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Veröffentlicht am 29.04.2026

Die Erinnerung in uns – Über Sinnsuche und innere Wahrheit

Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens
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Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens von Ahmad Milad Karimi ist ein kleines Buch mit einer poetischen Geschichte über den kleinen Derwisch, der drehend zum Kern des Lebens gelangt. Im Zentrum ...

Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens von Ahmad Milad Karimi ist ein kleines Buch mit einer poetischen Geschichte über den kleinen Derwisch, der drehend zum Kern des Lebens gelangt. Im Zentrum stehen Fragen, die uns alle begleiten: Wer bin ich? Was macht mich glücklich? Was bedeutet die Liebe?

Das Buch erinnert in seiner Tiefe und Bildsprache an eine Mischung aus Rumi und „Der kleine Prinz“. Vieles bleibt bewusst zwischen den Zeilen, manches wird in zarten, poetischen Bildern angedeutet. Gerade darin liegt seine besondere Kraft: Es fordert nicht, sondern lädt ein – zur Reflexion, zur Kontemplation, zum Innehalten.

Das Buch hat zwar nicht viel Inhalt, aber jedes der 9 Kapitel bedarf der Zeit, sich darauf einzulassen, es in einem wirken zu lassen und den eigenen Überlegungen zu den angesprochenen Fragen nachzugehen. Beim Lesen kam mir der Gedanke, dass die Antworten auf die wesentlichen Fragen des Lebens nicht in Worte gefasst werden können. Jeder Versuch, etwas Formloses/Spirituelles in die Form der Sprache zu bringen, bringt immer nur einen vereinfachten Aspekt des Gesamten dar. Sozusagen als kleines Mosaiksteinchen eines unendlichen Bildes. Dennoch ist es so wichtig, diese kleinen Mosaiksteinchen zu betrachten und in einem wirken zu lassen. Ich bin überzeugt, dass in uns allen eine Erinnerung liegt, wer wir sind und warum wir hier sind. Ansonsten würden wir keine Sehnsucht empfinden, den Sinn unseres Daseins zu ergründen und wahre Erfüllung zu finden. Schön war auch die Darstellung, dass wir Polarität benötigen, um innere Entwicklung möglich zu machen. Licht und Schatten, Fragen und Zweifel – all das gehört untrennbar zusammen.

Dieses Buch ist kein Ratgeber und kein klassisches philosophisches Werk. Es ist vielmehr ein stiller Begleiter für die eigene innere Reise.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Hilfreich, ehrlich, empowernd

Dein Endometriose-Alltagshelfer
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Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. „Dein Endometriose-Alltagshelfer“ trifft genau den richtigen Ton zwischen einfühlsam, ermutigend und ist dabei auch praktisch orientiert. Durch die persönlichen ...

Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. „Dein Endometriose-Alltagshelfer“ trifft genau den richtigen Ton zwischen einfühlsam, ermutigend und ist dabei auch praktisch orientiert. Durch die persönlichen Erfahrungen der Autorin, wirkt das Buch sehr authentisch und nahbar.

Endometriose hat so viele Gesichter aber eine Folge ist immer ein enormer Verlust an Lebensqualität. Gleichzeitig vermittelt das Buch ein starkes Gefühl von Selbstermächtigung und zeigt Betroffenen, dass sie trotz der Erkrankung aktiv Einfluss auf ihr Wohlbefinden nehmen können. Die vielen Tipps – von Wärme und Tees über Atemübungen, Akupressur bis hin zu Waldbaden oder Zyklustracking – laden wirklich dazu ein, sich hilfreiches Wissen anzueignen und den eigenen Weg zu finden.

Was ebenfalls hängen bleibt: Endometriose betrifft so viele Frauen – und trotzdem wird noch immer viel zu wenig darüber gesprochen oder geforscht. Dieses Buch leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit.

Eine absolute Empfehlung – für Betroffene genauso wie für alle, die besser verstehen möchten, was Endometriose wirklich bedeutet.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Ganzheitlich, einfühlsam und alltagstauglich

Wechseljahre - Befreiungsjahre
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Silja Mahlow richtet sich in dem Ratgeber "Wechseljahre - Befreiungsjahre" an Frauen, die sich vor oder während der sog. Wechseljahre befinden. Sie teilt dabei ganz offen ihre eigenen Erfahrungen – das ...

Silja Mahlow richtet sich in dem Ratgeber "Wechseljahre - Befreiungsjahre" an Frauen, die sich vor oder während der sog. Wechseljahre befinden. Sie teilt dabei ganz offen ihre eigenen Erfahrungen – das macht das Lesen besonders nahbar und authentisch.

Man könnte es als eine Mischung aus Erfahrungsberichten, Ratgeber und Workbook bezeichnen. Man lernt den eigenen Körper besser zu verstehen und bekommt ein Gefühl dafür, was in den Wechseljahren eigentlich passiert – und vor allem, wie man sich in dieser Zeit bewusst unterstützen kann.

Die vielen Übungen laden dazu ein, ins Tun zu kommen. Ob Reflexion, kleine Alltagsimpulse oder praktische Übungen – alles lässt sich gut integrieren, ohne dass es überfordert.

Die Mischung aus Coachingansätzen, Achtsamkeit, Yoga, Chakrenarbeit und verschiedenen ganzheitlichen Perspektiven ist richtig gelungen. Jede Leserin kann sich genau das herausziehen, was für sie passt.

Die Wechseljahre werden dabei nicht nur als Phase mit Beschwerden gesehen, sondern als echte Chance für Veränderung und persönliches Wachstum. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, Grenzen zu setzen und authentisch zu leben.

Für mich ist es ein achtsamer und wohltuender Begleiter, der zeigt: In jedem Umbruch steckt auch etwas Neues und Gutes. Absolut empfehlenswert für alle Frauen, die offen für ganzheitliche, auch spirituelle und energetische Ansätze sind.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Eine berührende Reise zurück zu sich selbst

Mit anderen Augen
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„Mit anderen Augen“ von Jane Tara ist für mich ein echtes 5-Sterne-Buch – klug und überraschend tiefgründig, ohne dabei zu langatmig oder schwermütig zu wirken.

Mit der Protagonistin, Tilda, habe ich ...

„Mit anderen Augen“ von Jane Tara ist für mich ein echtes 5-Sterne-Buch – klug und überraschend tiefgründig, ohne dabei zu langatmig oder schwermütig zu wirken.

Mit der Protagonistin, Tilda, habe ich mich gut identifizieren können. Vom Alter, den Zwillings-Mädels und Scheidung - hier gab es Parallelen, die das Buch umso faszinierender für mich gemacht haben.

Sie ist eine Frau, die scheinbar alles unter einen Hut bringt: Mutter, Geschäftsfrau, Freundin – und trotzdem scheint etwas Elementares zu fehlen. Als sie plötzlich beginnt, im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar zu werden, wirkt das zunächst skurril. Doch genau dieses Element macht den Roman so besonders. Denn hinter der ungewöhnlichen „Unsichtbarkeits-Erkrankung“ steckt eine unglaublich starke Metapher: das Gefühl, im Alltag, im Älterwerden – und vielleicht auch mit seinen eigenen Träumen und Visionen – immer mehr zu verschwinden.

Aus dem Schockmoment, den die Diagnose bei Tildas hervorruft, entsteht eine Suche nach sich selbst. Eine Wendepunkt in ihrem Leben, der sie veranlasst, auf eine spirituelle und psychologische Reise zu gehen. Der Sehsinn wird im Buch auf verschiedenste Art beleucht: vom rein körperlichen Sehen, zum tieferen Wahrnehmen und dem achtsamen Erkennen mithilfe unseres Herzens.

Themen wie Selbstwert, Selbstliebe und die Fragen „Wer bin ich eigentlich – unabhängig von meinen Rollen?“ oder "Wie sehe ich mich selbst?" ziehen sich durch die gesamte Geschichte.

Für mich ein absolut gelungenes Buch mit einer originellen Idee und viel Herz.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Ein buntes Leben mit vielen Ecken und Kanten

Alt genug
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Das Cover des Buches von Ildikó von Kürthy zeigt ein buntes Etwas. Erst nach dem Lesen habe ich es so gedeutet, dass es die Buntheit des Lebens zeigt - aber in der bescheidenen Struktur des menschlichen ...

Das Cover des Buches von Ildikó von Kürthy zeigt ein buntes Etwas. Erst nach dem Lesen habe ich es so gedeutet, dass es die Buntheit des Lebens zeigt - aber in der bescheidenen Struktur des menschlichen Daseins - mit Ecken und Kanten.
Die Autorin beschreibt in ihrem Buch zahlreiche Episoden aus ihrem Leben. Bunt zusammengewürfelt, mit vielen Gedankengängen und Zeitsprüngen. Ich kann mich aufgrund des Alters und des beschriebenen Reifeprozesses gut mit der Autorin identifizieren. Viele Stellen im Buch haben mich herzhaft zum Lachen gebracht. Sie hat eine besondere Gabe, Beobachtungen und Gefühlen, in schöpferischer Weise, sprachlich zum Leben zu erwecken. Auch die Schreibweise empfand ich als erfrischend lebendig, authentisch und leicht zugänglich. Zwischendurch immer wieder ganz kurze Sätze mit zwei oder drei Worten waren wie kleine Impulse, die von ihrem Bewusstsein sofort auf Papier gebracht wurden. Ich hatte dabei das Gefühl, dass die Autorin direkt neben mir sitzt und mir von sich erzählt. Als ob sie mir nahe steht, und sich mir anvertraut. Von daher war das Lesen mit einem Gefühl verbunden, auf emotionaler Ebene bereichert zu werden.
Inhaltlich vermittelt sie vor allem Frauen, dass wir zu unseren Ecken und Kanten deutlich selbstbewusster stehen sollten. Dass wir unser Denken und Handeln nicht primär auf das Gefallen und die Erwartungen anderer ausrichten sollen. Die Autorin zeigt sich sehr ehrlich mit ihren Schwächen und widersprüchlichen Empfindungen und vermittelt dabei die Nutzlosigkeit des Strebens nach Perfektion. Sie bleibt in ihren Erfahrungsberichten immer nahbar - auch wenn so manche Einstellung oder Verhalten sehr weit weg von meinem Leben liegt. Ein Buch, was Frauen Mut macht, sie selbst zu sein und die Buntheit ihres Daseins zu feiern.

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