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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2023

winterliche Slow-Burn-Romanze

Stars in our Hands
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Farahs Traum ist es Regisseurin zu werden. Als sie die Chance erhält am Set des neuen Films mit Paxton Wright mitzuwirken ergreift sie diese sofort. Nur zu dumm das es nicht ganz so läuft, wie sie es sich ...

Farahs Traum ist es Regisseurin zu werden. Als sie die Chance erhält am Set des neuen Films mit Paxton Wright mitzuwirken ergreift sie diese sofort. Nur zu dumm das es nicht ganz so läuft, wie sie es sich vorgestellt hat.

Die Geschichte spielt im verschneiten, winterlichen Alaska in einem wunderschönen Resort. Der Leser erfährt hier einige Details über die Landschaft und über den Ablauf eines Filmdrehs, was ich sehr interessant fand.

Ada Bailey schreibt wunderbar angenehm und macht es dem Leser wirklich leicht in die Geschichte einzutauchen. Ein wahrer Pageturner, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen.

Farah und Paxton erzählen die Geschichte abwechselnd aus ihrer Perspektive. Die beiden sind mir schnell ans Herz gewachsen, wobei die Charaktere meiner Meinung nach noch etwas mehr ausgearbeitet sein könnten und ich hätte gern noch mehr von ihnen erfahren.

Stars in our Hands ist eine romantische Geschichte in einer wunderschönen Winterlandschaft , die aber auch ernste Themen behandelt.

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Veröffentlicht am 16.04.2023

guter Auftakt mit kleinen Schwächen

Stealing Infinity
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Als Natasha Diebstahl vorgeworfen wird und sie von der Schule fliegt, ändert sich alles. Um aus diesem Schlamassel raus zu kommen, lässt sie Ihr altes Leben hinter sich und willigt ein auf die weit entfernte ...

Als Natasha Diebstahl vorgeworfen wird und sie von der Schule fliegt, ändert sich alles. Um aus diesem Schlamassel raus zu kommen, lässt sie Ihr altes Leben hinter sich und willigt ein auf die weit entfernte Gray Wolf Academy zu gehen. Und als hätte sie nicht schon genug Probleme herauszufinden was sie dort zu suchen hat weiß sie auch nicht wem sie wirklich trauen kann.

Dieses Buch hat mich aufgrund einer Leseprobe neugierig gemacht und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.

Es fing auch gut an, das Thema Zeitreise fand ich wirklich sehr interessant und die Umsetzung ist auch ganz gut gelungen. Der Leser erfährt viele Details aus den Bereichen Kunst und der Numerologie in Verbindung mit Tarot. Alyson Noel hat mit Arthur und der Gray Wolf Academy eine ganz eigene Welt geschaffen die modernste Technologie der Zukunft mit der Vergangenheit kombiniert.

Trotz der vielen ausführlichen Beschreibungen und dem bildhaften Erzählstil passiert gar nicht mal so viel und der Leser bleibt die meiste Zeit etwas ratlos daneben stehen.

Zwischendurch war die Geschichte meiner Meinung nach etwas langatmig, da auf fast 600 Seiten nicht wirklich viele Geheimnisse gelüftet werden und die Protagonisten ziemlich undurchlässig, distanziert und nicht wirklich sympathisch wirken. Hier sollte wohl einiges für die Nachfolgebände aufgespart werden. Die kurzen Kapitel und der angenehme Erzählstil haben einem das Lesen und Vorankommen aber trotzdem leicht gemacht.

Zum Ende hin wurde es dann nochmal ziemlich spannend, so dass ich vermutlich auch (zumindest) den 2. Band lesen werde.

Die Gestaltung des Buches ist wirklich sehr gelungen. Das Cover, der Buchschnitt und auch die Gestaltung der Kapitelanfänge hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

hat mich nicht gepackt

Royal Heist
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Darcy, ihr Bruder Linus und deren Crew haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Reichen zu bestehlen und so für Gerechtigkeit zu sorgen. Doch bisher hatten sie nie einen persönlichen Bezug zu ihren Opfern. ...

Darcy, ihr Bruder Linus und deren Crew haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Reichen zu bestehlen und so für Gerechtigkeit zu sorgen. Doch bisher hatten sie nie einen persönlichen Bezug zu ihren Opfern. Anders bei ihrem neuesten Projekt. Sie wollen sich an den Royals rächen, dafür, dass diese ihre Familie zerstört haben. Doch kann das gut gehen? Plötzlich steckt Darcy viel tiefer drin, als sie eigentlich zulassen sollte.
Ich habe mich sehr auf diese Geschichte gefreut und auch der Anfang war viel versprechend. Es war spannend, mit ein bisschen Nervenkitzel und auch Darcy und ihre Gang fand ich sympathisch, obwohl sie eigentlich Betrüger und Diebe sind.
Leider konnte mich dann der restliche Verlauf des Buches nicht so fesseln. Man erfährt wenig von der Planerei und dem eigentlichen Leben der Geschwister, was ich ziemlich schade fand. Ich konnte mir dadurch auch nur etwas schwer vorstellen, wie das alles funktionieren sollte oder bisher geklappt hat. Die „Kennenlerngeschichte“ von Darcy und Spencer und die erwünschte Verlobung basiert auf ziemlich vielen glücklichen Zufällen und ich bin doch mehr als skeptisch mit dieser Umsetzung und dem Verhalten einzelner Personen.
Die familiäre Geschichte wird super oft erwähnt und die daraus resultierende Rache ist für mich auch nicht so ganz greifbar. Ich kann mir eigentlich auch schwer vorstellen, dass die Mutter nach fast 20 Jahren immer noch so regelmäßig Thema bei den Royals ist und alle so vertrauensseelig sind.
Natürlich war klar, dass etwas zwischen Darcy und Tristan ist, aber der ganze Verlauf der Geschichte konnte mich nicht zufrieden stellen. Ich habe es leider gar nicht gefühlt.
Mich würde, nach diesem Ende, aber dennoch interessieren wie die Geschichte weitergeht.

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Veröffentlicht am 09.10.2024

Gute Story mit kleinen Schwächen

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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Nach einer Party kommt Ella mit ihrem Wagen von der Straße ab. Sie ist schwer verletzt, ihre beste Freundin Hayley nicht mehr da. Obwohl Ella sich an nichts erinnern kann, ist sie sich sicher, dass alles ...

Nach einer Party kommt Ella mit ihrem Wagen von der Straße ab. Sie ist schwer verletzt, ihre beste Freundin Hayley nicht mehr da. Obwohl Ella sich an nichts erinnern kann, ist sie sich sicher, dass alles ihre Schuld ist. Mit schrecklichen Schuldgefühlen geht sie nach einiger Zeit wieder zur Schule und trifft dort gleich auf Sawyer, Hayleys Freund. Ella merkt schnell, dass da etwas zwischen ihnen ist und Sawyer geht es genauso. Aber, darf man sich in den Freund seiner toten Freundin verlieben? Während sie das herausfinden möchte, muss sich Ella einigen weiteren Problemen stellen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man kommt wirklich einfach in die Geschichte rein und das Interesse an der Story ist schnell geweckt. Zudem schafft es Sloan Harlow eigentlich durchweg den Spannungsbogen aufrecht zu halten. Dass Ella sich erstmal an nichts erinnern kann klingt plausibel und man kann die Schuldgefühle und Zweifel förmlich spüren.
Interessant fand ich auch die Kapitel aus Sawyers Sicht, die perfekt in die Geschichte eingebaut waren und dazu noch Hayleys Tagebucheinträge.
Leider konnte mich das Buch an einigen Stellen aber dann doch nicht ganz überzeugen. Teilweise waren die Handlungen und Gedankengänge ziemlich irritierend, sehr voreilig und unlogisch. Wenn ich jetzt näher darauf eingehen würde, würde ich allerdings zu viel spoilern.
Es wurde auf jeden Fall sehr viel Wert daraufgelegt, den Leser zu verwirren und zu verunsichern und dabei noch ein paar spicy Szenen einzubauen.
Auch wenn man alle drei näher kennenlernt und auch durch die Erzählperspektive in der Ich-Form die Gefühle nachvollziehen kann, sind sie mir doch irgendwie ein klein wenig zu oberflächlich und unnahbar geblieben.
An sich aber eine ganz gute Geschichte mit ein paar Abzügen.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

zu viel und doch zu wenig

Love is like a Thunderbolt
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Elli kann dank ihres Stipendiums am Miravalle Memorial College einen Neuanfang wagen. Doch nicht nur für sie bietet das Miravalle einen Zufluchtsort. Auch Riven ist froh, dort zu sein. Beide können ihre ...

Elli kann dank ihres Stipendiums am Miravalle Memorial College einen Neuanfang wagen. Doch nicht nur für sie bietet das Miravalle einen Zufluchtsort. Auch Riven ist froh, dort zu sein. Beide können ihre Liebe zum Sport ausleben und merken schnell, dass da etwas ganz Besonderes zwischen ihnen ist, das sie nicht mehr loslässt.
Ich finde es erfrischend, dass es hier nicht hauptsächlich um Football geht, sondern noch mehr um Ellis Cheerleading. Das habe ich bisher so noch nicht gelesen und fand es ziemlich interessant.
Elli und Riven sind zwei intensive Charaktere, die es nicht leicht hatten im Leben. Im Laufe des Buches macht Elli eine bemerkenswerte Entwicklung durch. Sie findet zu sich selbst, steht für sich ein und ist zudem noch eine große Stütze für ihre Freunde.
Obwohl die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, sind die Charaktere für mich leider zu blass geblieben. Es fanden viel zu wenige gemeinsame Gespräche und Handlungen statt. So kamen die intensiven Gefühle und auch manche Reaktionen für mich total unerwartet und ich konnte das auch bis zum Schluss nicht nachvollziehen.
Neben der Lovestory, in die ich mich leider emotional gar nicht hineinversetzen konnte, sind in die Geschichte viele Geheimnisse eingebaut, die nicht alle aufgelöst werden. Vermutlich muss man dazu mindestens noch den zweiten Band lesen.
Der Schreibstil war mir nicht flüssig genug und teilweise zu anstrengend. Ich habe lange gebraucht um überhaupt in die Geschichte zu kommen. Vielleicht lag es auch daran, dass einfach viel zu viel los war. Die Autorin hatte wirklich gute Ideen, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Es ist zu viel passiert und teilweise wurden Dinge zu schnell abgehandelt oder nur noch in einem Nebensatz erwähnt, weil es in der Vergangenheit passiert ist und der Leser die Szene aber nie „miterlebt“ hat.
Die Story hat auf jeden Fall Potenzial und ich weiß, dass es viele begeisterte Leser gibt, mich konnte sie aber nicht ganz überzeugen.

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