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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2025

Schwächer als der Vorgänger

Pretty Savage - Süßer als Verrat
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Mein Leseeindruck subjektiv und evtl. nicht spoilerfrei, da Band zwei

Nach dem fiesen Ende von Band eins war klar, dass ich weiterlesen würde....

Der Schreibstil ist unverändert flüssig, anschaulich ...

Mein Leseeindruck subjektiv und evtl. nicht spoilerfrei, da Band zwei

Nach dem fiesen Ende von Band eins war klar, dass ich weiterlesen würde....

Der Schreibstil ist unverändert flüssig, anschaulich im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird diesmal jedoch aus zwei Perspektiven erzählt. Nämlich der von Sarah und Payton am Anfang des Kapitels mit dem jeweiligen Namen klar deklariert. Zusätzlich kommt es zu Zeitsprüngen, aber auch diese sind notiert, so dass es meiner Meinung nach zu keinen Verwirrungen kommt.

Durch den Sichtwechsel lernen wir nun endlich Payton besser kennen und der Nebel der vielen Fragen rund um sie wird schrittweise gelichtet. Trotzdem konnte ich oft ihre Denkweise nicht begreifen und ihre Geheimniskrämerei ergab nicht unbedingt Sinn. Aber auch Sarah handelte teilweise für mich nicht nachvollziehbar. Insgesamt ereigneten sich für meinen Geschmack bei einigen Charakteren Dinge, die auf mich zu dramatisch, übertrieben, konstruiert wirkten und sich meistens um sexuelle Thematiken handelte. Ebenfalls war die Kommunikation zwischen den Charakteren des öfteren recht vulgär und die Spicy Szenen im Gegensatz zu Band eins nun auch seitenlaaaang.

Bin ich in Band eins noch von Seite zu Seite gerast, hatte ich hier doch oft den Eindruck als würde ich mich im Kreis drehen und manche Kapitel zogen sich und wirkten zäh. Trotzdem hielt mich die Autorin bei der Stange, da natürlich auch vieles aufgeklärt wurde und die ein oder andere Auflösung mich echt überraschen konnte. Die Geschichte endet auch diesmal mit einem gemeinen Cliffhanger, weshalb ich doch einiger Kritikpunkte zum Finale greifen werde...

3,5 Sterne



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Veröffentlicht am 29.04.2025

Nette Romance für zwischendurch

Genau jetzt mit dir
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Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Die Gestaltung des Buches und der Klappentext haben mich angesprochen und da ich Lust auf eine unaufgeregte Liebesgeschichte ohne Spice hatte durfte ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Die Gestaltung des Buches und der Klappentext haben mich angesprochen und da ich Lust auf eine unaufgeregte Liebesgeschichte ohne Spice hatte durfte der Titel bei mir einziehen ;)

Der Schreibstil ist schlicht, unkompliziert, die Schrift recht gross, die Kapitel kurz so dass man zügig vorwärtskommt beim lesen. Erzählt wird aus der ICH- Perspektive unserer Protagonistin Alma.

Ihre Ausarbeitung so wie auch die der weiteren Charakteren wie zum Beispiel ihrer Tante Edda, Liam, dem Love Interest, ihrer Arbeitskolleginnen oder ihrer " Patientin" Elsa und deren Sohn Fynn war angemessen. Ich mochte die Interaktionen untereinander gerne und fand sie auch echt alle sympathisch. Die Romanze entwickelt sich in einem angemessenen Tempo und war süss mitzuverfolgen.

Das tolle am Roman war für mich das Setting Schweden, denn ich war selber schon einmal dort und habe mich auf Anhieb in dieses Land verliebt, da es einfach so einen gewissen Wohlfühl- Charme für mich versprüht. Genau dies hat die Autorin mit ihren Beschreibungen der Landschaft, den Bräuchen und den Menschen sehr gut umgesetzt. Wie gesagt die Charaktere waren liebenswert, den Plot fand ich auch interessant, die Liebesgeschichte war romantisch und das Worldbuilding habe ich sehr genossen. Es fühlte sich an als würde ich eine TV Soap im Stil von " Virgin River & Co" schauen....einfach nett für zwischendurch, aber jetzt Nichts was mir lange in Erinnerung bleiben würde.

Ich vergebe 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Schön und traurig zugleich

Forever, Interrupted
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Mein Leseeindruck, subjektiv, jedoch spoilerfrei ;)

Es handelt sich hierbei um das Debüt der Autorin, welches schon 2015 unter dem Titel " Neun Tage und ein Jahr" im Diana Verlag erschienen ist.

Der ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, jedoch spoilerfrei ;)

Es handelt sich hierbei um das Debüt der Autorin, welches schon 2015 unter dem Titel " Neun Tage und ein Jahr" im Diana Verlag erschienen ist.

Der Schreibstil ist zwar unkompliziert und flüssig, meiner Meinung nach spürt man aber schon, dass sich Taylor Jenkins Reid in der Zwischenzeit schreibtechnisch weiterentwickelt hat. Erzählt wird aus der Sicht unserer Protagonistin Elsie in der ICH- Form dies fand ich passend und angenehm zu lesen. Wir springen innerhalb der Geschichte in der Zeit, was anhand der jeweiligen Monats-Überschriften am Kapitelanfang ersichtlich wird. Trotzdem musste ich mich das ein oder andere Mal doch konzentrieren, weil ich gerade nicht mehr wusste wo ich mich jetzt gerade befinde.

Ich mochte sowohl Elsie, als auch Ben echt gerne und die Interaktionen zwischen den Beiden waren wirklich schön mitzuverfolgen. Gleichzeitig gab es aber natürlich auch die schweren, emotionalen Momente mit denen sich Elsie, aber auch deren Schwiegermutter Susan auseinandersetzten mussten. Diese fand ich recht authentisch, feinfühlig und nachvollziehbar dargestellt. Ana die beste Freundin von Elsie ist ein weiterer Nebencharakter, welcher eine wichtige Rolle in der Geschichte einnimmt auch hier fand ich die Ausarbeitung bezüglich Umgang mit einer trauernden Person gut umgesetzt.

Gegen Ende ging mir alles fast ein bisschen zu schnell, da hätten einige Seiten mehr sicher nicht geschadet. Insgesamt ein schöner, kurzweiliger Roman mit einer interessanten Thematik, welcher jedoch noch etwas ausgereifter und vertiefter sein dürfte.

Ich vergebe 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Ich bin doch etwas zweigespalten...

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
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Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Durch eine total begeisterte Video- Rezension bin ich angefixt worden und das Buch durfte einziehen ;)

Der Schreibstil ist unkompliziert, wortgewandt, ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Durch eine total begeisterte Video- Rezension bin ich angefixt worden und das Buch durfte einziehen ;)

Der Schreibstil ist unkompliziert, wortgewandt, flüssig und lässt sich locker leicht lesen. Allerdings hatte ich Mühe mit der teilweise vulgären Sprache , natürlich bin ich mir bewusst dass Jugendliche heute oft so sprechen, jedoch muss ich es nicht unbedingt auch noch lesen.... Erzählt wird übrigens aus zwei Sichtweisen in der ICH- Form, die von Nemesis und Mercy, was durchaus seinen Reiz hatte. Manchmal habe ich den Wechsel allerdings auch als störend empfunden.

Nun kommen wir zu einer der Schwächen des Buches, nämlich der Charakterausarbeitung. Obwohl nämlich die homodiegetische Perspektive gewählt wurde ist es der Autorin leider nicht gelungen, mir die Hauptpersonen Nemesis und Mercy nahe zu bringen. Jaa wir erfahren zwar etwas über ihre Gedankengänge und oder Emotionen und da sind wirklich krasse Begebenheiten dabei, jedoch fühlte ich einfach Nichts, ich konnte also weder mitfühlen noch mitfiebern... Der "Enemies to lovers" Part, war von null auf hundert, total oberflächlich, dramatisch, überhaupt nicht nachvollziehbar und teilweise schon fast Dark Romance mässig. Die Nebencharaktere wie zum Beispiel Esra oder Elios fand ich echt nett, jedoch blieben sie bedauerlicherweise eher blass.

Das Setting Finnland fand ich total faszinierend und mal was anderes, schade, dass es nicht ausdrucksstarker dargestellt wurde, da wäre noch viel mehr möglich gewesen. Die Grundthematik mit dem Träumen war ausführlich dargestellt, da verspürte ich so richtige " Silber- Vibes" ( Trilogie von Kerstin Gier) was ich durchaus positiv meine ;) Ebenfalls gefiel mir der Aufhänger der Geschichte mit der Rache und dem Herausfinden, was wirklich hinter dem Tod von Nemesis Bruder steckt, dies führte bei mir nämlich zu einer konstanten Neugierde und hielt mich bei der Stange. Ich mochte also den Plot, die Idee an sich, den Aufbau, diese latente, unterschwellige Spannung und eine gewisse Magie ;) Hingegen wünschte ich mir Lebendigkeit und Verbundenheit in Bezug auf die Charaktere, spürbarere Atmosphäre und Bildhaftigkeit betreffend Setting und Grundsätzlich einfach weniger "tell" und viel mehr " show" ;)

Trotz einiger Kritikpunkte und einem gewissen Zweispalt bin ich trotzdem irgendwie neugierig auf die Fortsetzung....

Ich vergebe 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ich bin zweigespalten

Die Dinner Party
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Cover, Titel und Buchrückentext haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht...

Der Schreibstil ist unauffällig, eher nüchtern, etwas distanziert, dennoch irgendwie fesselnd. Dies liegt wahrscheinlich ...

Cover, Titel und Buchrückentext haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht...

Der Schreibstil ist unauffällig, eher nüchtern, etwas distanziert, dennoch irgendwie fesselnd. Dies liegt wahrscheinlich vor allem am speziellen Stilmittel. Erzählt wird nämlich innerhalb des Kapitels aus verschiedenen Ebenen, jedoch immer in der ICH- Form der Protagonistin.

Trotz dieser Perspektive bin ich mit Franca bis zum Schluss nicht warm geworden. Zwar lässt uns die Autorin durch die gewählte Erzählweise tief blicken, dennoch verspürte ich immer eine gewisse Distanz und ich konnte nicht so richtig mitfühlen. Auch die weiteren Charaktere wie Andrew ihr Verlobter, dessen Arbeitskollegen, Francas Freund Harry aus der Vergangenheit oder ihre Mutter waren mir insgesamt nicht unbedingt sympathisch und hinterliessen einen eher blassen Eindruck

Ich mochte diese beklemmende, zeitweise schon fast düstere, deprimierende Atmosphäre und die dauernde unterschwellige Spannung, denn natürlich wollte ich unbedingt wissen, was genau auf der Dinner Party denn nun tatsächlich passiert ist. Von daher hatte der Roman auf mich schon eine soghafte Wirkung, ja fast etwas Thriller ähnliches. Ebenfalls ist erkennbar, wie wichtig der Autorin die Thematik ist und dass sie nachvollziehbar darstellen wollte, wie es überhaupt zu dieser Eskalation an besagten Abend kommen konnte. Trotzdem bin ich nie ins Fühlen gekommen, sondern erlebte die Geschichte eher aus einer beobachtenden Perspektive.

Eine bestimmte Wendung und oder Aufdeckung hat mich zwar überrascht, wäre für mich jedoch nicht notwendig gewesen und ich habe auch die Intention nicht verstanden. Ebenfalls gab es immer wieder bestimmte Szenen mit einer Katze, deren Zweck ich erkenne, dennoch empfand ich sie als sehr befremdlich.
Am ödesten waren für mich jedoch diese langweiligen, seitenlangen " Arbeits- Gespräche" auf der Dinner- Party, die hätte man sich sparen können und es hätte einem nichts gefehlt!

Insgesamt hat der Roman bei mir leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen weshalb ich
3 Sterne vergebe.



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