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Veröffentlicht am 21.04.2018

Macht Spaß, hätte aber mehr sein können...

Die Götter von Asgard
1

Wenn eine scheinbar gewöhnliche Studentin auf Gestalten aus Mythen und Legenden trifft und von diesen in fremde Welten begleitet wird, ist das Chaos eigentlich vorprogrammiert. In diesem Fall hält sich ...

Wenn eine scheinbar gewöhnliche Studentin auf Gestalten aus Mythen und Legenden trifft und von diesen in fremde Welten begleitet wird, ist das Chaos eigentlich vorprogrammiert. In diesem Fall hält sich das Chaos aber noch verhältnismäßig in Grenzen.

Die Protagonistin und gescheiterte Studentin Ray ist ein sympathischer Charakter; nichts wirklich besonderes aber es ist angenehm, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Wo sie am Anfang noch einige nicht hundertprozentig nachvollziehbare Entscheidungen getroffen hat, wird sie spätestens ab ihrer Ankunft in Asgard cleverer und mutiger. Sie hat die Existenz der Götter und ihrer Welten akzeptiert und schafft es sich zu behaupten. Damit macht sie eine schöne Entwicklung von einer etwas unsicheren jungen Frau zu einer starken Heldin durch.
Zur Seite stehen ihr bei diesem Werdegang eine Walküre und ein Gott, der mir vorher noch nicht so bekannt war, selber aber auch eine interessante Geschichte hat. Und ohne diese göttliche Unterstützung hätte Ray nichts von dem geschafft, was sie am Ende erreicht hat. Sie waren es, die Ray in ihr Abenteuer bugsiert und immer weiter vorangetrieben haben. Beide sind natürlich selber unglaublich gute und tapfere Krieger, die aber trotzdem etwas menschliches an sich haben, da sie ebenfalls nicht unfehlbar sind. Natürlich entwickeln sich Freundschaften und Romanzen.
Irgendetwas hat der Geschichte aber dennoch einfach gefehlt. Die Welten, Wesen und Abenteuer sind von der Autorin toll beschrieben und mit einigen Details ausgeschmückt, es hat also prinzipiell nicht an Fantasie gemangelt. Aber die Handlung hätte insgesamt etwas verzwickter gestaltet werden können. Sie beginnt mit einer Prophezeiung, und an ihr wird sich die ganze Zeit über entlang gehangelt. Ray selber zeigt wenig Eigeninitiative und tut was die Prophezeiung von ihr erwartet- dabei fällt ihr die Lösung des Problems am Ende mehr oder weniger in den Schoß. Zwischendurch werden Episoden in der Versammlung der Götter geschildert, und diese bringen etwas Spannung mit sich, da dem Leser entscheidende Informationen vorenthalten werden. Aber einen richtigen Knalleffekt gab es dadurch nicht. Generell gab es nur wenige, und noch seltener überraschende, Wendungen.

So bleibt die Geschichte lediglich kurzweilige Unterhaltung und kein Epos, zu dem sie hätte werden können. Deshalb war ich auf den letzten Seiten beinahe etwas enttäuscht, dass so viel Potenzial verschenkt würde, weil ich davon ausging, es würde sich um einen Einzelband handeln. Aber es gab einen Epilog. Und dieser lässt erahnen, dass bisher nur Aufbauarbeit betrieben wurde und es vielleicht eine Fortsetzung geben wird. Falls dies der Fall sein sollte, werde ich die Reihe auf jeden Fall beenden!

Veröffentlicht am 24.04.2026

Naja

Bachelorette Party
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Ich beginne meine vielleicht etwas unpopuläre Rezension mit der Feststellung, dass ich, obwohl ich ein großer Fan von Krimis mit dem Thema „Verschlossener Raum“ bin, dieses Buch nicht so sehr genossen ...

Ich beginne meine vielleicht etwas unpopuläre Rezension mit der Feststellung, dass ich, obwohl ich ein großer Fan von Krimis mit dem Thema „Verschlossener Raum“ bin, dieses Buch nicht so sehr genossen habe wie die vorherigen Werke des Autors. An der Umsetzung des Kriminalfalls gab es nichts auszusetzen – das Tempo war gut, und die Verknüpfung des mysteriösen Falls der Nacka Four mit dem aktuellen Fall des Junggesellinnenabschieds war fesselnd.

Allerdings war ich mit dem Ende nicht zufrieden. Das unnötig übertriebene und überdramatische Ende erinnerte mich an eine Seifenoper. Außerdem waren die Identitäten der Täter von Anfang an viel zu offensichtlich, was die Spannung und die Überraschung völlig zerstörte.

Auch mit den Charakteren, insbesondere der Protagonistin Tessa und ihren besten Freundinnen, konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Dennoch fesselte mich das Geheimnis um den Skandal, der Tessas Leben zerstörte, und als die Wahrheit ans Licht kam, jagte sie mir einen Schauer über den Rücken. Diese Wendung fesselte mich weitaus mehr als das Schicksal der Nacka Four oder die Ereignisse auf Annalises Hochzeit.

Aus diesen Gründen vergebe ich dem Buch solide drei Sterne. Es verdient Anerkennung für sein ausgewogenes Erzähltempo und die nahtlose Verknüpfung der vergangenen und gegenwärtigen Rätsel, auch wenn es meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Solide

Only in Your Dreams
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Der Anfang war recht gut, aber das Verhalten der Figuren passte nicht wirklich zu ihrem Alter. Es wirkte eher wie die Geschichte von Teenagern, die gerade mit dem Studium beginnen, als von Erwachsenen, ...

Der Anfang war recht gut, aber das Verhalten der Figuren passte nicht wirklich zu ihrem Alter. Es wirkte eher wie die Geschichte von Teenagern, die gerade mit dem Studium beginnen, als von Erwachsenen, die sich den Dreißigern nähern. Deshalb hat mir die Geschichte nicht wirklich gefallen.

Gut fand ich hingegen, wie das Buch das Thema psychische Gewalt in Beziehungen ansprach und wie treffend es aufzeigte, wie diese Gewalt als Fürsorge getarnt sein kann.

Alles in allem solide Small Town Romace mit Sportelemten, Second Chance, Brothers Best Friend Tropes.

Meiner Meinung nach wird dieses Buch Fans von Hannah Grace gefallen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Solide

The Crane and the Nightjar
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"The Crane and the Nightjar" ist ein sehr spannendes, düsteres Buch, das ich insbesondere zu Beginn sehr gerne gelesen habe. Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der einen in die Geschichte ...

"The Crane and the Nightjar" ist ein sehr spannendes, düsteres Buch, das ich insbesondere zu Beginn sehr gerne gelesen habe. Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der einen in die Geschichte zieht und fesselt und das von Seite 1 an. Der Fokus liegt dabei auf den beiden Hauptcharakteren Crane und Zara, aber auch andere Charaktere kommen zu Wort, manchmal auch mit eigenen Kapiteln. In dem Buch müssen Crane und Zara sich verschiedenen düsteren Aufgaben stellen, die herausfinden sollen, wer die besten Diebe in ihrem Land sind. Nur wenige überleben bei diesen tötlichen Spielen. Ich mochte vor allem die sehr einprägsamen Namen in der Geschichte, die dem Weltenaufbau viel Magie geschenkt haben. Gleichzeitig blieb die Welt noch ein wenig blass und ich habe nicht ganz durchblickt, wo genau die Magie herkommt oder wie die einzelnen Kategorien nun funtkionieren. Aber insgesamt war es mir noch zu verworren und ich blieb mit einigen Fragen zur Magie selber zurück.Die Protagonisten sind sympathisch, auch wenn allen voran einige Nebencharaktere noch etwas blass bleiben. Die Spannung ist konstant hoch, da niemand wirklich sicher zu sein scheint. Ein paar Entwicklungen, insbesondere das Ende, empfand ich jedoch als recht vorhersehbar.Leider gab es aber auch einige Logiklücken vor allem bei den Entscheidungen bestimmter Figuren .Insbesondere Zaras Magie hätte die ganze Geschichte eigentlich hinfällig werden lassen können .Alles in allem bleibe ich bei diesem Ende einfach so verwirrt zurück.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Okay

Spellcaster
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Ich fange mit dem Positiven an: Die kitschigen College-Klischees und der dramatische Schreibstil haben mir tatsächlich gefallen. Ich musste sogar lachen. Wer dramatische, übernatürliche Schulszenarien ...

Ich fange mit dem Positiven an: Die kitschigen College-Klischees und der dramatische Schreibstil haben mir tatsächlich gefallen. Ich musste sogar lachen. Wer dramatische, übernatürliche Schulszenarien mag, wird hier wahrscheinlich fündig.

Allerdings fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen. Ich habe eine Weile zum Lesen gebraucht (hauptsächlich, weil ich viel zu tun hatte), aber selbst als ich Zeit hatte, hat es mich nicht wirklich gepackt. Bis auf die letzten zehn Seiten gab es kaum große Wendungen oder schockierende Momente, und obwohl das Ende super überraschend war, bin ich mir nicht sicher, ob es mich überzeugt, die Reihe weiterzulesen.

Außerdem bin ich kein Fan von Liebe auf den ersten Blick, und dieses Buch bedient sich dieses Klischees ziemlich stark. Das Muster wurde mit der Zeit sehr eintönig. Paisley macht sich Sorgen um ihre Affinitäten, ein Monster taucht auf, Logan rettet die Situation, ein Bibliotheksbesuch auf der Suche nach einem nicht existierenden Buch, eine Party, ein weiterer Monsterangriff, ihre Geschwister – ganz im Stil von Twilight – springen als Bodyguards ein … und dann verschwindet Paisley wieder allein um Mitternacht … und so weiter 😅

Ich verstehe absolut, warum manche dieses Buch lieben und andere es überhaupt nicht mögen. Ich selbst bin da eher unentschlossen. Ich bin neugierig, was am Ende mit ihrer Mutter enthüllt wurde, aber im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob ich den nächsten Band lesen werde.

Wenn du Geschichten über paranormale Akademien mit bekannten Klischees magst und dich sofortige Anziehung und eine sich wiederholende Struktur nicht stören, könnte dir dieses Buch gefallen. Ich fand es okay, aber nichts Besonderes.

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