...
Das Cover finde ich mit dem roten Hintergrund und der großen weißen Schrift eher schlicht. Durch die weißen Streifen wirkt es etwas abgegriffen, was wohl zum Thema Überleben passen soll.
Gut gefallen hat mir die Handlung um die Pandemie und das Rätselraten, was wahr ist und welche Teile der Handlung fiktiv sind. Wenn Corona in Büchern vorkommt, sehe ich das immer mit gemischten Gefühlen, aber hier fand ich es gut umgesetzt.
Ein großer Kritikpunkt ist die Protagonistin Haley. Sie soll 15 Jahre alt sein und ich verstehe nicht, warum ein erwachsener Mann versucht, einen weiblichen Teenager in seinem Verhalten und Denken zu imitieren und dabei völlig scheitert. Wieder eine typische Frauenfigur, geschrieben von einem erwachsenen Mann, der wenig Ahnung von Frauen hat und viel zu viel über Brüste philosophiert und überhaupt eine Figur, die in der Pubertät steckt, probieren zu imitierten, fand ich eher geschmacklos. Außerdem wirkte sie oft viel jünger als ihre 15 Jahre, was ich etwas unpassend fand.
Eine Neuerzählung des hebräischen Mythos von Lilith, der ersten Frau (noch vor Eva), die aus dem Paradies verbannt wurde, weil sie ungehorsam war und sich Adam nicht unterordnen wollte.
Das Cover greift ...
Eine Neuerzählung des hebräischen Mythos von Lilith, der ersten Frau (noch vor Eva), die aus dem Paradies verbannt wurde, weil sie ungehorsam war und sich Adam nicht unterordnen wollte.
Das Cover greift mit der Darstellung von Lilith die mythologischen Aspekte der Geschichte gut auf.
Im Gegensatz zu den Büchern von Madeline Miller, die sich oft mit Mythologie beschäftigen, fand ich diese Variante etwas zu modern geschrieben. Die Protagonisten haben einen trockenen Humor, der mir manchmal etwas deplatziert vorkam. Außerdem ist die Erzählweise oft langatmig, da manche Dinge detailliert beschrieben werden und zu oft vorkommen.
Die Botschaft des Buches ist eigentlich, dass Männer schon immer alles bestimmen wollten und Frauen unterdrückt haben. Das war mir etwas zu plump.
Insgesamt hat mir das Buch nicht gefallen und die Botschaft, die es vermitteln wollte, schien in dieser Art von Geschichte fehl am Platz.