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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2024

Gute Story mit kleinen Schwächen

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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Nach einer Party kommt Ella mit ihrem Wagen von der Straße ab. Sie ist schwer verletzt, ihre beste Freundin Hayley nicht mehr da. Obwohl Ella sich an nichts erinnern kann, ist sie sich sicher, dass alles ...

Nach einer Party kommt Ella mit ihrem Wagen von der Straße ab. Sie ist schwer verletzt, ihre beste Freundin Hayley nicht mehr da. Obwohl Ella sich an nichts erinnern kann, ist sie sich sicher, dass alles ihre Schuld ist. Mit schrecklichen Schuldgefühlen geht sie nach einiger Zeit wieder zur Schule und trifft dort gleich auf Sawyer, Hayleys Freund. Ella merkt schnell, dass da etwas zwischen ihnen ist und Sawyer geht es genauso. Aber, darf man sich in den Freund seiner toten Freundin verlieben? Während sie das herausfinden möchte, muss sich Ella einigen weiteren Problemen stellen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man kommt wirklich einfach in die Geschichte rein und das Interesse an der Story ist schnell geweckt. Zudem schafft es Sloan Harlow eigentlich durchweg den Spannungsbogen aufrecht zu halten. Dass Ella sich erstmal an nichts erinnern kann klingt plausibel und man kann die Schuldgefühle und Zweifel förmlich spüren.
Interessant fand ich auch die Kapitel aus Sawyers Sicht, die perfekt in die Geschichte eingebaut waren und dazu noch Hayleys Tagebucheinträge.
Leider konnte mich das Buch an einigen Stellen aber dann doch nicht ganz überzeugen. Teilweise waren die Handlungen und Gedankengänge ziemlich irritierend, sehr voreilig und unlogisch. Wenn ich jetzt näher darauf eingehen würde, würde ich allerdings zu viel spoilern.
Es wurde auf jeden Fall sehr viel Wert daraufgelegt, den Leser zu verwirren und zu verunsichern und dabei noch ein paar spicy Szenen einzubauen.
Auch wenn man alle drei näher kennenlernt und auch durch die Erzählperspektive in der Ich-Form die Gefühle nachvollziehen kann, sind sie mir doch irgendwie ein klein wenig zu oberflächlich und unnahbar geblieben.
An sich aber eine ganz gute Geschichte mit ein paar Abzügen.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

zu viel und doch zu wenig

Love is like a Thunderbolt
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Elli kann dank ihres Stipendiums am Miravalle Memorial College einen Neuanfang wagen. Doch nicht nur für sie bietet das Miravalle einen Zufluchtsort. Auch Riven ist froh, dort zu sein. Beide können ihre ...

Elli kann dank ihres Stipendiums am Miravalle Memorial College einen Neuanfang wagen. Doch nicht nur für sie bietet das Miravalle einen Zufluchtsort. Auch Riven ist froh, dort zu sein. Beide können ihre Liebe zum Sport ausleben und merken schnell, dass da etwas ganz Besonderes zwischen ihnen ist, das sie nicht mehr loslässt.
Ich finde es erfrischend, dass es hier nicht hauptsächlich um Football geht, sondern noch mehr um Ellis Cheerleading. Das habe ich bisher so noch nicht gelesen und fand es ziemlich interessant.
Elli und Riven sind zwei intensive Charaktere, die es nicht leicht hatten im Leben. Im Laufe des Buches macht Elli eine bemerkenswerte Entwicklung durch. Sie findet zu sich selbst, steht für sich ein und ist zudem noch eine große Stütze für ihre Freunde.
Obwohl die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, sind die Charaktere für mich leider zu blass geblieben. Es fanden viel zu wenige gemeinsame Gespräche und Handlungen statt. So kamen die intensiven Gefühle und auch manche Reaktionen für mich total unerwartet und ich konnte das auch bis zum Schluss nicht nachvollziehen.
Neben der Lovestory, in die ich mich leider emotional gar nicht hineinversetzen konnte, sind in die Geschichte viele Geheimnisse eingebaut, die nicht alle aufgelöst werden. Vermutlich muss man dazu mindestens noch den zweiten Band lesen.
Der Schreibstil war mir nicht flüssig genug und teilweise zu anstrengend. Ich habe lange gebraucht um überhaupt in die Geschichte zu kommen. Vielleicht lag es auch daran, dass einfach viel zu viel los war. Die Autorin hatte wirklich gute Ideen, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Es ist zu viel passiert und teilweise wurden Dinge zu schnell abgehandelt oder nur noch in einem Nebensatz erwähnt, weil es in der Vergangenheit passiert ist und der Leser die Szene aber nie „miterlebt“ hat.
Die Story hat auf jeden Fall Potenzial und ich weiß, dass es viele begeisterte Leser gibt, mich konnte sie aber nicht ganz überzeugen.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Interessante Idee

A Lesson in Murder
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An der Eliteschule St. Moriarty wurde eine Mitschülerin getötet. Nachdem Astoria als Hauptverdächtige gilt, setzt sie alles daran, den Mord selbst aufzuklären. Dafür muss sie sogar mit ihren Erzfeinden ...

An der Eliteschule St. Moriarty wurde eine Mitschülerin getötet. Nachdem Astoria als Hauptverdächtige gilt, setzt sie alles daran, den Mord selbst aufzuklären. Dafür muss sie sogar mit ihren Erzfeinden zusammenarbeiten.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich fand das Szenario mit den verschiedenen Ermittlungshäusern ganz spannend. Zudem muss man sagen, ist das Cover richtig gut geworden und spricht mich sehr an.
Obwohl die Geschichte gleich mit einem Drohbrief und einer Leiche losgeht, hatte ich ein paar Probleme hier herein zu finden. Man erfährt recht wenig vom Schulalltag und wie man an der Schule ausgebildet wird. Das fand ich schonmal schade. Die Protagonisten haben mich leider auch nicht wirklich überzeugt. Astoria steht logischerweise im Fokus, aber dennoch finde ich sie ein wenig farblos. Meiner Meinung nach erfährt man einfach viel zu wenig von den einzelnen Personen, insbesondere auch von ihren Freunden. Es wurden einige Themen im Verlauf der Geschichte angerissen, aber nicht groß ausgeführt. Die Ermittlungsarbeiten waren mir viel zu wenig und zu einfach und ich frage mich, was die Polizei eigentlich gemacht hat. Auch die Auflösung war für mich nicht logisch und hat irgendwie nicht gepasst.
Die Idee und die Ansätze waren wirklich gut, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Vielleicht entspreche ich auch einfach nicht der favorisierten Altersklasse.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

starker Anfang

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Liv hat die Teilnahme an dem begehrten Autorenwettbewerb für den nächsten Weltbestseller gewonnen. Auch wenn sie sich keine großen Chancen ausrechnet, soll dieser ihr helfen ihren Webtoon bekannter zu ...

Liv hat die Teilnahme an dem begehrten Autorenwettbewerb für den nächsten Weltbestseller gewonnen. Auch wenn sie sich keine großen Chancen ausrechnet, soll dieser ihr helfen ihren Webtoon bekannter zu machen. Doch es kommt alles anders als gedacht und auf Liv wartet nicht nur eine Überraschung.

Der Anfang des Buches war wirklich sehr vielversprechend. Schon allein die Anreise von Liv war lustig und unterhaltsam.

Der Schreibstil ist angenehm und meist locker zu lesen. Die Autorin hat sehr viel Witz und Fantasie in ihre Charaktere und die Geschichte einfließen lassen.
Wie bereits erwähnt hat mir Liv besonders am Anfang gefallen. Mit ihrer vorlauten Art und dem Talent in Fettnäpfchen zu treten war sie mir gleich sympathisch. Irgendwann war das Verhalten aber unpassend und nervig. Die Beziehung zu Flame habe ich so gar nicht gefühlt. Das Verhalten zwischen den beiden war teilweise sehr übertrieben und unangebracht. Es ging alles viel zu schnell und ich konnte das gar nicht nachvollziehen. Mir hat einfach die Tiefe gefehlt und das passende Verhalten zum Verlauf der Geschichte.

Irgendwann war der Flow nicht mehr da und ich war froh, als es vorbei war, obwohl ich die Story eigentlich ganz interessant und bis zu einem bestimmten Punkt auch spannend fand. Die Challenges waren gut und auch das Ende wurde nochmal spannend gemacht, aber ich werde die Fortsetzung wohl dennoch eher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Kann man die Sonne stehlen?

Der Sonnendieb
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An sich finde ich die Geschichte ganz süß und auch die Illustrationen sind toll, allerdings kommt mir der Text teilweise etwas abgehackt beziehungsweise durcheinander vor. Das Eichhörnchen denkt, dass ...

An sich finde ich die Geschichte ganz süß und auch die Illustrationen sind toll, allerdings kommt mir der Text teilweise etwas abgehackt beziehungsweise durcheinander vor. Das Eichhörnchen denkt, dass jemand die Sonne geklaut hat, aber der Vogel erklärt ihm wie die Jahreszeiten die Sonneneinstrahlung auf der Erde verändern. Meiner Meinung nach hätte man das noch ein bisschen besser oder ausführlicher vermitteln können.
Die Zusammenfassung am Ende auf der noch einmal gezielt das Wissen vermittelt wird finde ich super. Hier kann man immer nochmal nachlesen.

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