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Veröffentlicht am 11.03.2026

Vom Scheitern, wieder Aufstehen, Träumen, Lieben und Leben

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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Das Buch ist mir sofort ins Auge gesprungen. Ich mag Cover mit den Charakteren drauf und die Illustration hat mir gut gefallen. Kombiniert mit der edlen goldenen Prägung und dem etwas verträumten Look, ...

Das Buch ist mir sofort ins Auge gesprungen. Ich mag Cover mit den Charakteren drauf und die Illustration hat mir gut gefallen. Kombiniert mit der edlen goldenen Prägung und dem etwas verträumten Look, hat es mich absolut angesprochen. Als jemand, der Gerüche stark wahrnimmt und auch eine kleine Leidenschaft für gute Parfums hat, waren mir sehr schnell klar: Dieses Buch muss ich lesen.

Ich kam an sich auch ganz gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm zu lesen, sie erzeugt sofort eine gewisse Atmosphäre und mein Kopfkino ist angesprungen. Amber und Timothée waren mir auch durchaus sympathisch, beide hatten ihr Päckchen zu tragen und waren recht greifbar. Ich konnte auch eine Entwicklung der beiden im Laufe des Buches erkennen. Ich mochte die Chemie zwischen den beiden ganz gerne, auch wenn sich Timothée beim ersten Treffen echt dämlich benommen hat (was er ja aber auch selbst gemerkt hat).

Und dennoch gab es vieles, was meinen Lesespaß getrübt hat. Ich fand es stellenweise recht langatmig, hätte mir mehr Schwung und Spannung gewünscht. Vieles war vorhersehbar und die ein oder andere Nebenhandlung (z. B. John) hätte ich echt nicht gebraucht. Auf der anderen Seite hätte ich mir hier wirklich mehr Antworten gewünscht, auch wenn es noch einen zweiten Band geben wird (der aber nicht Amber und Timothée als Hauptfiguren hat).

Auch der Wechsel auf das Hörbuch hat es für mich nicht besser gemacht, auch wenn die Sprecher:innen einen sehr guten Job gemacht haben und ich sie sehr angenehm zu hören fand.

Alles in allem muss ich hier wohl sagen, dass es zwischen dem Buch und mir einfach nicht gepasst hat.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Spicy Auftakt, der mich stellenweise etwas frustriert hat

Magic Drowned in Blood
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Wenn ich die ganzen Rezensionen sehe, fühle ich mich ein wenig wie eine Spaßbremse. Daher möchte ich einfach darauf hinweisen: Es ist eben Geschmackssache. Und nur, weil es mir nicht so gut gefallen haben, ...

Wenn ich die ganzen Rezensionen sehe, fühle ich mich ein wenig wie eine Spaßbremse. Daher möchte ich einfach darauf hinweisen: Es ist eben Geschmackssache. Und nur, weil es mir nicht so gut gefallen haben, wie meinen Vorgänger:innen, heißt es nicht, dass das Buch nicht gut ist. Es hat einfach für mich nicht gepasst.

Das Buch startet direkt mitten im Alltag des Nightcastle Colleges. Die Beschreibungen sind gut und ich hatte sofort Bilder dazu im Kopf, was mir grundsätzlich gefällt. Dass Lark anders ist, als die anderen auf dem College, wird schnell klar. Sie ist ein Sonderling, selbst als Leserin habe hier und da schon mit der Stirn gerunzelt. Aber gut, es ist ja nicht so, als müsste man von allem begeistert sein und Einiges würde sich sicherlich noch im Laufe der Geschichte erklären. Doch so zog sich für mich der Anfang tatsächlich ein wenig und so ganz warm wurde ich mit Lark nicht.

Auch die Prinzen und Payne konnten da nicht viel helfen. Natürlich haben sie noch einmal Leben in die Geschichte gebracht, vor allem die wechselnden POV. Das hat die Geschichte für mich ein wenig einfacher gemacht.

Die Prüfungen waren spannend, der Spice reichhaltig. Und auch wenn alles recht fesselnd geschrieben war, war einige der Geschehnisse, Handlungen und Entscheidungen schwer einzuordnen. Vor allem, da kaum eine Frage beantwortet worden ist. Deswegen bleibe ich ein wenig mit dem Gefühl zurück, dass alles und auch nichts im ersten Band passiert ist. Es müssen nicht immer alle Fragen beantwortet werden und Antworten können auch gerne neue Fragen aufwerfen. Doch in dieser Art und Weise war es für mich ehrlich gesagt stellenweise sogar richtig frustrierend. Das hat mir schon den Lesespaß getrübt, was schlussendlich zu meiner Bewertung geführt hat. Vielleicht hätte ich auch Lark mehr Sympathie entgegenbringen können, wenn ich sie besser verstanden hätte?

Optisch ist das Buch sehr schön und hochwertig gestaltet. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Slow Burn mit Höhen und Tiefen

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Der Klappentext hat mich total überzeugt. Es klang düster, atmosphärisch und leidenschaftlich. Noch dazu ist das Buch optisch sehr gut gelungen.

Der Einstieg lief für mich auch ganz gut. Ich fand mich ...

Der Klappentext hat mich total überzeugt. Es klang düster, atmosphärisch und leidenschaftlich. Noch dazu ist das Buch optisch sehr gut gelungen.

Der Einstieg lief für mich auch ganz gut. Ich fand mich recht gut in der Welt zurecht, auch wenn ich natürlich eine Menge Fragen hatte, die beantwortet werden wollen.

Auch die ersten Eindrücke der Hauptfiguren, Nizzara und Dagen, waren positiv. Allerdings wurde ich schlussendlich mit beiden nicht so ganz warm, wobei es da mit Nizzara etwas "schlimmer" war. Dabei hat mich vor allem die fehlende charakterliche Entwicklung und auch etwas die begrenzte Tiefe der Charaktere gestört. Ihre Interaktionen haben mir jedoch gefallen, die Dialoge waren mitunter sogar etwas humorvoll. Den (spät - da Slow Burn) Spice hätte ich persönlich nicht so gebraucht, da er auch recht steif geschrieben war. Wobei das ggf. auch an der Übersetzung lag.

Der Ablauf der Geschichte hatte für mich einige Längen, eventuell auch durch ein paar Wiederholungen noch zusätzlich betont. Vielleicht kommt der Eindruck auch von dem, weil ich mir hier mehr Worldbuilding gewünscht hätte. Generell fand ich, dass die Geschichte schon spannend, aber die Handlungen auch manchmal etwas willkürlich wirkten. Dennoch war es recht spannend und hat mich dennoch neugierig auf das Ende gemacht.

Der Schreibstil ist angenehm, hie und da jedoch etwas holprig. 

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Interessante Mischung mehrere Mythologien

Loki − Her Twisted Heart
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Hand aufs Herz: Loki ist schon eine faszinierende Gottheit, oder? Genau aus diesem Grund konnte ich nicht die Finger von diesem Buch lassen. Auch die Idee, dass hier mehrere Mythologien gemischt werden ...

Hand aufs Herz: Loki ist schon eine faszinierende Gottheit, oder? Genau aus diesem Grund konnte ich nicht die Finger von diesem Buch lassen. Auch die Idee, dass hier mehrere Mythologien gemischt werden (auch wenn das am Anfang mit den Gottheiten etwas irritierend war) fand ich spannend. 

Ich muss aber gestehen, dass ich mir von Harlow mehr erhofft hatte. Irgendwie wurde ich nicht warm mit ihr. Manchmal hatte sie so eine naive Art, die für mich bei ihrem Hintergrund nicht ganz so passend erschien. Dennoch hatte sie eine Entwicklung im Laufe der Geschichte, die auf Besserung hoffen lässt. Loki hingegen fand ich sehr gut dargestellt, zumal ich bis zum Schluss nicht genau wusste, wo er tatsächlich steht. Das passt für mich tatsächlich sehr gut zu seinem Charakter. Wobei er hier deutlich in ein dunkles "morally grey" tendiert.

Für mich gibt es ein paar Ungereimtheiten in der Geschichte (die vielleicht aber auch mit Band 2 aufgeklärt werden würden). Auch, wie wenig Harlow hinterfragt, hat mich stellenweise gestört.

Hilfreich fand ich die Kapitel aus Lokis Sicht. Denn das war, zumindest für mich, die spannenderen Einblicke. Sie haben auch geholfen, dass ich nicht ganz die Bindung zu dem Buch verloren habe, da ich mit Harlow eben nicht so warm geworden bin.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Eine Geschichte voller Fehler und Tragik

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
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Ich liebe Reihen, in denen Geschwister, Freunde, Kollegen (…) nacheinander ihr Happy End finden. Und optisch sieht das Buch auch super schön aus. Allerdings ist das Buch dann doch auf meinen SuB gelandet ...

Ich liebe Reihen, in denen Geschwister, Freunde, Kollegen (…) nacheinander ihr Happy End finden. Und optisch sieht das Buch auch super schön aus. Allerdings ist das Buch dann doch auf meinen SuB gelandet und ist erst durch das Hörbuch von mir wieder in die Hand genommen worden. Und ich war schnell froh, dass ich doch lieber das Hörbuch gehört habe. Und das nicht nur, weil die Sprecher:innen einen wirklich guten Job gemacht haben.

Denn schon die Triggerwarnung macht klar: Das wird keine leichte, süße Lektüre, sondern das Buch behandelt auch richtig düstere Themen. Und die Triggerwarnung war definitiv nötig.

Schlussendlich lässt mich das Buch etwas zwiegespalten zurück. Das zugrundeliegende Setting hat mir gut gefallen. Ich mochte an sich die Charaktere, nicht nur die beiden Hauptfiguren Laney und Lucas. Auch die Nebenfiguren haben gute Rollen gespielt und haben die Geschichte belebt.

Dennoch fand ich zum Beispiel Lucas Verhalten immer wieder unterirdisch. Ich fand es nicht nachvollziehbar, dass er einerseits genau wusste, wann Laney was brauchte und dann aber immer wieder so ein Bockmist sagte oder machte. Zusätzlich war es mir auch in der Menge einfach zu viel. Und, meine Güte, als Mutter habe ich Laneys Mutter zwischenzeitlich so gehasst...

Laney hingegen war mir stellenweise zu passiv, zu süß, zu naiv. In Kombination zu Lucas' Art war so der Frustfaktor bei mir stellenweise recht hoch. Und gerade hier haben für mich die Sprecher:innen diese Geschichte am Leben gehalten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich das Buch ansonsten abgebrochen hätte. 

Das "große, dramatische Finale" wird recht früh eingeleitet und ab da überschlagen sich die Ereignisse. Auch hier wäre nach meinem Geschmack weniger mehr gewesen. Das war schon recht heftig, dennoch recht realistisch. Das Ende hingegen hat mir recht gut gefallen.

Um mir eine Meinung zu dem Schreibstil zu bilden, habe ich auch mal für einige Seiten das Buch zur Hand genommen. Der Schreibstil ist flüssig, gut und angenehm zu lesen. Doch wenn jemand auch Hörbücher mag und überlegt, ob lieber Buch oder Hörbuch: Da empfehle ich definitiv das Hörbuch. 

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